Igelstachel ...

Ich sehe es wie Chauchat. Das ist alles ein bisserl viel auf einmal.

Allerdings könntest Du wegen Deiner Fragen - gerade wegen dem Entlastungsbetrag - auch direkt bei der Pflegekasse anrufen. Ich habe da gute Erfahrungen gemacht. Im Fall der Fälle schicken die Dir auch gleich entsprechende Formulare zu.

AK
Danke für Eure guten Tips.
Zunächst habe ich mich gegen eine Cortison Behandlung entschieden.
Zumindest zum jetzigen Zeitpunkt, obwohl ich weiß, es hilft nicht nur gegen Schmerzen sondern auch gegen  die Entzündung. 

Mein Lebensgefährte ist privat versichert und bekommt Beihilfe.
Es war ein Kampf, nochmal die Reha genehmigt zu bekommen, er hatte 20 Stunden genehmigt bekommen, da er aber gerade erst mal so weit war, mit dem Rollator zu gehen als die 20 Stunden rum waren , habe ich nochmal um eine Verlängerung gebeten. 10 Stunden sind genehmigt worden, die Beihilfe hätte mehr genehmigt, Debeka nicht.
Ich kann eigentlich überhaupt nicht mit der Kasse verhandeln, ich bin nicht bevollmächtigt.
Seine lang von ihm getrennte Frau hat auf meine Bitte, als er solange im Krankenhaus war, alles eingereicht und die Rechnungen überwiesen.
Ich schicke ihr die Rechnungen und sie  erledigt alles andere, darüber bin ich sehr froh. 

Ich wäre schon zufrieden, wenn ich meine Massagen bekomme, mehr will ich nicht.
Träumen tu ich noch von einem kleinen Urlaub, ging ja die ganze Zeit wegen der Reha nicht. ( geht noch bis Ende September)
8 Tage Sonne, faulenzen, lesen, mein Schatz natürlich dabei, das wär schön.
Am 10. fahren wir für 3 Tage nach Berlin, mit dem Zug . Eine Reise vom Bundespresseamt, ist sicher auch anstrengend, aber in der Gruppe gibt es sicher viele, die uns beim Ein- und Aussteigen helfen. 
Freu mich schon drauf. 
Und wer bekommt das Pflegegeld ?
Das müsste ja er bekommen, oder ?
Oder bekommt es seine Frau und du machst die Pflege ?  
 
Du weißt schon, daß man das auch mischen kann ?
Einen Teil Pflegegeld und einen Teil Sachleistungen ?  
Nein Melissa, der Betrag von der Beihilfe geht zuerst auf das Konto seiner Frau, bekomme ich aber überwiesen.
Der Betrag von der Versicherung geht auf K.s Konto, bekomme ich aber auch. 
Dann viel  Spaß in Berlin !!
igelchen, die aussage von dem arzt finde ich aber recht unverschämt.

ich war auch bei einem orthopäden, der hat geröntgt und auch ... naja, weiss ich selber, hat mir dann einiges gesagt, was ich tun sollte, aber letztendlich nicht konnte.
war dann bei einem anderen orthopäden, der mich auch nochmal geröntgt hat, noch einiges mehr, was der andere nicht machen wollte. ich weiss, das viele röntgen ist nicht gut, aber immer schmerzen auch nicht.

er hat mit vieles erklärt, gemeint, erstmal ohne op versuchen, wenn es dann gar nicht geht .....evtl. aber vorher anders .....und zwar mit physio, kg, und akkupunktur. ich bekomme übrigens schon lymphdränage.

es ist zwar behandlungsmässig viel, aber ich merke, dass die physio (auch übungen zuhause) erstmal recht gut hilft. sobald ich die übrungen gemacht habe. versuche nun, dieses auch 3 mal am tag zu machen. hab gerade angefangen.

also wenn du es schaffst, einen anderen arzt aufzusuchen, dann mache es, selbst wenn er nochmal röntgen muss.

ich bin übrigens freiwillig pflichtversichert (kassenleistung)
Ja, Donna, das habe ich auch vor.
Von meinem Nacken hat er garnicht wissen wollen, ich war vor gut einem Jahr bei ihm, da hat er bei mir eine Schleimbeutelentzündung festgestellt, es war der linke Arm, nun ist es der rechte Arm.
Was mich immer dabei gewundert hatt war, ich hatte nur im Liegen Schmerzen, morgens konnte  ich den Arm nicht bewegen,  mußte den anderen Arm nehmen und ihn hochzuheben. War ich aber auf, ging alles, ohne größere Probleme. Hatte Zweifel an dieser Diagnose und mir dann einen Termin in der Orthopädischen Klinik geholt, 8 Wochen Wartezeit. An diesem Morgen, als ich dort war, bekam ich die Nachricht vom Tod meines Mannes. Mein Sohn wußte  ja, daß ich dort war. Schon vorher
 merkte ich, daß  meine Beschwerden besser geworden waren und tatsächlich wurde es immer besser. Bin dann nicht mehr in für Klinik gegangen.
Mein Nacken schmerzt manchmal doch sehr, wenn ich den Kopf drehe, sehr ich Blitze in den Augen.
Leider habe ich auch die Angewohnheit, immer den Kopf  einzuziehen, dadurch sind meine Schultern total verspannt.
Erst mal werde ich es mit Wärme versuchen. 
Hallo, @Igelstachel,

du schreibst: "........ich werde es erstmal mit Wärme versuchen."

Wenn es eine Entzündung ist, so wie es dir der Arzt gesagt hat, ist dies das Falscheste, was du machen kannst!! Es macht alles noch schlimmer!

So wie @Anneklatsche schreibt, ist Cortison Fluch, aber auch Segen. Es ist immerhin ein körpereigenes Hormon.

Auf jeden Fall hilft "Prednisolon", sei es als Injektion oder aber als "Schock-Kur" mit Tabletten, die man zunächst hoch dosiert und dann langsam die Dosis verringert. Entzündungen "verschwinden", und auch der Schmerz.. Das ist sehr wichtig, damit sich keine chronischen Schmerzen oder ein "Schmerzgedächtnis" bilden.

Bei kurzer und sporadischer Anwendung konnte ich jedenfalls keine Nebenwirkungen feststellen.

Die TK bewilligt/zahlt "Krankengymnastik" bei "Osteochondrose/Stenose (Einengungen). Dabei werden Bauch-/Rückenmuskeln gezielt trainiert und der Rücken damit gestärkt. Physiotherapeuten massieren während dieser Therapie aber auch die verspannte Muskulatur!
Auch eine Heilbehandlung wie z.B. Elektromassage wird übernommen. Bitte frage deinen Arzt danach.

Sinnvoll wäre evtl. auch eine CT des betroffenen Wirbelsäulenabschnitts.

Gute Besserung!
barbera schreibt:
Liebe Igel,
auf Cortison würde ich mich erst einlassen, wenn alle anderen Therapiemöglichkeiten nicht wirken.
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Alle hier aufgeführten einseitigen Meinungen helfen nicht weiter, aber dass Cortisonbehandlungen schwere und schwerste Nebenwirkungen verursachen, das ist in den medizinischen Schriften überall nachzulesen. Cortison bleibt auch während langer Zeit im Körper und verursacht vor Allem auch Knochenschäden.
Um schwerste Schmerzen zu reduzieren, ist es dem Patienten und dem behandelnden Arzt zuzuordnen, welche Therapie und Behandlung anzuraten ist.
In deinem Falle sehe ich dazu keine Veranlassung.
Hol dir zuerst Hilfe bei der Betreuung deiner Angehörigen. Damit löst du den Teufelskreis Stress und meinen, immer für Andere da sein zu müssen. Hier darfst du ruhig an Dich selber denken, denn wenn es dir schlecht geht, bist du für Andere keine Hilfe, sondern ebenso Belastung.
Schau darauf, ob deine Ernährung ausgewogen und nicht belastend ist. Genügend Vitamin, Mineralien und Metalle. Vermeide Suchtmittel, Schlaftabletten, etc.
Ich würde dir hier Nichts schreiben, wenn ich nicht selber solche Lebens - und Gesundheitserfahrungen gemacht hätte.
Ich bin diesen Störungen entkommen, dadurch, dass ich konsequent o. a. Lebensweise aufgenommen habe, dazu gehört auch die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln, (- ab 25 nimmt der Körper nicht mehr genügend Vitamine auf -), tägliche Gymnastikübungen mache, ins Thermalbad gehe und gelernt habe, an und mit meinem Körper keinen Raubbau mehr zu treiben.
Der Geist sollte wissen, dass er in einem Körper lebt, in dem auch eine Seele verborgen ist. Sie ist der Schlüssel dazu, das sich der Mensch wieder selber gesunden kann.

Das wünsche ich dir auch..
:wink:
klugel, was für dich gut ist, muss für andere nicht auch zwingend gut sein. Bei einem andern Menschen kann das alles genau kontraproduktiv sein.

Meine Erfahrung mit Cortison ist auch nicht erfreulich, denn trotz guter Wirkung gegen Schmerzen und Entzündungen muss ich darauf verzichten, weill ich sonst aussehe wie ein Zombie, Allergie sei dank. Für mich ist Cortison ein Fluch, für andere Menschen kann es die einzige Hilfe sein.
Also ich denke, in dem besagten Fall kann Cortison nicht der Weisheit letzter Schuss sein. Nicht, solange die körperliche Belastung nicht anderweitig gelöst wird.
Außer dem ist gar nicht gesagt, dass mit Cortison 100% von Erfolg gekrönt wird.
Hinzu kommt ( fast immer) auch noch ein Cortison inziduzierte Diabetes! Ich glaube, das wäre das schlimmste, waseinem am Ende passieren könnte...


Ich würde intensiv Krankengymnastik versuchen, weil passive Massage langfristig nichts bringt, und die bereits erwähnte Hilfe  bezüglich Krankenpflege für den Partner ankurbeln, bzw. Von der Ehefrau forcieren lassen. Wenn man keine Generalvollmacht von dem Partner erhalten hat, kann man keine große Sprünge machen. 
Cortison unterdrückt das körpereigene Immunsystem , deshalb wirkt es sehr gut bei Autoimmunerkrank
ungen, schweren Entzündungen und Allergien.
Das heisßt, es dämpft die eigenen Abwehrkräfte.

Cortison ist eine sehr wirksame und scharfe Waffe und für manche Menschen lebensrettend.
Es wirkt auch meist sofort, weil es die Entzündungen und die damit verbundenen Schmerzen dämpft.

Es ist ein Mittel fauler Ärzte, die gerne und sehr schnell Antibiorika und Cortison verschreiben.
Hilft schnell, er muss sich nicht den Kopf zerbrechen und die Neben- oder Spätwirkungen sind nicht sein Problem.

Igel, du bist überlastet.
Da hilft kein Medikament, weil du dich damit ungebremst weiter selbst übernehmen würdest.
Denk doch ein wenig an dich und deine Gesundheit.
Du machst so viel für Andere - mach doch auch was für dich!
Danke für Eure Ratschläge und Tips.
Ich werde jetzt erst mal einen anderen Orthopäden aufsuchen, mal schauen was der mir sagt.
Schwimmen ist auf jeden Fall auch eine Option, schwimm zwar wie eine lahme Ente immer am Rand, aber das Bewegen im Wasser tut gut, ist zwar schon wieder mehr als ein Jahr her, das ich es gemacht habe.

Ich liebe meinen Lebensgefährten und solange ich kann werde ich für ihn sorgen.
Wir haben eine ganz große Nähe,  oft schlafen wir  und halten uns an den  Hände, das geht ganz automatisch, im Halbschlaf  sucht einer den anderen.
In guten und in schlechten Tagen , das haben wir uns versprochen, das die guten Tage ( ich meine jetzt die Gesundheit) so schnell vorüber waren, natürlich macht mich das traurig.

Von seiner Frau lebt er schon seit Jahren getrennt, ich bin nicht der Grund.
Es ist eine Trennung mit Notarvertrag, nein, sie wird nichts für ihn tun. Da würde nur ein Pflegeheim in frage kommen.
Wir beide haben für uns eine Patientenverfügung gemacht. Nur als im letzten Jahr und diesem Jahr durch den langen Krankenhausaufenthalt die hohen Rechnungen kamen, habe ich sie gebeten, sich darum zu kümmern, ich habe noch nie  mit diesen Sachen zu tun gehabt, wollte auch nichts mit seinem Konto zu tun haben. Auf meinen Wunsch hat sie die Vollmacht bekommen, alles krankenkassenmässige zu regeln und zahlt zunächst die Rechnungen, sie bekommt es ja wieder.
Ich hätte es ja nicht vorfinanzieren können. ( eine Kontovollmacht von seinem Konto hat sie nicht)
Das läuft auch alles ganz gut, ich bin froh, daß Sie das macht.

Es ist nun mal so, das es ist wie es ist. Meine letzten Jahre ( in meiner Ehe) waren nicht gut und mein Leben nicht einfach. (Seit mehr als einem Jahr bin ich verwitwet, davor getrennt).
Aber das ist ja auch kein Einzelschicksal. Es hat mir Trost gegeben, hier von so vielen Schicksalen zu lesen ( natürlich hätte ich ihnen alle  lieber bessere Zeiten gewünscht).
Es ist hier einfacher sein Herz auszuschütten, ich habe es sonst selten getan, nur bei 2,3 sehr guten Freundinnen, aber sie leben nicht in meiner Nähe, z.T. im Ausland.

Mir war klar, als ich eine neue Lebensgemeinschaft einging, daß sich das Leben von heute auf morgen schnell ändern kann, kann es immer, aber im Alter doch wahrscheinlicher.
Für mich selber hoffe ich gesund zu bleiben, na ja, ich habe Rücken.
Ich mach auch mal was für mich, morgen (heute) gehe ich über den Flohmarkt sofern es nicht regnet, ich liebe es. Außerdem träume ich davon, noch einmal  nach NY zu fliegen, das mache ich auch irgendwann.
Ich bin heute glücklicher als ich es vorher war, trotz allem, das ist doch was. 
cron