Shekinah hat geschrieben: Ein 10jähriges Kind und niemand der Betroffenen entscheidet, welches Geschlecht es gerne sein möchte, es äussert lediglich, welches Geschlecht es IST.


Genau und ihre hysterischen Hubschraubermütter haben endlich etwas um sich zu produzieren.

Shekinah hat geschrieben: >>Genau wegen Äusserungen von Leuten wie dir ist die Suizidrate der Betroffenen immer noch drastisch hoch.<<


Dann schlage ich bei allen versuchten Selbstmördern einfach eine Geschlechtsumwandlung vor und schon sind alle Probleme gelößt.

Shekinah hat geschrieben: >> Da geht es nicht um ein geschlechtliches Wunschkonzert, sondern um ernsthafte, existentielle Entscheidungen. Im 3. Jahrtausend sollten wir endlich soweit sein, dass man darüber gar nicht mehr diskutieren müsste, sondern dass das alles einfach selbstverständlich ist.<<


Natürlich muß man darüber reden, denn die Allgemeinheit soll ja gefälligst auch dafür zahlen. Und was machen wir mit den Prinzessinnen die Prima Ballerina werden wollen und dafür zu groß und zu schwer werden, muß man die dann auch mit Hormonen am wachsen hindern, bloß weil man es kann??

Shekinah hat geschrieben: >>Deine Faseleien sind nicht einmal Theorie, sondern einfach nur deine Hirngespinste. Hättest du wie ich regelmässig Kontakt mit verschiedenen nicht heterosexuellen Menschen aller Varianten, würdest du die seelische Not erkennen. Da hilft keine Esoterik, sondern nur Begleitung und Unterstützung auf dem langen und steinigen Weg zu dem Menschen, der jeder ist.


Nach 40 Jahren astrologischer Lebensberatung habe ich mehr gesehen und gehört als Du Dir auch nur träumen kannst. Da braucht es auch keine Esoterik sondern ganz einfach die Regel für "Normalos",

"" was man nicht selbst bezahlen kann, steht einem nicht zu!!"" Damit sollte auch klar sein ab wann jemand eine Geschlechtsanpassung bekommen sollte. Denn niemand außer der/die Betroffene selbst kann etwas dafür im falschen Körper gefangen zu sein, bei sogenannten echten Kuckuckskindern kommt das jedoch öfter vor..
Oh, ich könnte auch keine Hüft-OP aus der Portokasse bezahlen. Steht sie mir daher nicht zu?
Merkwürdige Denke....
MillyMeter hat geschrieben: Oh, ich könnte auch keine Hüft-OP aus der Portokasse bezahlen. Steht sie mir daher nicht zu?
Merkwürdige Denke....



Wieso Du zahlst Doch selbst Deine kollektiven Sozialabgaben oder nicht..??
Ich würde meine Kinder auf so einen Weg begleiten. So ein Schritt ist nicht einfach, für beide Seiten. Kind und Eltern
ich könnte mir nicht einfach vorstellen wenn aus meinem Klaus, eine Klaudia am Frühstückstisch sitzt .Aber immer für das Kind da zu sein. in Arm nehmen und sagen hab dich lieb .Auch so bist und bleibst mein Kind.
Fumaria1 hat geschrieben:
MillyMeter hat geschrieben: Oh, ich könnte auch keine Hüft-OP aus der Portokasse bezahlen. Steht sie mir daher nicht zu?
Merkwürdige Denke....



Wieso Du zahlst Doch selbst Deine kollektiven Sozialabgaben oder nicht..??


Ja. Aber warum sollte mir davon ein Hüftgelenk, aber kein Penisersatz finaziert werden dürfen?
Aber egal - zurück zum Hauptthema:
Ich kenne nur einen transidenten Menschen wirklich gut und kann nur sagen, dass die Erwartungen, die man mit einem solchen Eingriff verbindet, oft enttäuscht werden.
Es ist immer eine Angleichung, die genetische Ausstattung ändert sich nicht, die "neuen" Genitalien sind nicht vollumfänglich einsatzbereit, die Orgasmusfähigkeit kann verlorengehen etc.
Wenn der Leidensdruck so extrem ist, dass man diesen Weg gehen muss, dann ist das so und der/die Betroffene hat viel Unterstützung verdient und nötig.
Die Suizidrate postoperativer Transmenschen ist hoch. Und sicher nicht zuletzt deshalb, weil Erwartungen nicht erfüllt wurden. Weil das Leben nicht einfacher wurde. Weil man eben einen Körper nur optisch angleichen kann, nicht aber in der Funktionsweise. Eine Transfrau wird keinen Eisprung haben, ein Transmann keine Ejakulation.
Wenn nach ausführlicher psychologischer Langzeitbeobachtung dennoch deutlich wird, dass diese "Halblösung" immer noch erträglicher ist, als die Vorstellung, im "fremden" Körper gefangen zu sein, dann könnte ich mir vorstellen, dass eine solche OP anzuraten ist. jedoch ist es aktuell viel eher so, dass es ein Modethema ist. Trans ist das neue schwul.
Und das ist ein gefährlicher Trend, da es mittlerweile recht einfach ist, die Indikation zur OP zu erhalten. Und es laufen bereits erste Prozesse gegen Operateure, da der/die Betroffene "sich das doch ganz anders vorgestellt hat".
Sexualität mit dem postoperativen Körper ist auch nochmal eine große Baustelle. Wie gehe ich damit um, wenn ich -mal als Beispiel- als rauschebärtiger Mann eine Frau kontakte, die mir gefällt und ich irgendwann nach den ersten dates damit rausrücken muss, wie es untenrum so aussieht. Das begehrte Geschlecht ändert sich nicht, als heterosexuelle Frau würde ich nach der OP immer noch auf Männer stehen, wäre nun aber plötzlich schwul. Es bleibt einem nichts anderes übrig, als darauf zu hoffen, dass die Entscheidung zur jeweiligen OP klug und mit viel Wissen gefällt wurde; die Ergebnisse sind nicht umkehrbar, die Konsequenzen tiefgreifend. Schon alleine die zusätzliche, lebenslange Gabe von Geschlechtshormonen ist der hammer. Von den OPs mal ganz abgesehen....
Fumaria, was du ja nicht wissen kannst ist die Tatsache, dass ich keine 40 Jahre astrologische Lebensberatung braucht, mir reichen nämlich meine eigenen jahrzentelnangen psychologischen Beratungen, die den Menschen bestimmt viel mehr geholfen haben als dein menschenverachtendes Gequatsche.

Du spielst dich hier als Freigesit auf, der absolut nicht bist, sondern lediglich ein mit Vorurteilen vollbepackter Sturkopf.

Du führst dich auf, als kämst du direkt vor dem lieben Gott.
Shekinah hat geschrieben: Du spielst dich hier als Freigesit auf, der absolut nicht bist, sondern lediglich ein mit Vorurteilen vollbepackter Sturkopf.

Du führst dich auf, als kämst du direkt vor dem lieben Gott.


Och ich dachte dass mein "Aufspielen" doch sehr gut zu dem von Dir gepflegten, abwatschenden Stil hier passt. Wenn ich direkt vom Lieben Gott komme, woher kommst Du dann eigentlich?? :shock:
irgendwie muss ich jetzt grinseln ......ihr zwei seid schon niedlich,
jetzt wird gekämpft in anderen sphären :D
und denke gerade, viele menschen müssen in ihrem körper bleiben, auch wenn ihr körper nicht wirklich funktioniert, oder anders funktioniert, wie sie es wollen., da ist nicht mal eine op möglich.
sie müssen aushalten und durchhalten.
Nein ich bin nicht niedlich, ich bin stinksauer, weil ich seit Jahren auch mit Betroffenen zu tun habe und ihre persönlichen Lebensgeschichten kenne. Wenn hier gejammert wird über irgend einen bedeutungslosen Kram, dann hagelts Mitleid lastwagenweise und Menschen, die in echten seelischen Nöten stecken, werden verhöhnt. Seid ihr euch eigentlich bewusst, dass es auch euch hätte treffen können, oder eure Kinder oder Enkel oder Geschwister? Ihr fördert die Diskriminierung!
@donna ... da hast du Recht, aber ich denke, das ist eine andere Problematik ...


und so finde ich den Kommentar von MillyMeter hier zum Thema wirklich lesenswert.

Diese Hoffnungen auf Veränderung, wenn man sich im Körper nicht wohl fühlt, die durch chirurgische Eingriffe möglich sind. Und diese Enttäuschung, zwar optisch jetzt dem zu entsprechen, was man sich gewünscht hat. Und was ist mit dem Gefühl? Dem Erfühlen? Dem Genuß?

es sind Fragen, die sich mir stellen.
ja klar, saphira, ist ganz anders gelagert, es ist mir nur gerade so eingefallen
DonnaToscana hat geschrieben: und denke gerade, viele menschen müssen in ihrem körper bleiben, auch wenn ihr körper nicht wirklich funktioniert, oder anders funktioniert, wie sie es wollen., da ist nicht mal eine op möglich.
sie müssen aushalten und durchhalten.


Wie Recht Du damit hast. Aber Genterismus ist halt schick und angesagt, da können sich dann die wahren Bessermenschen profilieren und Toleranz und die Einrichtung von geschlecht übergreifenden Transgentertoiletten eingefordert werden. Während andere gesellschaftliche Probleme bagatellisiert werden.
Es kann einfach nicht angehen, dass ein Kleinkind oder die Eltern über die geschlechtlich abweichnde Entwicklung eines Kindes entscheiden, schlimm genug dass man an Säuglingen schon ungestraft herumschnippeln darf..
nun, wir leben in einer welt, wo nicht jeder glücklich und zufrieden leben kann.
aber ich finde, wo es möglich ist, sollte auch das mögliche versucht und gemacht werden.

bei manchen ist es eben möglich, durch bestimmte handlungen mehr lebensqualität zu schaffen, bei anderen nicht, und sie müssen auch sehen, wie sie zurecht kommen. mit ihrem anderssein. welches ja nicht nur den körper betrifft, welches ja auch seelische spuren hinterlässt, oft wenigstens.

meinst du jetzt an kleinkindern herumschnippeln die beschneidung? fumaria?
DonnaToscana hat geschrieben: meinst du jetzt an kleinkindern herumschnippeln die beschneidung? fumaria?


Genau die meine ich !! Wenn ich einen kleinen Hund den Schwanz oder die Ohren kuppieren lasse, mache ich mich strafbar und wenn die Unversehrtheit an Leib und Seele zum Menschsei gehört, kann es einfach keine zwangsweise Beschneidung an unmündigen Menschen geben. Für mich ist das Folter an Kindern, wo die Katholenpriester ja auch seltsame Ansichten haben und meinen Kinder sexuell ungestraft mißbrauchen zu dürfen..