Dann haben die restlichen 6% allerhand zu tun und sind beschäftigt. Darum sind hier bei 50plus auch weniger Männer als Frauen :lol:
Habe auch die erfahrung gemacht, dass sich manche einfach bereitwillig und erwartungsvoll hinlegen und tatenlos drauf warten, dass der orgasmus vorbeikommt, mädels, sooo wird das nix.
:roll:
Tja, obwohl gute Beiträge dabei sind ..... interessant, so dass man das Gefühl hat etwas erleuchtendes erfahren zu haben wirds natürlich nicht.
In einem anderen Forum in einer anderen Börse ist Erotik und Sexualität anonym geschaltet, bewirkt natürlich enorme Freiheit und Mitteilungen.
Wenn Sex nicht erwartet wird kann er sich durchaus entwickeln.

Es gibt auch reichlich Frauen, die nicht mehr wollen oder können aus welchen Gruenden auch immer
Ohne Gefuehle geht schon mal gar nichts, bei den meisten Frauen jedenfalls.
Die Natur ist eben weise.
Streicheln, umarmen, Fellpflege, egal wie man das nennt, löst nach Ansicht von Medizinern und Psychologen Glücksgefühle aus. Sex ist ein Teil davon. Erwin Ringel, ein Katholik und Psychologe kritisiert in diesen Zusammenhang die Kirche weil dieses als Sünde bezeichnet. Ebenso ist er wie Freud der Meinung, das uns Sex in verschiedenen Formen lebenslang begleitet und nicht nur in der Ehe zwischen 20 und 50. Ehe und Kinder werden allgemein akzeptiert und beklatscht, alles andere wird noch immer von Teilen der Bevölkerung in die Pfui, Gackecke gestellt. Die Frau mit Sechzig, in einen katholischen Umfeld lebend und einigen Kirchenfunktionen. Die Frau, seit fünf Jahren geschieden, deren Sohn auf "ich treffe mich heute zum Mittagessen mit einen Mann" antwortet " aber Mama!!!!!!!" Entscheiden sie beziehungsmäßig wirklich selbstständig?
zeitreise_de hat geschrieben: ...Da ich wie geschildert sowieso schon sehr lange Zeit alleine lebe, akzeptiere ich die Situation momentan wie sie ist. Sollte sich beziehungstechnisch doch wieder einmal etwas Neues auftun, muss ich das natürlich wieder angehen.....


Diese Einstellung finde ich schade, zeitreise. Das "Problem" hast Du nur verdrängt und wird dann wieder aktuell, wenn Dir eine Frau über den Weg läuft, die Dich ehrlich interessiert. Vor Angst wieder verlassen zu werden wirst Du viele Ausreden erfinden, keine Partnerschaft eingehen zu wollen und Dich zufrieden erklären.
Oder aber, um der Angst aus dem Wege zu gehen erfindet man neue Probleme, die sich auf die Partnerschaft übertragen könnten.... nur mal so ein Gedanke, was nicht auf Dich zutreffen muss.

Der Mensch ist nicht zum alleine leben geboren, das ist Fakt. Und vielleicht darauf zu hoffen (vielleicht auch alt genug zu sein), dass Sexualität keine Rolle mehr spielt, wäre doch schade, denn Partnerschaft ist doch so viel mehr .....

Ein ganz lieber Freund von mir hatte auch das "Problem". Ich gab ihm den Rat Becken-Boden-Gymnastik zu machen, den er befolgte. Ein halbes Jahr später erzählte er mir ganz stolz, das ihm das was bringt.
Alleine daran zu arbeiten hilft schon, etwas zu bewirken und wenn es nur die Akzeptanz ist. Wir werden alle nicht jünger. Aber wie schon in vielen Kommentaren geschrieben, Sexualität ist nicht nur GV.

Sich zu entschließen, alleine leben zu wollen ist absolut in Ordnung. Kann ich aber nicht glauben, denn Du beschäftigst Dich mit diesem Thema. Und dieses Thema offensiv anzugehen finde ich mutig und richtig. Alles Gute für Dich.
Ehrliche Antwort: auch wenn das hier in Frage gestellt wird. Es gibt sie doch !!!

Es klappt nicht mehr so einfach. Brauche länger und es ist anstrengender zum Höhepunkt zu kommen.

Das hilft:

Habe es mit Generika von Viagra probiert - leider eher geringer Erfolg.
Habe mich dann gefragt wieso kann Viagra den Preis so hoch halten ?

Viagra hat wirklich besser funktioniert - keine Nebenwirkungen und auch besseres "Stehvermögen".

Aber fast ebenso hilfreich und kostet nur ein paar Cent
Ein Penisring - der hält das Blut im Penis.

Hoffe es funktioniert auch bei dir !!!
zeitreise_de hat geschrieben: Hallo in die nette Runde,
darf ich einmal im speziellen die Männer hier fragen, wie ihr mit der Situation bei Potenzproblemen umgeht? Wie sieht das euere Frau bzw. Lebensgefährtin? Nehmt ihr Medikamente, genügt eure bessere Hälfte auch das zärtliche Kuscheln oder wurdet ihr, so wie ich deshalb schon verlassen? Ich lebe bereits seit langer Zeit alleine und auch wenn ich die Frauen verstehe, fehlt halt doch etwas. Von den Frauen hört man(n) so oft, dass das nicht das entscheidende ist und doch musste ich genau deshalb bereits mehrfach andere Erfahrungen machen. Im laufe der Jahre setzt einem das ziemlich zu. Wie seht ihr das? Was hat unter Umständen geholfen?
VG


Die Fragestellung ist zwar schon etwas älter, aber das bin ich ja auch. ;)
Kurz: 81, seit bald 3 Jahren Witwer, also (in gewisser Hinsicht) auch "verlassen". Die letzten vielleicht 5 Jahre (der fast 40 jährigen Ehe) war die Frequenz unserer Vereinigen deutlich gesunken, und oft auf Intitative meiner "Göttin" aufrecht erhalten. Nach ihren Tod brauchte ich ca 7 Monate, bis ich mich aufraffte, Kontakt zu Damen (u.a. auf dieser Plattform) zu suchen und auch fand.
Schon im Profil suchte ich "Freundschaft", weil mich tatsächlich nichts nach "einer neuen Frau" drängte, ich aber das "weibliche Element" im Leben vemisste. Und siehe da: Schon nach kurzer Bekanntschaft erwies ich mich tatsächlich komplett impotent, absolut unfähig zur Vereinigung. Doch brachte ich vielleicht eine gewisse Erfahrung mit:
Durch unsere schon viele Jahre praktizierte "tantrische Lebensart" war es für mich ganz normal, "meine" Frau auch über Stunden liebevoll und achtsam zu liebkosen, was mir jede Frau reichlich mit deutlich verjüngtem, strahlenden Gesicht (und der völligen Bereitschaft, sich mir hinzugeben) vielfach lohnte. Dass ich mich dann als impotent erwies, kreidete mir keine Dame an, im Gegenteil, jede versuchte mich sehr sehr liebevoll zu "trösten", obwohl ich keines Trostes bedurfte. Ich habe meine Impotenz jeweis nur kurzfristig "bedauert", weil ich mich nur kurze Zeit zuvor ehrlich auf die Vereinigung gefreut hatte. Ansonsten bin ich nach wie vor einfach ich selbst ... und wenn impotent sein eine Eigenschaft ist, dann habe ich sie eben...
Dieses Verhalten scheint mir typisch weiblich zu sein ... Frau ist - wenn Mann ihr die erforderliche Zeit schenkt - zur Vereinigung völlig bereit, entzieht auch nicht dem Mann, der sie nicht vollziehen kann. Im Gegenteil, sie wendet sich ihm liebevoll zu. Sie entzieht sich ihm auch dann nicht, wenn er sich gegen eine "feste Beziehung" ausspricht und nicht ausschließt, dass es mehr als eine Dame gibt, der er sich liebvoll (tantrisch geprägt) zuwendet. Vermutlich trägt auch eine gewisse männliche Selbstsicherheit dazu bei, dass Frau auch spürt, er definiert sich nicht über Muskeln und starke Schwellkörper, sondern über sein Bestreben, "bedingungslos zu lieben".
Noch etwas scheint mir in diesem Zusammenhang wesentlich:
Nach einer ziemlich heftigen, viel Jahre zurück liegenden Krise, entdeckte "man" (Hausarzt) erheblichen Bluthochdruck bei mir. Nachdem seine Bemühungen mir zu helfen keine deutliche Verbesserung brachte, "schlitterte" ich in ein verhängnisvolles Abonnement bei Internisten, Kardiologen und Apotheke, das mich im Lauf der Zeit mit bis zu sechs pharmazeutischen Substanzen, die den Blutdruck senken sollten, aber niemals die "Normwerte" der "Experten" (- ich glaube, ich habe fünf bis sieben Kardiologen "verschlissen") zustande brachten, "versorgte". (Dass mehrere davon die Potenz beeinträchtigen, dürfte (oder sollte) allgemein bekannt sein.) Das dauerte fast ein Viertel Jahrhundert, bis ich mich aufraffte, auch sogen. "Wahlärzte" (also im Grunde als Privatpatient) zu suchen. Da geriet ich an einen, der nach einem gründlichen (90+ Minuten) Gespräch und gründlicher Untersuchung (EKG, Echo des Herzens und der Carotis) und Leistungsmessung) mir zwei "Schlüsselfragen" stellte: "Wie sehen Sie Ihre Situation?" und "Sie wissen, dass Sie ein Ablaufdatum haben?". Danach "erlaubte" er sich, mir seine Sicht darzulegen: Ich mache einen durchaus gesunden Eindruck, die Untersuchungsergebnisse rechtfertigten nicht die starke Medikation, der Blutdruck des gesunden Menschen steige ab 50 und sei in meinem Alter "ideal" bei 160/80. Er würde mir keine weiteren oder andere Medikamente verschreiben, sondern mich begleiten, meinen Körper davon zu befreien. Das begann ich vor einigen Monaten ... und siehe da, nach ca zwei Monaten erlebte ich wieder die schon länger vermisste "Morgenlatte". Die Impotenz ist zwar damit nicht (noch nicht?) behoben, aber ein Anfang ist gesetzt.
Vor jetzt ca. 10 Jahren fand der Uroioge, den ich zwecks "Vorsorge" konsultierte, dass meine Prostata benign (nicht bösartig) vergrößert sei. Er brachte auch das Thema Potenz zur Sprache und bot bereitwillig an, mit entsprechende Präparate zu verschreiben. Das war noch zu Lebzeiten meiner Ehefrau und wir probierten es aus - es wirkte sehr gut. Aber erst nach mehr als einem Jahr später benutzte ich diese Präparate, wenn meine Frau Lust hatte, meine Lust zu wecken. Das gleiche Präparat hat seit meiner Witwerschaft absolut keine Wirkung auf meine Schwellkörper.
Die ganze Geschichte habe ich ausführlich erzählt, weil ich der Überzeugung bin, dass nicht bloß zeitreise_de allein seine Situation nicht allzu düster zu sehen braucht. Frauen halten nicht zu einem Mann wegen seiner Potenz, sie haben andere Qualitätsansprüche. Kotius ist auch im Alter willkommen, aber nicht unbedingte Voraussetzung. Und vor allem scheint mir (aus eigener Erfahrung) aufrichtige ehrliche Kommunikation eine wesentliches, also unverzichtbares Element für jede lebendige Frau zu sein.
Betonen möchte ich allerdings, dass ich auf keinen Fall so verstanden werden möchte, ich hätte den "medizinischen Rat" gegeben, keine Medikamente gegen Bluthochdruck zu nehmen. Ich habe nur ein betont idividuelles Einzelschicksal geschildert, das ich weder mit einem Rat noch mit einer Empfehlung verknüpft verstanden haben möchte.
@zeitreise_de und @allen_ähnlich_Betroffenen: Es gibt Hoffnung, sie "stirbt zuletzt", solange man sich nicht "verzweifelt an sie klammert". Der König heißt Selbstbewusstsein, glaube ich. :) :wink: :!:
Gallus
Dein Beitrag ist zu diesem heiklen Thema ist erfrischend offen und aus Sicht der Frau, die ich bin, triffst du den Nagel auf den Kopf.
Erotik ist ein endlos weites Land, und wer bereit ist, sie nicht auf den reinen Sexualakt zu reduzieren, kann eine völlig neue Welt der Sinnlichkeit entdecken.
Der beste Beitrag seit Langem, danke für deine tiefgründige Offenheit.
@Gallus_II - danke dir, für diesen sehr authentischen Beitrag.
Du hast auch sehr gut dargestellt, dass man über jedes Thema schreiben kann. Die gute Formulierung deinerseits - haben das gezeigt.
Ich glaub, daß Potenz für das Ego des Mannes wichtig ist.- Er fühlt sich 'ohne' nicht genug 'Mann'. Letzten Endes dient sein bestes Stück der sicheren Fortpflanzung....
Er meint, eine Frau lehne ihn (ohne Potenz) ab,- So eine Erwartung ist höchstens an einen 25 jährigen Mann gestellt....an ältere nicht.
Viel mehr will eine Frau das 'Gernhaben' spüren -in der Jugend und auch älter,-durch Worte, durch seine Hände, durch Küssen....
Der Körper der Frau ist an unzähligen Stellen sinnlich stimulierbar!
Tantra kommt ohne echten Sexualakt aus und zeigt, daß es so umso schöner sein kann.....
Wer sich bis 50, 60, 70........+ nicht mitbekommen hat was, wie geht, dann nutzen auch keine RatSchläge, das kommt von alleine, wenn Frau / Mann den / die Richtige / n trifft und unbedingt haben will :!:

Auch Männer können bequem liegen bleiben und meinen, nun mach` mal

94 % ohne 6 % mit Erfahrung, ist das nicht Wahnsinn ?

Zeitreise braucht keine Ratschläge mehr, fällt niemandem auf ? -er wahr wohl schon bedient, oder sogar eine verständnisvolle Frau gefunden :idea:

1.
Das ist zwar sehr schön geschrieben von Gallus_II. Von Inhalt und Worten. Die Sache ist aber nicht immer so leicht zu lösen.

Im Alter bevorzugen viele (Frauen), wie ich hier in den Jahren so quer gelesen habe, diese sanfte Variante. Wenn zwei sich lieben, sich gerne berühren ist vieles möglich, ist das durchaus schön. Aber auch dazu gehört Libido! Nun passiert es durchaus, dass ein Mann mit seiner Potenz die Lust verliert. Egal aus welchen Gründen, die muss man nicht erörtern. Auch Geduld und Zuneigung kann da nicht immer was ausrichten.

Dann bleibt ein Bruder-/Schwesterverhältnis. Beglückend finde ich das nicht. In einer langjährigen Beziehung ist das eine nicht immer leicht zu stemmende Herausforderung, für eine neue Begegnung wäre das nichts für mich.

Dieser Aspekt wurde noch nie zur Sprache gebracht.
Gallus´ Beitrag ist wirklich gut geschrieben und wäre auch nichts hinzuzufügen.
Fortsetzen tut sich das Thema aber schon.
Nämlich im Thema Maybe´s Beitrags.
Lässt sich biologischer oder psychologischer Impotenz inzwischen sehr oft und recht gut mittels Medikamenten beikommen ..... ist damit Libidoverlust nicht so locker abzustellen.
Sicherlich mit nachlassender Potenz oft einhergehend, aber doch ein Allerweltsthema für Männer und Frauen - würde es nach Google gehen, wärs anscheinend fast nur ein weibliches Thema (bitte, das ist jetzt nicht meine Meinung, sondern meine Suchergebnisse bei Google haben sich fast ausschließlich auf Frauen bezogen).
Wenn ich die Umschreibung Nicht-penetrierender-Sex verwende, bis Kuschelsex, so ist nach meinem Gefühl der Unterschied zum Kuscheln oder Aneinanderschmiegen: Die Libido!

Danke, auch für deinen Beitrag, Maybe.