Nach langer Zeit bin ich wieder in diesem Forum und es macht mich immer wieder betroffen.
Diese Diagnose verändert das Leben und man ist nie wieder die Frau, die man vorher war.
Hallo Uhu,
ich kann jetzt deinen Kommentar nicht nachvollziehen.

Dieser Thread ist inzwischen 11 Jahre alt und einige Schreiberinnen sind gestorben. Ich kann mir nicht vorstellen, daß in diesem Thread nochmal die Lebensfreude ausbricht.

Sollte man nicht lieber einen neuen eröffnen, wenn einen das Thema interessiert.
Und dann vielleicht nicht mit so einem negativem Kommentar ?
Mein Brustkrebs 2005 war noch die leichteste Übung im Vergleich zu dem, was mir inzwischen so passiert ist. :wink:
Wir leben noch, andere hier hatten nicht dieses Glück. Ich sage mir immer "Man wollte mich noch nicht da oben, ich habe hier noch eine Aufgabe zu erfüllen. Und das mache ich mit Freude".
Euch wünsche ich diese Einstellung auch. :wink:
Ich hatte zwar keinen Brustkrebs, bei mir hatte er sich in der Gebärmutter versteckt. Die Diagnose hat mich umgehauen, auch wenn nach der OP gesagt wurde daß er weg wäre und keine Bestrahlung oder Chemo nötig wäre.....vor jeder Kontrolluntersuchung hab ich eine Heidenangst.
Ich schaue jetzt das ich auch was für mich tu, daß es mir gutgeht. Und hoffe daß ich es überstanden hab.
Heute war Mammographietermin. Bis zum Ergebnis bin ich nervös.
Bei mir hat der Krebs an den Eierstöcken zugeschlagen. Ca. ein Jahr nach Tschernobyl wurden bei mir kindskopfgroße Tumore diagnostiziert.
Damals war ich 16 Jahre alt.
Ich wurde operiert, das Böse wurde entfernt und damit war fertig.
Et voila und ich bin noch heute unter euch. grins
Hallo Gesellschafterin, da fällt mir prompt das Lied ein :wink:

Wie schön dass du noch bei uns bist,
wir hätten dich sonst sehr vermisst.
T4N3M0 hat geschrieben: Nach Brustamputation, Chemo und Bestrahlung will sich bei mir keine rechte Lebensfreude mehr einstellen. Bin körperlich nicht mehr leistungsfähig, schnell müde, habe Probleme mich zu konzentrieren und fühle mich entstellt.

Wem von Euch geht es auch so?


Also, was die Leistungsfähigkeit und Müdigkeit betrifft, ja das hatte ich auch.
Hinzu kamen noch Wasser in den Beinen und Taubheit in beiden Füßen. Mein Doc meinte, dass mein Körper sich regenerieren muss,leider geht das nicht von heute auf morgen, also bitte etwas Geduld Frau Sonnenscheinchen. Für das Wasser in den Beinen gibt’s Tabletten und ansonsten schonen sie sich noch etwas. So nach 2-3 Monaten war fast alles wieder im grünen Bereich.

Lediglich das Taubheitsgefühl in den Füßen ist geblieben.
Tja, nun haue ich nicht mehr mit der Faust auf den Tisch, sondern mit den Füßen, so erspare ich mir das anschließende AUA.

Nach ca. 2 Jahren führte ich Gespräche wegen Brustaufbau. Ich habe mich danach entschieden mit nur einer Brust zu leben... ich fühle mich nicht entstellt und habe meine Entscheidung, bis heute nicht bereut.


T4N3M0 hat geschrieben: Was tut ihr dagegen?



...ausschlafen oder früh Aufstehen
...blick in den Spiegel,ach watt bin ich schön,mir ein lächeln schenken - nach dem Zähne putzen
...Urlaub machen und die Seele baumeln lassen - Wellness-Wochenende zu zweit ohne Hunde
...Sparziergänge in der Natur mit allen Sinnen genießen - und mit Hunden
...gute Gespräche führen - gerne mit Tiefgang
...mich freuen das es den Menschen die ich liebe gut geht
...im Strandkorb eine heiße Schokolade trinken und die Aussicht genießen - die Getränke können variieren je nach Jahreszeit,die Aussicht ist abhängig vom Standort des Strandkorbes – Hauptsache genießen
...tanzen gehen incl. Cocktail schlürfen - ich nehme einen Swimming Pool - dito
...Kino,Theater oder Konzerte besuchen - vielleicht auch nur ein gutes Buch lesen
...schöne Momente und Augenblicke im Herzen speichern - quasi für schlechte Zeiten
...meinen Mann kräftig durch kitzeln und gemeinsam von Herzen lachen - wenn ich mal gerade nichts zu lachen habe, klappt auch mit der besten Freundin
… dankbar und glücklich sein - für mich eine Lebenseinstellung


Es gibt Zeiten, in denen ich mich müde,
kraftlos und uninspiriert fühle -
Stunden, in denen ich an meinen besten Fähigkeiten
und Möglichkeiten zweifle
und vergeblich in meinem Herzen nach Lebensfreude suche.

Doch ich weiß aus Erfahrung, dass solche Phasen vergehen,
und dieses Wissen hilft mir nicht nur,
sie zu ertragen, sondern auch ihre Leere
mit der Vorfreude auf bessere Zeiten zu füllen,
die mit Sicherheit kommen werden -
wie der Sonnenschein nach dem Regen,
dem Gesetz des ewigen Wandels folgend.

Und ich weiß auch, dass die Phasen, in denen ich mich
von allen guten Geistern verlassen fühle,
notwendig sind, um die Zeiten,
in denen sie zu mir zurückkehren
und mich mit Licht und Freude füllen,
noch mehr zu schätzen und zu lieben.

Hans Kruppa

wünsche Dir einen schönen Tag
Sonnenscheinchen_68 hat geschrieben:
Nach ca. 2 Jahren führte ich Gespräche wegen Brustaufbau. Ich habe mich danach entschieden mit nur einer Brust zu leben... ich fühle mich nicht entstellt und habe meine Entscheidung, bis heute nicht bereut.


?


Darf ich fragen, was Dich dazu bewogen hat, keinen Aufbau machen zu lassen ,Sonnenscheinchen_68‘?
Nach so langer Zeit sollte man sich mit seinem Körper versöhnt haben.
Außerdem:
Es lassen so viele gesunde Frauen an ihrer Brust herumschnippeln, da finde ich den Aufbau aus ästhetischen Gründen nach einer Total-OP gerechtfertigt und bei uns zahlt das sogar die Krankenkasse.
Hawaii.72 hat geschrieben: Nach so langer Zeit sollte man sich mit seinem Körper versöhnt haben.
Außerdem:
Es lassen so viele gesunde Frauen an ihrer Brust herumschnippeln, da finde ich den Aufbau aus ästhetischen Gründen nach einer Total-OP gerechtfertigt und bei uns zahlt das sogar die Krankenkasse.


Werden in Österreich alle kosmetischen Brust-OPs von der Krankenkasse bezahlt ,Hawai.72‘?
Nein, natürlich nicht, nur den Aufbau nach einer Total-OP!