@kalle
man darf es nicht lt. sagen, du wärst bestimmt ein erfolgreicher fall für cannabis..

würde einige depri-med. ersparen (obwohl einige inhaltstoffe das selbe ist)

wenn man töne hört, die für den sog. normalen nicht hörbar sind... musste schon einige TV-Anlagen - Uhren- austauschen.

+++
das verrückte kommt:
5. Generation (5G)
→ Hauptartikel: Next Generation Mobile Networks

Die 5. Generation des Mobilfunks soll bis 2020 marktreif sein und dann Datenraten von bis zu 1 Gigabit pro Sekunde erreichen. Das wäre etwa 10mal so schnell wie der aktuelle LTE-Standard. Die Techniken werden derzeit entwickelt und sind noch in der Erforschung. Samsung hat aber bereits verlautbart, dass unter Laborbedingungen 5G-Datenübertragung gelungen sei.

um dies zu erreichen, muss an fast jedes haus ein sender. der gerade mal ca. 5cm lang-flach und ca. 4cm breit.
es heißt auch: dadurch erspare man auch das glasfasernetzausbau.(bin kein kenner davon)

http://de.wikipedia.org/wiki/Mobiles_Internet
Tarantel hat geschrieben: Benzo - Bedarf?...Bist du da sicher Kalle?  

Jo!

Seit rund 40 Jahren* (ganz unregelmäßig, einige Jahre gar nicht, zu bestimmten "hochnervösen" (stressigen) Zeiten in hoher Dosis - einige zig mg/Tag -, aber die meiste Zeit in niedriger Dosis - 2 bis 5 mg/Tag -) ist Diazepam mein "Allheilmittel". Es hat all die Zeit gegen fast alles gewirkt, was mich in Panik versetzte - außer gegen Knochenbrüche und gegen Blindarmentzündung. Da waren dann doch OPs nötig. Und auch bei Erkältungen: Da half es nur zum besseren Durchschlafen und geduldigen Ertragen. Aber immerhin; das ist ja auch was.

Seit 1 Jahr bin ich runter auf 1 mg/Tag (beim Zubettgehen). Das ist praktisch "nix"; man kann kaum noch niedriger dosieren, ohne es ganz wegzulassen. Aber als "Niedrigdosis-Abhängiger" registriere ich immer noch den Unterschied von 0,1 mg mehr oder weniger. Kaum zu glauben. Ist aber so.

Dafür, dass ein N3-Pack für 3 Monate nur rund 10 Euro (inkl. MWSt.!) kostet, ist Dia unvergleichlich und zuverlässig "potent". (Die Ärzte äußern sich selbst so, auch wenn die jüngeren unter ihnen immer mehr Respekt/Schiss davor entwickeln, weil ihnen entsprechender Druck gemacht wird.)
Bei den Kosten kommt KEIN Rauschmittel auch nur annähernd mit. Alkohol sowieso nicht. Ich hab' den Verdacht, es wird in letzter Zeit so verteufelt, weil es zu billig ist. Und wenn es - wei bei mir und vielen anderen - dazu führt, dass es panikgenerierende Symptome in weniger als 1 Stunde zum Verschwinden bringt, wird es ja auch zum ernsthaften Konkurrenten für Ärzte: Als ich seine Wirkung noch nicht kannte, rannte ich so ein- bis zweimal pro Woche zum Arzt und ließ z. B. EKGs machen.
In den letzten Jahren sieht mich der Hausarzt nur etwa einmal pro Quartal. Das gefährdet natürlich dessen wirtschaftliches Überleben ...

*) wenn man über 4 Jahrzehnte mit einem Medi zufrieden ist und seine (dosisabhängige) Wirkung schon lange sehr genau einschätzen kann, wechselt man nicht mehr.

@froschzauber:
Über Cannabis habe ich nachgedacht. Leider gibt es eine grundsätzliche Kontraindikation bei mir: Ich bin ein "zu guter Kalorienverwerter" und nehme viel zu leicht zu. Da muss ich die Finger von Cannabis lassen ... obwohl es mir in denselben juckt ... :shock: (Na ja - und es ist auch zu teuer!)

LG, Kallle
Dann hast du ja Glück gehabt Kallle....

Nicht immer verlaufen Benzo - Karrieren so seicht.

Eigentlich kaum erklärbar, wenn man bedenkt dass man innerhalb relativ kurzer Zeit abhängig wird und dann geht es nur noch steil nach höheren Dosen.
ich wusste gar nicht dass man Benzodiazepine frei kaufen kann (?)
Sucht ist ja wiederum eine psych.Abhängigkeit,die einem nicht genesen lässt.
Schon mal pflanzliche Antistress Mittel probiert?

LG himbeerlady
Vor 20 Jahren habe ich eine Heilpraktikerausbildung gemacht. Da ist man unter anderem ja auch selbst Versuchskaninchen/Übungsobjekt für die Mit-Azubis. Damals kam ich auch mit Phytotherapie, mit Homöopathie und allem möglichen, was zur "alternativen" oder "Naturheilkunde" zählt, in Berührung.
Bei mir hatte diese ca. 3-jährige Ausbildung samt der zugehörigen Selbsterfahrung zur Folge, dass ich für mich eine klare Entscheidung getroffen habe: Ich vertraue der Schulmedizin und ihren harten Methoden (harte Chemie). Der Grund war, dass ich einerseits an mir keine der erwarteten naturheilkundlichen Wirkungen registrieren konnte, was mich zu dem Schluss führte, dass Naturheilkunde vermutlich (nur) dann wirken kann, wenn sowohl der Patient als auch der Heiler davon überzeugt ist. Ich selbst verlor leider nach und nach meine anfängliche - wenn schon nicht Überzeugung, so aber doch Hoffnung. Erschwerend kam dann noch hinzu, dass ich (als ursprünglich gelernter Handwerker/Techniker) immer die physikalisch-chemischen Zusammenhänge hinterfragte. Leider wurden die mir nur von den Schulmedizinern befriedigend beantwortet, während alle Alternativen oft abwehrend sagten: "Mit Physik und Chemie darfst Du da nicht kommen...das hat der Herr Hanemann oder Bach oder Schüßler entdeckt und beschrieben!" Ein Wissenschaftsgläubiger wie ich, kann natürlich keine "esoterischen Entdeckungen" Einzelner akzeptieren. Dann könnte ich ja auch gleich alles glauben, was die Macher der Bibel aufgeschrieben haben.

Offenbar fehlt mir die nötige Sensibilität, um auf Naturheilkundliches/Pflanzliches erwartungsgemäß zu reagieren. Dagegen habe ich aber die zuverlässige Erfahrung, dass der sedierende, schlafinduzierende Effekt nach Einnahme der jeweils geeigneten Dosis Diazepam innerhalb von ca. 30 Minuten eintritt. Tut er das nicht, war die Dosis - gemessen am Erregungslevel - zu gering. Diese Erfahrung zieht sich durch meine letzten 4 Jahrzehnte. Sie hat sich nicht geändert.

Tarantel hat geschrieben: Dann hast du ja Glück gehabt Kallle....
Nicht immer verlaufen Benzo - Karrieren so seicht.

Das ist mir sehr bewusst, und ich bin froh darüber. Die Kurz- und Langzeitreaktion auf Benzos kann bei verschiedenen Menschen sehr unterschiedlich verlaufen. In den meisten Fällen kommt es wohl recht schnell zur Abhängigkeit verbunden mit Toleranzentwicklung und Wirkungsverlust. In eher seltenen Fällen treten paradoxe Wirkungen auf. Für mich glaube ich, dass ich mit meiner Medikamenten-Verstoffwechselung wohl ein bisschen Glück hatte und mit einer "LowDose-Dependence" davon kam.

Die psychosomatisch "wildeste" Zeit erlebte ich zwischen Mitte 20 und Mitte 30. Da war ich extrem ehrgeizig, wollte beruflich weiterkommen, habe die Nächte und Wochenenden zur Weiterbildung genutzt, meine Ehe den Bach runter gehen lassen, mir praktisch keine Entspannung gegönnt ... und hatte damals folgerichtig (aber von mir nicht so begriffen) oft in einer Woche mehrere Anfälle von Herzrasen mit Todesangst. Damals waren die "Elektriker unter den Kardiologen" (Rhythmologen) noch nicht soweit, dass sie die Mechanismen begreifen und per Katheter abladieren konnten. Und die Hausärzte verschrieben dann eben Diazepam (damals noch unter dem Handelsnamen Valium vom Erfinder Roche). Das konnte zwar die Ursachen nicht beseitigen, aber dafür die jeweiligen Symptome und die begleitende Todesangst um so sicherer. Damals passte ich selbst die Dosis im Akutfall entsprechend hoch an, während ich dazwischen mehrere Tage gar nichts einnahm. Aber ich entwickelte damals eine psychische Abhängigkeit: Wo immer ich war, musste ich ein Fläschchen mit 10 bis 20 10mg-Tabletten dabei haben. Oft reichte dann schon der fühlende Griff in die Hosentasche, einmal das Fläschchen in die Hand nehmen - und der Anflug der Tachykardie oder Panikattacke verschwand praktisch von selbst.

Damals begriff ich die Macht der eigenen Psyche und der Selbstüberzeugungskraft (der Glaube, der Berge versetzen kann). Also stürzte ich mich auf alles, was im weitesten Sinn mit "Psychokram" zu tun hatte. Das ging soweit, dass ich das Abendgymnasium besuchte, um Psychologie studieren zu können und in dem Zusammenhang auch meinem elektrotechnischen Job adé sagte.
Die wohl beeindruckendste Zeit damals (1985 bis ca. 1990) war die Selbsterfahrung, als ich mich - angeleitet von den Theorien C. G. Jungs - mit Absicht bewusst in das Unbewusste und in meine nächtlichen Träume stürzte. Die dabei provozierte Mischung aus fantastischen inneren Erlebnissen in Verbindung mit einer moderaten Hypomanie half mir, mein Leben umzukrempeln. Die Panikattacken verschwanden und ich brauchte mehrere Jahre überhaupt kein Diazepam mehr.

Nachdem ich später das Psychostudium mittendrin hingeschmissen und anschließend auch noch den Traum vom "Heilpraktiker für Psychotherapie" aufgegeben hatte um mich ganz auf einen Job im Medienbereich zu konzentrieren, bei dem ich morgens schon um 6 Uhr hellwach im Dienst sein musste, obwohl mein Tagesrhythmus ganz anders wollte, zwang ich mich gegen 22 Uhr mit 2 bis 5 mg/Dia in den Schlaf ... und blieb dabei, bis zum Ende dieses Jobs. Nur das vollständige Ausschleichen hat noch nicht funktioniert. Das kann bei Niedrigdosis-Abhängigen aber auch Jahre dauern.

Tarantel hat geschrieben: ...ich wusste gar nicht dass man Benzodiazepine frei kaufen kann (?)

Ich habe sie nie "frei gekauft", sondern in früheren Jahren zuerst von meinem Hausarzt und später von meinem Psychiater/Neurologen verschrieben bekommen.

Es gibt natürlich - wie für alles und jedes - einen Schwarzmarkt, aber da kostet Dia nicht den PKV-Preis von rund 10 Euro, da zahlt man locker ein Mehrfaches und kann dann nicht sicher sein, ob das Zeug dann genau so chemisch rein ist, wie z. B. von "ratiopharm" oder den anderen regulären Generika-Herstellern. Das könnte und wollte ich mir nicht leisten. Aber in einem Fernsehbeitrag vor einiger Zeit kam eine "Verzweifelte" zu Wort, die sich auf dem Schwarzmarkt bediente.

LG, Kallle

P.S.: Ich rufe mich hier mal zur Raison, weil ich jetzt doch ziemlich weit von der Elektrosensibilität abgekommen bin.
Interessanter Werdegang,Kallle,aber vielleicht weiter in Rat und Lebenshilfe Thread?
ImGegensatz zu dir sind vielevon der Schulmedizin sehr enttäuscht und mit MCS und Elektrosensibilität auch sehr diskriminiert worden und genau in die Psycho Kiste gesteckt,wo du auch Erfahrungen mit hast.

Nun sll ja bis 2020 noch ein viel stärkeres Netz aufgebaut werden.
Am besten ignorieren,sage ich mir immer.
Die Lebensfreude nicht damit konfrontieren.

LG himbeerlady
Was sollte Kallle bei Rat und Lebenshilfe machen? er ist doch privat (?) hier.

Höchstens könnte ich mir Das hier vorstellen, wenn überhaupt.
Liebe Tarantel,
mit dem anderen Thread schrieb ich nur deshalb für Kalle,weil er meinte,dass diese anderen Dinge nicht zu dem Thread Elektrosensibilität passen...
LG himbeerlady
Nun mal eine Normalfrage an Elektrosensible...welche Handys oder Tablets könnt ihr benutzen?

LG himbeerlady
Hallo Himberlady

da bin ich aber froh, Ihren Bericht gefunden zu haben. Mir geht es auch immer schlechter, Fernseher, PC uns i-pad kann ich kaum noch benutzen. Habe aber auch Probleme mit Zeitschriften und Büchern.
Wo kann ich mir Hilfe holen?
Es grüßt und bedankt sich
Frisah
an Frisah...
haben sie schon den Thread MCS von mir gelesen?
Das ,was sie beschreiben mit Zeitschriften etc...weisst auch auf MCS hin.
In dem MCS Thread habe ich meine Erfahrungen mit der Sanazon Therapie angeführt.
Dort gibt es für Elektrosensibilität und MCS und andere Allergien.

LG himbeerlady
Ich höre immer mehr von Menschen,die sehr stark auf Wlan reagieren.
Meine Freundin hat in ihrer Wohnung 16 wlans von aussen gemessen und kann kaum noch schlafen.

Wie reagiert ihr auf Wlan Strahlung?

LG Himbeerlady
Hallo an alle auch 2017,
wie geht es euch inzwischen mit eurer ElektroSensibilität?
Da überall noch stärkere Netze aufgebaut werden und man,wenn man auf Wohnungssuche ist nur noch Häuser oder Wpohnungen mit Wlan oder Wlannachbarn hat???

Auch wird das mal in Urlaub fahren für alle sehr schwer. Fast in jedem Hotel oder Ferienwohnung ist mittlerweile Wlan möglich....

Ich habe eine Fewo entdeckt fürE-Sensible,wo das allesnoch nicht ist.
Bei Interesse bitte melden.

LG Himbeerlady
sind wir es nicht selber, die diesen Trend unterstützen? Schneller und überall online sein - das ist die Devise.
Über irgenwelche Handy-Masten brauchen wir uns nicht aufregen, wenn wir (freiwillig) einen W-Lan Sender in der Wohnung aufstellen.

Telefonieren mit einem Computer am Ohr ist so, als würde man den Kopf in eine Mikrowelle stecken.
Die gesundheitlichen Auswirkungen katastrophal.

Das gute alte Festnetz ist zum Telefonieren die einzige Alternative meines Erachtens :-)

Computer auf der Strasse brauche ich nicht (wer braucht das????)

Warum spielen (fast) alle Menschen bei diesem wirtschaftsträchtigen, ungesunden und absulut schädigenden Spiel mit den Smartphones mit??
Wir zerstören uns nicht nur selber und werden durchleuchtet. Man muss sich anschauen, unter welchen Umständen diese Geräte hergestellt werden. Ganze Landstriche werden gerodet und umgegraben weil diese seltenen Erden (oft mit Kinderhänden) ausgegraben werden.....

Jeder sollte mal die Handyregeln von der (österr) Ärztekammer gelesen haben

http://www.aekwien.at/aekmedia/Medizini ... Regeln.pdf

Gruß von Ingrid (Datenverweigererin :-) )
@Inga77:

"Telefonieren mit einem Computer am Ohr ist so, als würde man den Kopf in eine Mikrowelle stecken.
Die gesundheitlichen Auswirkungen katastrophal.Das gute alte Festnetz ist zum Telefonieren die einzige Alternative meines Erachtens :-)"


Auf einen Berg klettern und trommeln ist auf jeden Fall gesünder, wird aber schwierig mit dem Datenverweigern :wink: