Dann schreib doch gleich :Versicherungsaufsichtsgesetz
Missie, keine Ahnung, auf was du wirklich hinaus willst, für wen oder gegen was du Werbung machen möchtest, aber man sollte in diesem Zusammenhang einige Dinge nicht verschweigen :!:

Von Versicherungen wurde aus Sicherheitsgründen immer eine konservative Anlagepolitik erwartet. Man muss aber sehen, dass die Marktzinsen einfach zu tief sind. Auch Versicherungen haben an der Schuldenpolitik von Staaten zu knabbern. Die Sicherheit, wie sie bis in die 90er Jahre noch gewohnt war, gibt es nicht mehr, weil viele Versicherungen Probleme haben, die vertraglich garantierten Zinsen am Markt herein zu holen. Und von dem anhaltenden Zinstief sind eben auch die Kunden von KLVs selbst betroffen, das ist doch logisch! Schließlich drucken Versicherungen ja nicht ihr eigenes Geld..

Die Höhe der Gewinne ist auch immer abhängig von den Kosten einer Versicherung, die bewältigt werden müssen und dazu gehören nun mal auch die Aufwendungen für alle Versicherungsleistungen.

Versicherungen bieten eine gewisse Sicherheit, aber eine absolute Sicherheit, die gab es noch nie und die wird es auch niemals geben, Geld- und Anlagepolitik bergen nun mal überall ein gewisses Risiko! Machen Menschen wie Gundulabella heute Gewinn, können sie morgen schon hohe Verluste einfahren. wer das anders sieht, oder sehen möchte, der ist mehr als blauäugig.

In puncto Sicherheit und Erwartungen werfe man, nebenbei bemerkt, einen Blick auf die Rentenversicherung.. :evil:. Oder man betrachte die Entwicklung anderer sogenannter relativ sicherer Geldanlagen..

Doch kommen wir von den von dir angesprochenen KLVs direkt:
Überschüsse sind und waren noch niemals garantiert! Darauf wird auf jedem Antragsformular ausdrücklich und unmissverständlich hingewiesen! Wer lesen kann und will, ist klar im Vorteil. Die zu erwartenden Gewinne sind hier wie auch anderswo lediglich Prognosen und damit immer fiktiv betrachtet. Von falschen Versprechungen kann man hier also nicht sprechen und es ist an den Kunden, auf dem Boden der Tatsachen zu bleiben!

Entscheiden für die Effektivität sind auch nicht die ausbezahlten Beträge, sondern deren jeweilige Kaufkraft. womit wir zur Inflationsrate kommen.. welche Geldvermögen entwertet und Schulden begünstigt.. Mehr Zinsen oder Gewinn bedeuten also nicht unbedingt mehr Geld, ein kleinerer Zinsgewinn kann ebenso viel "wert" sein. Maßgebend ist also die Nettorendite, also bitte auch hier keine Milchmädchenrechnungen, Missie!

Inwieweit eine Altersvorsorge gedeckt ist oder nicht, hängt ergo von vielen Faktoren ab, der Mensch sollte sich vor allem selbst ausreichend informieren und nicht nur beraten lassen. Last but not least sollte der eine oder andere auch seine Ausgaben für die schönen Seiten des Lebens ab und an überdenken. Mit dem reinen Vergleichen von etwaigen Angeboten (wie einst) ist es heute nicht mehr getan!

cajun
Du kanst hier politisieren soviel wie du willst, lies dir den VAG 89 durch und du wirst erkennen daß das Geld lediglich für die Versicherung sicher ist.oder der Bank der die Versicherung gehört,
das will ich sagen und sonst nichts
Missie03 hat geschrieben: Du kanst hier politisieren soviel wie du willst, lies dir den VAG 89 durch und du wirst erkennen daß das Geld lediglich für die Versicherung sicher ist.oder der Bank der die Versicherung gehört,
das will ich sagen und sonst nichts


Ich politisiere nicht, sondern gebe lediglich Fakten wieder!

Den Beweis für deine Unterstellung bleibst du mir ergo schuldig.

Im Gegensatz zu dir versuche ich wenigstens, die Dinge nicht so einseitig zu sehen, mich nicht durch das Gequatsche irgendwelcher politischer und anderer Weltuntergangspropheten manipulieren zu lassen. Das Spiel mit der Angst ist und war schon immer eine alte, überaus erfolgreiche Strategie! :twisted: Wer nicht als Marionette fungieren will, sollte sich dessen immer und immer wieder bewusst werden. Und auch du versuchst hier dieses Spiel, ob bewusst oder unbewusst, das sei dahin gestellt.

Wer sich informiert, hat schon einen Großteil gewonnen, wer es nicht tut und blind auf die Heilsaussagen anderer vertraut, dem nutzen dann auch Weltuntergangspropheten und ihre angepriesenen Mittelchen nichts mehr. :twisted:

Den §89 brauche ich mir nicht durch zu lesen, ich kenne ihn, man konnte des weiteren auch aus aktuellem Anlass überall von ihm lesen. Ich glaube auch weniger, dass damit die Versicherungsbranche "protegiert" werden sollte, sondern vielmehr handelt es sich hier für mich um eine weitere Vertuschung einer miserablen Finanzpolitik seitens des Staates, verfolgt man die Argumentation in meinem vorherigen posting und denkt ein bisschen tiefgründiger. Da dieRegierung(en) (egal welcher couleur) in großen Teilen Einfluss auf entsprechende Medien besitzt, wird dies allerdings überwiegend totgeschwiegen.

So, und dann muss man sich doch ebenso fragen, wann dieser Paragraph zum Einsatz kommt. Eigentlich nur bei einem entsprechenden Crash. Es liegt und lag in der Verantwortung jedes Einzelnen, sich über die Wirtschaftlichkeit und Anlageergebnissen von Versicherungen wie auch anderen Versorgungsanlagen gründlich zu informieren, ebenso über die jeweilige Stellung der Unternehmen am Markt. Wer ist groß, wer erzielt welche Gewinne, wer befand sich schon mal in Schwierigkeiten.. etc. etc.

Große Versicherungen haben kleine bei entsprechenden Schwierigkeiten geschluckt, damit aber auch deren Kunden Gutes getan, deren Einlagen abgesichert.

Außerdem gibt es eine Versicherungsaufsicht, deren Aufgabe eben darin besteht, dass die Versicherungen entsprechende Leistungen erbringen und ihre Verpflichtungen erfüllen können. Sie wacht über Rückstellungen wie auch Anlagen. (Vielleicht sollte man die gesetzliche Rentenversicherung auch mal unter deren Scheffel stellen.. :roll: )

Nicht erwähnt hast du z.B. die Funktion der Protektor-AG, welche die Policen von Lebensversichern in Zeiten der Finanznot weiterführt bzw. für die Ansprüche der Versicherten aufkommt :!: So geschehen z.B. bei den Policen der Mannheimer Lebensversicherung, anhand von 240 Millionen Euro, wodurch die Kunden die garantierten Beträge ihrer Versicherungen erhielten und ihnen so ein Verlust erspart blieb. .Und wer kommt dafür auf? Jedes Lebensversicherungsunternehmen.. Mit maximal 1 Prozent ihrer Kapitalanlagen. Und danach, danach wird höchstwahrscheinlich der Staat haften, wie anderswo auch, zumindest ist davon auszugehen.

Nehmen wir mal an, eine Versicherung gerät in Finanznot.. Worst case sozusagern..:
1. Zuerst vwird man versuchen, das Problem intern zu lösen, z.B-. durch die Mobilisierung interner Reserven.
2. Schlägt dies fehl, besteht die Möglichkeit, mit einer anderen Unternehmen zu fusionieren.
3. Danach tritt die Projektor-AG auf den Plan.
4.Außerdem haben sich die beteiligten Versicherungsunternehmen freiwillig dazu verpflichtet, bis an die 7 Milliarden Euro zur Verfügung zu stellen.

Fazit: Es müsste schon Horrendes passieren, mehrere Gesellschaften gleichzeitig crashen, damit diese Vorsorge nicht ausreicht. Davon ist vor allem bei den weltweit größten nicht auszugehen. Wie es auch absolut in deren Interesse steht, derartige Pleiten anderer zu verhindern.
@ cajun_forever

Den Kernsatz Das Spiel mit der Angst ist und war schon immer eine alte, überaus erfolgreiche Strategie! unterstreiche ich mehr als dreimal... :!: :!:
Danke, Heidschnucke..

Ist doch aber auch wahr.. Ich habe es so was von satt, wie durch derartige Angstspielchen überall versucht wird, an Land zu gewinnen.. Wie ein abgelutschtes Kaubonbon.. links, rechts, Mitte, grün, rot, schwarz, gelb, Kapitalisten, Sozialisten, Kommunisten, Vertreter von Kirchen.. Stets wird nur die Seite der Medaille gezeigt, die ins jeweilige Konzept passt.

Ich selbst rechne mich keinem von ihnen als zugehörig, habe keine Ambitionen, irgendeine Partei momentan in ihrem Tun zu bestärken. Außerdem behaupte ich mal ganz frech, dass fast ein jeder bereit wäre, "mit zu zocken", wenn sich ihm die Chance bieten würde, klein wie groß, arm wie reich. Und viele davon wiederum haben kein schlechtes Gewissen, wenn andere deswegen verzichten müssen oder weniger Geld einfahren.

Irgendwie denkt jeder vorrangig an sich. Egoismus und Selbsterhaltungstrieb..In Spanien ist der Steuerbetrug zum Volkssport geworden, die Griechen sind Meister im Zigarettenschmuggel. Ich kann Versicherungen und große Firmen anprangern, ebenso aber den kleinen Bürger, der hie und da die Großen betrügt bzw. dies versucht oder sich auf Kosten der Gemeinschaft bereichert.

Oder: Konzerne werden beschimpft, weil sie billig produzieren lassen, der Verbraucher jedoch möchte möglichst alles zum Dumpingpreis haben, hinzu noch ständig das Neueste, was der Markt zu bieten hat. Gier, Gier und nochmals Gier falls sich die Chance bietet.

Und wenn jemand wie Missie von "unserem Geld" spricht, dann weiß ich nicht ob ich grinsen oder heulen soll. Rhetorisch nicht schlecht gewählt, denn so fühlt sich jeder angesprochen. Das meiste Geld, mit dem Geschäfte gemacht werden, dürfte allerdings nicht "uns" gehören. Und ein Großteil dessen ist darüber hinaus, wie bereits erwähnt, rein fiktives Spielgeld und real nicht vorhanden.


@Missie
Wir werden immer gläserner immer kontrollierbarer und werden überall mehr zur Kasse gebeten.
Das erkennen die meisten,was aber die meisten nicht erkennen ist daß dies alles mit der Macht unseres Geldes geschieht.
Was können Wir tun ?


*spot on* :idea: -> Und warum bist du dann hier Premium-Mitglied? *nurmalsofrag*

Und was hat das eine mit dem anderen zu tun? :roll:

Jeder einzelne kann in puncto Datenspeicherung Vorsorge tragen, z.B. indem er nicht überall und wo nicht absolut notwendig, seine persönliche Daten und Gewohnheiten frei Haus liefert. Aber nein, hier wie auch anderswo (facebook, Skype u.v.m) zeigt sich immer wieder, dass Nachhirnen zu anstrengend ist und der Mensch allzu gerne bereit ist, den für ihn bequemen Weg zu wählen. Viel zu anstrengend hinzu, zur Abwechslung mal hinter die Kulissen zu schauen und, wenn vielleicht auch mühsam, hinzu zu lernen. Und der Mensch lässt sich allzu gerne Locken.. vor allem mit Vorteilen irgendeiner Art.

Dem Datenkrake ist letztendlich kein Einhalt mehr zu gebieten, dieser Zug dürfte inzwischen abgefahren sein. Was in diesem Punkt vorhanden, ist nicht mehr auszulöschen. Was man tun kann, ist das eigene Verhalten überprüfen und gegebenenfalls korrigieren sowie sich gegen neue Gefahren per Veto und/oder persönlichem Engagement zu wehren.,

Wer blind in irgendwelche Versprechungen vertraut, nur weil es ihm gerade rein läuft, ist selbst schuld. Vertrauen in Sachen Geschäfte ist gut, Kontrolle allemal besser. In diesem Sinne allen einen Gruß

cajun
ja cajun - genauso ist es:
Vertrauen ist gut - Kontrolle ist besser....

und ich sage noch:
Vermögensverwaltung ist Chefsache.....und bei seinem eigenen Geld ist jeder sein eigener Chef....

egal wie viel jemand monatlich verdient und wie viel oder wie wenig jemand im Laufe der letzten 40 Jahre zurücklegen konnte und zurückgelegt hat.... 
Gundulabella hat geschrieben: Hallo Missie
ich verstehe deinen Beitrag absolut nicht:
was hat diese Maya-Prophezeiung mit der Börse zu tun ?

im Moment ist eine günstige Gelegenheit - in diese großen guten Konzerne zu investieren:

u.a. Allianz, Münchner Rück (noch abwarten - die fallen bestimmt noch etwas)
und Grundnahrungsmittel-Konzerne wie:
coca cola, colgate-palmolive, nestle, yum brands, usw....

oder auch gerry weber (im Moment noch zu hoch).....

oder Rational - Weltmarktführer mit ihrem Patent dieser Warmhalte-Dampfbehälter...(über 5 % Div.) 

auch Holding Firmen (mittelständige Unternehmen) wie z.B. gesco.....
 
viele dieser Firmen sind weltweit tätig und bestehen schon seit mehreren Generationen - außerdem zahlen sie Dividenden von 3 bis über 5 %.....

meist gibt es zwischen den Jahren noch eine günstige Einstiegsmöglichkeit....      



GRUNDNAHRUNGSMITTEL - KONZERNE????????????????????
Ja doch, die Grundnahrungen, die schon vorgekaut sind, brauchst nur noch schlucken, die Konzerne stehen gut im Rennen und die Nachfolger sind auch schon vorhanden, die kennen nur noch lila Kühen :roll: :roll: :roll: :roll: :lol:
ich sehe das von einer etwas anderen Warte aus:

sollte wirklich eine Weltwirtschaftskrise kommen, dann werden Grundnahrungsmittel immer noch gebraucht und gekauft.....und das wird von großen Firmen weltweit produziert wie:

nestle (u.a. Babynahrung/China), coca-cola, colgate, procter & gamble, beiersdorf ....usw....

auf Essen und Trinken und zweckmäßige Kleidung kann auch in einer Krise nicht verzichtet werden.....
verzichtet werden kann auf:
Autos, teure Immobilien (hohe Mieten), teure Weine/Spirituosen, teure Kleidung......
Gundulabella hat geschrieben: ich sehe das von einer etwas anderen Warte aus:

sollte wirklich eine Weltwirtschaftskrise kommen, dann werden Grundnahrungsmittel immer noch gebraucht und gekauft.....und das wird von großen Firmen weltweit produziert wie:

nestle (u.a. Babynahrung/China), coca-cola, colgate, procter & gamble, beiersdorf ....usw....

auf Essen und Trinken und zweckmäßige Kleidung kann auch in einer Krise nicht verzichtet werden.....
verzichtet werden kann auf:
Autos, teure Immobilien (hohe Mieten), teure Weine/Spirituosen, teure Kleidung......



Bringst du da nicht etwas durcheinander?

Colgate,Beiersdorf sowie Procter&Gamble haben mit Grundnahrungsmittel wenig am Hut.
Es sind überwiegend Chemie Konzerne mit einem breiten Spektrum.
Sie stehen für Schönheitspflege,Hundefutter,Windeln usw. usw.

In Immobilien würde sehr wohl investiert von Seitens privater Investoren.
So entgeht man einer überboardenen Inflation und hat eine relativ stabile Wertanlage trotz Krise.
Und wenn eine hohe Miete erzielt würde,umso besser ;-)
In Immobilien. Luxusgüter usw. wird schon immer investiert werden ......wenn eben auch von dem kleinen Teil der Weltbevölkerung, aber die haben das meiste Geld .......