weiß nicht ob das Thema hier her gehört .

Was würdet ihr machen wenn euer Sohn oder eure Tochter auf euch zukommt und sagt sie fühlt sich nicht als Frau sondern als Mann und sie will ein Mann werden oder euer Sohn der eine Frau werden will

würdet ihr ihn unterstützen oder sagen

Wenn du volljährig bist kannst du es machen vorher nicht .

Ich weiß nicht wie ich reagiert hätte wenn aus Chris zum Beispiel Christina geworden währe oder aus Antonia der Anton

wie denkt ihr darüber ??
Was meinst Du mit "es machen"?

Rosa Mädchenklamotten und schminken?

oder

zum Chirurgen und Schniedel ab?
Nein es gibt da Hormonbehandlungen - und wenn es einer / eine wirklich will ist die letzte Instantz auch der OP
Während der Pubertät, und das ist nun mal alles in allem die Phase bis zur Volljährigkeit, macht der Körper seine eigene Hormonbehandlung, da tät ich auf keinen Fall eingreifen.

Viel wichtiger erachte ich das Gespräch, wie mit der Situation umzugehen ist. Grad weil in der Pubertät ja auch stimmungsmäßig einiges abläuft.

Aber die Kinder sind nun groß, und ich muss mich da nicht mehr einmischen.
Nein ich Gott sei dank auch nicht mehr aber man macht sich Gedanken wenn es Freunden passiert und denkt dann nach ob man will oder nicht wie man früher reagiert hätte oder es heute tun würde wenn man es erfahren würde das Nichte oder Neffe oder Enkelkinder so denken
Hallo Zapp

Es ist nicht nur für das Kind eine schwere Last sondern für die ganze Familie.
Ich würde zu erst mit Ärzten und Psychologen darüber reden.
In jungen Jahren spielen die Hormone oft verrückt, welches sich erst mit der Reife einpendelt.
Du kannst sie / ihn nur mit Toleranz und Verständnis unterstützen.
Es eine OP würde ich in der Jugend nicht in Erwägung ziehen da viele rückfällig werden.
Ich würde mein Kind unterstützen, wenn wenn es glücklich ist, dann bin ich es auch.

In einer Reportage habe ich gesehen, dass die Hormonbehandlungen bereits anfangen, wenn die Pubertät eintritt.

Wichtig ist, die richtigen Ärzte zu finden, die dann das Erforderliche in die Wege leiten.

Auch sind sie es, die wohl unterscheiden könnten, ob es sich nur um eine "momentane Stimmung" handelt oder ob das Kind tatsächlich im falschen Körper ist.


AK
Empfehlung: Erst mal gründlich informieren und erst dann diskutieren. Da steckt wesentlich mehr dahinter als einfach mal so ein bisschen "machen".

Das ist für die Betroffen ein sehr ernsthaftes Problem und die Suizidgefahr ist sehr hoch. AK hat bereits einen wichtigen Hinweis gegeben.

Nur mal so zum Spass unterzieht sich niemand dieser Prozedur.
Shekinah hat völlig Recht. Dieses Problematik ist dermaßen komplex, wir werden ihr hier niemals gerecht. Es ist selbst für die Ärzte ein Rätsel und gehört in die Hände von erfahrenen Fachleuten.
Felix
Ich stellte hier vor einiger Zeit das Thema "Magersucht" ein und bat um Hilfe
und Hinweise. Ich erhielt zahlreiche und bin sehr dankbar dafür!
Männliche und weibliche Gehirne unterscheiden sich. Ein weibliches Gehirn zu haben, und mit einem männlichen Körper (oder umgekehrt) geboren zu sein, muss für die Betroffenen ungeheuer belastend sein.

Früher war dies kein öffentliches Thema, und es gab weder die chirurgischen Möglichkeiten, noch Hormonbehandlungen, und auch keine psychologische Begleitung für den persönlichen Umgang mit diesem Problem.

Mit dem Wissen von heute ist es für Eltern etwas einfacher, das Kind so zu akzeptieren, wie es ist, und dessen Wünsche zu unterstützen. Inzwischen gibt es Kliniken, die sich auf „Geschlechtsamgleichung“ spezialisiert haben. Dort finden Sie fachkundige Hilfe.
Man achte auf Olivia unsere Hamburger Edel-Schwuchte, in dessen Körper steckt auch ein Oliver drinnen. :shock: :lol:
Gerade der Vergleich mit Olivia wird den Transmenschen nicht gerecht, denn das ist ein ganz anderes Kapitel.
Meine Kinder bestimmen selbst, wie sie ihr Leben gestalten.
Was auch immer sie entscheiden, wenn sie glücklich sind, bin ich es auch.
Zapp hat nur die Frage gestellt: "Was würdet ihr machen/ sagen , wenn..." ?
Er hat nicht nach den Hintergründen dieser "Befindlichkeit" gefragt.
Das war nicht sein Anliegen.
Ich kann ihm nur die Antwort geben, dass ich meine Kinder auf jedem Weg, den sie einschlagen, begleiten würde.
cron