@verdandi
Obwohl ich versuche, mir gerade vorzustellen, wie Du wohl lebst, ob Du tatsächlich bei allem, mit dem Du Dich umgibst, was Du kaufst, ge- und verbrauchst, Deine hohen Ansprüche voll erfüllen kannst. Neugierig wäre ich darauf schon. Aber es geht mich letztlich nichts an, ob es bei Dir einen Widerspruch zwischen Anspruch und Realität gibt – das wäre wohl zu persönlich. Jedenfalls wünsche ich Dir, dass Du das schaffst und nicht allzu sehr darunter leidest, falls Du hier und dort doch vorerst mit Kompromissen leben musst.

Diesen Widerspruch gibt es doch bei Jedem und wenn die von mir erwähnte Bezeichnung eines Produktes MIT Label nicht angeboten wird, gibt es nur die Entscheidung für einen Kauf ohne Label oder gar keinen Kauf abzuschliessen.

Die Frage wäre also, weshalb dieses Angebot gar nicht existent ist.

Es geht nicht darum, ob ICH oder DU das schaffen würden einem solchen
Label Bedeutung und Kraft zu verleihen, sondern, ob es DIE MENSCHHEIT schaffen wird dies so zu bewerkstelligen.
Was soll er tun der Mensch um es Realität werden zu lassen? Dies wäre die filosofische Frage dazu.

@ filofaxi
Wenn nun Jemand helfen will, der gar nicht helfen kann, indem er für Menschen, die auch nicht helfen können, ein aufklärendes Spektakel aufführt, womit er Diejenigen betroffen stimmt, die gar nicht betroffen sind, während die Verursacher der Misere nicht aufgeklärt werden müssen, weil sie genau wissen, was sie da tun........

Es geht, wie ich schon erwähnt habe, um Etwas was totgeschwiegen werden soll, hinaus zu beklagen, auch Jenen zu offenbaren die nicht hinschauen wollen, die Zusammenhänge noch nicht erkannt haben.
Richtig, es ist eine Form der Aufklärung weil wir davon eben alle betroffen sind.

@ verdandi
Was die Bedeutung des Selbstwertgefühls betrifft, bin ich nicht Deiner Meinung. Aber vielleicht hast Du mich auch nur missverstanden. Natürlich muss ich die Freiheit und Unversehrtheit anderer achten. Es geht nicht darum, sich strafbar zu machen oder nicht. Die Betonung lag auf „eintreten“, d.h. sich aktiv für andere einzusetzen. Ohne ein gutes Selbstwertgefühl wäre ich dazu kaum in der Lage, weil ich viel zu sehr mit Selbstzweifeln und überhaupt mit mir selbst beschäftigt wäre.

Wie auch schon erwähnt, ist der Selbstwert nicht was wir uns selbst zugestehen oder vorenthalten, sondern eben auch Das was uns Andere an Anerkennung, Hilfe und Kompetenzen einzugestehen bereit sind.
Selbst ein Slumkind hat die Möglichkeit sich schützend vor ein kleineres Kind das bedroht wird hinzustellen oder es seinem Schicksal zu überlassen.
Dabei verliert das ältere Kind beim jüngeren selbstverständlich an Wert, wenn je nach Umstand kein Nutzen (keine Hilfe) von ihm zu erwarten ist.

@ mehusae

Du sagst, es käme nicht auf Dich oder mich an, sondern auf „die Menschheit“ - und dann sagst Du wieder „der Mensch“... Was denn nun? Und woraus besteht denn „die Menschheit“, wenn nicht aus einzelnen Menschen wie Dir und mir? Wie sollte „die Menschheit“ ohne den einzelnen Menschen etwas bewirken können?

Wenn der einzelne auf seine Ohnmacht und stattdessen auf die Zuständigkeit der Gemeinschaft (die aus einzelnen, wie ihm besteht) verweist, hat seine Sache schon verloren. – So handhabt das z.B. auch derjenige, der aus Resignation oder Protest und aufgrund der vermeintlichen eigenen Ohnmacht nicht mehr zur Wahl geht, aber damit zugleich denjenigen, die gegen seine Sache sind, kampflos die Macht überlässt.

Und was den Begriff „Selbstwert“ betrifft, verweise ich nur noch auf die Lexika.
Der Begriff ist schon rein sprachlich selbsterklärend.





@mehusae

…..Es geht nicht darum, ob ICH oder DU das schaffen würden einem solchen
Label Bedeutung und Kraft zu verleihen, sondern, ob es DIE MENSCHHEIT schaffen wird dies so zu bewerkstelligen.
Was soll er tun der Mensch um es Realität werden zu lassen? Dies wäre die filosofische Frage dazu....


Das biblische „Sollen“ spielt in der mosaischen Gesetzgebung die verpflichtende Rolle eines „Müssens“, sofern man unbehelligt von der Rache des beleidigten Gesetzgebers leben will, dessen Gesetze man missachtet und damit den im Stile einer mafiösen Schutzgelderpressung von ihm aufgezwungenen Vertrag gebrochen hat.

Das eher empfehlende „Sollen“ bei der Verabschiedung von „Menschenrechten ohne Pflichten“ hingegen ist da viel unverbindlicher und wird daher auch nur in seiner Möglichkeitsform gebraucht, indem man es als das bezeichnet, was sie idealerweise SEIN SOLLTEN, und nicht als das, was sie tatsächlich SIND – nämlich: nichts, als eine schöne Illusion.

Die dient den herrschenden Gesetzgebern dazu, die Hoffnung auf bessere Zeiten aufrecht zu halten, welche möglichst ein Leben lang bestehen bleibt, damit ihr Volk die gute Laune nicht verliert, wie es auch schon in der Familie praktiziert wird, wo es beim scheinheiligen Vater immer noch heißt: „Solange du deine Füße unter meinen Tisch stellst, hast du nur dann ein Recht auf Grundversorgung, wenn du bedingungslos gehorchst – danach kannst du in deiner eigenen Familie mit dem Vorrecht des wirtschaftlich Stärkeren selber die dort geltenden Gesetze bestimmen!“

...Es geht, wie ich schon erwähnt habe, um Etwas was totgeschwiegen werden soll, hinaus zu beklagen, auch Jenen zu offenbaren die nicht hinschauen wollen, die Zusammenhänge noch nicht erkannt haben.....

Mit dem öffentlichen passivischen Beklagen und dem aktivischen, gerichtlichen Beklagen werden zwei unterschiedliche Ziele verfolgt:

Mit ersterem bettelt man um Verständnis für sein Leid - in der Hoffnung, eine barmherzige Seele zu finden, die Einen mit der schönen Illusion darüber hinwegtröstet, dass das Leiden ja nicht ewig währt, und die vielleicht sogar solange Händchen hält, damit man als Leidender nicht so alleine da steht.

Mit dem anderen nimmt man sein Recht in Anspruch, nicht um Barmherzigkeit bitten zu müssen, sondern sie auch gegen den Willen derer, die sie Einem verweigern wollen, um sich nicht selber dabei zu schädigen, gerichtlich erzwingen zu können.

Eine Aufklärung ist natürlich erst dann von Nutzen, wenn sie – wie Buddha schon sagte - dazu dient, die Ursache des Leidens zu beheben, und nicht, indem man Menschen, die schon soweit durch christliche Indoktrination betäubt worden sind, dass sie den Missstand gar nicht mehr als leidvoll empfinden, bis sie irgendwann tot umfallen, lediglich ihre missliche Lage auf schmerzliche Weise bewusst macht.

….Wie auch schon erwähnt, ist der Selbstwert nicht was wir uns selbst zugestehen oder vorenthalten, sondern eben auch Das was uns Andere an Anerkennung, Hilfe und Kompetenzen einzugestehen bereit sind. ….

Der Selbstwert ist nicht "auch", sondern "ausschließlich" der Wert, den man selber für Andere hat, denn man kann nicht Käufer und Verkäufer, der sich auch noch obendrein als Ware selber wertschätzt und sich dann meistbietend an sich selber verkauft, alles in ein und derselben Person sein - nur, um die Macht zu erlangen, seinen Handelswert beim seinem jeweiligen Handelspartner ganz alleine bestimmen zu können.

Statt dessen muss der Mensch sich wohl oder übel damit abfinden, dass er für Denjenigen, der ihn und seine Leistung nicht braucht, völlig wertlos ist - ganz gleich, wie hervorragend die Qualität dessen, was er anzubieten hat, auch immer sein mag.
Dies dient den herrschenden Gesetzgebern dazu, die Hoffnung auf bessere Zeiten aufrecht zu halten, welche möglichst ein Leben lang bestehen bleibt, damit ihr Volk die gute Laune nicht verliert, ​......

Es ist besser, Deiche zu bauen, als darauf zu hoffen, dass die Flut allmählich Vernunft annimmt.
Hans Kasper

Eine Aufklärung ist natürlich erst dann von Nutzen, wenn sie – wie Buddha schon sagte - dazu dient, die Ursache des Leidens zu beheben, .....

http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=78807

Ist es nicht die Art und Weise, le ton wie etwas an die Frau/ den Mann und vor allem an das Kind getragen wird, qui fait la musique?

http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=73327

Der Mensch verkümmert, sowohl körperlich wie auch seelisch-geistig, wenn er nicht schaffend, schöpferisch tätig sein kann.
Entwicklung mit Frohsinn kann im Menschen nicht auf Befehl geweckt werden aber wenn sie spürbar werden soll, muss ihm dafür den Boden zur Betätigung und Übung bereit liegen.
Wird einem Säugling und Kleinkind nicht zugestanden Bedürfnisse seinem Wesen gemäss befriedigt zu bekommen, wird es sich unwohl und mit Übel damit abfinden müssen und auch dementsprechend geprägt werden, was sich in jedem Fall, zuerst in der Schulzeit und dann im weiteren Verlaufe seines Lebens, unangenehm bemerkbar machen wird.

Machthaber müssen also darum besorgt sein, die entsprechenden Mittel dafür zu budgetieren, was damit beginnt Mindestlöhne so festzulegen, dass eine Ehepartnerin und Mutter nicht gezwungen ist auch noch ausserhäuslich für den Unterhalt der Familie, oft auch unter schlechtesten Bedingungen, beitragen zu müssen.
Familienfrauen-Arbeit muss dringendst auch dem Einsatz der Nichtfamilen-Frauen-arbeit in Form eines Mindestlohnes gleich gestellt werden!
Das ist dann gelebte Prävention die ALLEN Menschen einer Gemeinschaft zugute kommt und nicht nur einem elitären kleinen Kreis vom "liebenden Gott" Bevorzugten.

Und bevor weitere Bankensanierungen vorgenommen werden, steht nun schluss-endlich zuvor die Familiensanierung im Vordergrund.
….Es ist besser, Deiche zu bauen, als darauf zu hoffen, dass die Flut allmählich Vernunft annimmt.
Hans Kasper ….


Der Spruch gilt nicht nur für Diejenigen, die sich vor (Natur-)Gewalt fürchten und sich davor schützen, indem sie aktivisch in den warmen Süden flüchten, oder sich passivisch doppelt warm anziehen, wenn der Winter naht, sondern auch für Diejenigen, die die rücksichtslosen, pflichtvergessenen (Steuer-) Flüchter oder (gewinnmaximierenden) Selbstschützer daran hindern wollen, dies auf Kosten Anderer zu tun, die aufgrund von fehlenden Ressourcen den harten Winter nicht alleine überstehen würden.

Die bauen dann eigenmächtig eine Mauer gegen Flüchtlinge von Innen nach Außen, was genauso auf Kosten der Freiheit bestimmter Bevölkerungsgruppen geht, wie die Mauer gegen Flüchtlinge von Außen nach Innen und nennen es demokratisch, oder sogar vernünftig, weil es vor Allem ihrem eigenen Zwecke dient.

Da aber das, was für den Einen nützlich und daher vernünftig ist, aber für den Andern schädlich und daher unvernünftig, kann man hier nicht mit dem, was – nach Kant - für Alle gleichermaßen vernünftig ist, argumentieren, denn auch die Flut würde vernünftig handeln, wenn sie bewusst die Dämme einreißen täte, um sich nötigenfalls mit Gewalt – dh auch gegen den Willen der Deichbauer - den Platz zu verschaffen, um sich auf dem Land auszubreiten, wenn das Flussbett nicht mehr genügend Platz für die Wassermassen bieten kann.

Da die Flut jedoch keine vernunftbegabte Person ist, die zielgerichtet und damit sowohl im eigenen Sinne, als auch im Sinne Anderer entscheiden kann, muss sie zwangsläufig im eigenen Sinne handeln, was immer richtig für den eigenen Zweck ist und falsch in Bezug auf andere Zwecke.

Der Mensch hingegen kann nicht nur vernünftig und damit richtig für die eigenen Zwecke entscheiden, sondern auch unvernünftig und daher falsch für die eigenen Zwecke handeln, was aber im Sinne eines Gesetzes, welches für Andere gut ist, für richtig gilt.

Dass die Überschwemmung des Landes durch die Flut für die Deichbauern keinen Sinn macht, weil es nicht in ihrem Sinne ist, heißt noch nicht, dass dies daher völlig sinnlos und damit absurd sei, weil sie ohne die Flut nämlich auch keine Deichbauern sein könnten. Hier dient die scheinbare genauso wie die echte Fremdbestimmung dazu, sinnvollerweise das sein zu können, was man gerade ist, anstatt ewig nach einem Sinn hinter dem Sinn suchen zu müssen, den es gar nicht gibt.

Ein noch besseres Beispiel für den stoischen Umgang mit dem Unvermeidbaren in einer weniger dramatische Alltagssituation ist das mit dem permanenten Wind, den die Einen als amoralisch beschimpfen, während sie ständig gegen ihn ankämpfen und ihn mit magischen Mitteln zu beschwören trachten, während Andere sinnvollerweise Windmühlen bauen, um sich vernünftigerweise seine Kraft zunutze zu machen, was natürlich auch mit dem Wasser geht.

…..http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=78807

Ist es nicht die Art und Weise, le ton wie etwas an die Frau/ den Mann und vor allem an das Kind getragen wird, qui fait la musique?....


Den Gewaltbegriff nur auf körperliche Einwirkungen zu beschränken, weil die optisch am leichtesten nachweisbar sind, wird dem Tatbestand in keinster Weise gerecht. Das, was man psychische Gewalt nennt, beginnt oder endet auch nicht erst beim geräuschvollen und barschen Befehlston, sondern umfasst das ganze Spektrum der eingeschränkten sozialen Bewegungs- und Handlungsfreiheit eines Anderen gegeg seinen Willen, welches bereits mit der Nötigung durch Inaussichtstellung von Belohnung bei Gehorsam beginnt, die gleichzeitig die Androhung von Strafen bei Ungehorsam impliziert, bis hin zum Vollzug derselben.

Dass hier auch der Machtloseste sich aller verfügbarer Mittel bedient, um sich dem Diktat des Stärkeren zu entziehen und gleichzeitig zu beweisen, dass er doch nicht so machtlos ist, sich Alles widerspruchslos gefallen zu müssen, ist nicht nur einer besonders von elterlicher Gewalt geprägten Kindheit geschuldet, sondern ein ganz natürlicher und damit vernünftiger Impuls zur Lebenserhaltung – selbst wenn dies nicht einmal bewusst, sondern ganz unwillkürlich und spontan geschieht, dass man zurückschlägt, wenn man angriffen wird – aus reinem schopenhauerschen Überlebenswillen.

….. http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=73327 ….

Dass hier auch der Machtloseste – wie in diesem Falle der von den Schülern terrorisierte Lehrer - sich aller verfügbarer Mittel bedient, um sich dem Diktat des Stärkeren zu entziehen und gleichzeitig zu beweisen, dass er doch nicht so machtlos ist, sich Alles widerspruchslos gefallen zu müssen, ist nicht nur einer besonders von elterlicher Gewalt geprägten Kindheit geschuldet, sondern ein ganz natürlicher und damit vernünftiger Impuls zur Lebenserhaltung – selbst wenn dies nicht einmal bewusst, sondern ganz unwillkürlich und spontan geschieht, dass man zurückschlägt, wenn man angriffen wird – aus reinem schopenhauerschen Überlebenswillen.

…..Der Mensch verkümmert, sowohl körperlich wie auch seelisch-geistig, wenn er nicht schaffend, schöpferisch tätig sein kann.
Entwicklung mit Frohsinn kann im Menschen nicht auf Befehl geweckt werden aber wenn sie spürbar werden soll, muss ihm dafür den Boden zur Betätigung und Übung bereit liegen. ….


Wie wir schon früher festgestellt haben, funktioniert auch Erziehung als Hilfe zur Selbsthilfe in einem System voller sozial notwendiger und damit auch gerechtfertigter Einschränkungen des Einzelnen zugunsten Anderer am Besten mit der sanften Gewalt der Verführung durch Inaussichtstellung von Belohnung für Wohlverhalten, was allerdings immer noch als Zwang empfunden wird, solange der Betreffende extrinsisch und nicht intrinsisch motiviert wird.

Für den Idealfall wäre es also sinnvoll, ihm zu erklären dass das, was er tun oder lassen sollte, eine Empfehlung darstellt und keinen Befehl, und zu begründen, warum es vor Allem für ihn selber gut ist und nicht nur für Andere. Bei noch kleineren Kindern sollte man die Kunst der Ablenkung anwenden, um sie von ihrem falschen Handeln abzubringen, damit es gar nicht erst zu einem Machtkampf kommen kann, in dem das Kind unweigerlich den Kürzeren zieht.

…..Wird einem Säugling und Kleinkind nicht zugestanden Bedürfnisse seinem Wesen gemäss befriedigt zu bekommen, wird es sich unwohl und mit Übel damit abfinden müssen und auch dementsprechend geprägt werden, was sich in jedem Fall, zuerst in der Schulzeit und dann im weiteren Verlaufe seines Lebens, unangenehm bemerkbar machen wird....

Es gibt auch Kinder, die dabei lernen, sich ins Unvermeidliche zu fügen, und die besonders froh sind, wenn sie später als Erwachsene die Freiheit zugestanden bekommen, selber bestimmen zu dürfen, wie sie mit den eigenen Kindern umgehen wollen – und zwar ohne die vielgehassten Schläge auf den Hinterkopf, die das Denkvermögen angeblich erhöhen sollten, von denen ihnen damals aber nur das Hören und Sehen verging.

…..Machthaber müssen also darum besorgt sein, die entsprechenden Mittel dafür zu budgetieren, was damit beginnt Mindestlöhne so festzulegen, dass eine Ehepartnerin und Mutter nicht gezwungen ist auch noch ausserhäuslich für den Unterhalt der Familie, oft auch unter schlechtesten Bedingungen, beitragen zu müssen.
Familienfrauen-Arbeit muss dringenst auch dem Einsatz der Nichtfamilen-frauen-Arbeit in Form eines Mindestlohnes gleich gestellt werden!
Das ist dann gelebte Prävention die ALLEN Menschen einer Gemeinschaft zugute kommt und nicht nur einem elitären kleinen Kreis vom "Liebenden Gott" Bevorzugten. ….


Zwar SOLLTE der göttliche Vater idealerweise auch tatsächlich gütig sein, um seinen Namen zu Recht zu tragen und der damit verbundenen Ehre, einer Familie vorstehen zu dürfen, würdig zu sein, aber er MUSS es keineswegs, solange er die Macht dazu hat, seinen Schutzbefohlenen auch mit Gewalt seinen Willen aufzwingen zu KÖNNEN, wenn er keine Lust hat, den Unwürdigen Hilfe angedeihen zu lassen und den Sündern gegenüber gnädig zu sein.

…..Und bevor weitere Banksanierungen vorgenommen werden, steht nun schluss-endlich erst die Familiensanierung im Vordergrund. ….

Wo denn? Und von wem denn? Das geht doch nur bei Einem selber, und noch nicht mal da, wo Einem vor lauter zwanghafter Gier die dafür nötige Disziplin fehlt.

Die Forderung nach mehr sozialer Gerechtigkeit ist erst dann sinnvoll, wenn man sie auch durchsetzt, denn sonst bleibt sie nur eine schöne Wunschvorstellung, die niemals in Erfüllung geht, weil Diejenigen, von denen sie gewünscht wird, kein Interesse an ihrer Verwirklichung haben, denn sonst müssten sie sich ja unvernünftigerweise selber schädigen.

So müssen wir froh sein, überhaupt noch am Leben und handlungsfähig (schöpferisch tätig) zu sein, wenn wir im stoischen Gleichmut wie Sisyphos jeden Tag aufs Neue unseren Stein den Berg raufrollen (oder wie der Christus sein Kreuz auf uns nehmen, indem wir die Suppe, die wir uns eingebrockt haben, auch wieder auslöffeln) und sollten diese Pflicht der Schuldentilgung als den Sinn unseres Lebens akzeptieren – und zwar möglichst, ohne dabei ständig sinnloserweise davon zu träumen, dass wir die freie Wahl hätten, es auch nicht tun zu müssen, wenn wir es auch verweigern könnten.