Fumaria1 hat geschrieben: [quote="Hawaii.72"]Mir hat die Schulmedizin auch das Leben gerettet, mehrmals!

Siegfried schrammt mit seinen Behauptungen knapp an einem anzeigepflichtigen Tatbestand vorbei. :([/quote]


Verstehe das nicht, was soll den an Siegfrieds Aussage anzeigepflichtig sein??

Etwas die Tatsache, dass die Schulmedizin zu einem Milliardengeschäft verkommen ist, das dauerhaft chronisch Kranke braucht um die Gelder ständig weiterfließen zu lassen. Zudem sollte man schon zwischen Chirurgie und innere Medizin trennen, denn nur die Chirurgie und die Notfall medizin haben wesentliche Fortschritte gemacht .[/quote][/quote][/quote]



Zu diesem vieldiskutierten Thema gibt es ja diesbezüglich bereits einiges an gut recherchierter und (auf)klärender Literatur:

Die weiße Mafia: Wie Ärzte und die Pharmaindustrie unsere Gesundheit aufs Spiel setzen
Von Frank Wittig
''In unserem Gesundheitssystem herrschen mafiöse Verhältnisse. Um den Profit der Ärzte und der Gesundheitsindustrie zu sichern, werden überflüssige Operationen durchgeführt und Medikamente verschrieben, die mehr schaden als nutzen. Gesunde werden zu Kranken erklärt, weil Laborwerte willkürlich festgelegten Normen nicht entsprechen oder Röntgenbilder völlig unbedenkliche Abweichungen vom Ideal zeigen. Die industrienahe »medizinische Selbstverwaltung« weigert sich, auf wissenschaftliche Erkenntnisse zu reagieren, und verhindert so den Fortschritt –vor allem, wenn die Wissenschaft gut etablierte Geschäftsmodelle bedroht. Der mehrfach preisgekrönte Wissenschaftsjournalist Frank Wittig recherchiert seit vielen Jahren im Medizinbetrieb und ist dort auf skandalöse Zustände und eine »weiße Mafia« aus Ärzteschaft und Industrie gestoßen, die sich gnadenlos an Gesunden und Kranken bereichert. Wittig deckt auf, wo es krankt im System, und gibt Hinweise, wie wir als Patienten beim Kontakt mit Medizinern das Risiko verringern, Opfer der weißen Mafia zu werden. Ein Buch, das anklagt, aufrüttelt und aufklärt. Denn Erkenntnis ist der erste Weg zur Besserung –des Systems und der eigenen Gesundheit.''


Auch aus medizischen Fach-Kreisen sind immer gehäufter kritische Stimmen zu hören:


Der betrogene Patient: Ein Arzt deckt auf, warum Ihr Leben in Gefahr ist, wenn Sie sich medizinisch behandeln lassen
Von Dr. Med. Gerd Reuther
''Nie waren die Heilungsversprechen größer als heute und doch ist die ärztliche Behandlung zu unserer häufigsten Todesursache geworden. Wer den Therapieempfehlungen der Mediziner rückhaltlos vertraut, schadet sich häufiger, als er sich nützt. Erschreckend viele Behandlungen sind ohne nachgewiesene Wirksamkeit und oft wäre das Abwarten des Spontanverlaufs sogar wirksamer und nachhaltiger.

Schonungslos ehrlich seziert Dr. med. Gerd Reuther nach 30 Jahren als Arzt seinen Berufsstand. Er deckt auf, dass die Medizin häufig nicht auf das langfristige Wohlergehen der Kranken abzielt, sondern in erster Linie die Kasse der Kliniken und Praxen füllen soll. Seine Abrechnung ist aber nicht hoffnungslos, denn er zeigt auch auf, wie eine neue, bessere Medizin aussehen könnte. Sie müsste mit einer anderen Vergütung medizinischer Dienstleistungen beginnen und Geld dürfte nicht mehr über Leben und Tod bestimmen.

Mit der Expertise eines Mediziners geschrieben, verliert das Buch trotzdem nie den Patienten aus dem Blick. Durch seine präzise Analyse der herrschenden Verhältnisse wird es zu einer Überlebensstrategie für Kranke, die ihr Leid nicht durch Medizin vergrößern wollen.''


Es ist die Pflicht eines jeden Menschen immer gut informiert zu sein, damit man die richtigen Entscheidungen treffen kann.
Einen ganzen Berufsstand in den Dreck zu ziehen halte ich für höchst fragwürdig.
Es gibt sie noch, die Landärzte, denen das Wohl des Patienten am Herz liegt.

Wenn man die Aussagen eines Siegfried ernst nimmt, würde Kamillentee bei Blinddarm-Entzündung ausreichen. :?
Hawaii.72 hat geschrieben: Einen ganzen Berufsstand in den Dreck zu ziehen halte ich für höchst fragwürdig.
Es gibt sie noch, die Landärzte, denen das Wohl des Patienten am Herz liegt.

Wenn man die Aussagen eines Siegfried ernst nimmt, würde Kamillentee bei Blinddarm-Entzündung ausreichen. :?


Siegfried hat zwar nicht vom Blinddarm geredet, aber wo Chirurgen fehlen, sitzen die Internisten doch meistens auf dem Schlauch.
Und Kamillentee hat bei Blinddarmentzündung noch nie geholfen, aber Brombeerblätter mit Heidekraut als Tee in Notfällen hingegen eben schon.
Das Leben oder Die Medizin ist nicht weiß oder schwarz.

Es gibt viel Töne oder Möglichkeiten dazwischen.

Informationen sind sehr wichtig.

Ich vertraue den Ärzten auch nicht blind.

Mein Hausarzt ist OK,
denn er hört mir zu und wir reden.

Welcher Arzt hat heute noch Zeit?


Natürlich gibt es tolle Naturmedizin,
Die zu Anfang sehr gut hilft.

TCM ist anerkannt, ebenso Akupunktur oder
Schröpfung oder Ayurveda.

Wir haben in Essen eine Klinik für Naturheilverfahren und Schulmedizinische Verfahren.

Beides hat seine Bedeutung für den Menschen.
h.
Ich bin zufrieden wenn ich alt werde und dann gesund sterbe.
Ich versuche auch soweit wie möglich Arztbesuche zu vermeiden und mich erst einmal mit Hausmitteln selbst zu behelfen.
Da tagsüber beruflich bedingt viel in Bewegung bin habe ich auch keine Zeit einem Infekt Bedeutung beizumessen.
Antibiotika nehme ich nur in Ausnahmefällen wenn eine Infektion wirklich mich mal ausknockt.

Eine Radio Jod Therapie war vor Jahren aufgrund aktiver warmer Knoten meiner überfunktionstüchtigen Schilddrüse wichtig, da ich bewusst diese OP ablehnte.
Ich habe Angst vor einer Vollnarkose, wie ich sie mit 16 Jahren einstmals bekam.
Dank einer Koryphäe gyn. Chirurgen mit einer damals komplizierten OP zurück ins Leben verhalf würde ich nicht mehr auf dieser schönen Welt und unter euch verweilen.
Eine Bluttransfusion bekam ich damals auch, danke dem edlen Spender.

Selber habe ich allerdings aufgrund meines Lebensstils nie gespendet.
Mein Blut ist mit Sicherheit einem anderen Menschen nicht zumutbar.
:)
Eine Chemo Krebstherapie würde ich im gegeben Fall der Fälle grundsätzlich ablehnen.
Stattdessen lieber ein paar Monate kürzer leben anstatt dahin zu siechen.
Für harmlose Wehwehchen brauche ich auch keinen Arzt, aber in der Notfall-Medizin vertraue ich auf die Schulmedizin. Meine Gehirnblutung vor 5 Jahren hätte ich mit irgendwelchem Hokuspokus nicht überlebt.
Die Blinddarm-Entzündung war ja nur als Beispiel angeführt, aber diese zu übergehen kann zu Bauchfell-Entzündung führen und das ist z,T. lebensgefährlich.
Auf irgendwelche Kräuter würde ich mich da nicht verlassen.

Gesellschafterin,
2 Leute meines engsten Bekanntenkreises hatten Lymphdrüsenkrebs, wurden dank Chemo geheilt und erfreuen sich nun ständiger Fernreisen.
DieGesellschafterin hat geschrieben: Eine Chemo Krebstherapie würde ich im gegeben Fall der Fälle grundsätzlich ablehnen.
Stattdessen lieber ein paar Monate kürzer leben anstatt dahin zu siechen.


Wer nie in der Situation war, sollte sich mit solchen Aussagen eher zurückhalten.
Natürlich steht es dir frei, eine Therapie abzulehenen...

Ich kenne unzählige Menschen in meinem engsten Freundes- und Bekanntenkreis, die nach einer Chemotherapie vom Krebs geheilt sind und seit Jahren ein vollkommen normales Leben führen.
Es kommt sicherlich auch darauf auch an wie alt man ist.
Einen jungen Menschen kann die Chemo vielleicht ein weiteres Leben möglich machen.
Wenn jemand bereits 83 ist - so wie es mein Vater damals war - der die Chemo ablehnte - kann ich auch verstehen.
Der eine hatte sein Leben bereits gelebt - der andere hat vielleicht noch viel vor sich.
Es kommt sicherlich darauf an - wie der Mensch es selbst sieht - und wie er selbst gegen diese Krankheit ankämpen will - oder ob er sie einfach akzeptiert.
Der Darmkrebs meiner Mutter hätte mit Chemo, die sie abgelehnt hat, sicher nicht auf die Leber übergegriffen. So musste/wollte sie sterben in einem Alter, in dem ich nun auch bald bin und ich kann mir nicht vorstellen, auf eine Behandlung zu verzichten, die mir eine Chance zum Weiterleben gibt.
Da muß ich mich doch noch einmal zu Wort melden, denn
der Umgang mit der Chemo war 38 Jahre lang mein Spezialgebiet.
Ich habe in der Tumornachsorge gearbeitet, wo täglich Chemos verabreicht wurden.
Bei vielen hat sie geholfen, das Leben nicht nur verlängert, sondern auch die Lebensqualität verbessert!
Die Nebenwirkungen sind von Mensch zu Mensch verschieden, und inzwischen gibt es viele Begleitmedikamente aus der Schulmedizin,
die sie erleichtern können.
Niemand sollte von sich von vornherein sagen, ob er einer Chemo
zustimmen würde oder nicht. Es kommt nicht nur auf die Krebsart an und auf das Alter, auch auf den Lebenswillen und die persönlichen Verhältnisse.
Ob man einer Chemo zustimmt, weiß man erst, wenn man wirklich vor der Wahl steht. Das habe ich immer wieder erlebt und sehe es auch für mich so.
Die Schulmedizin betreibt , mit Ausnahme der Chirurgie, immer eine Syptombekämpfung.
Dabei ist es immer Aktion und Reaktion.
Mit anderen Worten: die wirkliche Ursache der Krankheit wird nicht hinterfragt.
Bei Krebs haben wir es mit der Selbstvernichtung vom Neptun Prinzip zu tun.
Dieses Prinzip zeigt uns , dass die betreffende Person, Eigenart nicht lebt.
Also sich nicht traut , sich selbst als Mann oder Frau, zu erleben empfinden und zu verhalten.
Wir haben es hier mit einer Angst vor der eigenen Verwirklichung zu tun.
Sehr gut zu beobachten bei Schauspielern und Politikern.
Ja ohne Zivilcourage geht gar nichts.
Gute Beispiele:
Paracelsus Nostradamus Ernst Jünger Joseph von Eichendorff Gorbatchow Gandhi
Wenn ich keine so gute Kinderstube hätte, würde ich glatt sagen, dir hat man ins Hirn geschissen.
siegfried37 hat geschrieben: Die Schulmedizin betreibt , mit Ausnahme der Chirurgie, immer eine Syptombekämpfung.
Dabei ist es immer Aktion und Reaktion.
Mit anderen Worten: die wirkliche Ursache der Krankheit wird nicht hinterfragt.
Bei Krebs haben wir es mit der Selbstvernichtung vom Neptun Prinzip zu tun.
Dieses Prinzip zeigt uns , dass die betreffende Person, Eigenart nicht lebt.
Also sich nicht traut , sich selbst als Mann oder Frau, zu erleben empfinden und zu verhalten.
Wir haben es hier mit einer Angst vor der eigenen Verwirklichung zu tun.
Sehr gut zu beobachten bei Schauspielern und Politikern.
Ja ohne Zivilcourage geht gar nichts.
Gute Beispiele:
Paracelsus Nostradamus Ernst Jünger Joseph von Eichendorff Gorbatchow Gandhi


@Siegfried37 Du schreibst
>>Wir haben es hier mit einer Angst vor der eigenen Verwirklichung zu tun. <<
Es sind diese inneren Seelenkonflikte mit denen die Schulmedizin eben nicht umgehen kann.
In ein paar Jahren wird man möglicherweise daher bei allen Erkrankungen wahrscheinlich Psychopharmaka wie Valium verordnen um die Konflikte auszumerzen, zusätzlich ist es dann den Leuten auch noch egal ob sie krank sind oder nicht.