und zwar ohne Backautomat.

Salut @ all

Da mir nach 12 Jahren Frankreich, ok, in den letzten Jahren hat sich so einiges verbessert, das Weißbrot, egal in welcher Form, so langsam zum Hals raushängt, bin ich seit einiger Zeit im Experimentierstadium des Selberbackens.
Denn auch das abgepackte Vollkornbrot, welches es durchaus gibt und von mir liebevoll Reserve-Päng genannt wird, denn es ist immer vorhanden, stellt keineswegs eine Dauerlösung dar.
Die Anschaffung eines Backautomaten steht nicht zur Debatte, denn normal bin ich Alleinesser. Ausnahme, wenn Mutti und/oder Kind da sind.
Von den Misserfolgen schreibe ich lieber nix, es waren reichlich, aber nun hab ich mehrfach mit der selben Rezeptur (selbst zusammengebastelt) Erfolg gehabt.

Rezept Algenbrot für kleine Springform (17 cm Durchmesser)
300 g Roggenmehl, halb komplett
1 Beutelchen fertigen Sauerteig der berühmten Müslimarke
5 g Trockenhefe
1 Prise Zucker, Hefe braucht Futter
1/2 gestr. TL Meersalz, (sry, hier gibts kein anderes, aber unjodiertes nehmen)
getrocknete Algen. Menge nach Geschmack

Die Algen 20 min kochen, das Kochwasser nicht wegschütten. Rausnehmen und in ca. 2 cm lange Stücke schneiden. Kochwasser auf Raumtemperatur abkühlen lassen.

Das Mehl in eine große Schüssel sieben und mit der Trockenhefe und dem Zucker vermischen.
Handmixer mit den Knetstäben nehmen und unter portionsweiser Zugabe des Algenkochwassers einen Teig kneten. Konsistenz sollte so mittelfest sein.
Im Backofen bei 30°, auf keinen Fall höher, sonst stirbt die Hefe ab oder an einem warmen Ort 45 min zudeckt gehen lassen.
Die Algen unterrühren, auch mit dem Mixer, und nochmals 30 min irgendwo gehen lassen, siehe oben.
Nun den flüssigen Sauerteig dazu, per Mixer mit Knetstäben unterrühren und die Masse in die Springform geben.
Wieder zudecken und solange gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat. Die entstandenen Luftbläschen kann man auf der Oberseite mit einem warmen angefeuchteten Löffel vorsichtig glattstreichen, muss man aber nicht.
Ofen auf 210° Oberhitze/Unterhitze vorheizen, Umluft geht auch, aber nicht so gut.
Auf die zweite Schiene von unten und ca. 60 - 70 min backen.
Fertig.
Ich backe am Vortag, zwischendurch kann man nämlich immer mal was anderes machen, und wenn die Gehzeit des Teiges überschritten wird, auch kein Problem, da geht nix kaputt.

Sodale, nun hätte ich gerne auch Eure Rezepte, falls hier Selbstbäcker sind.
Liebe Grüße
Aylurah
@ Aylurah, das Roggenbrot von Jamie Oliver schmeckt mir persönlich sehr gut und die Zubereitungszeit beträgt nur 30 Minuten. Vielleicht probierst du es mal. Wünsche noch einen schönen Sonntag. :)
Aylurah hat geschrieben: und zwar ohne Backautomat.

Salut @ all

Da mir nach 12 Jahren Frankreich, ok, in den letzten Jahren hat sich so einiges verbessert, das Weißbrot, egal in welcher Form, so langsam zum Hals raushängt, bin ich seit einiger Zeit im Experimentierstadium des Selberbackens.
Denn auch das abgepackte Vollkornbrot, welches es durchaus gibt und von mir liebevoll Reserve-Päng genannt wird, denn es ist immer vorhanden, stellt keineswegs eine Dauerlösung dar.
Die Anschaffung eines Backautomaten steht nicht zur Debatte, denn normal bin ich Alleinesser. Ausnahme, wenn Mutti und/oder Kind da sind.
Von den Misserfolgen schreibe ich lieber nix, es waren reichlich, aber nun hab ich mehrfach mit der selben Rezeptur (selbst zusammengebastelt) Erfolg gehabt.

Rezept Algenbrot für kleine Springform (17 cm Durchmesser)
300 g Roggenmehl, halb komplett
1 Beutelchen fertigen Sauerteig der berühmten Müslimarke
5 g Trockenhefe
1 Prise Zucker, Hefe braucht Futter
1/2 gestr. TL Meersalz, (sry, hier gibts kein anderes, aber unjodiertes nehmen)
getrocknete Algen. Menge nach Geschmack

Die Algen 20 min kochen, das Kochwasser nicht wegschütten. Rausnehmen und in ca. 2 cm lange Stücke schneiden. Kochwasser auf Raumtemperatur abkühlen lassen.

Das Mehl in eine große Schüssel sieben und mit der Trockenhefe und dem Zucker vermischen.
Handmixer mit den Knetstäben nehmen und unter portionsweiser Zugabe des Algenkochwassers einen Teig kneten. Konsistenz sollte so mittelfest sein.
Im Backofen bei 30°, auf keinen Fall höher, sonst stirbt die Hefe ab oder an einem warmen Ort 45 min zudeckt gehen lassen.
Die Algen unterrühren, auch mit dem Mixer, und nochmals 30 min irgendwo gehen lassen, siehe oben.
Nun den flüssigen Sauerteig dazu, per Mixer mit Knetstäben unterrühren und die Masse in die Springform geben.
Wieder zudecken und solange gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat. Die entstandenen Luftbläschen kann man auf der Oberseite mit einem warmen angefeuchteten Löffel vorsichtig glattstreichen, muss man aber nicht.
Ofen auf 210° Oberhitze/Unterhitze vorheizen, Umluft geht auch, aber nicht so gut.
Auf die zweite Schiene von unten und ca. 60 - 70 min backen.
Fertig.
Ich backe am Vortag, zwischendurch kann man nämlich immer mal was anderes machen, und wenn die Gehzeit des Teiges überschritten wird, auch kein Problem, da geht nix kaputt.

Sodale, nun hätte ich gerne auch Eure Rezepte, falls hier Selbstbäcker sind.
Liebe Grüße
Aylurah


Leev Aylurah

So'n Brotbackautomat knetet, gärt und backt nur. Also alles das, was du an Arbeitsschritten per manes erledigst.

Das "richtige" Mehl, Gewürz, Hefe etc. musst da da auch selbst zusammenbröseln, es sei denn, du kaufst Fertigmischungen.

Eine sehr schöne "Anleitungs-" und Rezept Web- Seite mit nicht kommerziellen Ansatz nicht nur, aber auch für's Brot backen ist z.B.

https://www.eat-this.org/brot-backen-mit-sauerteig/

a peace of fresh bread every day keeps you smiling :-)
Malzmueller hat geschrieben: a peace of fresh bread every day keeps you smiling :-)

Friede sei mit Dir und Deinem Stück Brot. :wink:
Ob das Aylurah noch liest, weiß ich nicht.

Ich habe mir den Tchibo-Brotbackautomaten für Singlegrößen gekauft.
Kostet 70 oder 80 Euro und backt wahlweise Brote von 500 g oder 750 g.

Funktioniert 100 %. Bis jetzt wurde jedes Brot etwas. Und man hat keine Arbeit und kein Geschirr zum spülen und braucht nur ein paar Minuten, um die Zutaten einzufüllen.


Aber wie es Malzmüller schon geschrieben hat, die Zutaten bestimmen das Ergebnis. "Mein" Brot ist mir bis jetzt nicht gelungen. Ich experimentiere immer noch rum. Jedes einzelne Brot war gut, aber das was ich mir einbilde, hab ich noch nicht rausbekommen.
Interessant! Ich habe von einem Freund nach Verkleinerung seiner Wohnsituation einen Brotbackautomaten im Keller stehen, bin aber bis heute nicht auf die Idee gekommen, den zu benutzen.

Ich verfüge über diverse Zutaten für die unterschiedlichsten Brotsorten und einen Backofen. Für mich reicht das und für das Brot auch!
BilderBerger hat geschrieben:
Malzmueller hat geschrieben: a peace of fresh bread every day keeps you smiling :-)

Friede sei mit Dir und Deinem Stück Brot. :wink:

Eine(r) merkt es immer :-)
Ich lasse meinen Backautomaten schön brav den Teig zubereiten und forme dann nach Belieben und backe im Ofen. Teig wird nach eigener Fantasie mit den unterschiedlichsten Zutaten zubereitet und immer weider neu experimentiert. Heute wird es mit Ruchmehl, Körnermischung und Sonnwendlig-Bier zubereitet.
Ich esse am liebsten Roggenmischbrot mit ganzem Kümmel und Koriander, im Teig und auf der Kruste. Hier im Rheinland bekomme ich es nicht und selbst backen darf ich nicht, weil ich mich so schlecht beherrschen kann und zu viel davon esse, wenn es frisch ist. :oops: :oops:
Ja das ist sehr traurig :cry:
Ja, Inge, das ist wirklich traurig mit dir :lol:
Danke Melissa, für dein Verständnis :wink: :lol: :lol:
Sach mal Inge, kaum is der Chef nicht da, treibst Du Dich hier rum :twisted:
Sag mal Ragwurzl, solltest Du nicht schon schlafen um diese Zeit.
Du musst doch morgen wieder die Bude aufschließen.
Mäuschen, in meinen besten Zeiten komme ich mit gaaaaaanz wenig Schlaf aus und bin immer noch fitter als andere (freches Weib).
Real, die Frösche hier in der Umgebung sind noch am quaken und ich bin nach einem Film, den ich mindestens schon 5 Mal gesehen hab, aufgepuscht - Ziemlich beste Freunde.
Ich backe seit vielen Jahren selbst Brot. Ich ziehe mir meinen Sauerteig selbst weiter und mache ihn in unterschiedliche Menge an alle Brote mit Rogen- , Dinkel- , Gerste- und Weizenmehl mit 75% Anteil Vollkornmehl bei Roggen und Dinkel, bei Gerste etwa nur 35% Vollkornmehl. Ich habe nur eine Knetmaschine. Der Rest ist Handarbeit. Ich backe bei 170°C 50 Minuten im vorgeheizten bzw. 60 Minuren bei kaltem Ofen.
Man braucht etwas Erfahrung, um die richtige Konsistenz der verschiedenen Teige zu kennen, was man sich aber schnell angeeignet hat. Wer einen Backautomaten verwendet, am besten noch mit fertigen Backmischungen, scheint den Sinn des Brotbackens nicht zu kennen.
Guten Appetit
und wem mein Beitrag nicht schmeckt:
Wohl bekommts.