Wenn man jemandem

eine kleine Freude

macht, und das ist so einfach,
so kommt es als große Freude zu einem selbst zurück,
so meine persönliche, lange Erfahrung.

Es ist ein ständiger, persönlicher „Freuden-Quell“.

Kandidaten für kleine Freuden :

Partner,
Freund,
Ehepartner,
Lebenspartner,
Eltern,
Oma u. Opa,
Kinder,
Geschwister,
Onkel u. Tanten,
Nachbarn,
Kollegen,
Vorgesetzte,
Briefträger,
Müllmann,
usw., usw.,.............


Einige Beispiele meiner kleinen Freuden für andere
als Anregungen :

die Menschen grüssen,

und, wenn bekannt, beim Namen nennen.
So grüsse ich fast alle Menschen in unserer Nachbarschaft,
und bekomme i.d.R. fast immer eine pos. Reaktion.

Kleine, und kleinste Geschenke.

So hatte ich wieder z.B. zu Nikolaus,
wie früher schon, in die Briefkästen unserer Nachbarn,
kl. Tüten mit kl. Schoko-Nikoläusen u. einem entsprechenden
Glückwunsch eingeworfen.
Die Leute hatten fast alle durchweg ihre Freude
mir gegenüber ausgedrückt.

E I N E Blume mitbringen,

an Geburtstage, auch von fernen Bekannten, denken,

fragen und Z U H Ö R EN,
Zeit schenken,

Lob-und Dankschreiben.

Immer gibt es Gelegenheiten sich bei anderen Menschen zu bedanken,
oder sie zu loben.
Macht man das schriftlich,
so produziert das bei den Angesprochenen eine besondere Freude,
weil es sehr selten, oder gar nicht geschieht.

Das waren einige Beispiele von mir.

Was macht ihr in dieser Hinsicht ?
Welche Erfahrungen habt ihr dabei ?

Probiert es mal eine Zeit lang aus,
und ihr werdet über eure positiven Gefühle überrascht sein.

Ein Austausch zwischen uns ist bestimmt interessant,
und wird uns viele Anregungen geben.
Entschuldigung,
aber mir sieht das alles zu aufgesetzt aus.

Meine Nachbarn müssen mir keine Nikoläuse und ich ihnen keine Nikoläuse in den Briefkasten werfen, damit wir Freude empfinden.
Meinen Arbeitskollegen oder Bekannten muss ich auch nicht andauernd Lob- und Dankesschreiben zuschicken, damit sie Freude empfinden.
Ob zu Hause oder im Berufsleben ist und war es uns allen wichtig, sich aufeinander verlassen zu können.
Freundlichkeit zeigen wir im Gespräch, lachen und trauern miteinander, Respekt und Anerkennung sind dafür Voraussetzung.
Geschenke, ob groß oder klein, als auch Lob- und Dankesschreiben bleiben für mich etwas Besonderes, dienen nicht der Anbiederung, denn auch als solches könnten sie empfunden werden.
Vielen Dank,

nettestierfrau,

für deine PERSÖNLICHE Meinung,

als eine von vielen Meinungen
und Erfahrungen,

die ich akzeptiere und verstehe.
Butelchen mit selbstgebackenen Keksen hab ich
in der Weihnachtszeit den alleinstehenden
Nachbarn wieder vor die Tür gestellt.

Kommt auch immer gut:-))
Der eigentlich richtige Weg wäre, anderen eine kleine Freude zu machen, ohne dabei darüber nachzudenken, was danach dann für Sympathiebekundungen oder anderen Formen der Anerkennung kommen könnten. Ansonsten dient es nur dem Selbstzweck und hat damit, ANDEREN eine Freude gemacht zu haben, nicht wirklich viel zu tun.

Nur mal so bemerkt, zu diesem Thema........
Anderen Freude bereiten funktioniert bei mir nur spontan.
ninanachteule hat geschrieben: Butelchen mit selbstgebackenen Keksen hab ich
in der Weihnachtszeit den alleinstehenden
Nachbarn wieder vor die Tür gestellt.

Kommt auch immer gut:-))




Danke,

nina,

für dein schönes Beispiel.
Anderen Menschen eine Freude machen zu wollen, kann schon mal nicht ganz falsch sein..... :wink:

Ich habe mal für eine Arztpraxis einen Flyer gestaltet. Mit Tipps und Hinweisen der Ärztin. Das war die Idee des Flyers.
Da er quartalsmäßig erschien, suchte ich für die Rückseite immer ein Gedicht aus, das zur Jahreszeit passte, weil ich mir dachte, dass das Warten so ein wenig netter wird. Ich wollte den Menschen damit tatsächlich eine Freude machen....irgendwie scheint so etwas überzuspringen.
Die Nachfrage nach dem Flyer war gigantisch, die Leute fragten schon immer nach dem Flyer mit dem Gedicht....
D.Tamara hat geschrieben:
Anderen Menschen eine Freude machen zu wollen, kann schon mal nicht ganz falsch sein..... :wink:

Ich habe mal für eine Arztpraxis einen Flyer gestaltet. Mit Tipps und Hinweisen der Ärztin. Das war die Idee des Flyers.
Da er quartalsmäßig erschien, suchte ich für die Rückseite immer ein Gedicht aus, das zur Jahreszeit passte, weil ich mir dachte, dass das Warten so ein wenig netter wird.

Ich wollte den Menschen damit tatsächlich

eine Freude machen..
..
irgendwie scheint so etwas überzuspringen.

Die Nachfrage nach dem Flyer war gigantisch, die Leute fragten schon immer nach dem Flyer mit dem Gedicht....




Auch dir,

Tamara,

vielen Dank für deinen obigen Beitrag,
der so schön als Beispiel zu unserem Thema passt.



Beispiel "Ehrenamt".

Ich bin ehrenamtlich tätig.
und helfe u.a. schüchternen Menschen
in der Kommunikation mit anderen, Fortschritte zu erzielen.

Das ist für mich eine sehr zufriedenstellende Tätigkeit.

Es ist eindeutig nachgewiesen,
dass eine ehrenamtliche Tätigkeit
das Wohlbefinden auch der Helfenden fördert.

Wer kann von eigenen, ehrenamtlichen Erfahrungen
in dieser Hinsicht berichten ?
Ich arbeite auch ehrenamtlich, unter anderem Besuche ich eine noch relativ rüstige ältere Dame im Pflegeheim. Das gibt mir sehr viel und macht mich auch sehr nachdenklich über das eigene Älterwerden. Ich habe allerdings auch das Glück, dass sie eine sehr herzliche und trotz all ihrem Leid eine sehr fröhliche Person ist. Die Zeit die ich ihr gebe kommt durch ein Vielfaches für mich zurück.
@laeufer schreibt im Eingangstext, dass er die Menschen in der Nachbarschaft grüßt. Das ist m.E. keine Freude, sondern eine Selbstverständlichkeit oder es sind gute Manieren. :wink:
Ich arbeite auch ehrenamtlich in unserem Pflege- und Betreuungszentrum, ca. 30 Stunden im Monat, über das Ehrenamt wurde aber an anderer Stelle schon ausführlich geschrieben.
Nichts Weltbewegendes.......
aber ich hab vorhin im Vorbeigehen einen
mir völlig fremden Schwarzafrikaner freundlich lächelnd
mit einem Kopfnicken gegrüßt -
und konnte sehen, daß ich diesem Mann damit
eine wirkliche Freude gemacht habe.
Ich habe die Hlg.drei Könige vor meiner Tür fotografiert, die Kinder freuten sich darüber.
Ich habe mir heute selber eine Freude gemacht.
Habe einem cholerischen, laut schreiendem und hupendem Mann den Parkplatz weggenommen :D :D :D :D
ich schreibe gerne Postkarten an meinen Freundeskreis. Die freuen sich immer.