Gehorchen heisst in Wirklichkeit weiter nichts als Verstehen!
Dienen ist helfen
Helfen aber bedeutet herrschen !

Oskar Ernst Bernhardt  
Adbruschin hatte in vielem nicht Recht.

Die Kette gehorchen - verstehen - dienen - helfen - herrschen ist nicht nachvollziehbar. Zu viele Widersprüche werden hier ignoriert.

Gehorcht wird oft weil der Druck groß genug ist, es kann auch aus Akzeptanz geschehen, in beiden Fällen muss Verstehen nicht Teil sein.

Dienen, helfen, herrschen - was aber wenn man einem Herrscher dient, wo ist dann das Helfen erkennbar?
Lieber gehorche ich meiner Freiheit.. Um Dienste Myself..
Dienen und Demut ( Mut zum Dienen) sind, im zusammen Leben, sehr wichtig.
Bei uns bezahlen Staatsdiener , auch ihren Rentenbeitrag .
Das hat unseren Wohlstand gefestigt.
Und wie ist es in Deutschland?
  
Die Staatsdiener zahlen ihren Rentenbeitrag nicht aus Demut sondern aus Pflicht.
Allzu große Dankbarkeit ist nicht nötig.
Überraschung pur!!!

Was hat bitte der von dir postulierte - verstandene Gehorsam - mit den unterschiedlichen Rentensystemen zweier unabhängiger Staaten zu tun :?:
Oder mir der Aussage eines „selbsternannten Messias“ :?: :roll:
Eure Beamten bezahlen überhaupt keine Beiträge für die Altersvorsorge.
Das finde ich sehr ungerecht.
Da wird das Dienen falsch ausgelegt. 
dafür bekommen sie aber auch Nichts aus der Rentenkasse
gehorchen heißt, mich dem Willen eines Anderen zu unterwerfen...nicht mehr und nicht weniger.
"Herr Puntila und sein Knecht Matti" von Bert Brecht...
da wird das Thema Herrschen und Dienen etwas differenzierter betrachtet.

...oder in den "Geschichten von Herrn Keuner" von ebendiesem.

Oskar Ernst Bernhardt hat sich wahhrscheinlich von seiner dienenden Ehefrau beherrscht gefühlt - so klingt sein Geschwurbel.
Gehorchen hat auch mit der Akzeptanz von Hierarchien zu tun.
In dem Wort steckt "hören", ich höre auf jemanden und erfülle seine Bitte/Wunsch/Auftrag.
Tja, der werte TE stellt schon mal in div. Threads ganz bestimmte Gesinnungsbehauptungen auf.
Diese dann zu begleiten und Erklärungen zu bieten ist nicht so sein Ding.
Wenigsten hier bei seinem Thema "dienen" könnte er genau das machen und uns hier zeigen, was es heißt, einem von ihm eingestellten Thema zu dienen.


Dienen ist an sich nichts schlechtes, wenn die Motivation freiwillig ist. Nur manipuliertes oder erzwungenes Dienen, ob direkt oder oft auch indirekt, ist abzulehnen.
Ich hab in meinem Leben oft gehorcht. Meist, weil ich den Sinn des Befehls, des Auftrags, des Wunsches verstanden und gebilligt habe.

Man hat auch mir jahrelang gehorcht. Ich war die Vorgesetzte von praktisch tätigen Männern. Und ich hatte nie Mühe, meine Aufträge ausgeführt zu bekommen....
Gehorchen ist nichts Schlechtes - der Befehl-Wunsch-Auftrag - muss nur verständlich hinüber gebracht werden.

Treffe ich einen unserer ehemaligen Angestellten, ist stets grosse Freude auf beiden Seiten vorhanden.-
"Gehorchen" und "Verstehen" sind für mich zwei Paar Stiefel.....
im Laufe meines Lebens habe ich gemerkt, dass "gehorchen müssen" ein gegenseitiges "Verstehen wollen" oftmals ausgeblendet hat ........ :wink:
Naja, mein Hund hat mir aufs Wort gehorcht, aber ob der mich wirklich verstanden hat?
cron