dann mach ich mal mit dem Thema "Chaos" weiter....

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Chaoten sind heute stark im Vorteil: sie finden sich in unserer Gesellschaft bestens zurecht.
© Ernst Ferstl
(*1955), österreichischer Lehrer, Dichter und Aphoristiker

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Und aus dem Chaos sprach eine Stimme zu mir:
"Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen!", und ich lächelte und war froh, und es kam schlimmer...!
Büroweisheit
:lol:
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Wer nicht überzeugen kann, sollte wenigstens Verwirrung stiften.
Deutsches Sprichwort

(sorry - konnte mich nicht bremsen)...... :oops:
Lasst euch nicht durch irgendwelche Konzepte, Ideologien, Lehren, Religionen, Esoterik, Wissenschaft und ihre Vertreter, Schriften, Lehrer und Meister täuschen.

Darin, irgend etwas, das in euch erscheint, zu bekämpfen, beseitigen, verhindern, leugnen, liegt KEIN Frieden und es wird ihn auch nie herbeiführen oder euch ihm auch nur einen Millimeter näher bringen.

Frieden und Liebe, im Inneren wie außen, werdet ihr nur finden, wenn ihr mit allem, was erscheint, in Frieden und Liebe SEIN könnt. Alles Andere IST KRIEG.


R. Baba

Weibliche Energie! :D
dann mach ich jetzt mal mit "Frieden" weiter....
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Frieden kannst du nur haben,
wenn du ihn gibst.

Marie von Ebner-Eschenbach
(1830 - 1916), Marie Freifrau Ebner von Eschenbach, österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin

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Friede nur so lange währt,
als dein Nachbar ihn begehrt.
Deutsches Sprichwort

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Ein einfältiger Mann fragte einen Gewappneten, was er vorhätte. Der antwortete, er wolle in den Krieg ziehen.
Was tun?
Leute umbringen. Städte und Dörfer anstecken.
Warum?
Auf daß man Frieden habe.
Antwortete jener: Warum macht man dann nicht Frieden, ehe man solche Untat anrichtet?

Julius Wilhelm Zincgref
(1591 - 1635), deutscher frühbarocker Lyriker und Spruchdichter
Ich wünsche Dir einen Menschen, dem Du vertrauen kannst
und der Dir sagt, was er fühlt und denkt,
der Dir Sicherheit gibt und Vertrauen,
bei dem Du Dich geborgen fühlen kannst, was immer geschieht.

Ich wünsche Dir einen Menschen, vor dem Du Dich nicht verstecken musst,
und der vor Dir nicht Verstecken spielt, wo Du sein kannst, wie Du bist,
mit Freuden und Fehlern, mit Lachen und mit Deinen Tränen.

Ich wünsche Dir einen Menschen, vor dem Du Dich
nicht dauernd verteidigen musst,
der Dich nicht in ein fixes Bild pressen will, der Dir
Veränderungen zugesteht und Dich sein lässt, wie Du bist.

Ich wünsche Dir einen Menschen,
in dessen Nähe, Du ganz Du selbst sein kannst,
und der Dir hilft, auf Deinem Weg, ein immer besserer Mensch zu werden.

Ich wünsche Dir einen Menschen, der Dir vergeben und der vergessen kann,
der sich entschuldigen kann, wenn er einen Fehler gemacht hat,
der nach einem Streit Dir die Hand zur Versöhnung
wieder reicht und den ersten Schritt zu Dir macht.

Ich wünsche Dir einen Menschen, der Dich wirklich liebt:
Nicht obwohl und nicht deshalb, sondern trotzdem und auch nicht weil,
sondern ohne wenn und aber, einfach Dich, wie Du bist.

Aus: Rupert W. Federsel – „Sie können die Sonne nicht verhaften“
Blumen streben
dem Licht zu,
nach Sonne,
denn ohne Sonne
können sie
nicht einfach so
blühen,
nicht einfach so
leben.

Menschen streben
dem Glück entgegen,
nach Liebe,
denn ohne Liebe
können sie
nicht glücklich sein,
sind sie
in der Seele tot.

Lass uns
einander lieben,
leben.

(R.R.)
Von Zeit zu Zeit muß man sich, durch den Umgang mit guten und kräftigeren Menschen gewissermaßen neu einbinden lassen, sonst verliert man einzelne Blätter und fällt mutlos immer mehr auseinander.
Friedrich Wilhelm Nietzsche (1844 - 1900), deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
Recht hat er!
"All die Appelle - bedingungslos zu lieben, nur zu sein, anstatt zu tun, im Herz zu sein anstatt im Verstand, im Hier-und-Jetzt zu sein, gewahr zu sein, aufmerksam zu sein, zu vergeben, zu akzeptieren was ist, sich hinzugeben, der inneren Stimme zu folgen und was es noch so alles an Appellen gibt in der spirituellen Welt; sie alle erledigen sich mit einem Schlag, wenn sich der, an den appelliert wird, als Fata-Morgana erweist und als Konsequenz dieser Einsicht im hohen Bogen aus dem KörperGeistOrganismus raus fliegt, damit dieser ungestört von diesem Quertreiber in natürlicher Weise zu funktionieren vermag, und zwar gerade deshalb, weil sich das System dann einen feuchten Kehricht um all diese nutzlosen und kontraproduktiven Appelle schert, die mit ihm so viel zu tun haben wie eine Kuh mit dem Eierlegen."


- Werner Ablass



Vorsicht Falle:
Das kleine "ich" wird natürlich sofort versuchen, ein neues Konzept daraus zu basteln und versucht vielleicht, es fortan zu unterlassen...und genau das ist die Falle des konditionierten Minds....


Das wird vielleicht der letzte Post, in dieser Richtung sein....
im grunde gibt es hier keinen Platz dafür!

In R&G wurde ich freundlich, jedoch ausdrücklich aufgefordert, nur das zu posten, was bestimmten - unbestimmten Regeln entspricht!
In E&A passt es nicht - und in Philosophie schon mal überhaupt nicht - was ja auch verständlich ist....da kann man nichts machen....*lach*

...und das macht nix, dass man nichts machen kann.... :wink:
Offene Augen

Wenn man nur mit offenen Augen
durch das Leben geht,
dann zeigt es sich einem
so klar wie die Sonne,
dass es gut ist, für etwas zu sorgen,
was sonst verwelken und verdorren würde.

Vincent van Gogh
Ich lerne sehen, ja, ich fange an. Es geht noch schlecht. Aber ich will meine Zeit ausnutzen.

Rainer Maria Rilke
(1875 - 1926), eigentlich René Karl Wilhelm Johann Josef Maria Rilke, österreichischer Erzähler und Lyriker
Man hat halt oft so eine Sehnsucht in sich – aber dann kehrt man zurück mit gebrochenen Flügeln und das Leben geht weiter, als wär man nie dabei gewesen.
Ödön von Horváth

(1901 - 1938), eigentlich Edmund von Horváth, deutsch schreibender österreichisch-ungarischer Schriftsteller und Dramatiker

Quelle: Horváth, Kasimir und Karoline, 1932
Wir können aus dem Lebenskuchen uns nicht nur die Rosinen suchen.

Thomas Morus
(1478 - 1535 (enthauptet)), auch Sir Thomas More, englischer Staatskanzler und Humanist
Man braucht vor niemand Angst zu haben. Wenn man jemanden fürchtet, dann kommt es daher, daß man diesem Jemand Macht über sich eingeräumt hat. (Demian)

Wenn der, der etwas notwendig braucht, dies ihm Notwendige findet, so ist es nicht der Zufall, der es ihm gibt, sondern er selbst, sein eigenes Verlangen und Müssen führt ihn hin." Demian

"Wenn wir einen Menschen hassen, so hassen wir in seinem Bild etwas, was in uns selber sitzt. Was nicht in uns selber ist, das regt uns nicht auf." - Demian

Hermann Hesse