Antwort an Eva:

Man beachte:

Partner schnarchen meist schon eher !!!!

Und was wird da aus der Lesebrille ??? :wink:
Eva51 hat geschrieben:
Ergo: ich brauche doch wieder einen Partner... der mir bei den ersten Schnarchtönen liebevoll die Brille von der Nase lupft und sie in das Etui packt... :mrgreen:



Eine Brille im Supermarkt kostet ca. 2,50 euro . das sind im Monat 75,00 euro maximal - falls die Brille jede Nacht zu Bruch ginge . Deshalb willst einen Partner, der dir die Brille abnimmt ?
Tipp: Kauf dir lieber ein weiches Kissen !!
+++
lach...das kommt mir irgendwie bekannt vor.
Also ich muss zum Lesen immer die Brille abnehmen und außerdem könnte ich mir auch eine schönere Beschäftigung mit einem Partner im Bett vorstellen. Grins!
Scherz beiseite, ich fand die Vorstellung der Bilderbücher sehr interessant.
Ich liebe nämlich Kinder und Jugendbücher. Ich bekenne, ich bin ein leidenschaftlicher Harry Potter Fan, wobei ich diese inzwischen nicht mehr zu den Kinderbüchern zähle.
Mindestens genau so gut wie J.K. Rowling ist meiner Meinung nach auch die deutsche Autorin Cornelia Funke. Ich habe "Tintenherz" und "Tintenblut" geradeso verschlungen und warte ungeduldig auf den 3. Band "Tintentod",
der im Okt. 2007 erscheinen soll. Genauso liebe ich auch die Klassiker "Die
unendliche Geschichte" und "Momo" von Michael Ende und natürlich Astrid
Lindgren und davon besonders "Die Brüder Löwenherz".
In der Erwachsenenliteratur hat mich in letzter Zeit "Das verborgene Wort"
von Ulla Hahn besonders beeindruckt. In diesem Buch geht es um eine junge
Frau, die in der Nachkriegszeit in der Nähe von Köln in einer sehr katholischen
Arbeiterfamilie mit sehr eingeengten Ansichten aufwächst und sich mit Hilfe der
"verborgenen Wörter", letztendlich durch Lesen emanzipiert und sich aus der
Enge ihrer Umwelt befreit aber dabei die Bindung zu ihrer Familie verliert.

Weiterhin viel Spaß beim Lesen
wünscht euch aus Nordhessen
Ursula
+++
Eva51 hat geschrieben: @ Orbiter

..................
Oje, Orbiter...mir zwoa san wieder voll OT :roll:


TSCHULDIGUNG

... bin wieder beim Thema....

... ich geh jetzt ins Bett und les dort noch einen Psalm ....
.....meistens schlag ich das Buch einfach auf irgendwo und sehr oft passt der Text zum Tag . ...

..... und für die hier Lesenden, falls kein Buch vorhanden - mal zum testen
http://www.bibel-online.net/buch/19.psalmen/


P.S. also Eva ???? Khalil Gibran und Karl Valentin ??? In einem Bücherregal ??? Das sind ja Welten ......oder vielleicht auch nicht .... .... :roll:
also im Bett lese ich nie, und da habe ich auch noch nie gelesen, nur als ich früher die Kinder bekam und man eine Woche im Bett liegen musste.
Zu den Kinderbüchern habe ich immer Zugang, da ich an der Aktion "Leselust" beteiligt bin. Eins, was ich nicht kannte, sandte mir meine Tochter aus München zur OP: Es ist ein Kinderbuch und sehr zu empfehlen für Kinder, die Angst vor einem Arztbesuch haben.

"fünfter sein" von Ernst jandl und norman junge der Verlag Eltern family, ich würde es jeder Familie mit kleinen Kindern empfehlen.

Jetzt, weil Du mich angesprochen hast zu Güneli Gün, sie ist ein Frau, in Izmir geboren, in den USA hat sie studiert und dort lebt sie jetzt. In der Rezension heißt es, eine Geschichtenerzählerin, die Gabriel Marques mit Scheherazade gezeugt hat. Ich kann es weder empfehlen, noch nicht empfehlen. für mich ist es jetzt der Kontrast zu diesen super-modernen Theaterstücken, in denen fast nur kaputte Typen agieren usw. Da brauch ich so ein Buch wie die Reise nach Bagdad.
Stella, damit Du aber nicht so abgeschmettert wirst, hier Bücher, die ich ohne weiteres empfehlen würde:
Sedaris - mit Nachtprogramm, Haruki Murakami - mit Kafka am Strand
A long way down von Nick Hornby, dann Gilead von M Robinson, Dave Eggers, so heißt das Buch, Droemer-Verlag, Drachenläufer von Khaled Hosseini, Schnee von Pamuk,Beerbaums Vorstelllung von Kehlmann und zwei Bücher, die das Alter oder auch die Trauer ansprechen, aber nicht auf kitschige Art, beide sind m.E. sehr gut. Das Jahr des magischen Denkens von Joan 'Didion und Jedermann von Philipp Roth.
Zur Entspannung oder in den Ferien lese ich auch gern anne tyler.
hallo , ich kenne etliche bücher der hier genannten, habe mich aber auch viel mit psychologie-, kommunikations- und persönlichkeitsliteratur beschäftigt.
dann waren es die bildenden künste, biographien von den klassischen malern und auch von camille claudel und ihrem lehrherrn.
.
lese imme rnoch gern bücher über religionen und myhten.

dann fachbücher im medizienischen bereich
zur zeit lese ich recht wenig. schreibe aber selbt sehr viel und lese sowie kommentiere die werke meiner kollegen. vor einige rzeithabe ichmich vonbüchern getrennt die einfach nicht mehr aktuellfür mich sind. denn wenn wir ehrlich sind verändern sich gedanken und bedürfnisse. was nutzt das sammeln von dingen die nicht genutzt werden? ich verschenke dann gern. es macht mir freude wenn ich eine person finde, der ich mit meinendingen eine freude bereiten kann. ich habe meine hobbys und interessen recht oft gewechselt. im laufe der zeit erstickt man an sachen. seit meine regale geräumt sind fühle ich mich freier. allerdings habe ich noch etliche bücher, von denen ich mich nicht trennen kann. in eine sogenannte letzte ecke geschoben. viele davon sind recht abgeriffen ... und ich gestehe dennoch, dass ich bücher verschenkt habe, dern verlust mich heute immer wieder mal zwickt...
wer selbst gern liest und schreibt:
www. leselupe.de
www.lyrikecke.de
nur mal als anregung...sicher gibt es auch noch viele andere...
lesen, unbedingt. im hause marabu gibt es ein bücherregel mit verschiedenen mehr oder weniger sortierten abteilungen. da ist die nachschlageecke, die von meinem guten alten von den großeltern ererbten achtbändigen conversations-lexicon aus dem jahre 1817 gekrönt wird. unten links verstaubt die alte science-fiction-abteilung, in der nur wenige autoren (stanislaw lem, philip k. dick, j.g. ballard, iain banks) überlebt haben. im stockwerk darüber rumort der weltgeist, vertreten durch nietzsche, crowley, den dalai lama u.a., dazwischen haben sich medientheoretiker wie douglas rushkoff und ein paar globalisierungskritiker eingenistet.
rechts davon schmiegt sich eine arno schmidt-ausgabe an die gesammelten werke von hermann hesse, daneben stehen ein paar verlorene brechts, bölls und handkes herum, warten james joyce und thomas pynchon darauf, endlich zu ende gelesen zu werden. über einem bord mit reiseführern thronen abhandlungen zur popkultur, von ed sanders "summer of love"-trilogie bis zur velvet undergrund-biografie. neben den amis (t.c. boyle, de lillo, hunter s. thompson, w.s. burroughs etc.) gibt es die momentan rapide wachsende abteilung mit deutscher gegenwartsliteratur. von stuckrad-barre über wolfgang herrndorf und gunter gerlach bis birgit utz.

momentan lese ich ilija trojanows "nomade auf vier kontinenten" im letzten jahr hat der autor einen roman über den abenteurer richard burton herausgebracht, der in der zweiten hälfte des 19. jahrhunderts in indien, pakistan und einigen arabischen ländern unterwegs war. in diesem buch schildert er seine eigenen reisen in diesen ländern und stellt sie den originaltexten burtons gegenüber - interessant, wie viel (oder wenig) sich in den gegenden seither verändert hat.
hallo marabu,

sehr schön, wie Du deinen Bücherbestand veranschaulicht hast. Hier gab es einmal jemanden, der eine ähnliche Bücherauswahl hatte. Leider ist er nicht mehr hier. Schön, dass Du jetzt die Lücke füllst :wink: Er hat mir gefehlt.

ginger - heißt Dich Willkommen
danke, ginger. da vorne auf seite eins meintest du bestimmt "maria, ihm schmeckts nicht" von jan weiler. habe ich auch herzlich drüber gelacht, wobei mir die fortsetzung "antonio im wunderland" noch mehr spaß gemacht hat. da geht der italienische schwiegerpapa in rente und beginnt auf seine besondere art ein wenig hohl zu drehen, was der sache eine rührende tragik beimischt.
genau marabu, den meinte ich. Natürlich habe ich die Fortsetzung auch gelesen. Beim ersten Band hatte ich den Eindruck, so oder ähnlich hat es sich bei jw zugetragen. Ich konnte antonio direkt vor mir sehen..
Bei der Fortsetzung dagegen kam mir vieles von jw konstruiert vor, so dass m.E. die Lebendigkeit verloren ging.

Zur Zeit habe ich meinen ersten Kafka am Wickel - der Prozess. Es fasziniert mich, wie der Mann mit wenigen sparsamen Worten eine Situation zeichnet, in die ich mich magisch hineingezogen fühle - alles fast riechen und greifen kann.

lg ginger
natürlich, vor allem die robert de niro-episode würde ich herrn weiler nicht unbesehen abkaufen (naja, vielleicht aber doch...?). wenn sie erfunden ist, dann ist sie jedenfalls gut erfunden.
kafka müsste ich eigentlich auch mal wieder anfassen, obwohl sich kafkaeske momente ja auch im alltag reichlich finden. wenn mir z.b. mein computer die meldung zukommen lässt: "sie können den computer nicht ausschalten, weil sie zuvor den befehl "ausschalten" gegeben haben". das hätte franz auch nicht besser sagen können.
Ich vermute, dein pc hatte eher einen Anfall von Valentinade :)

Die Vorstellung, du erwachst morgens und dein ganzes Leben ist auf den Kopf gestellt - und du weisst noch nicht einmal warum und wodurch. Suchst - erst noch locker und dann immer verzweifelter - nach der Ursache, greifst immer wieder in Watte, um schließlich daran zu zerbrechen. Weil du in "Mühlen" gekommen bist, die zwar irrsinnig sind, denen du aber nicht entrinnen kannst. Das ist es, was ich aus dem Proceß lese. Es bedrückt mich und bringt mich gleichzeitig in Wut. Sind aber nur meine persönlichen Eindrücke - andere sehen es vielleicht ganz anders.