Bekannt geworden sind endokrin aktive Substanzen in den Jahren 2009/2010, durch die in Babyflaschen entdeckte Substanz Bisphenol A (BPA). Die Chemikalie steht inzwischen im Verdacht, eine Vielzahl von negativen Auswirkungen auf die Gesundheit zu haben, darunter verringerte Fruchtbarkeit, veränderte Verhaltensentwicklung, Diabetes, Herzerkrankungen sowie Fettleibigkeit.

Bisphenol A haltiger Kunstoff als Babyflaschen ist seit März 2011 EU weit verboten. In Frankreich darf Bisphenol seit Januar 2015 in Lebensmittelverpackungen nicht mehr verwendet werden.

das europäische Parlament beschloss am 14. März 2013, dass Vorschläge zu übergreifenden Kriterien für endokrine Disruptoren auf der Grundlage bereits bestehende Definition der WHO erarbeitet werden. Sie beruft sich dabei auf das Vorsorgeprinzip nach Artikel 191 des Vertrages über die Arbeitsweise der Europäischen Union.

Die von der Kommission dazu erstellte „Roadmap“ sah eine Vorlage von Vorschlägen bis Juni 2014 vor.

Bis Juni 2015 sollte die EU-Kommission außerdem einen neuen Gesetzesvorschlag zur Eindämmung von EDCs vorlegen. Des Weiteren soll die Kommission EDCs auch als besonders besorgniserregende Stoffe unter der EU-Chemikalienverordnung REACH einstufen.

Aber trotz „Roadmap“ konnten sich die Generaldirektionen der EU-Kommission nicht einigen und dem Parlament wurde tatsächlich nichts vorgelegt.

Daraufhin hat Schweden die Kommission verklagt und am 16. Dezember 2015 gewonnen. Das EUGH hat festgestellt, dass die Kommission aufgrund der Nichterfüllung des Parlamentsbeschlusses europäisches Recht gebrochen hat.

Das Urteil des EUGH ist richtungsweisend, da es die Entscheidung des Parlaments stützt und damit den Willen der Wähler und Wählerinnen.

Warum verhält sich die Kommission so? Es musste doch klar sein, dass sie damit europäisches Recht brechen. Wieso riskieren sie solch ein unpopuläres Urteil?

Zumindest haben sie Zeit gewonnen. Zeit wofür?

TTIP-CETA-TISA-Die-Kapitulation-vor-den-Konzernen-Thomas-Fritz.pdf(googeln)

Ein Beispiel für eine TTIP-"Front Group" ist die Alliance for Responsible Commerce, kurz ARC. ARC wurde vom schwedischen Arbeitgeberverband initiiert, der u.a. Unternehmen wie H&M oder IKEA vertritt. Die Allianz versuchte TTIP als verantwortungsvolles Projekt darzustellen, und zwar vor allem über eine Kampagne in den sozialen Netzwerken. So finden sich auf ARCs Webseite, Facebook und Twitter-Account Beiträge dazu, wie kleine und mittelständige Unternehmen von TTIP profitieren können, wie die umstrittenen TTIP-Konzernklagerechte dem Klimaschutz dienen, usw. Organisiert wurde die Kampagne von Kreab, einer der größten PR-Firmen in Brüssel[44].
https://www.bpb.de/politik/wirtschaft/l ... spiel-ttip

Dem Thema Mikroplastik .... :roll: :roll:
Die 10 größten Mikroplastik-Quellen
https://seawatercubes.de/mikroplastik/

Was für Krankheiten das alles nach sich zieht???
Wie sind unsere Ärzte darauf vorbereitet??
d.h., Ursache und nicht allein das Symtom behandeln, bzw. in Erwägung ziehen..

https://medienportal.univie.ac.at/univi ... forschung/
Ich finde es umständlich, mir erstmal sämtliche Links zum Thema reinzuziehen, um dann ggf. eine Meinung dazu abzugeben.

Mikroplastik habe ich jedesmal bei orange/grünfarbenen Obst- und Gemüse-Kunststoffnetzen vor Augen.
Schon beim Öffnen fliegen kleinste Fasern umher. Sie sind so winzig, dass sie oftmals übersehen werden und durch Aufwischen unwiederbringlich im Abfluss landen.

Ist doch kein Wunder, dass wir Plastik in sämtlichen Variationen "verinnerlichen".
An mich stelle ich den Anspruch, in meinem Umfeld Plastik möglichst zu reduzieren, ordnungsgemäß zu entsorgen bzw. wiederzuverwerten.

Ist schon schräg, die Plastikwelt zu beklagen und selbst Verursacher zu sein.
Dieser Titel spricht mich überhaupt nicht an und (mit wenigen Worten) Plastik zu vermeiden sollte schon unser aller Interesse sein.
Gelangt Plastik in den menschlichen Körper, bleibt das Material dort!

Ich achte darauf, nur noch Bio - Lebensmittel zu kaufen.
Diese Artikel dürfen keine Zusatzstoffe enthalten

Aber:
Die Zwiebenl befinden sich in einem Netz.
Die Kartoffeln auch.
Äpfel sind abgepackt in Klarsichtbeutel.

Die Links habe ich nicht geöffnet.

Dennoch:
Gutes Thema und wichtig, darüber zu informieren.