Ich hatte gar nicht vor, Tierschützerin zu werden, und plötzlich war ich mittendrin. Meine Tätigkeit als Tierschützerin begann im Herbst 1995 mit der Suche nach einer Möglichkeit, meinen Kurzhaarkater zeitweilig unterzubringen, wenn wir mal in den Urlaub fahren wollten. Unser Kater „Mäxchen“ war damals 4 Jahre alt. Da wir, mein Mann und ich, hier in der neuen Umgebung noch kein soziales Netz aufgebaut hatten, schaute ich mich genauer für eine Unterbringung um, ich dachte dabei an eine Tierpension, so etwas kannte ich aus meiner Heimatstadt.
Bei einer Tierärztin entdeckte ich einen Flyer mit dem Angebot: Kostenloses, gegenseitiges Betreuen ihrer Katze. Der Verein war ein Katzenhilfe Verein, existierte erst seit wenigen Jahren und war aus einer Gruppierung entstanden, die wechselseitig ihre Katzen hüteten!
Ich wurde neugierig, wer sich dahinter verberge, und nahm Kontakt auf. Einmal im Monat trafen sich die Tierfreunde in einer Gaststätte in meinem Heimatort. Beim nächsten damals anstehenden Treffen waren mein Mann und ich dabei. Noch vor Ort wurde das Aufnahmeformular ausgefüllt und siehe da, mein Mann und ich hatten eine Sorge weniger. Denn als Mitglieder konnten wir die Vorzüge des Vereins in Anspruch nehmen. Doch wir wollten nicht nur das Gute nutzen, sondern auch für den Verein unseren Beitrag geben.
Wir waren zur Hilfe bereit und leisteten viele Jahre, uneigennützig die nötige Unterstützung. .