genauso wie für manche Damen die aufblasbare Trockenhaube
..die gibt's noch, man ist damit etwas mobil und die Arme schlafen beim Föhnen nicht ein... :wink:

..die umhäkelte WC-Papierrolle auf der rückwärtigen Autoablage :roll:
N'Abend - ich war füher bei der Auslandsauskunft und im Fernamt beschäftigt. Handvermittelte Ferngespräche in die DDR herstellen; in Zusammenarbeit mit den Ämtern Schwerin, Magdeburg und Leipzig. USA die Minute für 3,62 DM. Bildfunkgespräche und Radio Norddeich. Als dann der erste PC kam - Direktverbindung mit der dänischen Auskunft und NUR von ausgewählten Personen zu bedienen....Und ich bin noch keine 100 :D
Mit etwa vier fünf Jahren ging es in aller Frühe mit Mama hinunter in die Waschküche. Einheizen war angesagt.
Das neueste Modell einer Waschmaschine mit Wassermotor war zu bestaunen.
Der Prengel im großen Holzbottich bewegte sich durch Strom. Nur die Wäschemangel wurde noch von Hand gedreht.
Auf der Wiese wurden die Weißwäsche gebleicht.
Jede Familie hatte ihre Waschwoche, sonst hätte der Trockenboden nicht ausgereicht.
:P Genauso gings bei uns zu und das ganze Haus hat nach Waschlauge gerochen.

In unserem Seniorenheim haben wir eine Gesprächsgruppe "Erinnerungsarbeit" gegründet. Das Alter der Teilnehmer ist so zwischen 85 und knapp 100. Da gibt es viel zu erzählen, denn das Langzeitgedächtnis auch von Dementen funktioniert oft sehr gut. Letzte Woche die Zeit von 1920 bis ca. 1970: Zugfahren, das erste Auto, Fernsehen, die Mondlandung, "moderne" Haushaltsgeräte......
10 bis 15 Teilnehmer haben da 1,5 Stunden eine unterhaltsame Zeit.
nettestierfrau hat geschrieben: Mit etwa vier fünf Jahren ging es in aller Frühe mit Mama hinunter in die Waschküche. Einheizen war angesagt.

Ja, Waschtag damals war auch für meine Mutter ein ausgeprägter Tag gewesen.
Schon früh ging es in die Waschküche um Feuer unter dem Waschkessel zu machen.
Dann Wäsche in den Bottich und umrühren mit einem großen Holzlöffel. Mangeln dann mit der Handkurbel. Es war ja immer viel Weißwäsche gewesen, und je nach Wetter wurde entweder auf dem Hof oder in der Waschküche die Wäsche getrocknet.
Erst 1965 wurde der alte Kessel entfernt, eine Waschmaschine von Bosch mit von oben zu öffnender Trommel und separater Schleuder im einem Gerät hielt Einzug.
Ein Elektriker musste kommen um dafür eine Steckdose zu verlegen, denn im Keller gab es damals keine.
Aber das Gerät war öfters mal kaputt gewesen, aber mein Vatter hatte es immer geschafft sie zu reparieren.
Die später angeschafften Waschmaschinen waren aber zuverlässiger gewesen.
An die Wassermotor-Waschmaschine erinnere ich mich auch noch. Später stand sie im Garten und wurde mit Blumen bepflanzt.
Den Waschkessel, mit Feuerstelle werde ich auch nicht vergessen. Am besten habe ich noch die kleine Wäscheschleuder in Erinnerung. Da mußte ich mich beim Schleudern draufsetzen, damit sie sich nicht in Bewegung setzt, denn unsere Waschküche hatte Gefälle zur Raummitte wegen des Wasserabflusses.
(Sinkkasten)
Dann gab da noch die drei Zinkwannen, in denen die Wäsche gespült wurde.

Unsere Mütter hatten viel Arbeit mit Einweichen, Wäsche kochen, Waschen, Spülen und Wringen und später Schleudern. Das Waschbrett für stark verschmutze Wäsche gab es auch noch!
Als 1963 neben unserem Haus eine neues gebaut wurde, das war natürlich für uns Kindern ein Erlebnis gewesen.
Bauen früher, da gab es keinen Kran alles wurde noch mit der Hand gemacht und Steinträger brachten auf der Schulter mit einer "Fidel" den Mörtel und die Steine zu den Maurern.
Man hörte immer dessen Rufe "Schiet" und "Steen" wenn der Nachschub knapp wurde und zwischendurch wurde Bier getrunken.
Jeden Freitag gegen Nachmittag fuhr ein Mercedes vor die Baustelle, ein gutgekleideter Mann stieg aus und verteilte die Lohntüten mit den Wochenlohn an seine Leute. Danach wurde wieder gesoffen und nachdem der letzte von der Baustelle gewankt ist, war denn die Baustelle der Spielplatz für uns Kindern gewesen denn abgesperrt wurde damals nichts.
Allerdings durften es die Eltern nicht sehen, denn dann gab es gleich wieder was "anne Riestütn" :lol:
Kennt ihr noch die Kittelschürze ?
:lol:

Jede Frau der siebziger und achtziger Jahre tat sich so ein Teil in ihren eigenen vier Wänden nach Feierabend an.
:mrgreen:
Jede Frau? Woher willst du das denn wissen?
Ich habe eine gelbe Perlonstrumpftasche zur Konfirmation bekommen und zum Geburtstag haben wir uns Sammeltassen, gefüllt mit Süßigkeiten, geschenkt.
DieGesellschafterin hat geschrieben: Kennt ihr noch die Kittelschürze ?
:lol:

Jede Frau der siebziger und achtziger Jahre tat sich so ein Teil in ihren eigenen vier Wänden nach Feierabend an.
:mrgreen:


Ich denke, Du hast Dich in den Jahren vertan,
Meine Mutter hatte die an, ich besaß so eine Kittelschürze mein ganzes Leben lang nicht. :wink:
gloria17
Moderatorin der Regionalgruppe Trier, <zum Forum>
Das Glück kommt zu denen, die lachen.
Werbefernsehen war ja angesagt, denn schließlich ging es für uns Kinder früh ins Bett und zwischendrin gab es immer kurze Filme.

Werbung hatte für heutige Verhältnisse fast Spielfilmlänge..

https://www.youtube.com/watch?v=9R4wS7RzpXw

Überhaupt konnte sich ein jeder über das Programm prächtig unterhalten, schließlich war es ohne Auswahl - dafür aber mit Straßenfegern wie Francis Durbridge.............
Strippe hat geschrieben: Erst 1965 wurde der alte Kessel entfernt, eine Waschmaschine von Bosch mit von oben zu öffnender Trommel und separater Schleuder im einem Gerät hielt Einzug.
Ein Elektriker musste kommen um dafür eine Steckdose zu verlegen, denn im Keller gab es damals keine.
Aber das Gerät war öfters mal kaputt gewesen, aber mein Vatter hatte es immer geschafft sie zu reparieren.
Die später angeschafften Waschmaschinen waren aber zuverlässiger gewesen.

Also .... ich war mit meiner Bosch sehr zufrieden. Sie hat 19 Jahre gute Dienste geleistet. Eigentlich wollte ich eine andere, aber später habe ich es geschätzt, dass man mit ihr sparsamer wirtschaften konnte. Und das ging nur mit einem Toplader.
DieGesellschafterin hat geschrieben: Kennt ihr noch die Kittelschürze ?
:lol:

Jede Frau der siebziger und achtziger Jahre tat sich so ein Teil in ihren eigenen vier Wänden nach Feierabend an.
:mrgreen:


Sicher nicht! Bei mir gab es diese Kittelschürzen nie! Auch meine gleichaltrigen Freundinnen haben sich damit nicht verunstaltet :?