Hunderte von Millionen Euro hat die Schweinegrippe-Panik allein in Deutschland gekostet. Inzwischen gestehen sich viele Experten ein, dass es leichte Sommergrippen, ähnlich wie H1N1, wohl schon häufiger gegeben hat - nur hat sie bisher niemand bemerkt.
Eine Pandemie hat es nicht gegeben. Alle Vorsorge, der Millionen Euro-Kraftakt für die Impfungen, ein Gemeinschaftswerk von Gesundheitsbehörden, Ministerien, Krankenkassen und Herstellern, von Bund und Ländern hat sich als unnötig erwiesen.
Der Schaden ist enorm: Auf mindestens 700 Millionen Euro werden die Kosten der bestellten Impfseren geschätzt, von denen noch nicht einmal ein Zehntel verbraucht wurde - und ein Großteil bis März erst noch produziert werden muss. Noch Ende Oktober 2009, als der Höhepunkt der Ansteckungswelle schon überschritten war, haben die Länder 18 Millionen Dosen nachbestellt - die letzten Seren werden im März verimpft werden können, falls dann überhaupt noch jemand weiß, wie sich H1N1 buchstabiert.
Die Epidemie, die keine war, ist für die Weltgesundheitsorganisation WHO, die deutschen Ministerien und Seucheninstitutionen ein Debakel.
Wer Gutes tun will, sollte keine Hysterie schüren. Letztlich war es der gesunde Menschenverstand der Bevölkerung, sich dann doch dieser Impf- Maschinerie zu entziehen.
Schuldige ist die Weltgesundheitsorganisation WHO und ihre Leiterin Margaret Chan. Dieselbe Frau, die den Fehler beging, das tatsächlich hochgefährliche Sars-Virus zu unterschätzen - und dafür zu Recht hart kritisiert worden war. Nun stufte sie bei nächstbester Gelegenheit die Schweinegrippe als Pandemie-Erreger und als Bedrohung für die Menschheit ein - und rückte dafür sogar extra die Pandemie-Kriterien zurecht, frei nach dem Motto: Der Erreger ist nicht tödlich genug? Dann streichen wir eben den Mortalitätsfaktor in den Bedingungen, die eine einfach Krankheitswelle zur weltweiten Bedrohung ausweiten.
Wie man in Zukunft damit umzugehen hat, dass den neuen Kriterien zufolge jede gewöhnliche Grippewelle automatisch zur Pandemie wird, darüber wird man sich bei der WHO wohl noch den Kopf zerbrechen müssen. Hier wurden Grenzen der Verhältnismäßigkeit überschritten und zwar global. Sollte einmal ein wirklich gefährlicher Erreger auftreten und wäre dann Impfung angesagt und keiner ginge hin, ja was dann?
reisekater123 hat geschrieben: Der Schaden ist enorm: Auf mindestens 700 Millionen Euro werden die Kosten der bestellten Impfseren geschätzt, von denen noch nicht einmal ein Zehntel verbraucht wurde


Unnerplögen dat Schiet! Auf die paar Milliönchen kommt es doch nun auch nicht mehr an. :roll:
Malve09 hat geschrieben:
reisekater123 hat geschrieben: Der Schaden ist enorm: Auf mindestens 700 Millionen Euro werden die Kosten der bestellten Impfseren geschätzt, von denen noch nicht einmal ein Zehntel verbraucht wurde


Unnerplögen dat Schiet! Auf die paar Milliönchen kommt es doch nun auch nicht mehr an. :roll:


stimmt, schlagen wir alles der Abwrackprämie zu :lol: :lol:
reisekater123 hat geschrieben:
stimmt, schlagen wir alles der Abwrackprämie zu :lol: :lol:


Schwund ist bei jeder Sache! :D
Machen wir es doch wie die Franzosen, die hatten 94 Millionen Dosen geordert 4,9 Millionen verbraucht, den Rest versuchen Sie jetzt zu verscherbeln an Länder die nicht wissen was H1 N1 ist.
Wer ist denn der Gewinner ??????
Natürlich die arme Pharma Industrie, für die hätte sonst sicherlich auch der Finanzminister helfend eingreifen müssen, jetzt kommt es nur aus einem anderen Topf
Stimmt, auch in der CH haben sich gerade mal 12% der Bevölkerung impfen lassen.

Wohin mit den ungebrauchten Impfdosen?
Darum will die Schweiz Schweinegrippe-Impfstoff ausländischen Regierungen verkaufen. «Wir prüfen allfällige Verkäufe von Impfstoff an Drittstaaten», sagt Katrin Holenstein, Sprecherin BAG auf Anfrage. Zudem untersuche man, mit wie viel und welchem Impfstoff sich die Schweiz an der Obama-Initiative der Weltgesundheitsorganisation (WHO) beteiligen könne.
Im Fokus dieser Initiative stehen allerdings Entwicklungsländer. Die WHO prüft derzeit, unter welchen Bedingungen diese Weitergabe geschehen soll und kann. Der Bundesrat hat hier bereits beschlossen, dass rund 10 Prozent des gekauften Impfstoffs ärmeren Ländern zur Verfügung gestellt werden kann.
Das Problem ist nur, die wissen überhaupt nicht, was das H1 N1 ist. :D
Naja, es ist wie immer.
Irgendwer wird es ihnen erklären!
(oder soll ich sagen irgendwer wird sie krank oder ihnen Sorgen machen wie uns?) :twisted:
Und 2010 kommt die Meerschweinchengrippe - und schon können die restlichen Dosen neu verkauft und aufgebraucht werden
Meerschweinchen? Ich meine, schon von der Frettgrippchen gehört zu haben? :roll: Die soll besonders fies sein!
Die aufgelaufenen "Kosten" wären doch problemlos in diesem Topf mit zu verbraten. Und als Erstattung evtl. anfallender "Gebühren" könnten gleichzeitig die Boni für gewisse (nlose) Leute erhöht werden.
Wieso fällt mir sowas ein?
:D
Wer sind nun eigentlich die Gewinner und Verlierer dieses Pandemie-Geschäftes?

Gewinner sind:
- natürlich die Pharmaindustrie! Nicht nur finanziell, sondern auch, weil sie ihre weltweite Macht zeigen konnte.

- 90% der deutschen Bevölkerung, die dem öffentlichen Druck durch Mediziner und Medien standgehalten haben und sich nicht haben impfen lassen. Sollten wir doch langsam mündige Bürger werden?


Verlierer sind:
- natürlich die, die zahlen müssen, also wir Steuerzahler.

- die WHO, die nun offensichtlich zur Außenstelle der Pharmaindustrie degradiert worden ist.

- das Paul-Ehrlich-Institut,
das Robert-Koch-Institut und
die STIKO, die 'Ständige Impfkommission'
Alle 3 haben nach Strich und Faden versagt. Ständig wurde vor einer Welle gewarnt und als diese dann jeweils nicht kam, wurde gleich die nächste prognostiziert. Wozu brauchen wir eigentlich noch diese Institutionen mit ihren Experten?

- viele Mediziner, die sich nicht getraut haben, vor diesem Humbug zu warnen. Zum Glück gab's ja doch noch einige Ausnahmen.

- die Medien mitsamt ihren "Qualitätsjournalisten". Geben sich nach außen unabhängig und frei, lassen sich aber dann doch von oben derart vereinnahmen und verschaukeln. Als sich dann abgezeichnet hat, dass all ihre Panikmache nichts fruchtet, haben sie sich schnell von dem peinlichen Thema abgewandt und schnell ein neues Thema gefunden, das dann ausgiebig ausgewalzt wurde: Kundus. Hauptsache weg von der Schweinegrippe!

Fazit:
- "Wer einmal lügt, ..."
- Pressefreiheit ade!!!