Alles, was du schreibst
und alles was du meinst,
muss für mich nachvollziehbar sein!

Und da dem nicht so ist,
ergibt sich für mich zwar nicht alles
von allem , was du behauptest,
aber doch so manches,
kein Sinn!
Milafranzi, man muss nicht alles nach-voll-ziehen können, machmal genügt es einfach, sich sinnlich darauf einzulassen.

Ich empfinde das, was Crisol schreibt als echtes highlight, zum kopfigen Aufgedrösel, das sich hier ansonsten so schreibt....
So verschieden empfinden. wir nun mal !
Und wenn die Klangfülle der Wörter in mir keine Empfindungen auslösen,
so bleiben diese Worte nur ein hohler Schall für mich.
...lösen sie wirklich keine Empfindung aus, oder bist Du Dich ihrer nur nicht bewusst?
... z.b. auch Ablehnung wäre eine Empfindung....
Gut:
Sie lösen keine positiven zustimmenden Empfindungen aus.


Also gut, @crisol, ich darf mal kurz Dein Statement zusammenfassen:


>>ALLES... wird NICHTS mehr sein, denn es ist nur Schein.<<

Okay, Du sprichst vom „Jüngsten Tag“? Der im Nachhinein alles gegenstandslos macht, was je war? Oder nur von dem Tod des individuellen Ichs? Dann wären Deine Ansagen allerdings etwas zu starker Tobak, meinst Du nicht auch?

Und überhaupt: Soll jetzt das, was Du hier so sagst, plötzlich doch „ETWAS“ (von Bedeutung) sein – und zwar mehr als nur Schein? ...Ja, warum das denn? Bist Du etwa der Erhabene über Sein & Nichtsein? Warum bleibst Du nicht zumindest bei Dir selbst mit Deinen „Prophezeiungen“? Musst Du der übrigen Menschheit ungefragt mit Deiner Art „Wahrheit“, Deinen persönlichen Gespenstern zu Leibe rücken? Ist Deine Botschaft letztlich nicht auch bloß Schall und Rauch? Der Aufschrei vor den Schrecken einer selbst heraufbeschworenen Beliebigkeit, einer als solche empfundenen Bedeutungslosigkeit schlechthin?

Das mag ja, aus welchen Gründen auch immer, DEINE ganz persönliche Hölle sein, meine ist es jedenfalls nicht. Denn meine Vorstellungen vom Übergang vom Sein zum Nichtsein (vom „Alles“ zum „Nichts“) nach dem Tod sind ganz und gar unspektakulär.


Mir kam das bekannt vor...

Komplette Texte ohne Quellenangabe aus dem Netz zu veröffentlichen
kann wegen des Urheberrechts Ärger bereiten, Crisol.

Link zum "Alles und doch Nichts"-Gedicht:
https://nachklang.wordpress.com/2011/10 ... ch-nichts/


@crisols Text stammt also komplett von einem 21jährigen Studenten! Er hat das nicht kenntlich gemacht, wollte also, dass wir ihn für den Urheber halten, was ich schäbig finde.

Meine Replik galt dem alten, nicht dem jungen Mann. Letzterer hat noch viel Zeit, um seine Erfahrungen zu machen und dazuzulernen.




.... die nonverbale Kommunikation spricht zuweilen recht laut und deutlich... ;-)


@Castanea » 18.07.2018, 3:11h


Aus gegebenem Anlass (persönliche Herabwürdigung Deiner Person mittels der beleidigenden Bezeichnung „Forenpolizei“ durch die Userin @Loveley am 22.07.2018, 09:33h, im Thread „Die Ich-Illusion“ ( https://www.50plus-treff.de/forum/die-i ... l#p4685375 ) möchte ich mich ausdrücklich für Deinen obigen Hinweis in diesem Thread bedanken!

Urheberrechtsverletzungen sind ein schwerwiegendes Übel, dem man überall im Netz begegnet, insbesondere in sozialen Netzwerken und öffentlichen Foren, wo die Nutzer es offenbar auf die leichte Schulter nehmen, – vielleicht deshalb, weil die allermeisten selbst gar nicht betroffen sind und die Fantasie bei ihnen nicht dazu auszureichen scheint, sich vorzustellen, wie das ist: Das eigene geistige Eigentum plötzlich unter fremder Flagge segeln zu sehen!

Einem Freund von mir ist es beispielsweise schon öfter passiert, dass Textpassagen aus seinen Büchern, ohne jede Quellenangabe, von jungen WissenschaftlerInnen seiner Zunft für eigene Publikationen im Netz schamlos ausgeschlachtet wurden, über Begebenheiten, für die er selbst zuvor monatelang recherchieren musste, also viel Zeit und Arbeit und Formulierkunst aufgewendet hat!

Und es kommt meist noch schlimmer: Solche plagiierten Wissensquellen im Netz werden gern mal weiter zitiert, und selbst wenn der Zweitzitator ehrlich sein will und seine Quelle angibt, ist diese ja falsch, weil er nicht wusste, dass der oder die als Urheber(in) sich Gebende(r) nur ein(e) Plagiator(in) ist. – Und so manifestieren und verbreiten sich Fehler weiter im Netz, manchmal jahrzehntelang... oder wer weiß: Vielleicht auf ewig: Das Netz vergisst ja bekanntlich nichts.

Ich kann allen nur raten, nach den jeweiligen Quellen zu forschen, wenn man eine gelungene Aussage im Netz verwenden möchte, möglichst mehrfach. Wehret den Anfängen!

Somit also nochmals ganz herzlichen Dank. Ich zumindest weiß solche Hinweise sehr zu schätzen! :D





@Verdandi, ....mal abgesehen davon, ob das o.k. ist, oder nicht - ist wie bei Castanea, ist die Reaktion und Absicht voll durchschaubar.


...und, was das Gedicht angeht: So manches 21jährige Hirn ist noch nicht so verkrustet....und deshalb ist es um vieles einfacher, solch wunderbare und klare Texte hervorzubringen....!


Ja, dem 21jährigen, der unter eigener Flagge segelt, billige ich das zu, aber nicht dem alten Mann, der sich mit fremden Federn schmückt und sie für eigene ausgibt, weil er offenbar selbst nichts zu sagen hat.

Mit Quellenangabe jedenfalls hätte der geklaute Text, so wie ein eigener, von dem ich anfangs ausgehen musste, nur Anlass zu einem inhaltlichen Disput gegeben.

Die Urheberrechtsverletzung allerdings  macht das zu einem ganz anders gelagerten Fall. Wem das völlig egal ist, hat wohl wenig Unrechtsbewusstsein.

Verdandi hat geschrieben: (...)Einem Freund von mir ist es beispielsweise schon öfter passiert, dass Textpassagen aus seinen Büchern, ohne jede Quellenangabe, von jungen WissenschaftlerInnen seiner Zunft für eigene Publikationen im Netz schamlos ausgeschlachtet wurden, über Begebenheiten, für die er selbst zuvor monatelang recherchieren musste, also viel Zeit und Arbeit und Formulierkunst aufgewendet hat!(...)

Ich kann mir vorstellen, wieviel Mühe es macht, für ein Buch akribisch zu recherchieren, das Material aufzubereiten und stilistisch gekonnt in Form zu bringen. Dies dann umfangreich und öffentlich plagiiert vorzufinden, löst verständlicherweise keine Woge der Begeisterung aus.

Was das geistige Eigentum betrifft, kursieren unterschiedliche Meinungen, bis hin zur Abschaffung des Urheberrechtes. Auf jeden Fall ist ein Kopieren problematisch und kann teuer werden. Und darauf darf in einem Forum hingewiesen werden. Nicht jeder setzt sich damit auseinander, gehe ich von aus.

Fein, dass Du das Thema aufgegriffen und vertieft erläutert hast, Verdandi. Ich danke Dir meinerseits für Deine Umsicht! :D
Verdandi hat geschrieben:

Ja, dem 21jährigen, der unter eigener Flagge segelt, billige ich das zu, aber nicht dem alten Mann, der sich mit fremden Federn schmückt und sie für eigene ausgibt, weil er offenbar selbst nichts zu sagen hat.

Mit Quellenangabe jedenfalls hätte der geklaute Text, so wie ein eigener, von dem ich anfangs ausgehen musste, nur Anlass zu einem inhaltlichen Disput gegeben.

Die Urheberrechtsverletzung allerdings  macht das zu einem ganz anders gelagerten Fall. Wem das völlig egal ist, hat wohl wenig Unrechtsbewusstsein.



Was billigst Du einem 21jährigen zu?....so mancher 21jährige ist bewusster als die meisten Alten!

Was ist in Deinem Post vom 13.07. 9.17 im Thread Ich-Illusion über Zen-Meditation aus dem Netz?
Ich habe nicht zuletzt anschließend rot markiert, um dem Unterschied zwischen gelebt und angelesen zu verdeutlichen.
Castanea hat geschrieben:
Verdandi hat geschrieben: (...)Einem Freund von mir ist es beispielsweise schon öfter passiert, dass Textpassagen aus seinen Büchern, ohne jede Quellenangabe, von jungen WissenschaftlerInnen seiner Zunft für eigene Publikationen im Netz schamlos ausgeschlachtet wurden, über Begebenheiten, für die er selbst zuvor monatelang recherchieren musste, also viel Zeit und Arbeit und Formulierkunst aufgewendet hat!(...)

Ich kann mir vorstellen, wieviel Mühe es macht, für ein Buch akribisch zu recherchieren, das Material aufzubereiten und stilistisch gekonnt in Form zu bringen. Dies dann umfangreich und öffentlich plagiiert vorzufinden, löst verständlicherweise keine Woge der Begeisterung aus.

Was das geistige Eigentum betrifft, kursieren unterschiedliche Meinungen, bis hin zur Abschaffung des Urheberrechtes. Auf jeden Fall ist ein Kopieren problematisch und kann teuer werden. Und darauf darf in einem Forum hingewiesen werden. Nicht jeder setzt sich damit auseinander, gehe ich von aus.

Fein, dass Du das Thema aufgegriffen und vertieft erläutert hast, Verdandi. Ich danke Dir meinerseits für Deine Umsicht! :D



Umsichtig ist es auch, Castenea, Menschen vor Konsequenzen schützen zu wollen?! Waren das Deine Beweggründe? :D