Habt ihr schon mal was von den Kaspar Hauser Experimenten gehört?

Selbst ein genährter Säugling allerdings ohne liebevolle Zuwendung stirbt innerhalb kürzester Zeit.

Er verkümmert seelisch regelrecht. :(


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Mutter ist die, die zuhört.
Mutter ist die, die versteht.
Mutter ist die, die verzeiht.
Mutter ist die, die unersetzlich ist, .............
egal wie alt das Kind ist.
Ja, so sehen sich Mütter :wink:
loveley
Ich habe geschrieben, die Mutter ist das SYMBOL für Geborgenheit.
Die wirkliche Mutter mag sein oder gewesen sein wie auch immer - ein Symbol ist das Sinnbild, von dem die Wirklichkeit abweicchen kann - ist doch klar, oder?
In krisenhaften Situationen wünscht sich manch einer, zurück in den Mutterschoß kriechen zu können. Es ist ein verständlicher Impuls der Schwäche, dem der bewusste Mensch natürlich nicht folgen kann. Das Ziel heißt, erwachsen zu werden.
In Krisensituationen benutze ich meinen Kopf, wie immer im Leben :wink:
Ich kann nicht glauben, dass jemend der hier Anwesenden aus eigener Erfahrung weiß, was man in einem Schützengraben so denkt und schreit.
barbera hat geschrieben: loveley
Ich habe geschrieben, die Mutter ist das SYMBOL für Geborgenheit.
Die wirkliche Mutter mag sein oder gewesen sein wie auch immer - ein Symbol ist das Sinnbild, von dem die Wirklichkeit abweicchen kann - ist doch klar, oder?



Ja, natürlich das Symbol, das wurde allerdings bereits beschrieben.
Geht es hier nur um Schützengräben?
Hallo nettestierfrau,
ist das realistisch?
Mir sind all die von dir geschilderten Punkte nicht so gelungen.
Meine Kinder haben mal geschrieben:
Liebe Mutti, wir danken Dir für alles,
was Du für uns getan hast.
Wir haben Dich trotzdem lieb."
Als mir das Brieflein nach vielen Jahrzenten wieder in die Hände fiel,
hab ich vor Freude geheuelt.
Ich hab und hatte sie immer über Alles lieb,
aber manchmal platzte auch mein Kragen.
Jetzt kann ich es idealer, weil ich entspannter bin.
Wir haben ein schönes Miteinander
und das macht mich glücklich.
Gepardin hat geschrieben: Ja, so sehen sich Mütter :wink:


Vielleicht ist es auch so, dass Mütter so ihre Mütter sehen. :)
Barbera: du hast die Bedeutung einer Mutter, besonders
in der ersten Zeit nach der Geburt, wunderbar zusammengefaßt:
Mutter bedeutet: die Grundbedürfnisse werden gedeckt:
nach Wärme, Geborgenheit, Sicherheit, Nahrung, Schutz....
also das Urvertrauen entsteht,-der Urzustand des vollkommenen Glücklichseins.
Ich glaube, (fast) jede Mutter würde ihr Leben für das Kind geben!

Mutter und Kind sind bis zum 3. Lebensjahr eine Einheit. -
wie vorher als Embryo im Bauch...nachher eben außerhalb.
Viele Tiere können am ersten Tag schon laufen,- ein Zurückbleiben
von der Herde würde ihren Tod bedeuten...,
Menschen brauchen über ein Jahr, bis sie gehen lernen.
Sie sind viel länger unselbständig.

Natürlich entstehen später auch Reibereien, wenn sich das Kind lösen will
und muß: dann ist vielleicht die Phase des Verstehens und Verzeihens nötig...

Aber die Erinnerung an die erste Zeit, in der er Urvertrauen bekam,
läßt den Menschen später in Not nach der Mutter rufen.

Daß sie bei einem erlittenen Mangel nach der Mutter rufen,
halte ich für total unlogisch!
Warum sollte man Jemand rufen, der einem schon damals
in Stich gelassen hat, -der einem nicht gutgetan hat?
@nettestierfrau

Ja, es ist ja bekannt,dass Menschen gern verklären. :D
Jakob Bosshart

Ich kannte eine Hand, voll Narben, braun,
Zerrisen und fast krüppelhaft zu schaun.

Und dennoch schön, dieweil sie immerdar
Werktäterin der reinsten Seele war.

Wie freudig schnitt sie, wenn sie Brot uns schnitt,
Am frohsten, wenn sie selber Mangel litt.

Sie wurde alt; doch ob die Kraft auch wich,
Im Geben blieb sie stark und jugendlich.

Ich seh sie noch, und manchmal in der Nacht
Träum ich, sie fasse meine Rechte sacht.

Und rühre mir, wie einst im Trennungsschmerz,
Mit ihrem Drucke wunderbar ans Herz.


So viel Weltfremdheit und Irrsinn ist kaum zu ertragen.
Ist jetzt vielleicht ein wenig traurig, aber als kürzlich meine 91-jährige Tante verstarb, war "Mama" das letzte, was sie sagte. Ihre Mutter war an einer Blutvergiftung gestorben, als die Tante, die selber nie Kinder hatte, 11 Jahre alt war.