Lasst uns - uns austauschen
Ich: Elke 70 Jahre alt, sonst fit leide unter Fibromyalgie.
Bitte nur wer wirklich Erfahrung hat, kein Trost spenden, mein Motto ist:
Lass dich nicht von Fibro beherrschen, versuche es sie zu beherrschen
Freue mich auf Austausch:.......................... :arrow:
Elke
Meine Freundin hatte es zuerst mit einem Arzt in der Schweiz versucht, der operiert Patienten mit Fibromyalgie - allerdings heftig teuer. Hat aber nicht viel verändert.
Dann hörte sie, dass diese Krankheit auf einen Selbstwerteinbruch zurückzuführen sein könnte, der sich glaub ich auf die Wirbelsäule auswirkt und durch Schwellungen von...(?) auf die Nerven drückt. Thema war z.B. konnte was nicht halten, es ist ihr entglitten; war nicht schnell genug da.
War nach einem Sorgerechtsprozess aufgetreten.
Das hat ihr damals geholfen, langsam wieder auf die Beine zu kommen.
Vielleicht hilft dir die Erfahrung.
Lieben Gruß
Rita
Hallo
Fibromyalgie ist eine art muskelrheuma, bis jetzt gibt es noch keine heilungschancen.wir muessen damit leben und das beste draus machen.ich nehme schmerzmittel ein und bewege mich so wie es der tag zulaesst.
L.g. daggymaus 
Hallo,
ich bin auch ein Fibro.
Erstmals gehört von meinem Orthopäden, das die Symptome die ich habe auf Fibromyalgie deuten.
Hatte noch nie davon gehört,
habe Googel gefragt, alles was da stand hatte ich eigentlich schon mein leben lang.
Also kein Hypochonder.
Eine Kur in Bad Säckingen half mir damit ganz gut um zu gehen.
Das aller wichtigste ist das man sich wohl fühlt
und versucht immer entspannt zu sein.
Lg. Regine
Hallo,

auch ich habe Fibromyalgie. Festgestellt wurde sie 2003 durch Test der sog. Tender Points.
Anfangs hohe Dosis von Schmerzmitteln. Kuraufenthalt. Training mit Feed Back (o.wie das hieß), um einschätzen zu können, wie viel an Schmerzen ich aushalten kann... das war hilfreich, um die Tablettendosis kontrollieren zu können. Mittlerweile weiß ich, dass ich Verspannungen meiden muss, insbesondere Stress-Situationen. Diese lösen Schmerzschübe aus, die mir jede Bewegung erschweren.

Auslöser --in meinem Falle-- war ein traumatisches Erlebnis 2001

.... das leider trotz mehrwöchigem Klinikaufenthalt nicht aus meinem "Schmerzgedächtnis" gelöscht worden ist, wie sich später bei meinem Burnout 2009 zeigt.. Damals war mir das allerdings noch nicht klar... Nach der Kur 2003 dachte ich, jetzt geht es mir gut. 2004 fingen dann sehr starke Hüftgelenksschmerzen an, die von einem eifrigen Orthopäden letztendlich 2006 als Hüft-Arthrosefall deklariert wurden. Und ich ein künstliches Hüftgelenk bekam. Jetzt dachte ich wieder, alles ist gut. Was ein Irrtum war... Trotz häufiger Röntgenaufnahmen wegen erneuter Schmerzen war ich 2007 erneut ein Fall fürs Messer: Mein Orthopäde hatte die Röntgenbilder nicht richtig gelesen... erst durch Zufall hatte ein anderer Arzt eine Punktion gemacht und festgestellt, dass ich Bakterien im neuen Gelenk hatte. Durch Pfusch bei der 1. OP waren die Bakterien wohl im Krankenhaus hinein geraten (statt 1 Std. OP-Zeit lag ich 5 Std. auf dem OP-Tisch; wegen Unfähigkeit des operierenden Arztes hatte man das Team ausgewechselt) . Eine sehr schmerzhafte und langwierige OP-Zeit folgte: Austausch des Gelenkes... (ich will da nicht näher drauf eingehen).
2008/2009 ständige "Bereitschaft" zu Schmerzen am linken Bein - trotz erfolgreichem Austausch der Hüftprothese. Zunehmende Probleme im Beruf psychischer Art (Arbeit mit schwierigen Kindern und Jugendlichen) führten zu einem Zusammenbruch, so dass ich nach Burnout-Behandlung im Krankenhaus letztlich vorzeitig in Ruhestand ging.

Was hat das alles mit der FIBRO zu tun
?

Ich habe lange Zeit versucht, mir keine Gedanken zu meinen Schmerzen zu machen. Sie waren einfach da. Manchmal mehr, manchmal weniger. Weil ich eine Zeitlang mal schlechte Leberwerte hatte ---soll ja nach Medikamenten passieren--- damals trank ich kein Schlückchen Alkohol, habe ich versucht, mit wenig/er Schmerzmitteln zurecht zu kommen. Leider ging das nur, wenn ich mir RUHE gönnen konnte. Sobald ich im Ruhestand die Möglichkeit hatte, mich mal kurz hin zu legen, wenn ich spürte, dass mir etwas zu viel wurde, ging es mir automatisch besser...

VOR 2001 war ich ein kerngesunder Mensch gewesen.

Meine einzige Erfahrung mit Ärzten war 1996 anlässlich einer Bandscheiben-Vorwölbung, die aber konservativ und erfolgreich behandelt wurde. Dass HEUTE meine Bandscheiben ebenfalls ihren Geist aufgeben wollen, nur nebenbei... noch geht es ja.

Ich weiß jetzt nur eines: Fibromyalgie ist für MICH ein Teil meines "Schmerzkataloges", den ich allerdings nur ungern ständig und detailliert betrachten mag. Dass ich aufgrund meiner PTBS (Posttraumatischen Belastungssyndrom) mit Unterbrechung seit 2001 an Depressionen leide, nur nebenbei..

Ich bin sicher, bei mir haben PSYCHISCHE Auslöser zur Fibro geführt.


Trotz professioneller und guter Hilfe 2001 und 2003 und 2009 konnte ich immer nur für eine Weile zu größerer Schmerzfreiheit finden. Wesentliche Auslöser für Fibro-Schübe sind für mich STRESS-Momente und -Zeiten, die ich daher m e i d e n muss ....
Leider dauert es immer eine Weile, bis man lernt, sich selbst zu schützen.
Das heißt, sich von Stress zu befreien.
Weiter unten auf der Seite gibt es noch einen Thread dazu.
gaaaabi hat geschrieben: Trotz professioneller und guter Hilfe 2001 und 2003 und 2009 konnte ich immer nur für eine Weile zu größerer Schmerzfreiheit finden. Wesentliche Auslöser für Fibro-Schübe sind für mich STRESS-Momente und -Zeiten, die ich daher m e i d e n muss ....
Leider dauert es immer eine Weile, bis man lernt, sich selbst zu schützen.
Das heißt, sich von Stress zu befreien.


Ganz herzlichen Dank für diese ausführliche Schilderung der Problematik!
Ich kann sehr viel für mich dabei "herausziehen" ... bisher schaffe es leider immer noch nicht, mich rechtzeitig aus stressigen/belastenden Situationen heraus zu nehmen. Das liegt oft mit daran, dass mir von meinem Umfeld kein Verständnis entgegengebracht wird, was mich dazu verleitet, immer wieder meine Schmerzgrenze zu überschreiten.
Soweit ich weiß ist die Fibro nicht heilbar, ist aber im Gegensatz zu Rheuma in soweit gut das nichts kaputt geht, man muss halt wissen das die Schmerzen durch Verkrampfung entstehen die man vermeiden sollte, das Zauberwort ist ENTSPANNUNG.
Die Depressionen kommen denke ich weil man Schmerzen hat und man nicht weiß warum und woher.
Dachte ich hätte Herzrhythmus Störungen, EKG war aber sehr gut, da packt man sich doch am Kopf
und denkt echt das man ein Hypochonder ist.
Wenn man aber weiß das es eben die Fibro ist geht's schon wieder besser.
Die einzige Hilfe ist eben das man damit umgehen lernt und sich nicht in den Schmerz vergäbt und was dagegen macht, nämlich sich entspannen und so gut es geht sich wohl fühlen.
Das muss man selber machen, das macht keiner für uns.
Hallo Hexe,

ich bin neu hier. Bin wegen der Fibro auf diese Seite gestoßen, gefällt mir aber sehr gut.

Ich habe auch Fibro, wurde vor 12 Jahren diagnostiziert. Ich hatte auch immer wieder Herz-Rythmusstörungen und man hat dies auf die Fibro geschoben, weil bei allen Untersuchungen diesbezügl. nichts Negatives rauskam. Ich selbst habe die Beschwerden auch immer auf die Fibro geschoben. Aber nun hat man vor 2 Jahren auch Vorhoffllimmern festgestellt, mittlerweile hat man dies mittels OP und Tabletten gut im Griff.
Ich möchte nur damit sagen, dass vieles auf die Fibro geschoben wird, was auch z. T. stimmt, aber man sich trotzdem bei Beschwerden von Fachärzten untersuchen lassen muss, damit nichts übersehen wird. Haus-/Allgemeinärzte sind da manchmal etwas nachlässig.

LG TaMaHa
Hallo ihr lieben Fibromyalgiegequälten,
Noch nie habe ich in einem Forum geschrieben. War schon öfter in dieser Rubrik um zu lesen wie es anderen mit dieser Krankheit geht. Seit mehr als 15 Jahren leide ich an diesen sinnlosen Schmerzen. Weil gleichzeitig Depressionen mich im Griff haben, weswegen ich schon unzähligemale in unterschiedlichen Kliniken war, verwies meine Hausärztin mich anfang Januar dieses Jahres, zu einem Neurologen.
Nach dem ich ihm meine Probleme geschildert habe und er natürlich die Ausführungen meiner Ärztin gelesen hatte, verwies er mich schnellstens, mit den Worten, es gibt keine Fibromyalgie, in eine Psychiatrische Klinik. Ich kann euch nicht sagen wie perplex ich war und dachte ich verstehe die Welt nicht mehr. Ich will es kurz machen. 3 Tage später war ich in der Klinik. Die Ärze die ebenso wie dieser Psychiater erklärten, es gibt keine Fibro.
was soll ich euch sagen, nach 7 Wochen Aufenthalt hatte man mich medikamentös so eingestellt, dass ich fast keine Schmerzen mehr hatte. Bis auf die vom Alter und Verschleisserscheinungen bedingten Schmerzen, die man nicht " wegmachen"kann, habe ich keine sogenanten Fibromyalgieschmerzen mehr !!!
Geht zu einem kompetenten Neurologen, Psychiater und lasst euch beraten.
Hoffe es ist einigermassen Verständlich was ich vermitteln will.
Freundlich Grüsse
Rubensnette
Hi, gleich vorab ich habe keine Ahnung von eurer Krankheit, sondern nur eure Beiträge gelesen und mir gedacht, versucht doch mal Osteopatie und ggf. neben all den schon genannten Fachärzten evt, auch mal Hypnose oder Familienaufstellung, um an das Trauma zu kommen,em´s bearbeiten zu können, damit es sich lösen kann und diese Blockkade wegfällt, schaden kan´s nix und wer bzw, was hilft hat recht,ich denke das alles ausprobiert werden sollte auch alte chinesische Medizin und jeder von denen weiß vielleicht was möglicherweise noch versucht werden könnte,ein weiter und wohl auch teurer Weg, aber Stillstand bringt gar nichts voran ich wünsche euch alles erdenklich Gute und schnellstmögliche lEIDENSBEENDIGUNG und Vergrößerung der Lebensfreude wodurch auch immer liebe Grüße inga.
justinqueen hat geschrieben: Lasst uns - uns austauschen
Ich: Elke 70 Jahre alt, sonst fit leide unter Fibromyalgie.
Bitte nur wer wirklich Erfahrung hat, kein Trost spenden, mein Motto ist:
Lass dich nicht von Fibro beherrschen, versuche es sie zu beherrschen
Freue mich auf Austausch:.......................... :arrow:
Elke

Lies meine Erfahrung und suche dir einen kompetenten Neurologen.
Gruss Rubensnette
Ich habe auch Fibro!!
Wurde vor etwa 18 Jahren festgestellt!!
Zeitweilig habe ich auch über einen längeren Zeitraum
keine Schmerzen! Wenn ich allerdings über einen längeren
Zeitpunkt seelischen Stress habe, geht es los!
Schmerzen springend, mal hier und mal dort!
Steifheitsgefühle in den Extremitäten! Herzklopfen, Angstgefühle!
Ich nehme 25mg Amitriptilyn. Abends vor dem Schlafen gehen!
Auch hat mir schon sehr "Akupunktur", geholfen!"
Schwimmen in Thermalbädern!
Autogenes- Training!
Jeder muß für sich herausfinden, was ihm gut tut!
Habe ich meine Probleme verarbeitet und kommt es zur Entspannung,
geht es mir wesentlich besser!
Jeder Mensch kann nur ein gewisses Quantum an Stress und Anspannung
verkraften. Wenn es zuviel ist, zeigt es sich durch kronische Muskelverspannungen!
Der Körper will sagen, es ist nun genug!!
Also, es ist Ruhe und Entspannung angesagt!
hallo , liebe Fibros ,
eine Odyssey durch die Ärztelandschaft habe ich seit 8 Jahren hinter mir . wurde belächelt + in die Psychotherapie geschickt . alles Somasomatisch Schmerzstörung :shock: ?
die Fibro. frisst meine Nerven + ich stand unter Opiaten . der einzige Weg , der mir blieb ,war die Selbstheilung + meine Ingnoranz + die Gardrobe . Meine Hände sind am stärksten betroffen . die Unterarme + Schienenbeine . z.Zt. nehme ich nur noch Bedarfsmedis. 100mg Tramadolor + 1000mg Novaminsulfon . damit komme ich ,wenn der Schub zu groß ist ,gut zurecht .
Diese Diagnose ist noch bei vielen Ärzten eine Modediagnose . Es ist zum Weinen , wie Heute mit den Schmerzpatienten umgegangen wird . die Mediziner nur noch Kaufleute in weiß. oder Fachidioten .
Allen viel Kraft + Mut
die Celeste
Hallo Elke,
ich gehöre auch zu "denen", doch in der leichten, abgeschwächten Form. Da ich sehr bewusst lebe und auch seit 30 Jahren Vegetarierin bin, mich sehr viel bewege, und jeglichen Stress vermeide, komme ich gut zurecht.
Sehr aufschlussreich ist das Buch "entgiften statt vergiften", es ist von einem Heilpraktiker aus München, von Uwe Karstädt. Die Anfrage nach einem Termin bei ihm und über die Kosten, erfordern etwas Standvermögen, es ist nicht gerade preiswert. Doch wie heißt es so schön, vergiften dürfen wir uns kostenlos, für die Ausleitung dürfen wir dann kostspielig selber aufkommen.
Fibromyalgie ist eindeutig auf Vergiftungen zurück zu führen, und wird oft von Zahnreparaturen verursacht und deren Metalle und Fremdkörper, die nichts im menschlichen Organismus zu suchen haben. Gut ausleiten kann man auch mit organischem Silizium, das würde ich aber auf keinen Fall ohne fachmännische Hilfe durchführen.
Also einen naturheilkundigen Arzt oder Heilpraktiker suchen, einen ebensolchen, dafür ausgebildeten Zahnarzt, die sich mit der Ausleitung von Schwermetallen auskennen. Auf diesem sensiblem Gebiet kann man immens viel falsch machen, und da gilt umso mehr, Information. Das macht uns zwar zu einem mündigen und unangenehmen Patienten, aber ein Arzt der wirklich helfen will, versteht das.