Erinnerungen …

Manchmal …
da kommen sie einfach so …
ungefragt …
still und zart …
wie ein Sonnenstrahl im Sturm.
Sie zeichnen dir ein Lächeln
ins Gesicht …
zaubern ein Strahlen in die Augen …
und während Du berührt innehältst
und ihnen nachfühlst …
kuscheln sie sich schon wieder
in deine Vergangenheit …

Erinnerungen!

© Erika Flickinger
Mir ist egal,
ob du
schwarz,
weiss,
hetero,
bisexuell,
schwul ,
lesbisch,
klein,
gross,
Fett,
dünn,
reich oder
arm bist.
Wenn du nett zu mir bist, werde ich auch nett zu Dir sein.
Ganz einfach!


alles Liebe zum .......
:wink:

Toleranz

Ich bin ein toleranter Mann,
das ist auch zu erstreben,
denn nur wer tolerant sein kann,
hat auch Erfolg im Leben.

Ich bin ein toleranter Mann
in allen Lebenslagen
und wer was auf dem Herzen hat,
der kann mir alles sagen.

Ich bin ein toleranter Mann
und das in jeder Phase,
doch wer nicht meiner Meinung ist,
der kriegt was auf die Nase.

:wink:

© Edmund Ruhenstroth
(*1936), Holzbildhauer, Industriekaufmann und Schriftsteller
Ich habe keine Zeit,
mich zu beeilen.


I. Strawinsky
Ich mag …

Ich mag …
Träume, die gelebt werden …
Umarmungen, die von Herzen kommen …
meine Freunde …
Cappuccino am Morgen …
Frühstück im Bett …
den Geruch nach einem Sommerregen …
Erinnerungen, die mich zum Lächeln bringen …
einfach nur da sitzen und den Moment genießen …
angelächelt werden, ohne selber gelächelt zu haben …
lachen bis mir die Tränen kommen …
spüren, dass ich lebe …

(Unbekannt)
Seid mir nur nicht gar so traurig,
daß die schöne Zeit entflieht,
daß die Welle kühl und schaurig
uns in ihre Wirbel zieht;

daß des Herzens süße Regung,
daß der Liebe Hochgenuß,
jene himmlische Bewegung,
sich zur Ruh begeben muß.

Laßt uns lieben, singen, trinken,
und wir pfeifen auf die Zeit;
selbst ein leises Augenwinken
zuckt durch alle Ewigkeit.

Wilhelm Busch
(1832 - 1908), deutscher Zeichner, Maler und Schriftsteller
Entgegnungen

Gewonnene Liebe
ist kein Wanderpokal.

Die Frau fürs Leben
ist kein Mädchen für alles.

Der Mann fürs Leben
ist kein Traummännlein
für gewisse Stunden.

Die Zärtlichkeit
ist kein Spielzeug
für rücksichtslose Egoisten.

© Ernst Ferstl
Freude verbreiten...

Eine Kerze anzünden, wo kein Licht ist.
Lächeln, wo Blicke ernst sind.
Versöhnung stiften, wo Hass entzweit.
Zeit schenken, wo Hektik sich ausbreitet.
Zuversicht zeigen,wo Hoffnungslosigkeit herrscht.

Freundliche Worte streicheln mein Gemüt,
berühren mich wie der kühle Lufthauch im Sommer,
wärmen mich wie das Kaminfeuer im Winter.
In einsamen Stunden zaubert die Erinnerung
ein Lächeln in mein Gesicht.

Udo Hahn
Eine freundschaftliche Umarmung ist wie
perfekte Kleidung: Sie passt immer, beengt
daher nicht, spendet Wärme und geht auch
nie aus der Mode. :D
Umarmung

Wenn du
mich umarmst,
umarmt mich sogar
die Decke,
die mir sonst
auf den Kopf
zu fallen droht.

Wenn du
mich umarmst,
umarmen mich sogar
die dicksten Regenwolken
die mir sonst
ziemlich auf die Nerven
gehen.

Wenn du
mich umarmst,
umarmt mich
die ganze Welt.

Deine UmARMungen
machen mich
unermeßlich REICH.

© Ernst Ferstl
(*1955), österreichischer Lehrer, Dichter und Aphoristiker
Über das Leben


Es gibt Dinge, die man nicht versteht,
und auch nie eine Antwort darauf bekommt!
Momente, in denen einem alles egal ist.
Träume, die man vergisst.
Worte, die einen sehr verletzen.
Orte, an die man zurückkehren möchte.

Einen Menschen, den man sehr vermisst.
Erinnerungen, die einem das Herz brechen.
Gefühle, die man nicht steuern kann.
Tränen, die unweigerlich kommen.
Augenblicke, die einem nicht mehr aus dem Kopf gehen.

Einiges, das man hätte besser machen können.
Tage, an denen man nicht mehr weiter weiß.
Stunden, in denen man sich allein gelassen fühlt.
Minuten, in denen man begreift, was einem
wirklich fehlt, und was man getan hat!
Sekunden, in denen man verzweifelt ist.

Es gibt Momente im Leben eines jeden Menschen,
da hört die Erde für einen Moment auf,
sich zu drehen…
…und wenn sie sich dann wieder dreht,
wird nichts mehr sein wie vorher!

Doch man sollte die Hoffnung nie aufgeben
und an den Sinn hinter allen Erlebnissen glauben.
Wir wachsen und reifen gerade an diesen Erfahrungen
auf dem Weg des Lebens …

Unbekannt

7 Haiku zum Winter

Erster Schnee
den ganzen Morgen
kein Wort

***

Schneetreiben
die hellen, die dunklen
Seiten der Menschen

***

Langsames Tropfen
lange Eiszapfen entlassen
die Zeit

***

Raureif
die ferne Glocke
ganz nah

***

Erste Schneeflocken
auf meinen Händen das Gewicht
des Himmels

***

Er trennt das Dorf
vom Friedhof
ein Vorhang aus Schnee

***

Zwei leere Stühle
vor dem aufgewühlten Meer
das ist mein Winter

© Hubertus Thum
Der Unterschied
zwischen dem Mystiker und dem Magier ist der, dass der Magier verborgene Fähigkeiten zu erlangen sucht, wo der Mystiker aller Fähigkeiten entsagt. Was der Magier nach langer Zeit unermüdlichen Strebens an Fähigkeiten erwirbt, das erlangt der Mystiker, wenn er sich dieser Bestrebungen enthält und der Versuchung widerstrebt, sich mit dem Archetyp des Magiers zu identifzieren.
Was der Magier MACHT, ist an die Zeit gebunden.
Der Mystiker richtet seine Achtsamkeit auf das Hier und Zeit und läßt los von allen Bestrebungen.
Der Magier will immer etwas erreichen, der Mystiker läßt alles Erreichte los.
Am selig Ende bekommt der Mystiker das GESCHENKT, was der Magier sich erstrebt hat. Ohne etwas getan zu haben, hat er Zugang zum ganzen Spektrum des Bewusstseins. Aber er erlangt dies nicht durch Eigenwillen, sondern die magische "Fähigkeit" geschieht ihm einfach. So ist er u.a. zuweilen fähig, Hellzusehen, in die Zukunft zu schauen, kann dies aber willentlich nicht wiederholen. Und so geht es ihm mit allem, was es an magischen Fähigkeit gibt. Der Mystiker erfährt sie, bleibt aber ein Vorübergehender, d.h. er identifiziert sich nicht mit "Fähigkeiten".
Der Mystiker will nicht mehr, als Gott ihm gibt.
Der Magier erlangt MACHT, der Mystiker die KRAFT.
Wo der Magier (an Ich) hinzufügt , nimmt es beim Mystiker ab. Der Magier will die Realität verändern zu seinem oder zum Wohl der Menschheit, der Mystiker transformiert das Ich, welches die sog. REalität schafft , d.h. er ändert sein BEwusstsein durch Auflösung seiner Identifizierung mit Ego-Konditionierungen.
Der Magier MACHT und der Mystiker erkennt.
Der Magier arbeitet mit der Macht der GEdanken, der Mystiker erkennt mit der KRAFT des Gewahrsein.
Der Magier hat Macht über die Materie, der Mystiker steht in der geistigen KRAFT der WAHRHEIT.


Genial auf den Punkt gebracht, Lolosophian :D
https://umgang-mit-narzissten.de/der-al ... DtI2ZN5Ngg



Wer zieht welche Befried(ig)ung - und vor allem - woraus?
Anerkennung und Bewunderung, versus Ergebnis?

Deshalb lohnt sich auch nicht, irgendwelche Überzeugungsarbeit zu leisten, denn genau von dieser(deiner) Energie ernährt er sich.
Worte

Sie können soviel bewirken.

Sie bauen auf,
wenn sie im richtigen Moment gesagt werden.
Sie zeigen einem andere Sichtweisen
und erweitern den Horizont.
Sie verletzen,
wenn sie ohne Bedacht gewählt und taktlos sind.
Sie verärgern,
wenn ihre Intention falsch und unfair ist.
Sie enttäuschen, wenn keine zu hören sind,
als man auf welche gehofft hat.
Sie tun gut, wenn sie aufrichtig und nett gemeint sind.
Sie sind unbedeutend, wenn sie zu oberflächlich sind.
Sind erzürnen, wenn sie als Spitzen verteilt werden.
Sie erfreuen, wenn sie einen zum Lachen bringen.
Sie machen einen sprachlos, wenn sie hinterlistig sind.
Sie erwärmen das Herz, wenn sie zärtlich sind.
Sie holen einen auf den Boden der Tatsachen zurück,
wenn man zu sehr träumt.
Sie zeigen einem die Wirklichkeit,
wenn man sich etwas erhofft was nicht da ist.
Sie können ein Band zwischen zwei Menschen knüpfen.
Sie geben einem Energie,
wenn sie unterstützend gemeint sind.
Sie sind einfach leer und unwichtig,
wenn sie nicht aufrichtig und von Herzen gemeint sind.

Sie haben eine große Bedeutung!
Sprecht sie nicht einfach aus,
ohne über Ihre Auswirkungen nachzudenken!

© Mélanie »Mél« Schmidt (*1972), Lyrikerin
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