Hallo zusammen,
Wenn ich mir die Beiträge dieses Gesundheitsforum so anschaue, stelle ich fest, dass alle Beiträge symtombezogen sind. D.h. es werden die Symtome der Krankheiten vorgestellt und ausgebreitet. Ist aber das Behandeln und Verschwinden der Symtome bereits Gesundheit, oder begehen wir den fatalen Irrtum zu glauben, daß Gesundheit da ist wenn keine Symtome mehr da sind, die eine Krankheit kennzeichnen?
Ist nicht ein "Ganzheitlicher" Ansatz , wie ihn z.B. Dr. Max Otto Bruker (1909 - 2001) zeit seines Lebens probagiert hat, besser? Er behandelte seine Patienten immer "Ganzheitlich", er bezog also den Menschen und sein Umfeld immer mit ein. Seine Erfolge waren unbestreitbar, die sogenannten Zivilisationskrankheiten, die uns so vielfältig plagen konnte er vollständig ausheilen.
Wie seht ihr das?
Grüße
Werner
Hallo Werner,

du hast sicherlich recht. Nach meiner Meinung bedingt die seelische Befindlchkeit die körperliche Gesundheit. Will heißen, wenn es der Seele nicht gut geht, meldet sich der Körper. Körperliche Krankheiten stelle ich mir vor wie die Spitze des Eisberges, die über der Wasseroberfläche zu sehen ist. 7/8 liegen drunter, und die machen den größten Teil aus.
Ich denke, die Seele meldet sich, wenn sie in Schwierigkeiten ist. Wenn wir nicht auf sie hören, sagt sie irgendwann zum Körper: "Red du mal mit ihm/ihr, auf mich hört er/sie nicht!". -und dann kommen Krankheiten zum Tragen. Nur als Beispiel: Kniebeschwerden, wenn es Probleme mit Vergebung gibt.
Für mich bedeutet "ganzheitlich" also, den Menschen und das Umfeld zu betrachten und dann erst den Körper zu behandeln (ich übe Bowtech aus, -kann gegoogelt werden).
Herzliche Grüße aus Bremen von Eva :)
Hallo 777771,
Genau das meinte ich mit ganzheitlich. Wenn ein Arzt sich nur mit der Behandlung oder Beseitigung von Symtomen ab gibt, begeht er einen schwer wiegenden Fehler. Das Problem ist immer noch da, es ist nicht gelöst und irgendwann bricht das dann hervor mit einer Macht, die dann nicht mehr zu lösen ist. Da hilft dann nur noch eine ganzheitliche Heilbehandlung, die auch das Umfeld, die Psyche, die körperliche Konstitution etc. mit einbezieht.
Leider sind unsere Ärtzte nicht mehr in der Lage ganzheitlich zu behandeln wegen der Zwänge die ihnen die Krankenkassen auf erlegen.
Grüße
Werner
Was verstehst du Werner unter Ganzheitliche Behandlung konkret?
Ihr habt Recht die Ganzheits -und Komplimentärmediziner gibt es nicht auf Krankenschein.

Leider haben die Hausärzte ,weder die Zeit noch bekommen sie es bezahlt,den Menschen als eine Einheit zu behandeln,dafür gibt es ja Fachärzte wo jeder sein Spezialgebiet behandelt.

Wenn ein Patient einen Ganzheits-Komplimentärmediziner aufsucht muß er leider zahlen und bekommt gnadenhalber einige Euro von der Krankenkasse zurück.Aber er wird Alternativ-u. Schulmedizinisch behandelt und als Ganzes angesehen.

GLG
Hallo Tarantel,
Ich verstehe darunter genau das, was auch Dr. Max Otto Bruker darunter versteht. Es wird nicht einfach eine Krankheit diagnostiziert und dann die Symptome behandelt, sondern es wird das ganze Umfeld des Menschen durchleuchtet seine psychische Verfassung, seine Lebensumstände, einfach der ganze Mensch. Danach wird dann eine Diagnose gestellt und ein Behandlungsplan entwickelt. Dies ist eine Kurzfassung, für die Langfassung bitte googeln. Auch der EMU Verlag Lahnstein hat jede Menge Literatur darüber. Nur leider zahlt diese Behandlung keine Krankenkasse, kurzsichtig gedacht von den Krankenkassen, denn seine Heilerfolge sind nicht zu übersehen.
Grüße
Werner
Also mir schwand, du hast von der Medizin auch a wäng keine Ahnung, nicht wahr Werner.

Wie kannst du denn ALLEE Krankheiten in einen Topf werfen!
Aber Okäy. Was meinst du, wie sollte man z.B. bei Gallensteinen, Akuter Blinddarm oder Ileus vorgehen wollen. Damit das im Sinne von Bruker (nie gehört!) verläuft.
Hallo Tarantel,
Da mußt du irgendetwas falsch verstanden haben, wie kommst du darauf dass ich alle Krankheiten in einen Topf werfe?, das habe ich nie behauptet,
Manchmal ist es von Vorteil wenn man lesen kann und das gelesene auch versteht. Bruker nicht zu kennen ist eine Bildungslücke!
Grüße
Werner
Das mag ja sein dass ich einige Lücken in der Bildung habe, aber wer nicht?

Nach deiner Darlegungen Werner muss man einfach davon ausgehen da du die Krankheiten erwähnt hast- und genau das gibt es nicht - Sondern es gibt die Krankheit.Und wenn man allzu viel Ganzheitliche Behandlung betreiben will,
sterben womöglich welche wegen einer banaler Blinddarmentzündung.
Und wenn ein Landarzt täglich 120 Pat. im Schnitt durchschleusen muss,
frage ich dich dann, woher soll er noch die Zeit nehmen?
Abgesehen mal davon, dass es ja schon länger die Bestrebung vorhanden ist, Ganzheitlich zu behandeln.
In der Klinischen Praxis funktioniert das einwandfrei!


Im Übrigen finde ich das von dir unverschämt, solchen Sätzen zu bedienen "Manchmal ist es von Vorteil wenn man lesen kann und das gelesene auch versteht. Bruker nicht zu kennen ist eine Bildungslücke!"!
Hallo Tarantel,
Das war nicht unverschämt, sondern nur sarkastisch, bei manchen Antworten bleibt einem nichts weiter übrig.......Sarkasmus pur!

Es gibt nicht die Krankeit, sondern nur den Menschen als ganzes, das sollte jeder Arzt beachten, sonst wird er zu einer Maschine die nach Schema F ihre Diagnose stellt und dann die Symtome dieser Feststellung behandelt. In unserem Gesundheitssystem ist dies leider zum Normalfall geworden. Hier haben sich die Ärtzte zu Handlangern einer Gesundheitsindustrie machen lassen und sie sehen tatenlos zu, wie sich die Gesundheitsindustrie goldene Nasen verdient. Diesen Vorwurf müssen sich die Ärtzte gefallen lassen. Es mag Ausnahmen geben, aber die bestätigen nur die Regel!
Grüße
Werner
Wenn du mich fragst, unseren G-System vergeigen die Patienten selbst!
Weltweit sind wir in Deutschland führend, was Arztbesuche angeht.Das ist ja inzwischen bekannt.Jeder Erkrankung wird mehrfach von unterschiedlichen Stellen diagnostiziert und das kostet Milliarden!


Ansonsten ist eine Diskrepanz zwischen deine Theoretische Buch Wissen und praktische Heilung im Alltag. Papier ist geduldig.
Aber, auch das sollte man wissen, wir haben ja ganz großzügigen Ärztewahl, man kann sich sogar im Ausland umschauen, wenn es einem in D so gar nicht zusagt, nicht wahr.
Hallo Tarantel,
Die Führende Rolle bei Artzbesuchen kommt nicht von ungefähr, wenn die "Gesundheitsindustrie" und Gesundheitspresse die Menschen derart verunsichert, bleibt ihnen nichts weiter übrig, als sich mehrere Meinungen einzuholen. 10 Ärtzte haben bei der gleichen Grunderkrankung 10 verschiedene Meinungen, was soll sich da der "mündige" Patient denken! Totale Verunsicherung!

Theoretisches Buchwissen ist aber wichtig bei der Behandlung von Menschen (Patienten), praktische Heilung im Alltag sollte schon auf einer gewissen Wissensgrundlage stehen, sonst kann sich jeder Scharlatan der Heilkunst widmen, nach dem Motto "Wissen ist Macht, nichts wissen macht auch nichts"
Bei der Ärztewahl bin ich natürlich als Privatversicherter etwas bessergestellt als Kassenpatienten
Lieber Werner,
Bin ganz einig mit dir, denn die Ganzheitlichkeit unseres Daseins ist eine Tatsache, aus der Natur gegeben. Ob wir das erkennen oder respektieren, uns entsprechend verhalten oder nicht, ist der Natur egal. Da wir in ihr Leben und auch eine Biomasse sind, sind wir in ihrem Spiel drin. Wollen wir eine Chance haben in diesem Spiel nicht nur eine Nebenrolle zu haben, täte wir gut daran die Spielregeln zu kennen und zu repektieren. Nun manchmal scheint es mir, dass wir die Spielregeln vergessen haben und zu bequem sind uns wieder darum zu kümmern. Die Folgen und den Preis, den wir dafür bezahlen scheint mir enorm (Siehe Krankenkassen und Medizin). Offensichtlich kann unsere Gesellschaft sich das auch leisten... Jeder Einzelen hat es in der Hand sich darum zu kümmern. Fängt es nicht damit an, dass wir uns zuerst selber als Ganzes wahrnehmen? Als Mitspieler in einem fantastischen spannenden Spiel. Heisst Leben.
Liebe Grüsse Nicole
Hallo Nicole,
Der ganzheitliche Ansatz kommt in unserem Leben meistens zu kurz, der Arzt reduziert uns auf die Krankheit, wir selbst nehmen uns meistens nur durch unser Denken wahr. Andere Menschen sehen meistens nur das, was sie sehen wollen in ihrem Gegenüber, so ist unsere Gesellschaft irgendwie Fragmentiert, nicht ganz. Solange dies sich nicht ändert wird auch die Gesellschaft fragmentiert bleiben. Ganzheitliche Ansätze gibt es schon aber sie werden nicht wahrgenommen.
Grüße
Werner
Meine Erfahrung ist die das ich nur selber entscheide was die Doc's mit mir anstellen.
Es gibt vieles in der Medizin das gerne für ein Allheilmittel gehalten wird. Ich selber bin seit 1993 chronisch krank. Nach den Doc's dürfte ich nicht so fit sein. Ich weiß noch wer Arzt und wer Patent ist, leider sehe ich keinerlei Möglichkeiten in dem System für Änderungen. Es führt schon zur Katastrophe wenn ich aus Medizinischen Gründen morgens um 6 eine Tasse Kaffee brauche. Und bis zur Pflegeleitung gehen muss. Jeder muss für sich den Weg einschlagen, von alleine kommt und geht nix.
Rolf
:roll:
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