Der wahre Luxus ist die Abwesenheit von Luxus.

Diese Aussage gefällt mir!

In einer Berghütte nächtigen finde ich romantischer, als in einem Luxushotel:


Die Sonnenstrahlen gleiten über die Landschaft und tauchen sie in ein rötliches, friedliches Licht.

Am Morgen streife ich durch das nasse Gras, -und spüre den kühlen Tau auf meinen Füßen.....

Bei einer Quelle trinke ich frisches, glasklares Wasser ,-es schmeckt morgens besser, als jedes Luxusgetränk....

Ich rieche den betäubenden Duft mancher Blumen.....

Ich liebe die kräftigen Farben der Pflanzen,- sie sind wegen dem UV-Licht
so geworden.......

Ich höre das fröhliche Gezwitscher der Vögel...

Mit allen meinen Sinnen nehme ich den Morgen wahr....

Die Eindrücke geben mir ein tiefes Gefühl der Zufriedenheit und
wärmen mein Inneres....

Und natürlich wäre es wunderbar, so einen romantischen Morgen
mit einem lieben Partner zu erleben.,....
gegenseitig Rückmeldung zu geben, was einem gerade beeindruckt!

Miteinand zu schwingen......
Empfehlung:
Skandinavienurlaub.
In Kota.

Das Leben
ohne Waschmaschine.
ohne Microwelle.
ohne Elektronik.
- okay: Sat-Telefon -

Inklusive Holzhacken.
Spinnen. Hasen. Elch. Wolf. Bär.

8)
Klingt interessant!
Aber nur mit einem 'stärken' Mann!
Allein fressen mich vielleicht die Bären als Frühstück! :-)
Och nö,
so ein Hotelservice im Urlaub ist nicht das Schlechteste.
Wäsche waschen, abspülen, kochen etc., davon gibt es reichlich zu Hause.
So etwas "Interessantes" brauche ich im Urlaub nicht :)
@ Leonetta

Guten Tag.

Wenn Kurzzeitausstieg ohne Luxus
bitte bedenken:


Ruhe = Konfrontation mit Eigen-Ich.

Autisiriuserfahrungen bei Touristen aus Hektikwelten:

3 - 6 Tage Ausruhphase
= Schlafphase +
Extremhungerttacken!

Ab ~ +/- 10. Tage:
Bewusste Aufnahme von Umgebung =
Auffüllung von innerlichen leeren Tank.

Ab +/- 15/20 Tage:
Mögliches Aufkommen von innerlichen Chaos
nach extern.
- bisher immer so -

Das für Mitmenschen belastbare Situation.

Nach Ausleben von Chaos:

Umgebungsaufsuche
Tätigkeitsdrang
-fischen, Holz machen ect -
Phase in persönliche Autisiriusbezeichnung:
Hunger nach Aktiverlebnisse.

Jedoch:
Arbeitsverrichtungen grundsätzlich mit innerliche Ruhe +
inklusive Ausübung mit Entspannung.

Das schön bei Phasenentwicklungsbetrachtung.
Als externe Mitmensch.

Informationen Nachdenkenswert -
? .

Gruss
Auch von mir guten Tag.

Autisirius, ja, ich finde das sehr nachdenkenswert.
Bald werde ich mal hier bei mir in den Bergen nach einem Pendant für die Samische Kote suchen.
Vorteil - nicht so weiter Weg, mir angenehmere Temperaturen, Elch- sowie weitgehend Wolf- und Bären frei. :)
Wenn Deine Zeitangaben zu den internen Zuständen auf mich zutreffen, sollte ich vorsichtshalber erstmal auf die Begleitung externer Mitmenschen verzichten und vor allem auch auf das Sat-Telefon.



Leonetta, hast Du mal nachgeschaut, was eine Kota alles zu bieten hat:

aus Wikipedia:

"Koten-Regeln
Bis in unsere Tage gelten traditionelle Regeln, wie man sich in einer Kote benehmen soll. Sie stammen noch aus vorchristlicher Zeit. Ohne solche Regeln könnte ein Leben in einer Großfamilie mit vielen Mitgliedern auf so engem Raum nicht funktionieren. Sowohl jede Person als auch jedes Ding hat seinen bestimmten Platz in der Kote. In ihrer Mitte ist die Feuerstelle, die Wärme und Licht spendet. Gegenüber dem Eingang ist die Küche. Dieser Platz galt früher als heilig und man durfte nicht über ihn steigen. Eine der Göttinnen der Kote wohnt unter dem Küchenplatz. Wenn ein Gast hereinkam, sollte er sich gleich neben dem Eingang zu den Hunden und dem Feuerholz setzen, bis er hereingebeten wurde. Auch wenn der alte Glaube längst verdrängt wurde, empfinden manche Samen immer noch Unmut, wenn jemand gegen eine der Koten-Regeln verstößt. Darüber hinaus kommt es immer wieder vor, dass Touristen unaufgefordert und damit respektlos eine Kote betreten."
Bei Abwesenheit von Luxus fallen mir die letzten Zelt-Urlaube mit Sohn ein, auf Campingplatz, noch im rezenten Jahrtausend.

So arg abwesend war der Luxus ja gar nicht; draußen auf dem Parking stand das Auto, und Zivilisation war jederzeit erreichbar.
Und die sanitären Anlagen sind ja heutzutage ganz gut ausgebaut, in D.

Wir hatten uns zum Frühstück ebenerdig ausgebreitet, auf Isolima bzw. ursprünglichem Boden.
Unsere Nachbarn (die mit Wohnmobil und Vorzelt) konnten unseren Anblick nicht ertragen, und haben uns von sich aus Campingstühle und Klapptisch zur Verfügung gestellt.

Wenn ich aber die Abwesenheit des L. nur jenseits von Polar- oder Wendekreis ohne Störung zelebrieren kann, und somit auf expensive An- und Abreisen angewiesen bin, dann wird es tatsächlich zum Luxus.
@Autisirius

Ich würde einfach die Natur bewundern und glücklich sein, das zu erleben!

Eine meiner Schwestern kann seit 3 Jahren das Bett nicht mehr verlassen.....
Sie sieht nur mehr die Wände ihres kleinen Zimmers.....

Wie froh wär sie, die Welt mit ihren Schönheiten, der Natur....erleben zu können....

Ich habe an Zen-Meditationen teilgenommen. Stille ist wunderbar!
die stille, die man hören kann..........manchmal gibt es sie
@ Ninotchka

Dank für Erklärug @ Kota.
Einladung in Kota: das höchste Ehre.
Für Gast.
Gute Reise.

@ Leonetta

Zitatbeginn:
Eine meiner Schwestern kann seit 3 Jahren das Bett nicht mehr verlassen.....
Sie sieht nur mehr die Wände ihres kleinen Zimmers.....
Zitatende.

GrossTV an Wand schrauben.
Youtubeangebot nutzen:
https://www.youtube.com/results?search_ ... ohne+musik

= Erfüllung von Schwesterwunsch:

Zitatbeginn:
Wie froh wär sie, die Welt mit ihren Schönheiten, der Natur....erleben zu können....
Zitatende.
leonetta hat geschrieben: Der wahre Luxus ist die Abwesenheit von Luxus.

Diese Aussage gefällt mir!

In einer Berghütte nächtigen finde ich romantischer, als in einem Luxushotel: ...
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Der wahre Luxus ist die Abwesenheit von Luxus – einmal im Jahr für drei Wochen im Urlaub, weil es so romantisch ist?
Das ist ein Werbeslogan für Reiseveranstalter, die Ihren Luxusprodukten ein neues, Gewinn versprechendes Mäntelchen umhängen!

Der wahre Luxus ist, wenn ich mich so weit es von Konsumzwang und -verlockung frei mache, nicht nur im Urlaub, sondern im täglichen Leben. Wenn ich dahin komme, dass ich mir den allgegenwärtig und massenhaft angepriesenen, angebotenen und den meisten Menschen in unseren Breitengraden doch schon normal und unverzichtbar erscheinenden Luxus nicht leisten will!
Wenn ich es nicht mehr als „Mangel“ empfinde, meine Garderobe nicht im Wechsel der Jahreszeiten und Moden austauschen, mir nicht jede hype Küchenmaschine, nicht den regelmäßigen Restaurantbesuch … leisten zu können, sondern wenn ich beginne, all das gar nicht mehr unbedingt zu wollen!
Wenn ich in mein tägliches Leben weniger Konsum, mehr Stille, mehr Bewusstsein, mehr Gelassenheit … lasse und das genießen kann.

Dann ist die Abwesenheit von Luxus Luxus!

Alles andere ist ein Modetrend, dem ich folge, Werbung, der ich Macht über mich gebe ..., ist Konsum!
Wenn ich den Versuch einer Definition von Luxus wage, so würde ich es mit "Überflüssigem" oder mit "etwas, was wir Menschen nicht wirklich brauchen" beschreiben. Dann würde die Überschrift folgendermaßen lauten:

Das wahre Überflüssige ist die Abwesenheit von Überflüssigem.

Das könnte Gegenstand einer meditativen Betrachtung sein. Letztlich käme heraus:

"Im Nichts ist Alles enthalten!"
@leonetta Was dir vorschwebt, ist ein Luxus abseits vom Touristenstrom in vermeintlicher Abgeschiedenheit bei schönem Wetter und mit voll funktionsfähigen sanitären Anlagen und Strom.

Hast du wirklich einmal in einer Hütte mitten im Wald bei Regen oder Schnee, ohne Wasserleitung und Licht verbracht, das Holz fürs Feuer selbst hacken müssen, Wasser am Fluss geholt, dich im eiskalten Wasser gewaschen, ohne die Dusche aufzudrehen, dann vergeht dir der Asudruck "Romantik" sehr schnell und die Stille, die Tag und Nacht nach dir greift, kann zur Belastung werden.

Den Thread hier sehe ich als Luxusproblem an, das sich gut vermarkten lässt, wenn man den Menschen scheinbare Abgeschiedenheit vorgaukelt!
Ich finde den Thread und das Thema interessant. Es lohnt sich, sich mal ruhig hinzusetzen, in die Stille zu gehen und sich die Frage zu stellen:

Brauche ich das Alles wirklich? Macht mich das wirklich glücklich?
cron