Die Trennung entsteht dadurch dass man über sie nachdenkt. Dasselbe trifft auf die sogenannte Einheit zu und auf überhaupt alles.
Es gibt aber wohl weder das eine, noch das andere, denn das kann es alles nur geben wenn da mindestens zwei sind. Jetzt bin ich versucht zu sagen: Es gibt aber nur Eine. Aber das wäre schon wieder ausgedacht. Keiner ist einer zuviel.
Es gibt weder das eine noch das andere oder alles zusammen. Deshalb sind alle spirituellen Lehrer nur Lutscher die ein geistloses Gesabblel ablassen um sich selbst zu unterhalten. Eine mentale Masturbation. Aber es macht Spaß - kommt halt nix bei raus.
Advaita - was für eine Verarschung.
Wir haben einfach keinen Plan - und das ist gut so.
Laberköppe vor dem Herrn, ich auch. Mein Spaß liegt darin, dass ich weiß, dass ich nur Blödsinn von mir geben kann und es mir egal ist.
DAS ist meine Freiheit - die keine Freiheit braucht.
Immer noch jagt mich die Erleuchtung - aber ich bin immer noch schneller. Leck mich.

Endlich mal Klartext!....von M. Amenti
Daumen hoch für den Klartext, denn zu wenige trauen sich !

*****

Klartext

Ich sage, was ich denke,
egal ob’s andre stört;
hab mit meiner Ehrlichkeit,
schon manchen Mensch empört.

Für mich ist Reinheit wichtig,
dass man mich klar versteht.
Ich hasse es wenn ich bemerk,
dass man mein Wort verdreht.

Ich muss natürlich sagen,
es war nicht immer leicht,
denn mein oft so guter Rat
hat kaum ein Hirn erreicht.

Doch eins könnt ihr mir glauben,
ich bleib so, wie ich bin!
Lügen, um beliebt zu sein,
kommt mir nicht in den Sinn.

©Norbert van Tiggelen
Wunderschön Gundulabella
Vielleicht ist es an der Zeit den Versuch aufzugeben, andere „verbessern“ zu wollen, den Versuch aufzugeben, ihnen Antworten zu geben oder ihre Probleme zu lösen. Du bist nicht sehr gut darin, mein Freund. Deine Natur ist nicht Manipulation, sondern Gegenwärtigkeit; nicht Trennung, sondern Ganzheit.

Vielleicht ist es an der Zeit, nicht mehr so zu tun, als wärst du eine allwissende Autorität, der unfehlbare Lehrer, der geheilte Experte. Selbst mit der besten Absicht magst du unwissendlich in ihren natürlichen Heilungsprozess eingreifen. Du magst sie abhängig von dir halten, sie ablenken von einem tiefen Vertrauen in ihre ureigenste Erfahrung.

Erinnere dich daran, vielleicht muss es ihnen schlechter gehen, bevor es ihnen besser gehen kann. Vielleicht müssen sie ihren Schmerz noch stärker fühlen, bevor sie sich der wahren Quelle der Heilung öffnen können. Vielleicht müssen sie in den, für den sie sich gehalten haben, hineinsterben, bevor sie wirklich leben können. Wahr für sie, wahr für dich.

Auf jeden Fall sollte dies in Betracht gezogen werden.

Also, entspanne dich. Atme. Komme heraus aus dem Drama. Erkenne deine Sehnsucht an, sie zu verändern, zu verbessern oder auch nur zu beruhigen. Und jetzt, höre einfach zu, ohne Beurteilungen, und versuche zu verstehen, wo sie sich befinden. Versetze dich in sie hinein. Sieh deutlich, wer und was vor dir steht.

Vielleicht ist die größte Hilfe, die du genau jetzt anbieten kannst, deine Klarheit und bewertungsfreie Aufmerksamkeit – dein natürliches Mitgefühl. Strahle das aus; sei diese Gegenwärtigkeit, biete diese Offenheit an. Bleibe weit geöffnet für Lösungen, die noch nicht geboren wurden. Vertraue diesem eigenartigen Prozess. Sei diese stille Absicht – und die richtigen Worte, Taten, Interventionen, Entscheidungen, werden ohne Anstrengungen geschehen.

Jeff Foster
Dieser Friede ist nicht wie die leere, tote Stille, die Sie erleben. Er ist wie ein Vulkan, in dem es immerzu brodelt. Das ist die Stille, das ist Frieden. Das Blut strömt wie ein Fluss durch Ihre Adern. Wenn Sie versuchen würden, das Geräusch des Strömen Ihres Blutes zu verstärken, wären Sie überrascht – es ist wie das Brüllen des Ozeans. Wenn Sie sich in einen schalldichten Raum begeben, werden Sie keine fünf Minuten überleben. Sie werden verrückt, weil Sie den Lärm, der in Ihnen selber ist, nicht ertragen können. Der Klang Ihres Herzschlags ist etwas, das Sie nicht aushalten können.

Sie lieben es, sich mit vielen Geräuschen zu umgeben, und dann schaffen Sie sich eine merkwürdige Erfahrung, die Sie „die Erfahrung der Stille“ nennen, was lächerlich ist. Absurd. Das ist die Stille, die dort herrscht – das Tosen eines Ozeans. Das Tosen des strömenden Blutes. Nur dafür interessiert sich der Körper, und nicht für Ihren Geisteszustand oder die Erfahrung der Stille.

Er interessiert sich nicht für Ihre Übungen in Tugendhaftigkeit oder Stillesein. Der Körper hat kein Interesse an Ihrem moralischen Dilemma, oder wie Sie das auch nennen. Er interessiert sich weder für Ihre Tugenden noch für Ihre Laster.

Solange Sie sich in Tugendhaftigkeit üben, werden Sie ein lasterhafter Mensch bleiben. Beides gehört zusammen. Wenn Sie das Glück haben, von dieser Zielvorstellung frei zu sein, dass Sie nach Tugendhaftigkeit streben müssten, dann verschwindet damit auch die Lasterhaftigkeit aus Ihrem Organismus. Sie werden kein lasterhafter Mensch mehr sein.

Sie werden solange ein gewalttätiger Mensch bleiben, wie Sie die Idee verfolgen, ein gewaltloser, freundlicher, sanfter und gütiger Mensch zu werden. Ein freundlicher Mensch, einer der sich in Güte und Tugendhaftigkeit übt, stellt die wirkliche Gefahr dar, und nicht der sogenannte gewalttätige Mensch.

UG Krishnamurti
Illusion

So bunt
wie die Natur
könnten
Menschen
friedlich miteinander sein

Doch so wie die Blumen
irgendwann verwelken werden
bleibt auch des Menschen Friede
nur eine Illusion

© Engelbert Schinkel
(*1959), einfühlsamer Seelenfärber
Was sind die Dinge wert, die wir anstreben, weil sie angeblich gut für uns sein sollen … und was ist wirklich gut für uns?

Diese Frage ist absolut tabu. Denn ergründeten wir sie ernsthaft, dann würden die gesamte Wirtschaft und die soziale Ordnung auseinanderfallen und müssten komplett neu aufgebaut werden. Es wäre, als fände der Esel heraus, dass die Karotte, die er vor der Nase hat und die ihn rennen lassen soll, an seinem eigenen Kopf befestigt ist.

Das „Gute“, das wir so sehr wollen, existiert für uns immer nur in der Zukunft. Weil wir im Hier und Jetzt mit dem Greifbaren, mit dem, was gerade da ist, nichts mehr anfangen können, sind wir noch am glücklichsten, wenn wir gute Dinge erwarten, nicht wenn sie passieren. Wir bekommen so einen Nervenkitzel dabei, in Richtung zukünftiger Freuden zu schauen und zu rennen, uns abzuhetzen, dass wir nicht mehr abbremsen und sie genießen können, wenn wir sie tatsächlich erreicht haben.

Das macht uns zu einer Gesellschaft, die unter chronischer Enttäuschung leidet – ein gewaltiger Schwarm von verzogenen Kindern, die ihre Spielzeuge kaputt machen.

aus: Alan Watts, „Does It Matter?
Wert!

Im Spiegel ein Mensch,
erkenne dich.
Wagemutig ins Leben,
Ruf von Freiheit erfüllt deine Seele.
Die Nacht ist ruhig und klar,
Ordnung der eigenen Vernunft.
Ein Lächeln für die Welt,
Gleichgewicht der Realität und deiner Träume.
Augen voller Sehnsucht,
Wärme umhüllt dein Herz und du bist glücklich,
denn dein Wert ist unendlich für diese Welt.

© Fee Osa Greif
(*1979)
Mein Vater sagte …

Als ich ein kleiner Junge war,
sagte mein Vater klipp und klar:
„Was du heute kannst besorgen,
das verschiebe nicht auf morgen.“

Ich wusste nicht weshalb, warum,
als Kind ist man dafür zu dumm,
deshalb hab ich drauf gepfiffen,
es viel später erst begriffen.

Dies Sprichwort deutet auf die Zeit,
die niemals kompromissbereit,
nicht einen Schritt zurück marschiert,
egal was auf der Welt passiert.

Heute ist schon morgen gestern,
über Zeit lohnt sich kein Lästern,
man muss sie nutzen heut und jetzt,
auch wenn sie rennt und hetzt und hetzt.

Drum sage ich in meinem Leben,
an jedem Tag, der mir gegeben,
in jeder Stund', uneingeschränkt,
es ist längst später – als man denkt.

© Horst Rehmann
Loveley hat geschrieben: Die Trennung entsteht dadurch dass man über sie nachdenkt. Dasselbe trifft auf die sogenannte Einheit zu und auf überhaupt alles.
Es gibt aber wohl weder das eine, noch das andere, denn das kann es alles nur geben wenn da mindestens zwei sind. Jetzt bin ich versucht zu sagen: Es gibt aber nur Eine. Aber das wäre schon wieder ausgedacht. Keiner ist einer zuviel.
Es gibt weder das eine noch das andere oder alles zusammen. Deshalb sind alle spirituellen Lehrer nur Lutscher die ein geistloses Gesabblel ablassen um sich selbst zu unterhalten. Eine mentale Masturbation. Aber es macht Spaß - kommt halt nix bei raus.
Advaita - was für eine Verarschung.
Wir haben einfach keinen Plan - und das ist gut so.
Laberköppe vor dem Herrn, ich auch. Mein Spaß liegt darin, dass ich weiß, dass ich nur Blödsinn von mir geben kann und es mir egal ist.
DAS ist meine Freiheit - die keine Freiheit braucht.
Immer noch jagt mich die Erleuchtung - aber ich bin immer noch schneller. Leck mich.

Endlich mal Klartext!....von M. Amenti



Tja in solchen Fällen kann eigentlich nur noch Agaricus muscarius in D 200 weiterhelfen, einmal die Woche 5 Globuli. *lach*

https://www.youtube.com/watch?v=Io3bOdqwrdI
Ein gesunder Mensch ist mir noch nicht vorgekommen. :-)

Thomas Mann
Meditation
wussten sie schon
dass die nähe eines menschen
gesund machen
krank machen
tot und lebendig machen kann
wussten sie schon
dass die nähe eines menschen
gut machen
böse machen
traurig und froh machen kann
wussten sie schon
dass das wegbleiben eines menschen
sterben lassen kann
dass das kommen eines menschen
wieder leben lässt
wussten sie schon
dass die stimme eines menschen
einen anderen menschen
wieder aufhorchen lässt
der für alles taub war
wussten sie schon
dass das wort
oder das tun eines menschen
wieder sehend machen kann
einen der für alles blind war
der nichts mehr sah
der keinen sinn mehr sah in dieser welt
und in seinem leben
wussten sie schon
dass das zeithaben für einen menschen
mehr ist als geld
mehr als medikamente
unter umständen mehr
als eine geniale operation
wussten sie schon
dass das anhören eines menschen
wunder wirkt
dass das wohlwollen zinsen trägt
dass ein vorschuss an vertrauen
hundertfach auf uns zurückkommt
Wilhelm Willms
Lege dich ein Weilchen auf die Wiese,
auf das die Zecken nicht Hunger leiden müssen.

Lothar Schöne
Menschen zu finden , die mit
uns fühlen und empfinden ,
ist wohl das schönste Glück
auf Erden .

Carl Spitteler

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Takt ist die Fähigkeit , einem
anderen auf die Beine zu
helfen , ohne ihm dabei auf
die Zehen zu treten .

Curt Goetz
Wir haben größere Häuser,
aber kleinere Familien.
Mehr Bequemlichkeit,
aber weniger Zeit.
Mehr Wissen,
aber weniger Urteilsvermögen.
Mehr Experten,
aber größere Probleme.
Wir rauchen und trinken zu viel,
aber lachen zu wenig.
Fahren zu schnell, regen uns zu schnell zu sehr auf,
bleiben zu lange wach, stehen müde auf.
Wir lesen zu selten, sehen zu viel fern, beten zu selten.
Wir haben unseren Besitz vervielfacht,
aber unsere Werte reduziert.
Wir wissen, wie man seinen Lebensunterhalt finanziert,
aber nicht mehr, wie man lebt.
Wir haben dem Leben Jahre hinzugefügt,
aber nicht den Jahren Leben.
Wir kommen zum Mond,
aber nicht mehr an die Tür des Nächsten.
Wir haben den Weltraum erobert,
aber nicht den Raum in uns.
Wir können Atome spalten,
aber nicht unsere Vorurteile.

Unbekannt
cron