Oder vielleicht auch zwei ohne? Ja, ja, das dumme Ego muss sich halt immer in geistlose Diskussionen einlassen!
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R.Baba
Das Herz lernt nicht.
Es erinnert sich.....



M. Amenti



...und es ist das Herz, das sich berühren lässt....und der Verstand?
Konzepte

sind auch von Natur aus nichts böses. Sie haben, wie auch die meisten Regeln und Gesetze, oft sogar aus der relativen, persönlichen Perspektive durchaus einen Sinn:

Sie sollen in widersprüchlichen Situationen, in denen das Ich in Zweifel geraten und dadurch gelähmt werden kann eine eindeutige, klare Vorgabe liefern, die es erlaubt, mit dem Geschehen fließend umzugehen.

Wie üblich übertreiben es jedoch viele Menschen auch mit ihren Konzepten völlig maßlos.

Sie werden verherrlicht, über alles gestellt, verabsolutiert, erzwungen und ständig noch vermehrt, erweitert und verbessert.

Und dann werden sie in Schulen, Instituten, Kursen, Seminaren, bei allen möglichen extra dafür erfundenen Events gelehrt, eingetrichtert, dem heute ohnehin schon absolut nicht mehr überschaubaren Berg von total widersprüchlichen Konzepten, Regeln und Gesetzen hinzugefügt und erleichtern schon lange nicht mehr in widersprüchlichen Situationen die Entscheidungen, sondern führen im Gegenteil aufgrund ihrer eigenen Widersprüchlichkeiten erst in die gefürchtete Lähmung, Stillstand, das Gefühl vollkommen gefangen zu sein.

Selbst die „traditionelle“, die moderne und die alternative Medizin heilt schon lange nicht mehr und ihre Spezialisten haben ihre Fähigkeiten darauf zurecht gestutzt, nur noch Kataloge von Konzepten, Techniken und Methoden anzuwenden, nach denen alle Menschen wie ein künstlicher, technischer Gegenstand, eine Maschine oder ein Auto zu funktionieren haben.

Auch wenn das teilweise sogar ganz gut funktioniert, hat es die Menschheit doch vollkommen vom bewussten, wachen Sein im Jetzt abgeschnitten und in eine künstliche Idealwelt aus eben lauter Gedanken, Regeln, Gesetzen und Konzepten gezogen, die zwar mitten im Leben existiert, aber fast nichts mehr damit zu tun hat.

Selbst das Fühlen und die Gegenwärtigkeit, das unmittelbare verbunden Sein und Fließen mit allem und die Liebe werden esoterisch und spirituell konzeptionalisiert und kommerzialisiert, zum Zwang und Stress gemacht, was immer tiefer in den realitätsfremden Traum von Idealwelten führt und noch weiter vom erfüllten, wachen Sein im Jetzt weg in das Gefühl von Abtrennung und Gefangenschaft zieht.

Und das alles nur im Kopf, während unser Geist die ganze Zeit vollkommen frei, mitten im Leben und mit allem und jedem verbunden ist.


R. Baba
Er [Christus] wurde durch die brennende Erwartung seiner Bewunderer zu dieser Rolle verführt, die meinten, er habe eigentlich eine Botschaft seines Gottes zu bringen. Darin war er völlig aufrichtig, kein Betrüger und kein epileptischer Mystiker, kein Verrückter und auch kein politischer Rebell, der das Vertrauen der Menschen missbrauchte. Als er merkte, dass er die Menschen trösten und ihren kranken Herzen neue Hoffnung geben konnte, dass er die Fähigkeit hatte, dass sie sich wieder besser und leichter fühlen und ihre Augen wieder glänzen zu lassen, da begann er selbst zu glauben, dass er irgendeine Mission zu erfüllen hatte, in dem frommen Sinn, in dem die Menschen in der Regel darüber dachten. Er nahm die Rolle eines religiösen Führers an und brachte sich damit in eine schwierige Position. Anfangs merkte er noch nicht, was mit ihm geschah. Doch als die Forderungen, Wunder zu tun und seine Macht zu beweisen, immer zahlreicher wurden; als sie ihn immer häufiger fragten, ob er nun der Messias sei, den die Propheten angekündigt hatten; als er anfangs nicht wusste, was er ihnen antworten sollte, aber langsam seine Macht über die Menschen bemerkte und damit die Macht der Menschen über ihn übersah, da fiel er einer Volksseuche zum Opfer, die bis zu dem Zeitpunkt, wo diese Zeilen an die Öffentlichkeit gelangen, weder verstanden noch überhaupt erkannt worden war. Unbeabsichtigt, unwissend und naiv nahm er die Rolle an, die sie ihm auferlegten; und er begann, die Sprache eines Propheten oder Messias und die Art des Auftretens eines religiösen Führers anzunehmen. Das zu sehen ist heute genau so leicht, wie damals für ihn, so zu handeln. Auf diese Weise wurde Christus ein Opfer der Sehnsucht der Massen nach einem Idol, von dem sie Hoffnung und Stärke für ihre öden Seelen trinken können. Christus konnte sich aus Liebe zu den Menschen ihnen anpassen; sie aber waren nicht in der Lage, sich auch ihm anzupassen. Da gab es nicht einmal einen Kompromiss. Die Massen waren von Anfang an stärker, und sie blieben bis zum heutigen Tage die alleinigen Sieger, im Guten wie im Schlechten.

aus: Wilhelm Reich, „Christusmord“
Ein Krieger gewinnt keine Kraft und Freude damit, dass er das ganze Universum analysiert, um seine Handlungen zu planen, unentwegt jeden Schritt bis ins kleinste Detail zu berechnen, darüber nachzudenken, zu reden und schreiben, sondern durch unbeirrbares, mutiges, entschlossenes Handeln voller Hingabe und Vertrauen ohne jeden Gedanken und jede Hoffnung auf Erfolg oder eine Belohnung.

Die Belohnung liegt schon in der Freude des hingebungsvollen Handelns. Alles Andere ist eine Jagd nach Karotten.


R.Baba
Narren hasten, Kluge warten, Weise gehen in den Garten.

Rabindranath Tagore

Grüsse aus dem Rosengarten
https://www.focus.de/kultur/leben/butth ... Vob5Ez8Hpg



Transassoziation
"Ist das Rad die dreissig Speichen?
Nein - es dreht sich um ein Loch.
Ist der Ton der Wert des Topfes, nit sein Hohlraum -
sags mir, Koch?
Und das Haus mit Fenstern, Türen,
alles ein- und auszuführen -
denket mal, was wär es doch,
ohne Loch.
Müssens wohl schon gelten lassen:
Wert ist da, wo wirs nit fassen!"


Gusto Gräser
Morgenstimulus:

Find your inner Nazi!
Weil der Deutsche unfähig ist, zu trauern, macht er aus dem Holocaust einen pathologischen Schuldkult, indem die Empörung für alle Zeiten aufrecht erhalten wird. Und weil er nicht trauern kann, kann er den Holocaust weder verarbeiten noch bewältigen. Um echte Trauer zu empfinden, wäre Selbstreflexion vonnöten, die Einsicht, dass der Nazi kein feindliches Ereignis "da draussen" ist, - etwas, was nur Andere betrifft - sondern ein abgespaltener Aspekt seines eigenen Ichs. Solange er dies nicht einsieht, wird er weiterhin "Nazis" projezieren/konstruieren, um sein Feindbild aufrecht zu erhalten - völlig unbewusst darüber, dass er selbst es ist, der mit Nazimethoden imaginierte Nazis jagt. Erst wenn die Projektion zurückgeholt wird, ist (Selbst-) Vergebung möglich.


lolosophian


....sorry, aber das führt ein wenig über die hochbewaffnete, gelangweilte Hausfrauen/männer Spiegel-u. Projektions-methode/fläche hinaus....
Würdest Du Dich nicht so egozentrisch auf Deiner Projektionsfläche bewegen, könnte man sogar interessante Diskussionen mit Dir führen!
Jemand, der sich einredet, er müsste fixe spirituelle, religiöse, magische, esoterische, rationale oder naturalistische Konzepte pflegen, wie er zu sein, denken, fühlen und handeln hat, versucht sich selbst zu manipulieren, ohne sich dessen und dass er sich damit nur selbst entwertet und begrenzt, bewusst zu sein und leugnet es.

Es ist für ihn unumstößlich und unveränderlich seine wahre Natur, sein tiefstes, inneres Empfinden, die einzige, absolute Wahrheit.

Da sich nun aber das Selbst, der Geist, das absolute, unbegreifliche Unendliche, das unsere wahre Natur ist, nur in Grenzen manipulieren lässt, tut es das, was es nicht tun darf, einfach im scheinbaren Außen.

Die Person belügt und manipuliert sich also nicht nur ständig selbst und fühlt sich deswegen gefangen, behindert, ausgeliefert, sie versucht auch ständig im Außen zu manipulieren und verbessern.
Aber darauf fällt auch nur rein, wer glaubt, sich selbst zu kennen und irgend etwas nicht zu sein.

Wer sich dagegen tatsächlich selbst kennt, erkennt sich auch in jeden scheinbaren anderen wieder und durchschaut dessen Spielchen.


R.Baba
Wahrnehmung ist alles

Du nimmst wahr. Oder nicht.
Den Unterschied zwischen diesen beiden Möglichkeiten zu erkennen,
entscheidet über Erlösung und Gefangenschaft!
Das, was Du wahrnimmst, erlöst sich in Dir als Wahrnehmungsraum.
Die einzige Frage ist:
Nimmst Du überhaupt wahr oder bestätigt sich Deine Welt immer wieder wie von selbst?
Dann nimmst Du gar nicht wahr!
Und so wird Dir nicht bewusst, wer oder was statt Deiner durch Dich spricht, erlebt und denkt!

So bleibst Du in einer Welt gefangen, die sich für Deine Wirklichkeit hält.
Und deshalb nicht über sich hinausfinden kann.
Zu Dir. In den Raum Deiner Möglichkeiten.
In dem sich Dein Leben endlich wahrnehmen lernt.
Weil es anders nicht zu sich kommen kann.

Die reine, meinungslose Wahrnehmung führt zu Dir.
Verstehst Du, was das bedeutet?!
Kannst Du das spüren?


Daniel Herbst
Masrltov

Maseltov bedeutet in jedem Fall, egal wie man es nun schreibt „gutes Glück“. Gutes Glück ist ja eigentlich ein schöner Wunsch, aber wenn man jemandem wünscht, dass er Glück haben soll, dann sollte das genügen. Warum muss man „gutes Glück“ wünschen?

Weil ein Mensch nicht immer weiß, was gut für ihn ist. Sie haben sicher von Menschen gelesen,, die das Glück hatten, einen großen Lottogewinn zu machen, die danach aber nicht imstande waren, vernünftig mit Geld umzugehen.
Dann ist dieser Lottogewinn nur ein Masel, aber kein Maseltov. Glücklich sein ist jedoch etwas ganz anderes. Nämlich die Fähigkeit zu haben, unser Leben mit anderen friedlich und liebevoll zu gestalten.

PAUL CHAIM EISENBERG

50-plus Treff ist ein Medium, das hierfür eine Möglichkeit bietet.
Wenn ich es auf möglichst viele Likes abgesehen hätte, würde ich auch nur über Liebe, Wohlwollen, Mitgefühl, Authentizität, Gewahrsein und Absichtslosigkeit in den höchsten Tönen schwärmen.

Was ich interessanter finde, sind Konzepte.

Wie Liebe, Wohlwollen, Mitgefühl, Authentizität, Gewahrsein, Absichtslosigkeit, auch Karma, Nondualismus, Frieden, alles, was gern in die spirituelle Schublade gesteckt und überhaupt alles, was als immer nur wahr, richtig und gut oder immer nur unwahr, falsch und böse betrachtet wird.

Konzepte, ganz gleich, wie weit, offen, vorausschauend, perfekt man sie auch zu stricken versucht, wirken in einer theoretisch unendlichen, aber praktisch immer begrenzten Welt natürlich auch immer begrenzend.

Sie können das, was sich Manche von ihnen versprechen, eine dauerhafte Zukunft in Sicherheit, ohne unangenehme Gefühle, Schmerzen, Probleme, Leid, Widersprüche, Zweifel und Konflikte nicht bringen.

Das zu glauben programmiert sogar schon den garantierten Fortbestand der sich durch die persönliche Geschichte ziehenden Widersprüche und Konflikte für die Zukunft. Zumindest diese Sicherheit geben uns die Konzepte.

Sie zu verherrlichen, verabsolutieren, anzubeten, predigen, über die lebendige Wahrnehmung des Seins im Augenblick zu stellen, sie zum immer einzig Wahren, Guten, Richtigen und Schönen zu erklären ist also mehr als töricht, denn es befreit nicht, sondern hält in der Endlosschleife gefangen, durch die Impulse des Seins in Widersprüche, Schmerz und Leid verwickelt zu werden und dem Zwang, immer wieder auf die gleiche, törichte Art und Weise darauf reagieren, die Konzepte immer wieder zu bestätigen, für sie zu kämpfen, sie durchzusetzen ohne sich bewusst zu sein, was man da sinnloses tut: alles auf Karotten setzen, die nur abstrakte Ideale sind.


R.Baba
Der intuitive Geist ist ein Geschenk und der rationale Geist ein treuer Diener. Wir haben eine Gesellschaft erschaffen, die den Diener ehrt und das Geschenk vergessen hat.

Albert Einstein