Der Mensch ist die Krone der (Er) Schöpfung.

Darum sind Weisheiten , von hochstehenden Persönlichkeiten, so wertvoll und fördernd. 
@filofaxi
diesen Text von Dir hatte ich bereits selber beantwortet:
@ Gundulabella

….was hat gehorchen mit verstehen zu tun ? …..

Gehorchen kann man besser, wenn man verstanden hat, wozu es notwendigerweise auch für Einen selber gut ist, und das Nicht-Gehorchen für Einen selber schlecht wäre.


ist die Eigendarstellung so vorrangig, dass man andere Beiträge nicht mehr lesen kann ?
siegfried37 hat geschrieben: Der Mensch ist die Krone der (Er) Schöpfung.

Darum sind Weisheiten , von hochstehenden Persönlichkeiten, so wertvoll und fördernd. 


Wer bitte sind hochstehende Persönlichkeiten? Hoffentlich stolpern die nie, könnte eine tiefer Fall mit harter Landung werden.
Ach liebe Shekinah, bist Du schon wieder ahnungslos?
Dann will ich dich mal aufklären. (nicht sexuell)
Ich wohne im Flachland und Du auf dem Schweizer Berg, somit bist Du etwas HÖHERES.

Brauchst dich nicht zu bedanken, für meine Erklärung, habe ich doch gern gemacht für dich.
@ Gundulabella

…..ok - wenn ich aus Gier nach Belohnung gehorche - dann - weil ich das verinnerlicht und verstanden habe, dass mir dieses "Gehorchen" Vorteile bringt.....


@ filofaxi

....Gehorchen kann man besser, wenn man verstanden hat, wozu es notwendigerweise auch für Einen selber gut ist, und das Nicht-Gehorchen für Einen selber schlecht wäre. ....

Ist die Eigendarstellung so vorrangig, dass du andere Beiträge nicht mehr richtig lesen kannst ?

Wenn du richtig gelesen hättest, wäre dir vielleicht aufgefallen, dass ich den Schwerpunkt deiner Aussage verändert habe:

Es geht nicht um den VORTEIL gegenüber Anderen, sondern lediglich um die NÜTZLICHKEIT des Verstandenhabens, welche darin besteht, die NOTWENDIGKEIT einer Anweisung besser akzeptieren zu können, die für ALLE gut ist, und damit lediglich AUCH für Einen selber, und zielt auf einen eventuell vorhandenen GEMEINSINN ab, mit dem man den dummen EIGENSINN, der NUR das eigene Wohl im Auge hat, und Einen den Gehorsam verweigern lässt, wenn er Einem KEINE Vorteile gegenüber Anderen bringt, besser überwinden kann.

Dieses entspricht dem 3. der von mir angeführten Gründen, warum man gehorchen kann:

- aus Einsicht in die Notwendigkeit, auch ohne dass man dafür belohnt oder bestraft wird.
Inge12 hat geschrieben: Ach liebe Shekinah, bist Du schon wieder ahnungslos?
Dann will ich dich mal aufklären. (nicht sexuell)
Ich wohne im Flachland und Du auf dem Schweizer Berg, somit bist Du etwas HÖHERES.

Brauchst dich nicht zu bedanken, für meine Erklärung, habe ich doch gern gemacht für dich.


Ne Inge, da wo ich wohne ist es flacher als eine Flunder. Zu viel Höhe löst bei mir Schwindel aus und ich bin ja nicht schwindelfrei. Die Definition von Schwindel und schwindelfrei überlasse ich dir.
[quote="filofaxi"]


@ monty1

….Ich meine, bedingungslos gehorchen hat etwas mit Unterwerfung zu tun,
und damit auch mit der Ausblendung des eigenen Willens. ….


Auch der Sinn eines aufgezwungenen Generationenvertrags, nach dem Kinder verpflichtet werden, sich um die bedürftigen, alten Eltern zu kümmern, so wie die sich früher um das bedürftige Kind gekümmert haben – ganz gleich, ob es nun besonders liebenswert war oder nicht – ist für diejenigen Kinder, die eben nicht gut versorgt wurden, sehr schlecht einzusehen, weil auch hier die Nächstenfürsorge nicht bedingungslos gelten darf, sofern sie ganz bewusst ausschließlich zu Lasten der Kinder zu leisten verlangt wird.

Das ist nicht nur Missachtung ihres Willens sondern auch Ausbeutung ihrer natürlichen Ressourcen ohne Gegenleistung, und damit noch schlimmer, als die Sklaverei.

.............................................
Danke, das sehe ich ebenso.
Ich denke gehorchen hat auch mit Demut zu tun.
Und Demut kann unser Schöpfer von uns erwarten! 
Demütig muss Derjenige sein, der sich einem Stärkeren gegenüber - wie etwa das Kleinkiind gegenüber seinen übermächtigen Eltern - keinen Übermut leisten kann, weil er sonst den Kürzeren zieht.

Sind unser Schöpfer und unsere Schöpferin jedoch schon tot, können sie auch keine Demut von uns mehr erwarten, müssen aber auch keinen Übermut mehr befürchten, weil es sie dann ja gar nicht mehr gibt.
Wer sich so in Demut unterwirft, sei es den Eltern oder anderen Menschen gegenüber, wird er jemals frei sein können?
Ich war mal in Absurdistan, unbeabsichtigt und schuldlos dorthin geraten.
Als ich verwirrt umherirrte, hörte ich eine laute Stimme rufen: Lauf weg, ganz schnell, beeil dich!

Da habe ich gehorcht .... und endlich war ich wieder unter den Normalsterblichen.
GEHORCHEN kommt von Horchen.
HORCHEN wiederum von HÖREN.
Hören und horchen ist nicht nur akustisch zu deuten, sondern:

zuhören, zugehören, anhören, angehörig. ..... HÖRIG

Höriger Gehorsam bedeutet in der letzten Konsequenz nicht, etwas gegen seinen Willen zu tun, sondern keinen eigenen Willen mehr zu haben.

@ SIEGFRIED:

" Der Mensch ist die Krone der Erschöpfung"

Der Schöpfer hat am Ende seines Schaffens ( im doppelten Wortsinne) den Menschen hervorgebracht.

Aufgrund der nachlassenden Kräfte de Schöpfers konnte ihm nur noch
" Der Mensch, ein biologisches Mängelwesen"
gelingen.
chauchat hat geschrieben: zuhören, zugehören, anhören, angehörig. ..... HÖRIG

Höriger Gehorsam bedeutet in der letzten Konsequenz nicht, etwas gegen seinen Willen zu tun, sondern keinen eigenen Willen mehr zu haben.

Gehorsam heißt Unterwerfung.
Soldaten in der Grundausbildung (Angehörige der Armee) werden so lange gedrillt, bis sie ihren eigenen Willen am Kasernentor abgeben. Der Soldat ist kein Bürger in Uniform (Bürger dürfen denken), sondern durch sein "unterwürfiges Gehorchen" ein willenloses Instrument. Also ein Höriger.
Hawaii.72 hat geschrieben: Gehorchen hat auch mit der Akzeptanz von Hierarchien zu tun.
In dem Wort steckt "hören", ich höre auf jemanden und erfülle seine Bitte/Wunsch/Auftrag.


Der Kreis beginnt sich langsam zu schließen, möchte noch das Wort "Befehl" anhängen.
Gehorchen, indem man freiwillig einen fremden Befehl ausführt, bedeutet nicht nur die Unterwerfung unter einen fremden Willen, sondern auch, die Verantwortung dafür dem Befehlsgeber zu übertragen, um das, was man schon immer tun wollte, in einem fremden Namen tun zu dürfen, wie zB im Namen seines Vorgesetzten oder seiner Vorväter.

Inwieweit man sich dabei schuldig macht, diesen Befehl nicht verweigert zu haben, wie das der Fall ist, wo man die freie Wahl hatte, hängt vom Rechtsverständnis des Gesetzgebers ab, welches man daabei auch miteinbeziehen kann, denn die cleverste Art des Selbstmordes, welcher ja verboten ist, besteht bekanntlich darin, eine Todsünde zu begehen, die mit dem Tode bestraft wird.
cron