Vielleicht müsste man die ganze Aufreger, die die Krankenkassen verursachen vorn an kennen und näher betrachten.
Weil ich meine, das sind zunehmend die Institutionen, die so wohl dem Arzt draußen als auch den Kliniken die Knebel ansetzen. Die Krankenkassen sind das, die mit der Pharmaindustrie verhandeln und u.U. drittklassige Medikamente auf dem Markt bringen!
Ich frage mich schon länger, warum die Krankenkassen die Naturheilkunde Behandlungen immer noch überwiegend ablehnen.
Alles aber kein Grund, die Schulmedizin deswegen madig zu machen, nicht wahr.
Es ist ja nicht die Schulmedizin an sich, die "verteufelt" wird, sondern ihre teilweise skrupellose Anwendung. Wie oft werden Patienten schulmedizinisch falsch behandelt, nicht aus Unwissenheit, sondern von manchem Arzt ganz bewust, es wird halt Geld verdient mit den Patienten.
Bei Kindern ist das besonders verwerflich, aber nicht jeder hat das medizinische Wissen um sagen zu können,NEIN, diese Behandlung lehne ich ab.
Ich kann die Verärgerung von Georg durchaus verstehen, weil mein Sohn, mit seiner seltenen Gefäßerkrankung auch gerne als Versuchskaninchen missbraucht wird, ich habe schon mehrfach Behandlungen abgelehnt oder abgebrochen, weil sie außer "Schaden" nichts bewirkt haben.
In jedem Beruf gibt es die, die anders sind. Aber ich sehe darin keinen Grund, einen ganzen Berufsstand zum Teufel zu jagen Sally. Weil ich sage, auch bei den Heilpraktiker gibt es die.
Beeindruckt hat mich eine Heilpraktiker Seminar vor Jahrzehnten in HH der sinngemäß besagte, man kann als Heilpraktiker alles machen, man darf sich nur nicht erwischen lassen...
Puuuuuh! Da war mein Bedarf an Ausbildung gestillt!
Aber deswegen würde ich niemals die Naturheilkunde grundsätzlich schlecht reden.
Tarantel60 hat geschrieben: In jedem Beruf gibt es die, die anders sind. Aber ich sehe darin keinen Grund, einen ganzen Berufsstand zum Teufel zu jagen Sally. Weil ich sage, auch bei den Heilpraktiker gibt es die.
Beeindruckt hat mich eine Heilpraktiker Seminar vor Jahrzehnten in HH der sinngemäß besagte, man kann als Heilpraktiker alles machen, man darf sich nur nicht erwischen lassen...
Puuuuuh! Da war mein Bedarf an Ausbildung gestillt!
Aber deswegen würde ich niemals die Naturheilkunde grundsätzlich schlecht reden.


So ist es Tara,
man sollte die Dinge differenziert betrachten.
Hallo liebe Fangemeinde ode Anti-Fans zu o. g. Thema. Ich bin ganz neu bei 50plus und schaue einfach mal alles so durch. Eure, zum Teil aggressiven, Beiträge sind sehr interessant. Aber mir fällt Eure Verbissenheit und Rechthaberei auf. Sicherlich habt Ihr, jeder für sich, persönliche oder Erfahrungen mit Krankheiten von Familienmitgliedern und Freunden, aber es ist ganz schlicht und einfach erwiesen, dass Krankheiten auch durch langjährige falsche Lebensweise oder seelischen Stress entstehen (auch meine persönliche Erfahrung). Nur mal ein Beispiel: Hexenschuss, hierfür ist der Auslöser oft eine zu große Anforderung über längere Zeit auf körpelicher oder psychischer Ebene (wie man so schön sagt: "Das kann ich nicht mehr tragen")
Ich habe mich etwas mit asiatischer Heilpraktiken befasst. Wobei ich auch der Meinung bin, dass es eine ganze Reihe von Scharlatanen gibt. Hier kann man nur auf Mundpropaganda vertrauen.
Bei der Jin Shin Jyutsu (ausgesprochen: Jinschinjutsu) geht es nicht, wie bei Reiki um spirituelle Beeinflussung, sondern um die Aktivierung der eigenen Selbstheilungskräfte und das Lösen von Blockaden. Dabei werden Punkte am Körper mit den Fingern gehalten damit die Energie wieder fließen kann.Ein Beispiel: Meine beste Freundin hatte an der rechten Hand, durch eine Überbelastung und durch Fehlhaltung, das Karpaltunnen-Syndrom. Sie hätte eigentlich operiert werden müssen. Sie wurde über einen längeren Zeitraum täglich eine Stunde geströmt und die Hand war wieder frei. Sogar der Chirurg war sprachlos. Nur, ist das meine Erfahrung, und letztendlich geht es doch, besonders in unserem Alter, um die Verbesserung der Lebensqualität, sei es bei Krebs, Multiblesklerose oder Rheuma.
Liebe Grüße Johanna11
ich schließe mich dem vorherigen Blog total an.
Auch ich arbeite in diesen Bereichen und versucher als ERSTES die Ursache zu erreichen. Das gelingt mir fast IMMER. Dann gehen wir an die Blockaden, die das ganze verursachen und beginnen diese zu lösen. Der Klient ist aktiv dabei.
Meinen bisherigen Erfahrung nach, kann das ein anderer Weg sein, die Zukunft in die Selbstverantwortung zu lenken.... bestimmt sinnvoller.
komme erst jetzt dazu mitzureden, war 23 Wochen stationär außer Gefecht.
Es freut mich, daß sich jemand an Dr. Max Bruker, den wohl größten Arzt des vergangenen Jahrhunderts erinnert.
Weiter so, es dauert eine zeitlang, bis man die Methoden der Ganzheitlichen Medizin annimmt und sie sich manifest durchsetzen.
Als Pressereferentin einst, an einer der größten deutschen Universitätsklinika, kann ich dies beurtelen.
Ohne die Errungenschaften der Brukerschen Medizin und ihrer Akzeptanz wäre ich schon tot.
LG Waldfee
Waldfee, es wäre schon so Mancher, auch aus 50plus, lange tot, auch ohne den ollen Bruker,
und das ist nur nicht der Fall wegen eigener rechtzeitiger Vorsorge und auch rechtzeitiger und kompetenter ärztlicher Hilfe, und auch vielfach harter Chemie...
Und auch Kneipp und Hildegard von Bingen & Co. und die asiatische Heilkunst etc. hätten es nicht gebracht... das wiederum kann ich bestens beurteilen, obwohl ich niemals Pressereferentin wie du war (wen eigentlich interessiert das hier?) :wink:
So ist es Foxi!

Und alles einem einzigen zu verdanken wäre auch gar nicht fair, nicht wahr.
Denn es sind mehrere fleißige Köpfe und Hände an einer Heilung beteiligt, als man annimmt.
Aber bitte was ist eine Pressereferentin ?
[quote="Waldfee70"]Es freut mich, daß sich jemand an Dr. Max Bruker, den wohl größten Arzt des vergangenen Jahrhunderts erinnert.

Nur mal nebenbei: der angeblich so geniale Bruker ist mit seiner Ernährungslehre und sonstigen medizinischen Methoden durchaus sehr umstritten.
Unumstritten scheint dagegen seine politische Weltanschauung zu sein: nämlich stramm rechtsextrem.

Bitte hier weiterlesen: http://www.esowatch.com/ge/index.php?ti ... tto_Bruker
@Roadrunner,
Hast je ein Buch von Bruker gelesen? oder hast du nur schnell mal gegurgelt?
Wer die Lebensgeschichte Brukers kennt, weiß dass diese Seite auf die dein Link hinweist jeglicher Grundlage entbehrt. Er war lange vor den Grünen gegen Atomkraft.
Aber heutzutage macht man sich ja nicht mehr die Mühe, Bücher über und von Bruker zu lesen, man Googelt, schiebt dann die Leute in eine Schublade und das war es dann. Man sollte bevor man sich ein Urteil bildet zwei Seiten hören, so kann man falsche Darstellungen schnell entlarven.
Grüße
Werner
Was M.O. Bruker angeht, habe ich durchaus durch eine persönliche Bekanntschaft Kontakt mit seiner Ernährungslehre gehabt. Ist zwar schon einige Jahre her, aber noch lebhaft in Erinnerung. Habe damals auch sein Buch "Unsere Nahrung, unser Schicksal" gelesen. Mir persönlich ist die praktische Umsetzung der Brucker'schen Ernährungsdoktrin alles andere als gut bekommen. Der Rohkostanteil an der Ernährung war viel zu hoch für mich und hat nur zu Blährungen geführt!! Außerdem konnte ich überhaupt nicht einsehen, warum ich auf Fleisch oder Milchprodukte verzichten sollte, wenn ich überhaupt keine Probleme damit hatte. Auch der Verzicht auf meinen geliebten Morgenkaffee oder den Rotwein am Abend hat mich nur griesgrämig gemacht. Ich habe diese Zeit, in der ich mich dem Ernährungsregime von Bruker unterworfen habe, als freud- und lustlos in Sachen Ernährung empfunden. Als ich das Experiment beendete, konnte ich Essen endlich wieder genießen.
Als "ganzheitlich" würde ich eher eine Ernährung bezeichnen, die von der Individualität eines Menschen ausgeht. Bei Bruker hatte ich eher den Eindruck, das er allen den gleichen Frischkostbrei verordnen will.
Was seinen politisch-biographschen Hintergrund angeht:
Bruker war Präsident des "Weltbundes zum Schutz des Lebens".
Bruker war im wissenschaftlichen Beirat der "Gesellschft für Biologische Anthropologie, Eugenik und Verhaltensforschung"
Bruker kandidierte 1969 auf der Liste der Freisozialen Union (FSU) für den Bundestag.
1976 wiederholte er die Kandidatur für den sog. 5 %-Block.
Alles Organisationen und Parteien am äußerst rechten Rand des politischen Spektrums mit Verflechtungen zu rechtsradikalen Personen.
Wer's verträgt, kann ja gerne seinem radikalen Ernährungsregime folgen, den Anspruch, damit sog. "Zivilisationskrankheiten" wie Krebs zu besiegen, halte ich für vermessen.
Roadrunner, ich kann dir nur zustimmen was diese Ernährung betrifft, denn Jeder der von bestimmten, sog. "Zivilisationskrankheiten" selbst direkt betroffen ist, der weiß sehr genau, dass es weder eine bestimmte pauschale "Diät" dafür gibt noch übermäßiger Rohkost-Konsum den wenigsten Menschen wirklich bekommt ... sondern Derjenige sich so ernähren muss, dass es einerseits der Krankheit gerecht wird und andererseits vor allem aber seinem Wohlbefinden zugute kommt - damit auch eine gewisse und möglichst gute Lebensqualität trotz aller Einschränkungen erhalten bleibt. :wink:

Ob und inwiefern zu einer möglichst angemessenen ausgewogenen Ernährung bei bestimmten Erkrankungen ergänzend homöopathische Dinge zum Einsatz kommen sollten, das ist immer auch von den notwendigen Medikamenten abhängig, denn nicht alles verträgt sich miteinander!,
wohingegen Akupunktur zur Schmerzlinderung m.E. eine gute Alternative zu zusätzlicher Chemie ist.
Ich finde schon die Fragestellung sowas von naiv, um nicht zusagen unwissend! Aber Werner muss man schon etwas länger gelesen haben, um zu wissen, dass er manchmal nur so tut als ob.

Beide Formen von Medizinische Versorgung haben ihre Berechtigung und es wäre sträflich zu behaupten, dass Symptom bezogene Medizin schlechter ist...
Aber noch schlimmer ist wenn man die Ganzheitliche mit dem Symptom bezogene vergleichen wollte.
Denn sogar eine Symptom bezogene Versorgung schließt eine Ganzheitliche Medizin NIE aus! Völlig das Gegenteil ist nämlich der Fall. Hierbei denke ich an die viele palliative Einrichtungen!
Also schön sorgsam mit der Terminologie umgehen, nicht wahr!
Nachdem ich mich nun durch die 6 Seiten gelesen habe, finde ich das manche versuchen Äpfel mit Birnen zu vergleichen.
Ich war schon immer ein Anhänger von TCM , bin auch der Meinung, das einige Krankheiten aus der Psyche entstehen, vor allem was Schmerztherapie u. chronische Krankheiten anbelangt.
Hier hat die ganzheitliche Medizin m.E., ihre absolute Berechtigung.
Doch was ist mit akuten Beschwerden, mit Herzinfarkten, Schlaganfällen, Unfällen.....
Was wären wir dann ohne unser Chemie u.Apparatemedizin?
Normalerweise müsste jeder Mensch schon von Kleinkind an so leben, das die G.M. gut greifen kann. Menschen in unserem Alter haben doch schon oft genug ihren Körper "vergiftet" , sodass wahrscheinlich die meisten, irgendwelche tickenden Zeitbomben in sich haben u. es nur eine Frage der Zeit ist, wann sie zum Ausbruch kommen; auch nicht zu vergessen die Erbanlagen (wie schon erwähnt wurde).
Soll da die G.M. noch was ausrichten können? Ich kann es mir nicht vorstellen. Kaputt ist kaputt!

Außerdem ist es, wie von einigen geschrieben, die traurige Wahrheit: - Es bleibt leider eine finanzielle Frage in unserer zwei Klassen Gesellschaft, der Gesundheitspolitik -
Habe ich Geld, kann ich mich für den mir sinnvolleren Behandlungsweg entscheiden.
Habe ich kein Geld, muss ich dankbar sein für das, was ich dafür bekommen kann!