Zur Beruhigung aller: Unsere 5 jährige Dobermann-Hündin und die Labrador-Welpe spielen wunderbar zusammen, auch wenn unter ständiger Aufsicht. Die Kleine weiss sich schon ganz schön zu wehren, wenn es ihr zu bunt wird, oder gibt klare Hinweise, wenn sie nicht mehr spielen mag, so dass wir die beiden bis zur nächsten "Spiel-Session" trennen und die Kleine in der Zwischenzeit das notwendige Nickerchen machen kann. 
 
Hallo Ihr Lieben,

seit 2006 züchte ich Gordon Setter.

Ich habe 4 Rüden und 5 Hündinnen und züchte Gordon Setter. Es gibt keinerlei Probleme, obwohl meine älteste Hündin 12 Jahre alt ist.(Gordon Setter habe eine Lebenserwartung von 11 bis 12 Jahren).

Das wichtigste is,t die Hunde machen lassen, sich nicht einmischen. Es sieht mitunter schlimm aus, ist aber harmlos.

Natürlich sollte vor einer weiteren Hundeanschaffung das Sozialverhalten der Hunde nicht ohne Beurteilung bleiben,.

Nur wenn das Rudel stimmt, geht das ... Ich habe hier 9 Hunde im Rudel gemischt und keine Probleme, aber Chef bin auch ich und keiner meiner Hunde würde wagen sich über mich hinwegzusetzen. Das hat was mit Konsequenz zu tun.

Also dem Hund zeigen ich bin Chef und sonst keiner. 
Primia hat geschrieben: Seit 6 Tagen sind wir glückliche Besitzer/Halter eines 8 Wochen alten Labrador-Mädchens. Sie ist so süss und ich könnte sie einfach immer nur kuscheln.  


Kann es sein dass die ältere Hündin eifersüchtig ist? 

Evtl. beschäftigst du dich mehr mit dem Welpen und die ältere Hündin fühlt sich zurück gesetzt. Bisher war sie der einzige Hund im Hause, nun kommt ein Welpe dazu und deine Zuneigung gilt mehr der "süßen" kleinen?

Wenn du die Hunde fortwährend trennst wird das lange Zeit schwierig bleiben. Die ältere Hündin wird ihre Vorzugsstellung nicht aufgeben und der Welpe wird lernen sich unterzuordnen. Wobei die Führungsrolle unter den zweien sich auch mal ändern kann, das machen die Hunde unter sich aus.
Noch hat der junge Hund Welpenschutz. Deshalb ist es nicht nötig, die Hunde zu trennen, dies baut nur Stress auf. Wie schon geschrieben, es wird erst mit der Geschlechtsreife der neuen Hündin schwierig.
Das mit dem Welpenschutz ist ein Ammenmärchen! "Beim Haushund existiert der "Welpenschutz", wenn überhaupt, auch nur innerhalb der eigenen Hundefamilie (Vater, Mutter und Geschwister) – und nur in den allerersten Lebenswochen." (http://www.easy-dogs.net/home/blog/der_ ... _hund.html).

Die beiden sind täglich mehrere Male zusammen, spielen und tollen miteinander, aber stets unter Aufsicht, denn es kommt immer wieder vor, dass die Kleine ihre Grenzen überschreitet, was die Grosse nicht toleriert und sie u.U. ganz schön unzimperlich in ihre Schranken verweist. Dann werden sie getrennt bis zur nächsten Spielsession, da die Kleine ja noch viel schläft/schlafen muss.  
Prima, wenn Du alles im Griff hast - dann brauchst Du ja auch keine Tipps hier anfragen :wink:
Hauptsache den Hunden geht es gut, mehr interessiert mich persönlich nicht. 
Hallo Primia,

kann es sein, dass du nur eine Bestätigung für dein Verhalten gegenüber beiden Hunden suchst und keine Ratschläge?  Denn genau so kommt es bei mir an nachdem was ich lese ...

Beide Hunden zu trennen ist nicht gut. Was glaubst du was das Muttertier mit der "süßen" macht wenn sie es in ihrem Übermut übertreibt? Sie geht dann auch nicht gerade zimperlich mit der "kleinen" um, das nennt man sozialisieren, das kann nur das Muttertier oder in eurem Fall, die ältere Hündin.

Stell dir nur mal vor wenn niemand da ist um auf die Hunde aufzupassen.  Lässt du die Hunde dann über Stunden alleine in getrennten Zimmern? Hier freuen sich die Nachbarn bestimmt über die Musik aus deiner Wohnung/Haus ....

 Schlafen, das kann der Welpe auch mit der "großen" ...

du vergisst eines: der Welpe ist ein Hund und kein Baby ...  
Ratschläge suche ich so oder so keine, denn Ratschläge sind auch Schläge!!!

Und im Übrigen: Ich werde mich künftig hüten, in diesem Forum wieder eine Frage zu stellen oder nach Tipps zu fragen, denn viele der erhaltenen Antworten zeugen von vermeintlicher Besserwisserei und nicht von fundierter Erfahrung. Aber vielen Dank jenen, deren Antworten mir doch ein bisschen geholfen haben.
Hallo Primia,

bin überzeugt, dass die meisten User dir helfen wollten, so auch ich.

Habe 8 Jahre in Italien gelebt und da über 500 Welpen von der Straße/Feld eingesammelt. Sie wurden entlaust, von Zecken und Flöhen befreit. Der Doc gab ihnen nach eingehender Untersuchung nach und nach alle Impfungen, dann mit Chip wurden die Welpen, nach 3-4 Monate, alle in der Umgebung vermittelt. Kein Hund  kam nach Deutschland. 

Ergo, in dieser Zeit habe ich bestimmt viel Erfahrungen sammeln dürfen/können. Klar auch Nackenschläge einstecken müssen wenn wir einen Welpen über die Regenbogenbrücke gehen lassen mussten.

Von daher bleibe ich dabei: lass die beiden Hunde zusammen. Der Welpe wird sich unterordnen und das Problem ist gelöst. Die Raufereien sehen oft schlimmer aus als es ist. 
"Zwischenbericht": Die Kleine ist inzwischen bald 15 Wochen alt und verträgt sich mit der Grossen wunderbar :D . Noch immer aber lasse ich die beiden nicht alleine, trenne sie, wenn es meiner Meinung nach doch etwas zu heftig wird bzw. einfach wieder ein Nickerchen der Kleinen angesagt ist. Den Entscheid, eine Welpe zu unserer 5-jährigen Hündin anzuschaffen, bereue ich nicht im Geringsten. 
Wieder mal ne Zwischenmeldung betr. erwachsener Hund und Welpe (inzwischen 7.5 Monate alter Junghund). 

Es war eine meiner besten Entscheidungen, einen 2. Hund zu meiner inzwischen 5.5 Jahre alten Dobermann-Hündin "anzuschaffen" :) . Die beiden vertragen sich sehr gut, spielen sehr oft zusammen, sei's zu Hause, auf dem eingezäunten Hundespielplatz oder sonst wo. Dabei kann es schon mal heftig zu und her gehen, aber da bin ich vor Ort. Immer wieder lecken sie sich gegenseitig die Schnauze oder putzen sich die Ohren, einfach köstlich, das zu sehen :D .

Sie stundenlang alleine lassen, das würde ich nicht, aber so mal 1.0 - 1.5 Stunden, wo ich Gartenarbeit erledige, liegt schon drin. Dank offenem Fenster würde ich hören, wenn was nicht gut wäre und könnte umgehend einschreiten.  Und bald ist auch der Zaun soweit instandgestellt, dass sie nicht ausbüxen und mir bei der Gartenarbeit "behilflich" sein können, sprich währenddessen herumtoben/spielen können.