@Moewe
ich glaube, dass Depression und das Helfersyndrom zwei Seiten einer Medaille sind ....
jeder von uns legt sich im Laufe der Jugend und der Jahrzehnte des Erwachsenenlebens ein eigenes "System" zu und in diesem System gewinnt man im Laufe seines Lebens Routine... :wink:
Na klar gehört das zusammen. Ohne Helfersyndrom hätte ich mich nicht so lange abgequält und mir wäre Vieles erspart gewesen. Auch die menschlichen Enttäuschungen. Dann wäre ich auch nie in eine schwere Erschöpfungsdepression (Burnout) gefallen. Ich hätte halt nie gedacht, dass mir so was passieren könnte, denn ich bin eigentlich kein depressiver Typ, eher im Gegenteil. Aber es scheint zu stimmen, was mir die Fachleute sagten: ich werde 12 Jahre brauchen, bis ich wieder gesund bin.
Zapp12 hat geschrieben:
War vor meinem Unfall das 2 mal Kurz vor der Ehe gestanden - als dann Diagnose kam Querschnitt Rollstuhl LEBENSLANG war die Frau weg - sie kam mit der Situation nicht zurecht . Wir hatten Jahrelang keinen Kontakt heute pflegen wir einen Freundschaftlichen sie will gern mehr aber da ist das vertrauen kaputt

Der Rolli ist ein Großes Hindernis - hatte schon die ein oder andere   Beziehung und wenn es dann ernster wird dann sehen die das alles nicht so einfach ist ob alltägliche leben oder die Intimität - und ich fall auch ab und an aus - kann Zusagen nicht halten weil mein Körper nicht mitmacht - kann  schwer verreisen weil alles mehr geplant werden muss - hab viel der Spontaniät verloren und fühle da wie du 
 


Darüber musste ich erst nachdenken, bevor ich mich äußere.
Dass deine damalige Freundin oder Verlobte dich nach deiner Diagnose verlassen hat, tut mir sehr leid Dass war sofort so, darüber musste ich auch nicht nachdenken. Nachgedacht habe ich darüber, wie ich reagiert hätte. Mein Impuls war, dass ich geblieben wäre. Es sagt sich aber immer so leicht, dass man es anders gemacht hätte, wenn man nie in so einer Situation gewesen ist. Deshalb habe ich mir etwas Zeit gelassen. Doch noch immer bin ich der Ansicht, dass eine Querschnittslähmung allein nicht gereicht hätte. mich von dem Menschen, den ich liebe, weg zu kriegen. Da bin ich mir jetzt sicher. Was mich hätte verjagen können, wäre vermutlich eine dauerhafte Wesensänderung. Ablehnung, ständige Aggessivität, sich hängen lassen - auch wenn ich das nachvollziehen kann, so hätte es mich auf Dauer vermutlich doch überfordert. Und wenn mir der Betreffende dann auch noch das Gefühl gäbe, mich nicht mehr zu lieben - Ja, dann wäre ich auch gegangen.

In meiner Jugend schwärmte ich für den Bruder meiner Freundin. Er hatte seine große Liebe schon gefunden, ich war nicht mal eine Option.
In einem Kletterurlaub verunglückte er schwer und sitzt seitdem auch im Rollstuhl. Damals hatte ich ein klitzekleines bißchen gehofft, seine Beziehung würde das nicht aushalten - ich hab ihn immer noch gewollt. Aber seine Freundin blieb bei ihm, sie sind immer noch zusammen und haben inzwischen auch Kinder. Ich habe ihn vor einigen Jahren zufällig mal getroffen und er hatte immer noch ein einnehmendes positives Wesen. Der Unfall hatte seinen Körper beschädigt, aber seine Seele war wohl unbeschädigt geblieben. Zumindest wirkte es so.

Menschen machen Fehler, das sit nun mal so. Vielleicht kannst du deiner Ex ja irgendwann verzeihen und es probieren? Vertrauen lässt sich wieder aufbauen. Gib ihr doch eine Chance.
Möwe 

da ist damals zu viel kaputt gegangen - weil mit ihr verlor ich auch meinen Besten freund und beides in einer Person findet man nicht mehr .
Verziehen hab ich ihr schon längst - aber - 20 Jahre kann man nicht streichen - hab ein anderes Leben wie sie auch .
Verstehen uns heute gut und lachen oft über vieles
und doch kommt immer wieder der Satz " Hätte ich damals gewusst das dies sich so Positiv entwickelt wie es nun ist währe ich geblieben "
Da denk ich immer das sie mich doch ZU wenig gekannt hatte den eine Aufgeben das war nur die ersten Wochen eine Option wo ich oft an Suizid gedacht habe - aber nach dem Ersten mal Zuhause da kam der " Kampfgeist " in mir und sagte mir
Du Kannst nicht laufen aber im Kopf bist du der verrückte von Früher  
Wenn du nicht willst, dann willst du nicht. Musst du ja auch nicht. Aber wie du selbst sagst, besten Freund + Partner(in) in einer Person findet man nicht allzu oft. Ist bei mir übrigens auch so. Mein Mann ist zugleich auch mein bester Freund.

Ich mag Verrückte. :D
Liegt wohl daran, dass ich auch nicht normal bin.
Hallo Moewenadlerin,
Ich habe mich hier jetzt einmal durch alles hindurch gelesen.
Auch ich hatte ähnlich wie Du krankheitsbedingt schwere depressive Phasen die bis hin zum Suizid-wünschen gingen. Bei mir wechselte sich dieser Zustand aber mit extremen Hochflügen ab. Es war eine schreckliche Zeit.
Genau da merkte ich zum ersten Mal, wie sehr mir Freunde fehlen. Ich hatte Bekannte und Kollegen für die ich bei Bedarf auch immer da war, aber Freunde hatte ich nie.
Dadurch das ich sehr viele Ortsveränderungen von Kindheit an hatte, hat sich so etwas einfach nicht entwickeln können.
In dieser schlimmen Phase gab es einen oder zwei Menschen die sich ab und zu mal etwas Zeit für mich genommen haben, damit man wenigstens mal reden konnte. Aber Freunde sind es nicht und wollen sie auch nicht sein. Diese Aussagen bzw. diese Erkenntnis war für mich ein sehr schwerer Brocken, den ich dann auch verarbeiten musste, denn in dieser Zeit versuchte ich mich an Menschen zu klammern.
Heute weiß ich natürlich das klammern gar nicht geht , aber damals waren sie für mich wie ein Rettungsboot auf dem Meer.
Heute bin ich froh, das schlimmste von dieser Zeit überwunden zu haben.
Der Wunsch nach Freundschaft, die solche Schwierigkeiten auch aushält ist geblieben. Alles andere mögen nette Leute sein mit denen man sich vielleicht auch versteht, aber Freunde sind es nicht.
Moewenadlerin hat geschrieben: Wenn du nicht willst, dann willst du nicht. Musst du ja auch nicht. Aber wie du selbst sagst, besten Freund + Partner(in) in einer Person findet man nicht allzu oft. Ist bei mir übrigens auch so. Mein Mann ist zugleich auch mein bester Freund.

Ich mag Verrückte. :D
Liegt wohl daran, dass ich auch nicht normal bin.


perfect schön für die und ein tolles Kompliment an deinen Partner, und euere Beziehung ja das ist es wovon viele Träumen
Hallo Liederbuch!
Schwere Krankheiten ganz allein bewältigen zu müssen, ist wirklich sehr schwer. Ich war damals ja der Ansicht, Freunde zu haben, aber in der Not erwiesen sie sich dann doch nicht als solche. Diese Erkenntnis war äußerst schmerzhaft. Dein Wunsch nach mehr als oberflächlicher Freundschaft ist für mich absolut verständlich, ich bin selbst nicht der Typ, dem ausschließlich Schönwettergespräche als Grundlage einer Beziehung reichen. Ich wünsche mir Verlässlichkeit und ein "in guten wie in schlechten Zeiten" bei Freunden ebenso wie in der Partnerschaft. Aber ich habe auch akzeptiert, dass das nicht für jeden so ist. Und wenn man das Glück hatte, so jemanden zu finden, kann man wirklich dankbar dafür sein. Ich bin dankbar für meine Familie, die mir in den schweren Zeiten zur Seite stand und es immer noch tut.

Ich weiß nun, dass es auch ohne Freunde geht, aber vielleicht hat das Leben ja noch einige schöne Überraschungen parat. :-)
schoechtern hat geschrieben:
Moewenadlerin hat geschrieben: Wenn du nicht willst, dann willst du nicht. Musst du ja auch nicht. Aber wie du selbst sagst, besten Freund + Partner(in) in einer Person findet man nicht allzu oft. Ist bei mir übrigens auch so. Mein Mann ist zugleich auch mein bester Freund.

Ich mag Verrückte. :D
Liegt wohl daran, dass ich auch nicht normal bin.


perfect schön für die und ein tolles Kompliment an deinen Partner, und euere Beziehung ja das ist es wovon viele Träumen


Hallo schöchtern!
Ja, da stimme ich dir zu. Und ich bin sehr froh und dankbar, ihn zu haben. Nach 25 Jahren weiß man, wie verlässlich eine Beziehung ist und unsere ist es.

Wir sind gerade zusammen mit meiner Freundin aus meinem alten Forum im Urlaub in der Türkei und lassen es uns gut gehen. :-)
Meine beste Freundin ist vor vielen Jahren gestorben. Egal wie es mir ging, ich konnte mich in jeder Lebenlage auf sie verlassen. Obwohl es schon lange her ist vermisse ich sie manchmal immer noch, dies wird sicherlich auch so bleiben.

Als ich dann umgezogen bin lernte ich durch meinen Mann eine Familie kennen, ich dachte es ist Freundschaft. 9 Jahre lang ging alles gut, dann kam die Trennung der beiden. Solange die sogenannte Freundin niemand hatte war man Recht für sie da zu sein, ihr zu helfen bis dann eines Tages der neue Lebenspartner kam mit einem neuen Freundeskreis. Vergessen waren all die Jahre, man brauchte die bisherigen Freunde nicht mehr, die wurden einfach abgelegt.

Es ist wie es ist auch wenn mich dies sehr getroffen hat, man muss damit klar kommen. Nachdem ich nun genügend Abstand von all dem habe bin ich auch wieder bereit einer neue Freundschaft eine Chace zu geben.

Jemand aber mit einer Krankheit alleine zu lassen nur weil ich bequem bin, ich mehr in die Freundschaft investieren müsste ist das Allerletzte. Gerade dann braucht man Zuspruch, Trost, ein Lächeln und das Wissen man steht nicht alleine da. Genau dies wünsche ich Dir von ganzem Herzen!
Moewenadlerin hat geschrieben:
Ja, ich hatte mich verändert - ich brauchte ein bißchen Halt. Ich hatte schwere depressive Phasen mit Suizidgedanken. Dennoch und gerade in dieser Zeit wünschte ich mir Kontakt zu meinen Freundinnen, insbesondere zu meiner "besten" Freundin. Und ich gehöre nicht zu denen, die ihre Wünsche nicht artikulieren. Aber es war ihr zu viel, mich alle 8 Wochen mal zu sehen oder wenigstens eine Mail zu beantworten. Die latente Gefahr, mich durch einen Suizid zu verlieren, war zu viel für sie. Verloren hat sie mich dann trotzdem und zwar ausdrücklich auf ihren Wunsch, sie wollte keinen Kontakt mehr. Das hat meinen Lebenswillen damals nicht gerade beflügelt. Aber ich bin ihr heute nicht mehr böse und es tut auch (fast) nicht mehr weh.




Selbstverständlich ist das zuviel @ Moewenadlerin.
Viel zu viel.

Weisst du, wie das ist?
Zu sehen und zu fühlen, wie ein Mensch, den du schätzt, vielleicht sogar liebst, in ständiger Lebensgefahr ist.?
Und du eigentlich NICHTS tun kannst.
IMMER in der Angst zu sein, etwas Falsches zu sagen oder zu tun oder etwas für den Kranken Wichtiges zu unterlassen?
Was je nach dem der letzte Tropfen sein könnte, der das Fass beim Freund oder Angehörigen zum überlaufen bringt...
Schwer depressive Menschen sind über Argumente des gesunden Menschenverstandes nicht mehr zu erreichen.
Ihre Wahrnehmung der Menschen und Geschehnisse um sie herum ist meistens mehr als verzerrt.
Sie können sehr unberechenbar handeln.
Die Verantwortung für Freunde und Familie ist riesig.
Sie ist zu gross.

Ihre Angst - Tag und Nacht - ist zu gross.
Sie dauert zu lange.
Sie macht die Freunde, die Angehörigen selbst krank.
Sie müssen sich professionelle Hilfe suchen, um nicht auch selbst krank zu werden.
Sie müssen sich abgrenzen.
Der Umstand einer latenten Suizidgefahr bei einem nahestehenden Menschen IST zuviel!

Diese Bürde sollte man niemandem auferlegen.
Oder erwarten, dass er DIES aushalten muss, als Zeichen seiner Liebe oder Freundschaft.
Auch in der schwerer Krankheit nicht.
Das einzig Richtige in solch schwerster Krankheitsphase ist es, sich in eine Klinik zu begeben.
Freiwillig. Und dort zu bleiben, bis es besser wird.
Zum eigenen Schutz.
Und zur Beruhigung und Schutz von Nahestehenden.
Klinische Begleitung. Menschen, die damit umgehen können. Professionell.

Doch meistens fehlt diese Einsicht.
Oder die Kraft fehlt.
Und es bleibt an den Freunden hängen und der Familie.

Weisst du WIE SCHWER DAS IST?

Weisst du, wie lange ein Suizid eines Freundes belastet, wenn es doch zum Schlimmsten kommt?
Ein Leben lang.

Weisst du, WIE LANGE ein Suizid in der Familie SàMTLICHE Familienmitglieder total verstört und belastet?
Mehr als eine Generation lang.

Sorry für die deutlichen Worte.
Ich habe sie mir erlaubt, weil ich der Thematik von schweren Depressionen in der Familie ausgesetzt war.

Ueber Jahre. Da gibt es kein Entkommen.
Da sind Angst, Hilflosigkeit, Selbstzweifel und totale Ueberforderung ständige Begleiter im Alltag.
Und auch in der Nacht.
Nichts tun können. Aber aushalten müssen.

Mein Fazit:
Eine Ursache zum Entstehen von Depressionen sind Grenzen, die nicht gesetzt werden.
Oder wurden. Vom Erkrankten selbst. Ueber lange Zeit.
Vielleicht weil er es nie gelernt hat. Weil es ihm als Kind so abverlangt wurde.
Und er so das innere Gefühl hat, er müsse so handeln.
Jedoch: Diese massive Grenzüberschreitung der eigenen Möglichkeiten und Kräfte ist fatal.
Und sollte im Umkehrschluss wirklich nicht von Freunden und Familie erwartet werden.
Im Gegenteil: Wenn sie die Grenzen setzen, die gesetzt werden müssen, bringen sie Heilung in die Situation.
Sie zeigen dem Erkrankten, dass es IN ORDNUNG ist, sich selber zu schützen.
Sich nicht bis zum eigenen körperlichen und seelischen Ruin zu opfern.
Es ist in Ordnung.
Mehr als das. Es ist nötig
Es hat nichts mit fehlender Liebe zu tun.
Nichts.
Im Gegenteil.
Es hat mit Liebe und Achtsamkeit und Respekt zu tun.
Für sich. Für Andere.

DAS lehren sie dem Kranken.
DAS muss er lernen.
Und dadurch kann er auch SEINE Lebenssicht wieder verändern.
Und - vielleicht - wieder gesunden.
Vielleicht.
@Malia, ich bin beeindruckt von Deinen Worten und sage einfach mal danke ! Zeigen sie mir doch, dass es nicht unbedingt verachtenswert sein muß, wenn man auch mal 'nein' sagt oder zugibt, einer Anforderung nicht gewachsen zu sein.

Zum Glück habe ich hautnah nur positive Erfahrungen in dieser Richtung machen dürfen, die dann auch auf Gegenseitigkeit beruhten, aber bei Deinem Beitrag ist mir erst klargeworden, dass man auch auf der Strecke bleiben kann... Meine Erfahrungen hatten allerdings nie mit Depressionen zu tun.

Ich werde/würde/kann/will mich trotzdem nun nicht mehr ändern :!: :)
@Malia, dem ist nichts hinzu zu fügen! Diese Gedanken kann ich bestätigen.

Es ist bereits ein paar Jahre her, als es nicht mehr zu verheimlichen war, dass ein lieber Freund sehr schwer alkoholkrank war. Einige von uns Freunden ließen sich in Sog dieser Krankheit mit hinein ziehen, auch ich war dabei. 

Es war Horror pur!

 
 Anfangs waren es noch alle, die ihn stärkten, neuen Mut zu fassen, abstinent bleiben zu können. Immer, und immer,  und immer wieder... dann wurden es weniger. 
  Einige unterstützten ihn dennoch weiter, wenn er (wieder mal!) versprach, "keinen Tropfen" mehr trinken zu wollen, und verzichteten in seiner Gegenwart selbst auf Alkoholhaltiges. Es nützte nichts! Oft lallte er noch am selben Abend ins Telefon, schluchzend, weil er sich in der Tankstelle Alkohol besorgt hatte und sich so schlecht fühlte.

 Wenige seine Freunde hielten durch, und unternahmen abwechselnd viel mit ihm, und seiner Familie, um Situationen zu schaffen, in denen er Ablenkung und Freude empfinden konnte. Mir selbst ging es dabei immer  mehr um Unterstützung seiner Frau. Sie war selbst am Ende ihrer Kraft, alle Fröhlichkeit, die ihr früher zueigen war, verschwunden.

Irgendwann konnten wir es kaum noch ertragen mit anzusehen, dass alles nichts half und er daran immer mehr zugrunde ging. 
 Seinen Tod konnten weder Freunde  verhindern, noch seine Familie, deren Unterstützung er  erwartete und auch einforderte.

Übrig geblieben war seine seine Frau, die sich danach psychotherapeutische Hilfe in Anspruch nehmen musste und verzweifelte Freunde, die diese Erfahrungen nicht verkraften konnten - bis heute nicht.  
Die Aussenansicht einer Krankheit und die Innenansicht lassen sich wohl kaum vereinen.

Wie schön, Alkoholismus und Depression in den gleichen Kübel zu werfen. Zwei unterschiedliche Krankheiten, aber so genau muss es ja nicht sein.

So, so, professionelle Hilfe. Die solche fordern, sollen sich mal klug machen, wieviel Zeit einer Woche damit belegt ist, wenn ambulant, oder wie lange jemand z.B. in der CH in einer Klinik bleiben darf und danach bezahlt die Krankenkasse nicht mehr.

Und immer hübsch lächeln!
@Adele, mir ging darum, bei einem weiteren Beispiel aufzuzeigen, welche verheerenden Folgen es für Freunde und Angehörige haben kann, wenn sie sich für sehr lange Zeit, und das noch vergeblich, um Unterstützung und Hilfe eines schwer kranken Freundes bemühen.
Ob dies Depressionen sind, oder die Alkoholkrankheit, spielt gar keine Rolle. Oft ist der Auslöser der selbe, also sooo weit auseinander sind diese beiden Krankheitsbilder in der Ursache oft nicht.