Geschrieben am 29.06.2012:

Schon gestern ist es für hiesige Verhältnisse enorm warm und sogar etwas schwül gewesen, und Genius hat den Tag nur unter entsetzlichen Qualen zu Ende gebracht, jedoch heute begleitet mich seit dem frühen Morgen eine böse Vorahnung, dass irgendetwas geschehen muss, woran ich um keinen Preis denken will. Bereits die ganze Nacht ist mein Bär von verstärkter Atemnot heimgesucht worden, und diese Geräusche haben mir während meines oberflächlichen Schlafs das Herz in der Brust umgedreht. Sein Röcheln klingt nach so unendlich viel Leid, nach so grausamer Mühsal, dass ich mein Denken allmählich in eine Richtung lenken muss, die ich mir am liebsten vehement verweigern möchte. Im Laufe seiner nächtlichen Bewegungen ist er in eine äußerst ungünstige Position zwischen Couch und Regal gerutscht, und ich benötige allein drei Anläufe, um ihn aus seiner misslichen Stellung herauszuziehen, was jedoch noch lange nicht gleichbedeutend mit Aufrichten ist. Dafür muss ich am Morgen Bernd zur Hilfe holen, und gemeinsam schaffen wir ihn auf die Wiese, mit Trageschlaufe um den Bauch und dem inzwischen unvermeidbaren Geschirr. Draußen bricht meine Schwarzer zunächst zusammen, zum Pipimachen ist er im Moment zu erschöpft. Trotzdem gelingt es ihm später aus eigener Kraft, doch sein Keuchen in der beginnenden Hitze hört sich erbarmungswürdig an. Und heute ist Freitag… das endlose Wochenende steht vor der Tür!
Wie zäher Schleim bahnt sich eine unheilvolle Entscheidung ihren Weg, durchdringt mich immer systematischer und kriecht schließlich unerbittlich in mein Bewusstsein… ich werde wohl nicht umhin kommen, mein Bärchen heute über die Regenbogenbrücke schicken zu müssen. Nur heute ist es noch möglich, ihn würdevoll gehen zu lassen und ihn anschließend mit der ihm angemessenen Ehrerbietung zu kremieren. Morgen, übermorgen werden alle Räder still stehen, und wenn dann etwas passieren sollte, werden bei diesen Temperaturen die Maden ohne zu zögern ihr perfides Werk beginnen. Damals bei Deamo hatte es keine zwei Stunden gedauert, bis die widerlichen Fliegen seine Lefzen mit ihrer weißen Glibberbrut überzogen hatten, und dieses makabre, erniedrigende Schauspiel möchte ich Genius ersparen.
Es wird unaufhaltsam wärmer, und ein gnadenloser Zweikampf tobt sich in mir aus, zerrt mich unentwegt vom Ja zum Nein, vom Nein zum Ja, denn im Gesicht meines Bären spiegelt sich noch Lebenswille, mit klarem Blick schaut er mich an und röchelt dennoch steinerweichend. Später frisst er widerwillig eine halbe Ration seines Frühstücks, aber immerhin frisst er! Darf ich unter diesen Umständen eine derart endgültige Entscheidung treffen? Ich werde es müssen, das Wochenende wird sie mir unbarmherzig abzwingen. Immer heißer wird es, und es ist erst 9 Uhr. Ich laufe wie ein gefangenes Tier zwischen Genius und Bernd hin und her, bitte flehentlich um Rat, aber erlange keine Hilfe. Es wird nicht gehen, wir werden diese zwei Tage nicht überstehen! Und plötzlich überfällt mich die Entscheidung, beherrscht mich ganz und gar und lässt mich wie in Trance die nötigen Schritte veranlassen. Ich rufe beim Tierarzt an, bekomme eine Galgenfrist von zwei Stunden und bitte Bernd, das erforderliche Gespräch mit dem Krematorium zu führen. In dieser verbleibenden Zeit bäumt sich jede Faser in mir auf, befiehlt mir, sofort alles rückgängig zu machen, weil Genius der Einzige meiner Bären ist, der noch nicht selbst mit dem Leben abgeschlossen hat, der mir nicht ohne jeglichen Zweifel mitteilt, dass er einfach keinen weiteren Tag mehr ertragen kann und den Weg zu Ende gehen möchte. Aber wie unter einem Zwang schreite ich fort in meinem Tun, fahre tränenerstickt zu seinem Henker und lasse zu, dass der ihn sediert, während mein Schatz in seinem Körbchen im Auto liegt und um keinen Preis der Narkose nachgeben will. Immer wieder hebt den Kopf und schaut mich mit bittendem Blick an, als wolle er sich vergewissern, dass ich ihn nicht verlasse. Er weiß nur zu genau, dass es das letzte Schließen seiner Augen sein wird, wenn er sich dem lähmenden Gift ergibt. Doch letzten Endes besiegt es ihn, und ich, nur ich allein bin verantwortlich dafür! Vielleicht hätte er doch das Wochenende überstanden? Diese Frage zerreißt mich innerlich in tausend Fetzen. Aber am allerschlimmsten ist der grausige Gedanke, seinen Körper bereits fünf Stunden später der Flammenhölle übergeben zu müssen, in noch warmem Zustand, eben weil es ein verdammter Freitag ist!
Ich weiß nicht mehr, wie ich diesen Tag zu Ende bringe, wie ich es schaffe, im "Rosengarten" an seinem aufgebahrten, leblosen Körper zu stehen, den ich persönlich habe ermorden lassen, und wie ich zuschauen kann, meinen Bären von den Flammen verschlingen zu lassen.
--------------------------
Und noch heute, zweieinhalb Jahre später, fühle ich mich erbärmlich und schuldig wie bei keinem anderen meiner Hunde!
      liebe baba,

     ich kann dich sehr gut verstehen und fühle mit dir, kenne es sehr wohl wenn man abschied
     nehmen muß..........
    ganz liebe grüße zu dir
    ilonca 
neufiherz,
sorry, Deine Gefühle in allen Ehren aber ich würde kein Tier so lange leiden lassen.
Du hast das alles ja sehr (ich sag immer) "blumig" geschrieben aber das tödliche Gift ist hier durchaus nötig gewesen, um weiteres Leid zu vermeiden.
Auch wenn das andere User anders sehen, Dein Beitrag hat bei mir das kalte Grausen hervorgerufen.
weidenzweig

ich stimme Dir aus vollem Herzen zu, wenn es um das Nicht-mehr-länger-leiden-lassen geht, und es war nicht mein erster Hund, bei dem ich diese Entscheidung treffen musste. Es gab jedoch zu den anderen einen entscheidenden Unterschied - ihr Gesichtsausdruck, ihre Haltung, ihr ganzer Körper sagte mir ganz klar, dass sie nicht mehr können und wollen! Und das sagte der Blick dieses Bären nicht, im Gegenteil, er war klar und lebendig, schaute sich immer ein wenig verwundert um, wenn sein Hinterteil nicht so funktionierte, wie er es gewöhnt war, und suchte dann meine Augen, die ihm das erklären sollten. Bis zur letzten Sekunde! Und der rasselnde Atem machte ihm offensichtlich weniger aus, als ich hineininterpretierte. Die anderen hingegen waren in sich gekehrt, hatten sichtlich abgeschlossen und warteten förmlich auf die Erlösung.

Wenn diese wunderbare Rasse einen Nachteil hat, dann ist es das gigantische Gewicht, das auch einen gestandenen Mann an seine Grenzen bringt. Einem kleinen, handlichen Exemplar hätte man viel länger Hilfestellung leisten können.
liebe weidenzweig, ich danke Dir für Deine Worte.

Ich bin  immer noch sehr traurig und fassungslos über den Tod von meiner kleinen Tessa, aber es hat ja   nichts mit deren Grösse oder Charakter des Hundes im allgemeinen zu tun.
Jeder Hund, jede Katze, also alle Tiere die je mein Leben für einige Jahre begleitet, mir viel Freude und Liebe geschenkt haben, sollten auch in Würde sterben dürfen. 
Bei jedem meiner Tiere wusste ich anhand ihrer Blicke, wann es an der Zeit war und sie gehen wollten.
Niemals hätte ich zugelassen, das sie in einen solch verheerenden Zustand kommen und leiden, wie von neufiherz beschrieben. So ein Bericht tut einfach nur weh... 

 
   liebe baba,
   ich bin ganz deiner meinug und hätte nie ein tier von mir so leiden lassen     :(  diese zeilen
   von neufiherz tun sehr weh, ich mußte auch schon sehr junge tiere  gehen lassen, aber unnörig
   leiden ließ ich keines..............
   weidenzweig auch du hast es richtig beschrieben, ein tier rechtzeitig gehen zu lassen, zeigt
   von großer liebe und viel verständnis für den jeweiligen begleiter...... 
".., weil Genius der Einzige meiner Bären ist, der noch nicht selbst mit dem Leben abgeschlossen hat, der mir nicht ohne jeglichen Zweifel mitteilt, dass er einfach keinen weiteren Tag mehr ertragen kann und den Weg zu Ende gehen möchte." "Es war nicht mein erster Hund, bei dem ich diese Entscheidung treffen musste." Für mich sind diese beiden Aussagen widersprüchlich, aber vielleicht habe ich etwas überlesen oder schlicht nicht richtig verstanden. Wie auch immer, ich kann dir sehr gut nachfühlen. Ich stand im Juli 2006 vor der entsprechenden Entscheidung, weil sie an den Hinterbeinen lahmte, und habe sie auch getroffen. Doch noch heute, so viele Jahre später, sehe ich den Blick meiner Hündin, er lässt mich nicht los. Sie fragt mich: Warum lässt du mich allein? Warum tust du mir das an? Und ich fühle mich noch heute als Feigling, wollte eigentlich nach Verabreichung des Schlafmittels dem Tierarzt sagen, dass er sie nicht einschläfern soll, doch statt dessen bin ich davon gerannt, habe mich ins Auto gesetzt und bin in unbekannte Richtung davon gefahren. 

Inzwischen habe ich eine neue Hündin der gleichen Rasse. Sie wurde vor 2 Tagen 4 Jahre alt, eine wunderbare Hündin. Ich habe sie seit sie 11 Wochen alt ist. Trotzdem bin ich auch heute noch sehr traurig über Coras Verlust, vor allem dann, wenn ich Fotos von ihr ansehe. Sie lebt noch immer in meinem Herzen.
 
liebe Primia, Es ist immer eine schwere und vor allem schmerzhafte Entscheidung wenn man sein geliebtes Tier gehen lassen muss. Dabei ist es egal, ob ich den Tierarzt rufen muss, der dann zu mir nach Hause kommt, oder ob wie jetzt bei Tessa, die Kleine von selber geht.Bei ihr war ich die 6 Stunden ganz nah dabei, ich hatte das Körbchen auf dem Tisch stehen und so konnte die Kleine in meinen Armen liegen und dann, nachdem sie sich verabschiedet hatte, friedlich einschlafen.
Ich habe es noch nie erlebt, das mich ein Tier angeschaut und mir signalisiert hat, " Das es noch nicht gehen möchte ". Im Gegenteil, sie alle haben mir durch bestimmte Gesten und vor allem Blicke ganz genau gezeigt wann es so weit ist.

Was neufiherz über ihre Hunde und deren Sterben geschrieben hat, gleicht ja schon einem Horror Roman.Wenn ihre Hunde tatsächlich so schrecklich gestorben, ich muss schon sagen, verendet sind, hat sie aber auch alles falsch gemacht.Da hätte ich ja nur noch Albträume und ganz sicher keinen einzigen Hund mehr angeschafft.  
Auch wie sie das " Einäschern " des Hundes im Tier Krematorium  " Rosengarten " beschreibt, ist mir unverständlich. 

Meine kleine Tessa ist ebenfalls im " ROSENGARTEN " verbrannt worden.Die Leute sind sehr,sehr nett gewesen und haben meine Kleine auf meinen Wunsch erst einen Tag später abgeholt, damit ich noch die Zeit zum Abschiednehmen hatte.Ich selbst habe sie in deren Auto in einen kleinen blauen Sarg gelegt und  dann wurde sie zur Einzeleinäscherung nach Osnabrück gebracht. Eineinhalb Wochen später bekam ich sie in einem kleinen  weißen sechseckigen Kästchen zurück, auf diesem war eine frische,gelbe Rose befestigt. Der Mann war wiederum sehr einfühlsam und nahm sich erneut alle Zeit um mir genau zu erklären was ich jetzt mit der Asche machen darf. 

Was ich sagen will...Ich habe noch nie ein einziges meiner Tiere leiden lassen, noch nie beim Sterben alleine gelassen...

Ein Tier " Gehen zu lassen " braucht zuerst einmal den Mut, Sein geliebtes Tier loszulassen, Allein die Vorstellung das es auf einmal nicht mehr da ist, zerreißt uns innerlich.Es tut uns unsagbar weh,die Tränen fließen und wir suchen nach einem Grund, den Tierarzt zu vermeiden. 
Aber sind wir da nicht zu egoistisch? Nur damit wir uns nicht mit dem Schmerz auseinander setzen müssen, weil WIR noch nicht los lassen wollen, quälen wir unser Tier? Und lassen es eventuell sogar beim Einschläfern allein? 

Da denke ich, alle meine Tiere haben mir soviel Liebe gegeben, soviel Freude gemacht, mich getröstet wenn ich traurig war...sie alle waren Einzigartig in ihren Charakteren...und da sollte ich doch die Kraft haben, meine Tiere aus Liebe den letzten Weg schmerzfrei und in Würde gehen zu lassen...Und Niemals Alleine...

Sie alle waren meine treuen Freunde und Jeder von ihnen ist Unvergesslich in meinem Herzen.

 
hallo baba,
 deien worte sind sehr einfühlsam und ich weiß es sehr wohl zu schätzen. leider habe ich dies
 vor ein paar tagen bei meinem leiblingskater erlebt...........ganz plötzlich, es gab keine hilfe mehr
 für ihn, aber leiden lassen...undenkbar     kann es noch kaum fassen............. 
Baba1145 hat geschrieben: Meine kleine Tessamaus...so habe ich dich immer genannt.
Und nie gedacht, das du so schnell von mir gehst...

Ich weiß auch bei dir noch ganz genau wie es war, als du zu mir gekommen bist.
Meine Tochter Heike hatte dich einer Frau mitten in Offenbach  bei Frankfurt auf der Strasse abgekauft.
Wir bekamen deine Ahnentafel und den Impfausweis und erfuhren dadurch auch deine traurige Geschichte.
Du warst gerade 4 Monate alt als deine neuen Besitzer dich unwahrscheinlich grausam misshandelten.Sie brachen dir zuerst das rechte Vorderbeinchen und erklärten es beim Tierarzt als " ein Unfall"..Aber kaum zwei Wochen später zertrümmerte man dir das rechte Hinterbeinchen so schwer,das es komplett mit dem ganzen Oberschenkel amputiert werden musste.
Weil du nun kein schöner Hund mehr sein konntest und sich deine Besitzer auch keinen Fragen von den Nachbarn stellen wollten, sperrte man dich kurzerhand noch 6 Monate in einen kleinen Raum und fütterte dich so, wie die Lust dazu da war.Vermutlich hat man dir auch selten Wasser gegeben, dafür aber zwischendurch reichlich Schläge und Tritte.
Woher wir das alles wussten??? Die Frau ,die dich verkauft hat,war die Freundin deiner Besitzer und hatte dann doch irgendwann Mitleid mit dir.Den Rest habe ich durch Recherchen bei den Tierärzten erfahren,die den Impfpass ausgestellt hatten.
Und so kamst du zu mir...Ein Winzling, gerade 10 Monate alt und in einem mehr als miserablen Zustand. Fast verhungert, dein Fell vom Erbrochenen und deinen Geschäftchen total verklebt, zittern und ängstlich wurdest du zu mir gebracht. 
Du hast dich die ersten Tage nicht anfassen lassen,was es für mich schwierig machte, dich überhaupt an die Leine nehmen zu können. 
Aber da war zum Glück deine große Colliefreundin Wencke, die du gleich gemocht hast. Du hast dich immer unter ihren Bauch gestellt und so wanderte meine Hand beim "Collie Kraulen "auch zu dir.
Du warst ein sehr kluger Sheltie und hast bald gewusst, das ich dir nichts Böses tue. 
Weil nun der Winter nahte und es dir zu kalt wurde, es aber kein passendes Geschirr für dich kleine Maus gab,nähte ich für dich ein  warmes "Winterkleidchen". Ein Halsband kam nicht mehr in Frage,denn damit hatte man dich zu oft gewürgt und dein Kehlkopf war lange entzündet.

Nach ein paar Wochen wurdest du richtig fröhlich und hast bei Wencke deine "Welpen Spielzeit" nachgeholt und ausprobiert.Es war eine Freude, dir beim Albernsein zuzusehen.

So gingen die nächsten 6 Jahre für uns alle glücklich vorüber und du hast am 11.11.2014 deinen siebenten Geburtstag gehabt.
Doch zwei Tage später wurdest du krank. Der Tierarzt diagnostizierte schnell eine Niereninsuffizienz und machte mir nicht viel Hoffnung.
Die nächsten zwei Wochen waren ein Auf und Ab. Du wolltest nicht fressen und ich kochte dir alles mögliche an leckeren Sachen,aber nichts konnte dich reizen..Du hast immer ganz wenig genommen und dann war es soweit...
Du hast mir signalisiert das du nun gehen willst.
Ich stellte dein Körbchen an dem Morgen auf den Tisch um ganz nahe bei dir sein zu können.Die nächsten Stunden hast du mich zwischen Schlafen und Wachsein  intensiv angeschaut, ich habe dich traurig gestreichelt.
Und dann bist du nochmal aufgestanden, hast dich mit deinem Gesichtchen zu mir in meinen Arm gekuschelt und zweimal kräftig mit der Rute gewedelt.

Dann hast mir auf eine berührende Weise gedankt und " Auf Wiedersehen " gesagt...

Kleine Tessamaus,du warst vom Anfang unseres Kennenlernens bis zum traurigen Ende ein wunderbarer Hund, Wenckes und meine kleine Freundin... Wir vermissen dich sehr...
 

..ach baba, jetzt laufen die Tränen in Bächen.
Hab auch ein Katerle aus dem Tierheim gerettet, nachdem es die Besitzer 2x abgegeben haben.
Ein Auge war blind, hast dir Büschel von Haaren heraus gezogen, Durchfallbehaftet und in die Dusche uriniert. Ich musste Dich retten und heute bist du ein Prachtkater und vollkommen gesund und schaust mich mit deinem einen Auge an; liebevoll und dankbar
Wir hatten einander gebraucht, gesucht und gefunden. Gebraucht insofern, als dass mein Mann überraschend starb und ich alleine war.
Dank an mein Paulchen und ich hoffe, er bleibt mir noch lange erhalten. Nächstes Jahr wird er 10.
... ich werde meine freundin bora nie nie nie vergessen, und mir nie verzeihen, obwohl es wirklich sein mußte schluchz schluchz schluchz

und wenn ich die einträge hier lese ... kommt alles wieder hoch

ich glaube nicht an irgendetwas über uns, aber trotzdem sehe ich sie immer am tor stehen und auf uns warten, wenn wir da oben ankommen ...


Der letzte Gang

Bin ich dereinst gebrechlich und schwach
und quälende Pein hält ständig mich wach -
was Du dann tun mußt - tu es allein.
Die letzte Schlacht wird verloren sein.

Daß du sehr traurig, verstehe ich wohl.
Deine Hand vor Kummer nicht zögern soll.
An diesem Tag - mehr als jemals geschehen -
muß Deine Freundschaft das Schwerste bestehen.

Wir lebten zusammen in Jahren voll Glück.
Furcht vor dem Muß? Es gibt kein Zurück.
Du möchtest doch nicht, daß ich leide dabei.
Drum gib, wenn die Zeit kommt, bitte mich frei.

Begleite mich dahin, wohin ich gehen muß.
Nur - bitte bleibe bei mir bis zum Schluß.
Und halte mich fest und red mir gut zu,
bis meine Augen kommen zur Ruh.

Mit der Zeit - ich bin sicher - wirst Du es wissen,
es war Deine Liebe, die Du mir erwiesen.
Vertrauendes Wedeln ein letztes Mal -
Du hast mich befreit von Schmerzen und Qual.

Und gräme Dich nicht, wenn Du es einst bist,
der Herr dieser schweren Entscheidung ist.
Wir waren beide so innig vereint.
Es darf nicht sein, daß Dein Herz um mich weint.

unbekannter Verfasser
[:cry:] [:cry:] [:cry:] [:cry:] [:cry:] [:cry:]
liebe @baba,

ich kann mich @weidenzweig nur anschließen. ich sitze hier und habe tränen in den augen ...   zusätzlich deshalb, wenn ich daran denke, was man deiner tessamaus als baby angetan hat. gut, dass sie danach bei dir eine liebe kinderstube und ein gutes zuhause voller herzenswärme fand!

sie hatte eine gute zeit bei dir und mit dir!
mamamia,  Danke....

Gestern habe ich dieses schöne und zugleich traurige Gedicht hier gelesen. 

Aber schon vorgestern musste ich genau diesen schweren " letzten Gang " mit meiner
fast 15 jährigen Collie Hündin Amy gehen.

Ich habe Amy in ihrem gewohnten Zuhause in meinen Armen gehalten, mit ihr geredet und sie gestreichelt, bis sie sanft eingeschlafen ist.

Sie wollte gehen und ich ließ sie los..

.
 

 
das tut mir sehr leid,das ist der Tag vor dem ich mich auch fürchte.
 Es ist für uns ein Familienmitglied das geht - meine Mutter hat eine 15 jährige Hündin- meine ist erst 6 Jahre alt, aber bei Rika rechnen wir die nächsten 1- 2 Jahre, das wird für meine Mama schlimm werden,
Sie wird jetzt 80 Jahre und es wird ihr letzter Hund sein, eine ganz Treue Seele. 
alles Gute für Dich, wirst Du Dir wieder eine Hind anschaffen, wenn ja ich habe gute Kontakte zu
Tierrettern, die Hinde aus Spanien vermitteln, wunderhübsche Tiere - bei Interesse PN. 
Gestern bin ich ohne meine Cora zurück nach Hause gekommen. Und es tut unendlich weh. Die Wohnung ist so leer ohne sie. 13 Jahre ist sie alt geworden. Ich bin morgens mit ihr zur Tierärztin, weil sie nicht mehr fressen wollte. Überhaupt hatte sie in letzter Zeit ziemlich abgebaut hatte sogar keinen Spaß mehr an ihrem täglichen geliebten Knochen! Das Gehen und ins Auto kommen fielen ihr so schwer.
Aber das es dann so schlimm war, damit habe ich nicht gerechnet. Ihre Nierenwerte waren sehr schlimm. Ich habe mir zwei Stunden ausgebeten, bin mit ihr auf "unseren Berg" gefahren und wir haben in der Sonne gesessen, übers Tal geschaut und Abschied genommen. Noch einmal ein paar Schritte durch den sommerlichen Wald gelaufen und dann bin ich bei ihr geblieben, bis sie endgültig eingeschlafen war. Heute ist der erste Tag ohne sie und mir kommen immer noch die Tränen.