Hey Leute,
ich habe ein kleines Problem. Denn vor allem bei dieser Hitzte ist mir aufgefallen, dass mein Brot immer recht schnell Hart wird. Und das obwohl ich einen Brotkasten aus Holz habe. Weiß Jemand von euch was man da mehr machen kann?
Hey :) Scheinbar keiner von euch eine Antwort weiß habe ich mich dazu entschlossen selber im Internet zu recherchieren. Ich bin auf diesen Artikel über die Brotlagerung gestoßen. Ich habe es mir mal rausgenommen den Link zu posten, da das Thema ja doch schon einige Aufrufe hat und großes Interesse besteht an einer Lösung. Hoffe es ist Okay :)
Ich friere mein Brot in Scheiben geschnitten ein.
Meistens kann man es auch gut entnehmen, nur ganz dünn sollten die Scheiben nicht sein.
Dann toaste ich es auf, so schmeckt es immer frisch, Kartoffelbrot wird wunderbar knusprig, da kann ich gar nicht aufhören.
Ich friere auch Brötchen ein und backe sie morgens in einem kleinen Ofen auf, (100Grad) geht auch mit dem Toaster.
Hallo Vanessa,

Ich habe mein Dinkelvollkornbrot in Papiertüte im Gemüsefach des Kühlschranks. Hält 5-6 Tage.
Im Kühlschrank sollte man kein Brot aufheben.
Es verliert an Geschmack.
Außerdem kann es durchaus schimmeln, aber man sieht es nicht und so kann es passieren, dass man es isst.
Kennst Du die alten, meist gelben mit Holzumrandung, Brotkästen aus Keramik oder Steingut? (Wächtersbach)

Die kann man noch in Kleinanzeigen oder Flohmarkt kaufen. Die gut erhaltenen sind zwar etwas teurer, aber das Brot, in Papier dadrin aufbewahrt, hält sehr sehr lange.
Ok danke für eure Antworten :)
Hallo zusammen,

lange Zeit hatte ich einen Keramikbrottopf, leider kam es immer wieder vor, daß das Brot schimmelte. Außerdem war es innerhalb weniger Tage hart. Musste den Topf öfters mit Essig auswaschen.
Seit gut einem Jahr habe ich einen Brotkasten aus Zirbenholz von einer kleinen oberbayrischen Schreinerei und bin restlos zufrieden. Er hatte einen stolzen Preis, aber seitdem ist mir kein Brot mehr verschimmelt, es hält länger und bleibt weich. Ich habe unten ein Küchenhandtuch reingelegt, das hilft, das Brot frisch zu halten und wird alle paar Monate mal gewechselt. Das Brot selbst lasse ich zusätzlich immer in der Papiertüte vom Bäcker. :)
Habe sehr gute Erfahrungen mit einem Römertopf als Brotkasten gemacht. Etwa alle 8-10 Wochen reinigen, dann mit Wasser voll saugen lassen und wenn er wieder getrocknet ist, hält das Brot darin viel länger frisch.
Wir halten unser Brot viele Tage in einem speziellen Brottopf aus Steingut frisch. Die angeschnittene Seite kommt dabei, wenn möglich, nach unten.

Da Brot "atmen" muss, um frisch zu bleiben, ist dieser am oberen Rand mit 4 kleinen Luftlöchern versehen und besitzt zusätzlich am Boden eingearbeitete Rillen. So kann die Luft wunderbar rundum zirkulieren.

Der Deckel ist innen unglasiert und kann die abgegebene Feuchtigkeit einlagern und entsprechend wieder zurück führen, wodurch ein optimales Klima entsteht.

Einzige Bedingung: Eine nicht zu warme, aber möglichst gleichbleibende Umgebungstemperatur, also z.B. nicht direkt neben den Herd stellen.

Meines Wissens gibt es keinen vergleichbaren Brottopf, ich hatte selbst mal nach Jahren den Deckel zerdeppert und habe erfolglos kreuz und quer im Internet gesucht, da besagter Topf nicht ganz günstig ist. Letztendlich habe ich ihn doch wieder in der Hofpfisterei gekauft, welche zwischenzeitlich ja auch überregional Läden betreibt und online verkauft. Mein Fazit: Absolut empfehlenswert!
.. dieses Problem hatte ich früher auch - nach kurzer Zeit hart oder im Sackerl Schimmel oder nicht mehr knusprig.

Seit kurzem kauf ich ein "echtes Bio- Sauerteigbrot" (vom Biobäcker "Josef" - hat sich in Wien und Umgebung einen Namen gemacht) und es schmeckt wie von meiner Oma (hatte selbst Brot gebacken). Es hält locker eine Woche im Papiersackerl, wird nicht hart und schimmelt nicht.
In der letzten Sendung Thema (sicher noch in der ORF-Videothek zum Anschauen) wurde das Thema Brot ausführlich behandelt. Im maschinell hergestellten Brot sind unzählige Zusatzstoffe drinnen, damit sich der Teig mit Maschinen überhaupt verarbeiten lässt. Natürlich muss es schnell gehen ....
Das Sauerteigbrot vom Bäcker "darf" lange ruhen und wird ganz ohne Chemie hergestellt .........und schmeckt soooooooooo lecker und es ist sehr bekömmlich.
Igelstachel hat geschrieben: Ich friere mein Brot in Scheiben geschnitten ein.
Meistens kann man es auch gut entnehmen, nur ganz dünn sollten die Scheiben nicht sein.
Dann toaste ich es auf, so schmeckt es immer frisch, Kartoffelbrot wird wunderbar knusprig, da kann ich gar nicht aufhören.
Ich friere auch Brötchen ein und backe sie morgens in einem kleinen Ofen auf, (100Grad) geht auch mit dem Toaster.

So machen wir das auch. In Scheiben schneiden und einfrieren, anschließend portionsweise im Toaster wieder auftauen! Da wir gerne auch mal spontan verreisen und es nicht mögen, wenn Lebensmittel schlecht werden, ist das ideal für uns. Vor allem hat man so eigentlich immer einen Vorrat daheim!

Wenn man Brot nicht einfrieren möchte, sollte man es in einem atmungsaktiven Behältnis aufbewahren. Ich kenne da Brottöpfe aus glasiertem Ton oder auch aus Holz. Es sollte auf jeden Fall nicht luftdicht verschlossen werden.
Man kann altes Brot auch "aufdampfen".
Ich gebe in ein Kaserol ein wenig Wasser (vielleicht ca. 5 bis 10 mm hoch)
Über das dampfende Wasser gebe ich in einem Sieb die geschnittenen, harten Brotscheiben und warte, bis es genügend Wasserdampf aufgenommen hat. Dann lasse ich das Brot abkühlen und erfreue mich an weichem Brot.
(N.B.: Es ist natürlich wichtig, das Brot nicht zu lange dem Dampf auszusetzen,
damit es nicht matschig wird.) Schon x-mal praktiziert. :D
Ein Brotexperte schrieb einmal ,
wer Brot im Kühlschrank aufbewahrt kann zusehen wie es schimmelt.
Warum das so ist, habe ich vergessen.

cajun_forever ,es geht auch mit einem Römertopf.
Ich lege die eingefrorenen Brotscheiben im Gefrierbeutel am Abend vorher in den Kühlschrank und habe morgens leckeres aufgetautes Brot. Es ist saftiger als wenn es auf dem Toaster aufgetaut wird.

Bestes Mittel für frisches Brot? Schnell aufessen !! :roll: