barbera hat geschrieben: Du siehst das falsch!

Das sind keine Autisten, sondern Dozenten, die noch nicht draufgekommen sind, dass nicht wissbegierige Studenten ihr Publikum sind, sondern ausschließlich andere Dozenten.
Und die wissen ja bekanntlich selbst bereits alles - immer noch ein wenig besser....

Ich finde es auch lustig!



...sprach der Dozent...!
rabauke99 hat geschrieben: gut ist es , wenn die Autoren ihre Erkenntnisse mit ein bisschen Humor würzen...

@fumaria macht das gut... seine Aussagen sind einfach nur lachhaft...ich glaube, er weiß das und legt es darauf an, festzustellen, wie weit er gehen kann mit seinem Unsinn



Es freut mich wirklich für Dich, dass Du auf der Suche nach ein wenig Erleuchtung und auf die Frage wer ich denn sei, die Tarotkarte 0, also die des Narren gezogen hast,
http://www.pressenet.info/texte/tarot-00-narr.html

Das Glück haben nur wenige! :mrgreen:
@ Fumaria1

...Es freut mich wirklich für Dich, dass Du auf der Suche nach ein wenig Erleuchtung und auf die Frage wer ich denn sei, die Tarotkarte 0, also die des Narren gezogen hast, ….

Auch hier hat Helge in seiner unendlichen Weisheit eine plausible Erklärung gefunden:

https://www.youtube.com/watch?v=aYOrAkvu8ss

"…..Sind wir nicht Gene, oder sogar Genetiker?" ....oder auch Narren (von lat: narrare = erzählen), also gute Geschichtenerzähler, damit Andere besser verstehen, was wir meinen?

Ich antwortete früher immer auf die Frage, was ich denn sei: "Ich bin Gehirnchirurg: Kopp aufsägen, Kluchheit reinkippen, Kopp wieder zumachen, und mit einem kluchmachenden Bier nachspülen!" Dabei stellte ich fest, dass man mit Bier Niemanden kluch macht, sondern nur seine Nerven beruhigt, und er dabei - aufgrund der unangenehmen Nebenwirkung des Bieres - höchstens müde, dick und träge wird.

Seitdem sage ich lieber, ich sei hellsüchtig, weil ich zuviel hellsehe, indem ich Alles bei Tageslicht betrachte, statt mir im dunklen Kämmerlein was zurechtzuspinnen. Das klingt bescheidener und entspricht auch mehr der Wirklichkeit.

Leider kann Keiner sich anstelle eines Anderen für dessen Glück freuen, sondern das muss er schon selber tun, nachdem er begriffen hat, dass es ein Glücksfall für ihn ist, einen geeigneten Narren getroffen zu haben, der ihm erzählt, wie die Wirklichkeit tatsächlich beschaffen ist, damit er sich nicht mehr selber Etwas zurechtzuträumen braucht, was gar nicht stimmt.

Astrologisch gesehen, wird der Narr vom Saturn des Morgens repräsentiert, der über das Sternzeichen Wassermann herrscht. Der ist ein Mann aus dem Volke, den der König der Löwen als Berater braucht, damit er sich nicht immer nur um sich selber dreht, sondern Entscheidungen treffen kann, die auch seinem Volke zugute kommen.

Damit bewirkt der Narr, dass der König nicht eines Tages unversehens von einem Konkurrenten gestürzt wird, welcher beim Volke wohlgelittener ist, als er, weil der es nicht nur für dumm verkauft, um es besser beherrschen zu können, sondern ihm selber dient, damit es Beiden wohlergehe, und sie glücklich und zufrieden miteinander leben auf Erden, bis dass der Tod sie voneinander scheidet.
Die Tarotkarte 0 als Narrenkarte ist out. Heute gibt es die Tarotkarte 00. Gehe sofort auf das WC und erleichtere dein Wissen. Sumpfgase, die sich im Hirngewebe zu Hirngespinsten weiterbilden, können leicht durch pure Geisteskraft den richtigen Weg zum Abort nehmen. Sollte aber die Wirklichkeit mit der angenommenen Illusion kollidieren, könnte ein beißender Geruch aus dem Kleiderschrank den Schlüssel zur Erkenntnis liefern. :lol:

Humor ist, wenn man trotzdem lacht. :wink:
Wow, die Narren und Nullen vermehren sich...und versuchen sich noch zu übertrumpfen. Da bin ich voll geblendet, bei so viel Beleuchtung....und das bei der Sonne... :lol:
Sprichwort aus Masuren:

Ist der Erzählende von Sinnen, muß der Zuhörer vernünftig sein.
Es gab in antiken Griechenland die Vorstellung, dass beim Betrachten der Welt nicht - wie bei einer Kamera - die Welt wahllos Einzug durch die Augen hält, wobei im Geiste ein Bild davon entsteht, um das Gesehene wiederzuerkennen als das, wovon man mal gelernt hat, was es sei, sondern dass die Augen eher wie Scheinwerfer seien, mit denen der Mensch das geistige Licht der Erkenntnis selektiv nur auf diejenigen Dinge richtet, für die er sich interessiert, sodass diese sich von den unbeleuchteten unterscheiden, und damit besser als solche (wieder-)erkannt werden können.

Im letzteren Falle wird allerdings vorausgesetzt, dass der Mensch diese Dinge bereits kennt, sodass ein vorbehaltloses Betrachten, wie es die Kinder tun, die Etwas vorher noch nie gesehen haben, beim vorgebildeten Erwachsenen aufgrund seines vorhandenen Erfahrungswissens selbst durch Erzeugung von Gedankenstille gar nicht mehr möglich ist.

Mit dem Begriff der BESTIMMTHEIT, wodurch eine spezielle Sache bezeichnet wird, um die es sich gerade handelt, wird darauf hingewiesen, dass es einen BESTIMMER gibt, der ein Interesse daran hat, dass es ausschließlich darum geht, und um nichts Anderes. Diese Bestimmung richtet sich immer nach den Bedürfnissen des Bestimmers oder des Beleuchters einer Sache, wobei die Gefahr der Projektion besteht, indem er die Wunschvorstellung davon, wie es sein möge, mit dem verwechselt, was WIRKLICH bzw. TATSÄCHLICH der Fall IST.

Auch hier bezeichnet man mit dem Begriff der WIRKLICHKEIT den Umstand der Bewirktheit durch eine menschliche Tat, wodurch sie zur TATSACHE wird, und nicht das Entstandensein einer Sache, OHNE von einem Bewirkenden als dessen WERK bewirkt worden zu sein.

Bei der aktiven Produktion von Vorstellungen, welche Bilder von dem darstellen, was man passiv durch seine Sinnesorgane aufgenommen hat, handelt es sich mitunter also auch um die Vertauschung des „WUNSCHBILDES von einer Sache“ mit dem „Bild, was durch das unmittelbare Betrachten und Wiedererkennens entsteht, um zu sehen, worum es sich dabei handelt“, was man dann die Täuschung (Illusion) nennt.

Eine Wunschvorstellung ist eine Idealvorstellung für die Zukunft, die dann in Erfüllung gegangen ist, wenn sie identisch mit dem Bilde ist, welches beim absichtslosen Betrachten entsteht. Ist sie jedoch verschieden davon, ist sie eine falsche Vorstellung (Illusion), weil sie Nichts mit dem, was man zB Stofflichkeit (re-alität) nennt, zu tun hat, und damit ein reines „Hirngespinst“ darstellt.

Hierbei spinnt sich jedoch nicht das Gehirn was zurecht, sondern der Mensch, der dieses mit Hilfe seines Gehirnes tut, von dem er meint, es sei der Sitz eines autonomen Geistes, der das – womöglich sogar gegen den eigenen Willen des Menschen – so bestimmt hat, sodass der Betreffende selber an dieser Illusion nicht mehr ursächlich beteiligt ist, und dementsprechend auch nicht zur Verantwortung gezogen werden kann.

Die Mystiker meinen, man wisse bereits schon Alles von Geburt an, sodass man sich nur noch intuitiv daran erinnern müsse, wobei man die Welt lediglich dazu braucht, um sich sein Wissen als richtig bestätigen zu lassen, indem man seine Scheinwerfer jeweils auf die Stelle richtet, die so beschaffen ist, wie man sich das wünscht, und alles Andere dabei absichtlich im Dunkeln lässt, dh ignoriert.

Mit dieser Täuschung (Vertauschung von Wunschvorstellung und Realität) lässt man sich quasi von der Welt selber das Gewünschte als bereits vorhanden bestätigen, ohne sich davon irritieren lassen zu müssen, dass es doch ganz anders ist, als wie es zu sein scheint, und was Einem – wenn man diese Erkenntnis zuließe - die ganze gute Laune und vor Allem auch die weitere Bereitschaft zur Hoffnung auf Besserung zerstören würde.

Diesen Vorgang nennen die Magier auch „Imagination“ (Einbildung) und die Mystiker „Glauben“, was impliziert, dass ein Glaubwürdiger ihnen vorher verkündet hat, dass Etwas genau so sei, und nicht anders, sodass sie sich auch nicht mehr umständlich vergewissern müssen, ob es mit der Realität übereinstimmt, oder nicht.

Was im buddhistischen Idealbild von der Welt als „rechtes Denken“ bezeichnet wird, gilt auch in anderen Idealbildern von der Welt, wie dem christlichen, als erstrebenswert, wobei die Lüge aus Barmherzigkeit moralisch als vertretbar gilt, sofern sie dem Leidenden insofern nutzt, dass er psychosomatisch bedingte, negative Folgen für seine körperliche Gesundheit damit vermeiden kann, indem er sich NICHT so sehr auf eine Sache, wie zB sein schönes, aber falsches Selbstbild konzentriert, bis sich seine Gedanken nur noch im Kreise drehen, und er sich auch körperlich dabei total verkrampft.

Das hier vielgelobte, "rechte Meditieren" im Kloster bedeutet also eher "eine positive Einstellung pflegen", die man sich vorher der Welt und auch seinen Mitmenschen gegenüber zugelegt hat, mit Hilfe derer man automatisch rücksichtsvoll mit denen umgeht, die man liebt, und auch mit denen, die man nicht liebt, anstatt ständig eine selbstreferenzielle Selbstbetrachtung durch Projektion eines Wunschbildes von sich auf eine leere Fläche zu betreiben, bis man meint, man sei tatsächlich so großartig, wie man es sich schon immer gewünscht hat.

Daher lautet eine der wichtigsten Meditationsregeln: „Den Spiegel der zwanghaften Selbstbetrachtung zerbrechen", um zu erkennen, dass es auch noch andere Menschen auf der Welt gibt, die ebenfalls der achtsamen (sanskr. ahimsa) oder sogar hingebungsvollen (sanskr. bakthi) Aufmerksamkeit bedürfen, damit man mit ihnen ein für Alle erträgliches Auskommen hat. Dann kann man auch besser den Sinn der (Kloster-)Regeln verstehen, die es dabei zu beachten gilt, auch wenn damit dem Einzelnen in seinem unendlichen, geistigen Freiheitsstreben eine gewisse Grenze gesetzt wird, die den sozialen Freiraum kennzeichnet, wo er das auch körperlich tun darf, was ihm geistig gefällt.
Loveley hat geschrieben: Wow, die Narren und Nullen vermehren sich...und versuchen sich noch zu übertrumpfen. Da bin ich voll geblendet, bei so viel Beleuchtung....und das bei der Sonne... :lol:


Humor ist Trumpf. Bei so viel Beleuchtung....und das bei der Sonne....kann Verblendung den Humor schon mal überstrahlen. :lol: :wink:
Über die Verblendung Anderer "ICHs" bezüglich des angeblichen Nichtvorhandenseins eines "DUs" sollte man eher weinen, wenn man nicht mehr drüber lachen kann - so, wie auch der Clown, der in der Manege den Narren spielt, um die Leute zu unterhalten, mit einem Auge offen lacht, und mit dem anderen heimlich weint..

Die eigene Verblendung hingegen sollte man immer ernst nehmen, und sein Bestes dafür tun, um sie zu beheben.

Dann steht man sich zumindest nicht mehr selber im Wege zu einer erfolgreichen Partnerschaft mit dem verblendeten Nachbarn, und muss am Ende auch nicht selber den Weg zum "ICH" beschreiten, weil ihn sonst niemand Anderer beschreiten mag, der Einen genauso für einen selbstbezogenen Armleuchter hält, wie umgekehrt.
Filofaxi: Die eigene Verblendung hingegen sollte man immer ernst nehmen, und sein Bestes dafür tun, um sie zu beheben.

Das sehe ich auch so!

https://youtu.be/R8Kpp70WbvY


Dann steht man sich zumindest nicht mehr selber im Wege zu einer erfolgreichen Partnerschaft mit dem verblendeten Nachbarn, und muss am Ende auch nicht selber den Weg zum "ICH" beschreiten, weil ihn sonst niemand Anderer beschreiten mag, der Einen genauso für einen selbstbezogenen Armleuchter hält, wie umgekehrt.


Lebst Du in einer erfüllten Partnerschaft, Filofaxi?
Wie viele "desillusionierte" Partnerschaften kennst Du?....wenn ja, woher?

Es würde mir genügen, die Fragen einfach und im Sinne der Fragestellung zu beantworten.....persönliche Animositäten und Hirngespinste interessieren mich dabei nicht!
@Loveley

...Lebst Du in einer erfüllten Partnerschaft, Filofaxi?
Wie viele "desillusionierte" Partnerschaften kennst Du?....wenn ja, woher?....


Es gibt weder eine erfüllte noch eine desillusionierte Partnerschaft, weil auch eine Partnerschaft keine Person ist.

Ob und vor allem warum Jemand jedoch in einer erfüllenden oder desillusionierenden Partnerschaft mit einer anderen Person zusammen lebt oder nicht, sollte sich Jeder erst mal selber fragen, anstatt sich in andere Partnerschaften einzumischen, nur um sich von der eigenen abzulenken.

Wenn ich das Bedürfnis hätte, mich meiner persönlichen Partnerschaften zu rühmen, würde ich dazu einen speziellen thread eröffnen. Hier in diesem thread über die Ich-Illusion hingegen gehören solche Lippenbekenntnisse nicht zum Thema.

Wenn du dennoch das Bedürfnis dazu hast, dich selber darzustellen, ist dir das natürlich unbenommen, aber anstatt mir ein persönliche Nabelschau zuzumuten, würde ich mich mehr dafür interessieren, was du zu dem Thema „Ich-Illusion“ zu sagen hast.
Filofaxi: Es gibt weder eine erfüllte noch eine desillusionierte Partnerschaft, weil auch eine Partnerschaft keine Person ist.

Es gibt allerdings Qualitäten und Deklarationen dafür....und ob Du Dich in einer solchen befindest oder noch davon träumst, Deiner Nachbarin mit Deinen Hirngespinsten imponieren zu können, kannst Du allein für Dich - von mir aus auch im geheimen Kämmerlein - beantworten.

Filofaxi: Ob und vor allem warum Jemand jedoch in einer erfüllenden oder desillusionierenden Partnerschaft mit einer anderen Person zusammen lebt oder nicht, sollte sich Jeder erst mal selber fragen, anstatt sich in andere Partnerschaften einzumischen, nur um sich von der eigenen abzulenken.

Hätte ich nicht, wenn DU Dir nicht Sorgen um die Nachbarn Deiner Nachbarn gemacht hättest. Mich interessiert ansonsten nicht, wie Deine Nachbarin mit Unterstellungen, Verallgemeinerungen und Hirngespinsten auskommt.
Letzendlich kennst Du keine Desillusion, willst allerdings behaupten, Du wüsstest, wie es dann ist!


Filofaxi:Über die Verblendung Anderer "ICHs" bezüglich des angeblichen Nichtvorhandenseins eines "DUs" sollte man eher weinen, wenn man nicht mehr drüber lachen kann - so, wie auch der Clown, der in der Manege den Narren spielt, um die Leute zu unterhalten, mit einem Auge offen lacht, und mit dem anderen heimlich weint..

Filofaxi: Die eigene Verblendung hingegen sollte man immer ernst nehmen, und sein Bestes dafür tun, um sie zu beheben.

Dann steht man sich zumindest nicht mehr selber im Wege zu einer erfolgreichen Partnerschaft mit dem verblendeten Nachbarn, und muss am Ende auch nicht selber den Weg zum "ICH" beschreiten, weil ihn sonst niemand Anderer beschreiten mag, der Einen genauso für einen selbstbezogenen Armleuchter hält, wie umgekehrt.


Wenn ich das Bedürfnis hätte, mich meiner persönlichen Partnerschaften zu rühmen, würde ich dazu einen speziellen thread eröffnen. Hier in diesem thread über die Ich-Illusion hingegen gehören solche Lippenbekenntnisse nicht zum Thema.

Wenn du dennoch das Bedürfnis dazu hast, dich selber darzustellen, ist dir das natürlich unbenommen, aber anstatt mir ein persönliche Nabelschau zuzumuten.

s.o.

würde ich mich mehr dafür interessieren, was du zu dem Thema „Ich-Illusion“ zu sagen hast.

Wenn Du ein substantielles ICH, ausserhalb von Gedanken oder Identifikationen mit (einem oder anderen) Körper/n findest, kannst Du ja schreiben, wo!
....vielleicht weiß der Goockel ja wo?!
@ Loveley

….Es gibt allerdings Qualitäten und Deklarationen dafür....

Das ist richtig, nur kann eine Partnerschaft nicht für sich selber sorgen, sondern das müssen immer diejenigen Personen tun, welche daran beteiligt sind.

…..und ob Du Dich in einer solchen befindest oder noch davon träumst, Deiner Nachbarin mit Deinen Hirngespinsten imponieren zu können, kannst Du allein für Dich - von mir aus auch im geheimen Kämmerlein – beantworten....

Danke, das ist sehr nett von dir, hätte ich aber auch ohne deine werte Erlaubnis getan.

….Hätte ich nicht, wenn DU Dir nicht Sorgen um die Nachbarn Deiner Nachbarn gemacht hättest. …..

Die Redewendung „Dann klappts auch besser mit dem Nachbarn!“, besagt nichts Anderes, als dass man nicht allein auf der Welt ist, sondern dass man es immer auch mit Anderen zu tun hat, die ebenso wenig illusionär sind, wie man selber, und mit denen es gilt, in gutem Einvernehmen zu leben, um die Beziehungen zu ihnen nicht unnötig zu belasten.

Das erfordert einen sorgsamen (nach Buddha. „achtsamen“) Umgang mit real existierenden anderen ICHs, also mit den - von Einem selber aus gesehenen - DUs.

Sorgen machen, muss man sich erst, wenn man nicht begreift, was ZWISCHEN den physisch existenten Personen, nämlich in den Partnerschaften passiert, die man selber nicht optisch sehen kann, um ihre Qualitäten zu beurteilen, sondern nur seelisch empfinden, denn – frei nach Antoine St. Exuperie:

„Das Wesentliche an einer Beziehung, welche man mit dem Anderen teilt - nämlich die sozialen Einstellungen der Personen, die sie miteinander verbindet - sieht man nur mit dem Herzen (symbolischer Sitz der Seele) gut, und bleibt für das (physische) Auge unsichtbar!“

Allerdings drücken Personen ihr Verhältnis zueinander auch in ihrem Sozialverhalten aus, woraus man dann schließen kann, welche Art von Beziehung (Partnerschaft oder Gegnerschaft) sie zueinander haben, wodurch sie auf entsprechende Art und Weise seelisch miteinander verbunden sind.

....Letzendlich kennst Du keine Desillusion, willst allerdings behaupten, Du wüsstest, wie es dann ist!....

Ohne eine heilsame Desillusion kann niemand seine Illusion als solche erkennen. Die Erkenntnis der tatsächlichen Beschaffenheit des eigenen ICHs, die man auch Selbsterkenntnis nennt, oder der Beschaffenheit des Ichs seines Gegenüber, den man als DU bezeichnet, sowie die Erkenntnis, in welcher Art von Beziehung oder Verhältnis beide ICHs zueinander stehen, ist oft sehr schmerzhaft, aber notwendig, um das eigene Verhalten als richtig oder falsch beurteilen zu können – je nachdem, welche Zwecke man damit verfolgt.

….Wenn Du ein substantielles ICH, ausserhalb von Gedanken oder Identifikationen mit (einem oder anderen) Körper/n findest, kannst Du ja schreiben, wo!.....
....vielleicht weiß der Goockel ja wo?! ...


Ich brauche weder einen eitlen Gockel, dem ich extra um den Bart gehen muss, damit er mir mit Hilfe von Google die Richtigkeit meiner Gedanken bestätigt, noch bin ich selber so eitel, dass ich einen Papagei brauche, der mir ungebeten Etwas nachplappert, damit ich ihm die Richtigkeit seiner Gedanken bestätige, die eigentlich meine eigenen sind, sondern kann mir Kraft meines Geistes auch unabhängig davon ein Urteil bilden, welches natürlich auch falsch sein kann – ohne Frage.

Was deine Frage nach dem Ich (bzw korrekter: nach der ICH-VORSTELLUNG) betrifft, so geht es dabei immer um ABBILDUNGEN (geistige Bilder) von Personen, welche real existieren, oder mal existiert haben, und nicht von leblosen Objekten, die Einander nicht mit den Bezeichnungen ICH und DU, oder ER, SIE und ES auseinanderhalten können, weil sie keine Personen im sozialen Sinne SIND.

Spekulationen darüber, dass etwa Tische und Stühle doch Personen seien, die miteinander bewusst kommunizieren könnten, sind nicht zielführend, weil ihnen wesentlichen Attribute, die eine Person ausmachen, nämlich ihre physische Lebendigkeit, sowie ihre geistige Entscheidungsfähigkeit, mit der sie selber bestimmen können, was sie denken, als auch die seelische Fähigkeit, sich Anderen gegenüber angemessen zu verhalten, ganz offensichtlich fehlen.

Jemand, der die Vereinigung von sich selber und seinem Partner so sehr wünscht, dass er die Vorstellung davon bereits mit der Wirklichkeit verwechselt, unterliegt einer WIR-Illusion, während Derjenige sowohl einer ICH als auch einer DU-Illusion gleichzeitig verfällt, der beide miteinander verwechselt, wenn er sich so sehr mit jemand Anderem identifiziert, dessen Ansehen er zB auch gerne hätte, indem er so tut, als ob er tatsächlich der Andere SEI, bis er nicht mehr weiß, ob er es noch selber IST, oder bereits der Andere.

Diese Illusion kann er erst als solchen erkennen, indem er auf schmerzhafte Weise desillusioniert worden ist, was ihm im Nachhinein beweist, dass vor Allem sein Selbstbild falsch war, und nicht etwa das Bild, was er von Anderen hatte, die seinen Irrtum nicht mit ihm teilten.
@filofaxi,
Wenn ich mir ein falsches Bild von einem anderen mache, warum ist dann mein Selbstbildnis falsch.
Ich weiß z. B., dass ich ein sehr zuverlässiger Mensch bin und nehme das auch von meinem Gegenüber an.
Täusche ich mich, so hat mein "Ich" sich geirrt, das hat doch aber nichts mit meinem Selbstbildnis zu tun, oder?
@ Milafranzi

….Wenn ich mir ein falsches Bild von einem anderen mache, warum ist dann mein Selbstbildnis falsch......

Das Bild, was man sich von jemand Anderem macht, ist ja nicht sein geistiges Produkt sondern das eigene.

Das bedeutet, meine Bilder gehören zu mir, und wenn ich mir ein falsches gemacht habe, weil ich zB Ich und Du verwechselt habe, und dem Anderen Etwas unterstelle, was in Wirklichkeit zu mir selber gehört, dann habe ich den Unterschied zwischen Ich und Du nicht richtig erkannt.

Zur richtigen Selbsterkenntnis gehört nicht nur das Wissen darüber, WAS Jemand ist, sondern auch, was er NICHT ist, und was an seiner Stelle der Partner repräsentiert, an dem er erkennen kann, wie er selber NICHT ist, sodass jener ihm nicht nur als Ergänzung dienen kann, sondern auch eine Reflexionsfläche für sein eigenes Anderssein darstellt.

Was für konkrete Eigenschaften gilt, gilt auch für das abstrakte SEIN insofern, als dass Das ICH-SEIN seinen Sinn verlöre, wenn es kein DU gäbe, von dem man sich abgrenzen und damit unterscheiden kann, denn dazu sind die BEGRIFFE für einen Selbst als „Ich“ und für einen Andern als „Du“ ja überhaupt erst vom Menschen geschaffen worden.

….Ich weiß z. B., dass ich ein sehr zuverlässiger Mensch bin und nehme das auch von meinem Gegenüber an.....


Es ist ein Unterschied, ob man Etwas über Jemanden nur vermutet (von Jemandem annimmt), indem man sich ein Wunschbild von ihm macht, und das für die Realität hält, oder ob man es weiß, nachdem man sich selber davon vergewissert hat, dass die Vermutung auch (mit der Realität überein-)stimmt.

Lediglich von sich selber auf Andere zu schließen, die tatsächlich ganz anders sind, als man selber, nennt man Projektion, bei der man sich das gleiche Bild, was man sich davon gemacht hat, wie man meint, dass man selber sei (oder auch nur das Wunschbild von sich selber), auch von Anderen macht, sodass es aussieht, als seien sie tatsächlich so, wie man es gerne hätte, oder wie man es schon immer befürchtet hat.

Da wir das, was wir selber an Eigenschaften haben, ja bereits besitzen, suchen wir uns unbewusst meist das aus, was wir noch nicht haben, und was Andere besitzen, sodass sich Beide gegenseitig das geben können, was der Andere gerade braucht. Daher heißt es auch: „Geben ist seliger als Nehmen!“, wobei es besser heißen müsste:“Hingeben und Hinnehmen ist besser für eine gelungene Partnerschaft, als Zuteilen oder Wegnehmen!“

….Täusche ich mich, so hat mein "Ich" sich geirrt, das hat doch aber nichts mit meinem Selbstbildnis zu tun, oder? ….

Sich irren ist Nichts, was man vorsätzlich tut, sondern immer nur versehentlich, während die Täuschung (Vertauschung von Wunsch und Realität) auch vorsätzlich erfolgen kann, indem man die Realität zB leugnet, weil man die Gewissheit nicht erträgt, dass sie anders ist, als wie man es gehofft hat. So kann man auch Jemand Anderen vorsätzlich über die Erkenntnis einer unangenehmen Tatsache hinwegtäuschen und in die Irre führen, aber sich nicht an seiner Statt irren, denn das tut jeder immer nur selber.

Wenn man also umgangssprachlich sagt: „Ich habe mich selber geirrt, ist das sachlich falsch, weil das ICH ja nur als Unterscheidung vom DU gilt, und müsste stattdessen heißen: „ICH (dh immer MAN SELBER) habe unwissentlich einen Irrtum begangen, und nicht DU (nämlich der Andere)!

Das ICH, was man als eine andere, von sich selber abgetrennte Person ansieht, wie es bei der sogenannten „Persönlichkeitsspaltung“ der Fall ist, ist also in Wirklichkeit nicht MAN selber, den man da in zwei Teile zerstückelt hat, sondern nur das BILD, was man von sich gemacht hat, und wovon man sich dann anschließend nur noch mit dem besseren Teil identifiziert, und den schlechteren geflissentlich ignoriert, oder zumindest soweit entwertete, dass er scheinbar nicht mehr die Bedeutung hat, wie der andere Teil.

Dass Einen dann später dennoch die Erkenntnis einholt, dass man geirrt hat, bzw das Bild falsch war, was man sich gemacht hat, liegt daran, dass man einer Sache im Vorhinein nicht eigenmächtig eine Bedeutung zuweisen kann, die sie erst im Nachhinein erlangt.

Indem man dann nachträglich einfach die Bewertungsmaßstäbe vertauscht, um zB die tatsächliche Bedeutung eines nicht wieder rückgängig zu machenden Fehlers herunterzuspielen, entspricht dieses meist einer mutwilligen Täuschung ANDERER, denen man damit Sand in die Augen streut, um sich selber vor der Verantwortung zu drücken.

Die unbewusste Selbsttäuschung hingegen nennt man Verdrängung, die man dann sogar unwillkürlich betreibt, wenn sich die Erkenntnis der Realität überhaupt nicht mit dem schönen Bild, was man von sich selber hat, in Übereinstimmung bringen lässt.

Diese Zensur, die man im Notfall unbewusst vornimmt, damit Einem Etwas nicht bewusst wird, was man noch nicht verkraften würde, bewirkt jedoch auch keine andere Person außerhalb von Einem selbst oder einer Person, die im eigenen Gehirn wohnt, und „ICH-Macher (Sanskrit ahamkara)“ heißt, wie die Inder vermuten, sondern immer nur man selber.