Eine Einladung beim Präsidenten von Junagath. Die Bilder sollen zeigen, wie freundlich und sauber die Inder sind, nicht nur bei Wohlhabenden, alle sind immer sehr zugänglich und gastfreundlich. Auch in einfachen Häusern ist alles sauber und die Töpfe blank, obwohl mit Feuer gekocht wird.

Doch die meisten leben in einfachen Häusern mit der ganzen Familie (mitunter vier Generationen, hier 3). Meist sieht man nur die Väter mit dem Kind auf dem Schoß vor dem Haus sitzen oder im Bus mit dem Kind zum Arzt fahren.
Die Frauen sind immer in schönen farbigen Saries gehüllt und mit Armreifen geschmückt. An den Füßen haben manche mächtige Silberreifen.
In Restaurants gibt es nur Kellner, doch die Frauen gehen mit ihren Freunden und Kindern auch ohne Mann essen, was bei vielen moslemischen Frauen undenkbar wäre.
Es arbeiten viele Frauen in Banken und in Verwaltungen, so dass man inzwischen von einer Gleichberechtigung ausgehen kann.
Aber auch im Straßenbau sind viele Frauen beschäftigt, sie tragen ihre Lasten in Körben auf dem Kopf, Maschinen sieht man kaum.

Die Kinder gehen im Schnitt nur sechs Jahre zur Schule und müssen Schuluniformen tragen. Sie haben kaum Spielzeug und können sich nur mit sich selbst beschäftigen. Man sieht kaum mal Kinder lebhaft miteinander spielen, meist nur still sitzend oder sich unterhaltend.
Ab etwa dem 10. Lebensjahr sieht man Kinder arbeiten, sehr oft Jungen, die die Tische in Restaurants säubern oder irgend etwas verkaufen .
Mit großer Wahrscheinlichkeit müssen alle Kinder Handarbeiten verrichten, wie sticken, Zierdosen und Kugelschreiber mit Spiegeln und winzigen Perlen zu verzieren, die dann verkauft werden und somit zum Lebensunterhalt der Familie beitragen.
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