Ich habe mir mal erlaubt, den letzten Absatz des zweiten Artikels hier einzufügen
Vermutlich treffen also beide Theorien zu – die biotische wie die abiotische. Was dies für die
Versorgung der Welt mit Brennstoffen bedeutet, lassen die Geologen aber offen. Manche glauben, dass sich die Weltvorräte an Erdöl und Erdgas, die nach Prognosen der Lagerstättenkundler noch rund 40 Jahre reichen, deutlich strecken lassen. Nur: Wie sich dies bewerkstelligen lassen könnte, weiß niemand. Denn es gibt keine Bohrtechnik, die in die erforderlichen Tiefen vorstoßen könnte. Die bisher tiefsten Bohrungen drangen kaum mehr als zwölf Kilometer tief in die Erdkruste ein und kosteten Hunderte von Millionen Euro.


Beide Artikel waren spannend zu lesen und einiges wußte ich überhaupt noch nicht.
Genau wie Du habe ich in der Schule gelernt, dass Erdöl aus biologischer Masse besteht, Millionen Jahre zusammengedrücktes Holz etc.
Diese zweite Therorie, die in der Erdkruste und auch die im Universum bereits vorhandenen Kohlen(wasser)stoffe zu nutzen wäre natürlich der Durchbruch und ich könnte dann verstehen, warum die Mineralölgesellschaften immer wieder darauf pochen, dass wir in Kürze keine Ölvorräte mehr haben.
WENN diese Therorie stimmt.
Die Artikel haben mich insoweit überzeugt, dass ich der Sache weiter nachgehen werde.
Ein hochinteressantes Thema.
Vielen Dank für den Beitrag.
Hi

ich habe die beiden Artikel nicht gelesen.

Zum Thema Erdöl, ja es ist endlich, da unsere ganze erde endlich muss alles auf dieser Welt endlich sein.

Seit 50 Jahren wird postuliert, das das Erdöl in 50 Jahren alle ist.

Als die Erde noch jung war, hatte die Atmosphäre ca. 30% CO2. Heute haben wir 0,3% CO2.
Irgendwo muss der verbliebene Kohlenstoff hingekommen sein. nicht EON hat es erfunden, es hat die Erde selbst erfunden, wie man CO2 unter der Erdoberfläche binden kann, damit die Welt ein wenig lebenswerter ist. Anders rum gesprochen, wenn wir alle Kohlenstoffträger verbrannt haben, dann hat unsere Athmosphäre durchaus wieder 30% CO2.
Wenn meine Großmutter postulierte in einem guten Haushalt geht nichts verloren, so gilt das auch für geschlossene Systeme und die Erde ist ein "fast" geschlossenes System.
Wasserstoff rein und doch eher raus. Andere Teilchen wie Sternschnuppen immer rein. Raketen raus, Teile davon wieder rein.

Zu freier Energie. Zum einen glaube ich nicht an freie Energie. Zum anderen hoffe ich ich, das es nie möglich sein wird Apparate die freie Energie wandeln können zu erzeugen. Sagen wir mal es gäbe besagte Maschine. sie würde mich 10.000 Euro kosten und 10 Jahre einwandfrei funktionieren. Diese Maschine wäre dann in der Lage 10kWh/h Strom zu wandeln.
Das würde bedeuten ich würde 24h, 360 Tage lang Energie wandeln. Es gäbe die Wahnsinnsmenge 86.400kWh Strom heraus.
Wenn dann alle weiterführenden Maschinen einen Wirkungsgrad von 50% hätten, würde jeder Mensch dieser Welt 43.200KWh Strom in Wärme umwandeln.
Damit wäre unser derzeit wahnsinniges Verhalten noch sehr umwelt bewusst.

Tessla, Faryday, Cole um nur einige illustre Namen zu nennen. Nebenbei, vor dem Buch von Jane Mannings möchte ich ausdrücklich warnen.

Erfunden wurden viele Maschinen, die alle mit dem Nimbus des "früher haben die toll gearbeitet" umwoben sind. Erfunden wurden "Gelddruckmaschinen", die von Betrügern erfunden wurden, um ahnungslosen Menschen das geld aus der Tasche zu ziehen.

Die (kann man jedwede Gruppe von Shell bis Illuminaten oder klingonen einfügen) wollten das nicht und deshalb gibt es die Maschinen nicht mehr. Die schreckten vor nichts zurück!

Ich geben den Erfindern recht, die Maschinen haben gearbeitet, aber nie toll und nie mit einer wie auch immer gearteten nutzbaren Energie im Watt oder gar Kilowatt Bereich.

Also ich vermute, dass diese Herrn Erfinder tytsächlich Energie gewandelt haben und zwar Radiowellen. Die sind omnipresent vorhanden und mehr als milliwatt Sende resp. Empfangsleistung kommt nicht raus.

Tessla hatte ua das Pech auf dem falschen Kontinent zu wohnen. So steht sein heutiger Wechselstrommotor im Museum des Thomas Alva Edison. Getreu der Wunschvorstellung, was Franklin nicht erfand, das schreibt man Thomas A. Edison zu.

ich grüße euch

peregrinus
Energie ist sehr sehr viel vorhanden. In Form von potentieller Energie. Unsere Energie wird immer von potentieller Energie in kinetische Energie ein Teil wird in wärmverluste dann auch in potentielle zurückverwandelt. Der E-Motor hat einen Wirkungsgrad von ca. 90 %. Die Otto und Dieselmotoren liegen bei gerade mal 30 % ! Kraftwerke wie Kaprun arbeiten indem Wasser in einen höher gelegenen Bereich gepumt wird und dann wird das Wasser ins Tal gelassen wo dann Turbinen den Strom gewinnen. Den schlechtesten Wirkungsgrad haben Elektroheizungen weil sie einen Wirkungsgrad von 0 % haben da alle Energie in Wärmeverluste umgewandelt wird !
Ich versuche mal ein altes Thema zu beleben.
Peak Oil ist ein Thema das im öffentlichen Diskurs kaum eine Rolle spielt.
Bei konventionellem Öl war der Peak, das Fördermaximum, ca.2005.
Seit ca. 1985 ist der Verbrauch höher als die Neufunde.
Beim Nordseeöl war der Peak um das Jahr 2000.

Ein Vortrag von ASPO Deutschland
Doch (k)ein Ende in Sicht? Peak Oil, Fracking und die Zukunft der Mobilität
https://www.youtube.com/watch?v=ICfLxeicQ7U
Möglich oder auch nicht. Die Russen haben schon vor Jahrzenten das tiefste Loch gebohrt und kein Öl gefunden.
Aber was soll das alles? Der Aufwand den die sogenannte zivilisierte Menschheit betreibt, um durchschnittliche 75kg Biomasse durch die Gegend zu kutschieren hat für mich nix mit Intelligenz zu tun, sondern mit über 100 Jahre veralteter Technologie.
Ja und das die Erdölreserven immer erst in 50 Jahren ausgehen hat nichts mit den Reserven, sondern mit förderwürdigen (wirtschaftlichen) Vorkommen zu tun. Siehe Ölschiefer und Fracking, alles eine Frage des Preises.
Eine Kuh die man melkt, schlachtet man nicht. Für mich ein urkapitalistischer Spruch mit Inhalt.
https://www.youtube.com/watch?v=50g3nqwFLO0
„Erdöl – ein brisanter Rohstoff“ von Prof. Dr. Blendinger
Ab Min.22
Prof. Blendinger hält Olschiefer als Ölersatz für nicht sinnvoll.
Die Zivilisation verbraucht 88 Millionen Barrel Öl, jeden Tag.
Hat da mal jemand nachgerechnet, wieviel km die Bäume und Pflanzen hoch gewesen sein müssen, um so etwas zu rechtfertigen??
Die Petrochemie ist die Chemie der Fels- und Steinöle. steht bei fremdwort.de!
Im erste Beitrag ging es um die Theorie des abiotischen Erdöl.
Hier ist ein Video das dieses Thema anspricht.
https://www.youtube.com/watch?v=Nv0eFubDgIk
Sollte die abiotische Theorie stimmen so ist wohl anzunehmen dass das Erdöl nicht so schnell nachfließt wie es abgepumpt wird.
1981 wurden aus Cantarell in Mexiko 1,16 Millionen Barrel Öl täglich gefördert. Bis 1995 fiel die Produktion schon auf 1 Mio. Barrel/Tag. Seit 1997 werden große Mengen Stickstoff eingepumpt, um den Druck des Feldes anzuheben und den Ölfluss sicherzustellen. Dadurch stieg die Produktion 1997 auf 1,6 Millionen Barrel/Tag und 2003 wurden sogar 2,1 Millionen Barrel/Tag (Mb/Tag) gefördert, wodurch es zum zweitproduktivsten Feld nach Ghawar in Saudi-Arabien wurde. Im Jahr 2004 hat es jedoch sein Fördermaximum überschritten. Bis November 2010 sank die Produktion auf nur noch 464.000 Barrel.
Oder hier "Energieversorgung im Umbruch"
https://www.youtube.com/watch?v=s5zd9GZ ... -b&index=9
Ab Min 31 zeigt Dr. Werner Zittel den Förderverlauf des Ölfeldes Yates in Texas
@Zaphodb
Kann es sein, dass Du da was durcheinander bringst ?
Ich komme auf ca. 14* mio m³. Gedanklich müsste man sich einen Würfel mit einer Kantenlänge von 1km vorstellen und der wäre 14m hoch mit Öl gefüllt. In einem Jahr würden wir ca. 5 solcher "Würfel" verheizen.

Gut jetzt muss man noch berechnen mit welchen Volumenverlusten bei der Erdölentstehung zu rechnen ist und es ist zu berücksichtigen, dass der Erdölverbrauch ja nicht immer bei 88mio Barrel pro Tag lag.

Pi mal Daumen und global betrachtet ist das definitiv nicht viel, sach ich mal.

Aber unter der Berücksichtigung der Endlichkeit und der Alternativen natürlich völliger Blödsinn, dass einfach zu verheizen.

Und Erdöl ensteht aus Kleinstlebewesen, vergleichbar mit unserm heutigen Plankton. Aus Pflanzen und Bäumen entsteht Kohle in verschiedenen Variätäten

Und die Terminologie der Geologie hat oftmals nichts mit dem heutigen Stand der Wissenschaft zu tun sondern ist historisch begründet.
Steinöl weil es im Gestein vorkommt und nicht von diesem geliefert wird. Es gibt ja auch die Steinkohle und da denkt niemand an Steine.

und

@Visurgis (ich lese grade was von A,D, 2011, gibts den noch oder ist er im Himmel der Liebe gelandet)
Das ist definitiv nicht stimmig was Du da geschrieben hast, das stimmt so leider fast gar nicht.

Und das es Erdölreserven geben mag die sich nicht auf Fossilien zurückführen lassen, kann sein, in so 'nem Stein kommt 'ne Menge vor (fast das gesamte Periodensystem je nach Stein). Aber wirtschaftlich nutzbar, da dran glaube ich erst, wenn mir einer das Zeug in den Tank füllt, ich es bezahlen kann und die Karre anschliessend auch läuft.

Es wird leider oftmals das Marketingkonzept der Institute (ok, die wollen auch leben) unterschätzt, die erstmal Forschungsgelder wollen. Und das ist natürlich klar berechtigt, wenn dargestellt wird, dass es hier um wissenschaftliche Studien handelt. Manchmal gelangen solche Anträge für Forschungsgelder, natürlich auch in kundige Fachjournalistenhände, die das dann erst mal für sich ausschlachten.
Alf_2203 hat geschrieben: Kann es sein, dass Du da was durcheinander bringst ?
Ich komme auf ca. 14* mio m³. Gedanklich müsste man sich einen Würfel mit einer Kantenlänge von 1km vorstellen und der wäre 14m hoch mit Öl gefüllt. In einem Jahr würden wir ca. 5 solcher "Würfel" verheizen.

Das ist bissel verwirrend: ein Würfel mit 1km Kantenlänge, der aber nur zu 1,4% befüllt ist.

Nachdem das deutsche Journalisten(un)wesen das Fußballfeld zum neuen Standard-Flächenmaß erhoben hat (eine sehr anschauliche Größe, die nur zwischen 4.500 und 10.800 m² variiert), entspricht die o.a. Menge etwa 10 Fußballstadien, die bis Oberkante mit Öl gefüllt sind ... vorausgesetzt, man kriegt sie dicht.

Also etwas mehr als die halbe Fußball-Bundesliga, die verheizt wird ... volumenmäßig.
Rein finanziell hab ich es nicht durchgerechnet.
@Bilder Berger
(also mal vorausgesetzt der verarscht uns nicht, mir viel nämlich bei dem Namen leider erst hinterher auf das 42 völlig genügt hätte als Antwort)

tut mir wirklich leid, für mich ist das mit dem Würfel einfacher und mit den Stadien schwieriger.

1 Barrel = 0,16m³
88 mio Barrel = 88*0,16 = 14 mio m³

1 Kubikkilometer = 1000 * 1000 * 1000 (also der Würfel)
Die Grundfläche des Würfels ist 1000*1000 = 1 mio m²

und mal 14m ? Also ich meine ich hätte mich nicht verrechnet.
und mit Fußballstadien kann ich nicht, wirklich nicht.

Aber ist echt erstaunlich wie verwirrend Zahlenspielchen ab 1 mio werden.
Nene die Rechnung stimmt schon. War nur etwas verwirrend das mit den 14m in einem Würfel und davon 5 solcher Würfel pro Jahr.
Klar, Würfel aufgefüllt passen 71 Tagesrationen rein und 5 Würfel sind ca. 1 Jahr.

Ich würde ja einen Quader mit 1*1 km und 5km Höhe nehmen, alleine schon wegen der Grundstückspreise heutzutage :lol:
Ein Barrel Rohöl hat 158,987 Liter.
Mal 88 Millionen

Ich denke da eher in Colaflaschen und LKWs

Habs in Liter umgerechnet, und dann die Menge 1-Liter-Colaflaschen erhalten.
12 davon in einen Kasten.

Und wieviele Kästen gehen auf eine LKW ?

Das ist die große Unbekannte bei mir, das X, lach

Wenn ich das wüsste, und die Länge der LKWs, dann könnte ich die Länge des Staus berechnen, den sie verursachen, wenn sie alle hintereinander fahren.

:-))))
Funktioniert aber nur bei Coca-Cola. Pepsi und das Geschwippse und Geschwappse gehen nicht :lol:
Man könnt's auch in Maß umrechnen und dann für wieviele Oktoberfeste das reicht. :mrgreen: