Börse für Interessierte - ein Forum zum Diskutieren

Eine Börse ist ein nach bestimmten Regeln organisierter Markt für vertretbare Sachen, so steht es inetwa bei wikipedia.
Weiter kann man dort lesen:
Gehandelt werden kann zum Beispiel mit Wertpapieren (etwa Aktien, Anleihen), Devisen, bestimmten Waren (z. B. Metalle und andere Rohstoffe oder Commodities) oder mit hiervon abgeleiteten Rechten. Die Börse führt Angebot und Nachfrage – vermittelt durch Börsenmakler (während definierter Handelszeiten) – marktmäßig zusammen und gleicht sie durch (amtliche) Festsetzung von Preisen (Börsenkurse) aus. Die Feststellung der Kurse oder Preise der gehandelten Objekte richtet sich laufend nach Angebot und Nachfrage.

Ich möchte allen Interessierten hier ein Forum geben, sich mit Börse auseinander zu setzen. Im Vordergrund soll die Bedeutung des Handels von Aktien stehen. Das Handeln mit Aktien kann langfristig ordentliche Erträge bringen und stellt in einer Zeitspanne, wo es NULL Zinsen gibt, eine attraktive Alternative dar.

Um erfolgreich an der Börse zu sein, sollte man sich Wissen aneignen. Diese Seite gibt allgemeine Ratschläge. Diese Ratschläge ersetzen nicht die eigene fachliche Information, zu der jeder verpflichtet ist.

Bevor man Auto fahren darf, muss man die Fahrprüfung bestehen. Gleiches gilt für die Börse, nur mit dem Unterschied, dass es keine Prüfung gibt. Man sollte also immer an der Börse seine Augen auf machen und das Geschehen verfolgen, wie im Straßenverkehr.

Ziel diese Forums ist es, jedem Interessierten am Aktienhandel mit allgemeingültigem Wissen auszustatten, jenes was der Anfänger gebrauchen und verstehen kann und solches, was dem Fortgeschrittenem auch nutzt. Dabei ist eure Mitarbeit / eurer MItschreiben gern willkommen.

Ich bitte jeden User einfach und verständlich zu schreiben. Wenn ihr etwas nicht versteht, dann fragt nach. Bevor ihr Fragen habt, bitte ich euch, zuerst die Texte zu lesen. Das eigenen Informieren nützt euch mehr, wie das Stellen einer Frage.

Lasst uns gemeinsam erfolgreich handeln - hier im Forum und an der Börse.

Cornus Mas

Forenregeln:
1 Schreib immer sachlich und verständlich.
2 Verwende einen respektvollen Ton.
3 Informiere dich vorher.
4 Beachte, dass hier Laien ihr Wissen und ihre Erfahrungen weiter geben. Sei
also verständnisvoll, wenn sich Fehler zeigen.
5 Respektiere andere Meinungen.

Das Anlegen von Geld - einige Grundlagen

Der Ertrag, das Risiko und das Alter des Anlegers

Wir reden hier von Geld anlegen, was bedeutet, das Geldvermögen mindestens zu erhalten und zusätzlich einen Ertrag oder Gewinn zu erzielen. Da gibt es viele Möglichkeiten, aber alle Möglichkeiten mit einem Ertrag über 0,2% pro Jahr sind risikobehaftet. Es gilt im Moment die Regel: Ohne Risiko kein Ertrag! Die Frage ist daher, wieviel Risiko bist du bereit, bei deinen Geldanlagen einzugehen. Vereinfacht kann man sagen: je höher der Ertrag ist, um so höher ist das Risiko. Es gibt risikoarme Geldananlagen und es gibt risikoreiche Geldanlagen.
Dann gibt es noch eine weitere Anlage-Regel, die mit dem Alter der Anleger zusammen hängt. Im Alter über 50% sollte man etwa 30% des Geldes risikoarm, vielleicht 40% mit leicht erhöhtem Risiko, 20% in Anlagen mit Risiko und nur 10% in risikoreiche Anlagen stecken.
Letzter Punkt: Mitte März 2020 gab es kräftige Kurseverluste an den Börsen weltweit. Im Dax waren es zwischen Höstkurs und vorläufigem Tiefstkurs über 40% Verlust. Davor hatten wir an den Börsen 11 Jahre Aufschwung und es müssten 3 bis 4 Jahre Abschwung folgen, so dass wir in 6 bis 7 Jahren erst wieder auf dem Niveau von Anfang 2020 etwa wären. Das ist die Theorie - wie die Realität dann aus sah, weiß man erst in etwa 7 jahren. Heute eine Anlageempfehlung zu geben, ist also immer der berühmte Blick in die Glaskugel.


Das Risiko minimieren!

Durch Fonds und ETFs kann man das Risiko seiner Geldanlage im Vergleich zu einer einzelnen Aktie merklich minimieren.
Einzelne Unternehmen (Aktien) können Pleite gehen: z.B. Solarworld, AirBerlin. Dann sind meine Aktien praktisch nichts mehr wert und ich habe fast alles Geld, was ich da rein gesteckt habe, verloren. In einem Fonds oder ETF sind mehrere Aktien von Unternehmen enthalten. Geht ein Unternehmen Pleite, ist der im Fonds / ETF entstandene Verlust klein. Ein Beispiel: Der deutsche DAX enthält 30 Unternehmen. Diese wären auch in einem Deutschland-Fonds oder ETF auf den DAX enthalten. Würde ein Unternehmen Pleite gehen, hätte man einen Verlust von 1/30 im Fonds oder ETF. Das war jetzt sehr stark vereinfacht, da es im DAX auch sehr große Unternehmen, wie SAP, Linde, Siemens und kleine wie Covestro und Lufthansa gibt. Im Lyxor 1 DAX ETF (WKN: ETF901) hat SAP zur Zeit einen Anteil von 10,59% (bei comdirect Portrait). Geht SAP Pleite verliert der ETF rund 10% an Wert. Es ist aber sehr unwahrscheinlich, dass ein großes DAX-Unternehmen Pleite geht.

Fonds und ETFs teilen das eingezahlte Geld auf mehrere Unternehmen auf. Das verkleinert das Risiko.
Wenn man einzelne Aktien kaufen möchte, sollte man mindestens 5 (bis höchstens 20) verschiedene Aktien kaufen. Auch so kann man Geld / Vermögen verteilen, was man auch Streuung nennt und das ebenfalls der Risikominimierung dient.

Wieviele Wertpapiere (Aktien) in einem Fonds oder ETF enthalten sind und mit welcher Gewichtung sie dort sind, kann man meistens in den Fondsportraits, Produktblättern oder Factsheets ... nachlesen.

Das sollte immer deine Entscheidung sein

Es sollte immer deine ganz persönliche Entscheidung sein, ob du über die Börse Geld investierst, wie viel du investierst, wie du investierst, wann du investiert und welchen Weg du zur Börse nimmst. Hier gibt es viele Möglichkeiten. Leider hat da jeder "Experte" seinen "heißen" Tipp.

Es gibt für den interessierten Laien grundsätzlich zwei verschiedene Wege, die immer nur über einen Umweg zur Börse führen.

1) Man legt sich ein Depot bei einer Kapitalanlagegesellschaft zu, von denen es einige gibt: Deka, DWS ... Über die Kapitalanlagegesellschaft kauft man Fonds, deren Aktien an der Börse gehandelt werden. Das hat Vorteile aber auch deutliche Nachteile!

2) Man legt sich ein Depot bei einem Online-Broker zu. Auch hier gibt es wieder einige: Sbroker, comdirect, finanzen.net ... .

Über einen Online-Broker kannst du direkt verschiedene Wertpapiere handeln. Die Broker unterscheiden sich vom Angebot her und von den Preisen. Hier sollte sich jeder seinen Vavoriten heraus suchen.
Viele Online-Broker bieten zusätzlich an, Fondsanteile zu handeln / zu kaufen / zu verkaufen.

Hier wird der Anfänger oft auf gute Tipps hören. Das ist eine richtige Entscheidung. Wenn du das Börsengeschehen etwas aktiv verfolgst und einige Erfahrungen im Handel mit deinen Wertpapieren gesammelt hast, kannst du natürlich jeder Zeit den Broker wechseln. Ein "Depotumzug" ist häufig kostenfrei und birgt dabei praktisch keine Verluste.

Eine letzte wichtige Bemerkung

Börse und Börsenhandel und all die Produkte darum verändern sich sehr schnell. Es gibt auch eine extrem große Vielfalt. Das kann kein Mensch alles wissen. Der Inhalt eines Textes entspricht also nur dem aktuellen Geschehen. Auch Preise, Bedingungen und Zusammensetzungen ändern sich ziemlich rasch Das sollte man immer berücksichtigen. Dafür ist Börse auch sehr spannend und abwechslungsreich und es gibt ständig was neues zu lesen.
Wichtig dabei ist, dass man versteht, welche Information bedeutend oder welche weniger bedeutend ist.
CornusMas hat geschrieben: Börse für Interessierte - ein Forum zum Diskutieren

Eine Börse ist ein nach bestimmten Regeln organisierter Markt für vertretbare Sachen, so steht es inetwa bei wikipedia.
Weiter kann man dort lesen:
Gehandelt werden kann zum Beispiel mit Wertpapieren (etwa Aktien, Anleihen), Devisen, bestimmten Waren (z. B. Metalle und andere Rohstoffe oder Commodities) oder mit hiervon abgeleiteten Rechten. Die Börse führt Angebot und Nachfrage – vermittelt durch Börsenmakler (während definierter Handelszeiten) – marktmäßig zusammen und gleicht sie durch (amtliche) Festsetzung von Preisen (Börsenkurse) aus. Die Feststellung der Kurse oder Preise der gehandelten Objekte richtet sich laufend nach Angebot und Nachfrage.

Ich möchte allen Interessierten hier ein Forum geben, sich mit Börse auseinander zu setzen. Im Vordergrund soll die Bedeutung des Handels von Aktien stehen. Das Handeln mit Aktien kann langfristig ordentliche Erträge bringen und stellt in einer Zeitspanne, wo es NULL Zinsen gibt, eine attraktive Alternative dar.
Um erfolgreich an der Börse zu sein, sollte man sich Wissen aneignen. Bevor man Auto fahren darf, muss man die Fahrprüfung bestehen. Gleiches gilt für die Börse, nur mit dem Unterschied, dass es keine Prüfung gibt. Man sollte also immer an der Börse seine Augen auf machen und das Geschehen verfolgen, wie im Straßenverkehr.

Ziel diese Forums ist es, jedem Interessierten am Aktienhandel mit allgemeingültigem Wissen auszustatten, jenes was der Anfänger gebrauchen und verstehen kann und solches, was dem Fortgeschrittenem auch nutzt. Dabei ist eure Mitarbeit / eurer MItschreiben gern willkommen.

Ich bitte jeden User einfach und verständlich zu schreiben. Wenn ihr etwas nicht versteht, dann fragt nach. Bevor ihr Fragen habt, bitte ich euch, zuerst die Texte zu lesen. Das eigenen Informieren nützt euch mehr, wie das Stellen einer Frage.

Lasst uns gemeinsam erfolgreich handeln - hier im Forum und an der Börse.

Cornus Mas

Forenregeln:
1 Schreib immer sachlich und verständlich.
2 Verwende einen respektvollen Ton.
3 Informiere dich vorher.
4 Beachte, dass hier Laien ihr Wissen und ihre Erfahrungen weiter geben. Sei
also verständnisvoll, wenn sich Fehler zeigen.
5 Respektiere andere Meinungen.

Das Anlegen von Geld - einige Grundlagen

Der Ertrag, das Risiko und das Alter des Anlegers

Wir reden hier von Geld anlegen, was bedeutet, das Geldvermögen mindestens zu erhalten und zusätzlich einen Ertrag oder Gewinn zu erzielen. Da gibt es viele Möglichkeiten, aber alle Möglichkeiten mit einem Ertrag über 0,2% pro Jahr sind risikobehaftet. Es gilt im Moment die Regel: Ohne Risiko kein Ertrag! Die Frage ist daher, wieviel Risiko bist du bereit, bei deinen Geldanlagen einzugehen. Vereinfacht kann man sagen: je höher der Ertrag ist, um so höher ist das Risiko. Es gibt risikoarme Geldananlagen und es gibt risikoreiche Geldanlagen.
Dann gibt es noch eine weitere Anlage-Regel, die mit dem Alter der Anleger zusammen hängt. Im Alter über 50% sollte man etwa 30% des Geldes risikoarm, vielleicht 40% mit leicht erhöhtem Risiko, 20% in Anlagen mit Risiko und nur 10% in risikoreiche Anlagen stecken.
Letzter Punkt: Mitte März 2020 gab es kräftige Kurseverluste an den Börsen weltweit. Im Dax waren es zwischen Höstkurs und vorläufigem Tiefstkurs über 40% Verlust. Davor hatten wir an den Börsen 11 Jahre Aufschwung und es müssten 3 bis 4 Jahre Abschwung folgen, so dass wir in 6 bis 7 Jahren erst wieder auf dem Niveau von Anfang 2020 etwa wären. Das ist die Theorie - wie die Realität dann aus sah, weiß man erst in etwa 7 jahren. Heute eine Anlageempfehlung zu geben, ist also immer der berühmte Blick in die Glaskugel.


Das Risiko minimieren!

Durch Fonds und ETFs kann man das Risiko seiner Geldanlage im Vergleich zu einer einzelnen Aktie merklich minimieren.
Einzelne Unternehmen (Aktien) können Pleite gehen: z.B. Solarworld, AirBerlin. Dann sind meine Aktien praktisch nichts mehr wert und ich habe fast alles Geld, was ich da rein gesteckt habe, verloren. In einem Fonds oder ETF sind mehrere Aktien von Unternehmen enthalten. Geht ein Unternehmen Pleite, ist der im Fonds / ETF entstandene Verlust klein. Ein Beispiel: Der deutsche DAX enthält 30 Unternehmen. Diese wären auch in einem Deutschland-Fonds oder ETF auf den DAX enthalten. Würde ein Unternehmen Pleite gehen, hätte man einen Verlust von 1/30 im Fonds oder ETF. Das war jetzt sehr stark vereinfacht, da es im DAX auch sehr große Unternehmen, wie SAP, Linde, Siemens und kleine wie Covestro und Lufthansa gibt. Im Lyxor 1 DAX ETF (WKN: ETF901) hat SAP zur Zeit einen Anteil von 10,59% (bei comdirect Portrait). Geht SAP Pleite verliert der ETF rund 10% an Wert. Es ist aber sehr unwahrscheinlich, dass ein großes DAX-Unternehmen Pleite geht.

Fonds und ETFs teilen das eingezahlte Geld auf mehrere Unternehmen auf. Das verkleinert das Risiko.
Wenn man einzelne Aktien kaufen möchte, sollte man mindestens 5 (bis höchstens 20) verschiedene Aktien kaufen. Auch so kann man Geld / Vermögen verteilen, was man auch Streuung nennt und das ebenfalls der Risikominimierung dient.

Wieviele Wertpapiere (Aktien) in einem Fonds oder ETF enthalten sind und mit welcher Gewichtung sie dort sind, kann man meistens in den Fondsportraits, Produktblättern oder Factsheets ... nachlesen.

Das sollte immer deine Entscheidung sein

Es sollte immer deine ganz persönliche Entscheidung sein, ob du über die Börse Geld investierst, wie viel du investierst, wie du investierst, wann du investiert und welchen Weg du zur Börse nimmst. Hier gibt es viele Möglichkeiten. Leider hat da jeder "Experte" seinen "heißen" Tipp.

Es gibt für den interessierten Laien grundsätzlich zwei verschiedene Wege, die immer nur über einen Umweg zur Börse führen.

1) Man legt sich ein Depot bei einer Kapitalanlagegesellschaft zu, von denen es einige gibt: Deka, DWS ... Über die Kapitalanlagegesellschaft kauft man Fonds, deren Aktien an der Börse gehandelt werden. Das hat Vorteile aber auch deutliche Nachteile!

2) Man legt sich ein Depot bei einem Online-Broker zu. Auch hier gibt es wieder einige: Sbroker, comdirect, finanzen.net ... .

Über einen Online-Broker kannst du direkt verschiedene Wertpapiere handeln. Die Broker unterscheiden sich vom Angebot her und von den Preisen. Hier sollte sich jeder seinen Vavoriten heraus suchen.
Viele Online-Broker bieten zusätzlich an, Fondsanteile zu handeln / zu kaufen / zu verkaufen.

Hier wird der Anfänger oft auf gute Tipps hören. Das ist eine richtige Entscheidung. Wenn du das Börsengeschehen etwas aktiv verfolgst und einige Erfahrungen im Handel mit deinen Wertpapieren gesammelt hast, kannst du natürlich jeder Zeit den Broker wechseln. Ein "Depotumzug" ist häufig kostenfrei und birgt dabei praktisch keine Verluste.

Eine letzte wichtige Bemerkung

Börse und Börsenhandel und all die Produkte darum verändern sich sehr schnell. Es gibt auch eine extrem große Vielfalt. Das kann kein Mensch alles wissen. Der Inhalt eines Textes entspricht also nur dem aktuellen Geschehen. Auch Preise, Bedingungen und Zusammensetzungen ändern sich ziemlich rasch Das sollte man immer berücksichtigen. Dafür ist Börse auch sehr spannend und abwechslungsreich und es gibt ständig was neues zu lesen.
Wichtig dabei ist, dass man versteht, welche Information bedeutend oder welche weniger bedeutend ist.


Danke für die Info. Eine PN kann ich dir nicht schreiben, da ich kein Premium bin und auch nicht mehr werde. Warum? 2015 war ich erstmals hier und wurde von allen Seiten angegriffen, insbesondere von Tarantel und Ranger. Obwohl keiner logische Argumente hatte, wurde ich gesperrt und weiter geführt als zahlendes Mitglied.
Letztes Jahr zum zweiten Mal. Ich weiß nicht ob du dich erinnern kannst. Wir stritten uns ob Daimler ein gutes Investment ist. Ich erwiderte da kaufe ich doch lieber Müll. Während Daimler den Weg nach Süden einschlug, ging meine Müllaktie ca. 20% nach oben.
Heute zum dritten Mal da. Meine Beiträge sind auf 3 begrenzt pro Tag. Jeder hat eine andere Strategie, Anlagehorizont, Kapital, Erfahrung. Das ist auch gut so. Bin der Meinung nach wie vor, man sollte die Ansichten Anderer zur Kenntnis nehmen und in einer Demokratie sollte ein kontroverser Austausch möglich sein. Letztendlich ist es doch so, heute sagt jeder ich weiß Bescheid und erst viel später hat man die Erkenntnis was tatsächlich richtig gewesen wäre.

Mich störte an den Forum zB. die Fragesteller: wir sind so gescheit wir müssen uns nicht weiter bilden, "wasch mich aber mach mich nicht naß", gib mir Tips welche Aktie ich kaufen soll - bei Gewinn behalte ich den - bei Verlust soll der Tippgeber den Ausgleich bezahlen.

Ich bin kein Experte, nur jemand der sich für Firmen und Börse mit Begeisterung interessiert. Sowie Gewinne gehören auch Verluste dazu. Zitate von berühmten Börsenlegenden liebe ich, man kann viel lernen, sofern man darüber nach denkt.

Manchmal provoziere ich in der Hoffnung man denkt darüber nach. Bsp. Altersarmut ist politisch gewollt. Wenn Geld nicht glücklich macht, dann ist man sehr glücklich wenn man im Alter kein Geld hat.

Die eigentlichen "Experten" sitzen bei uns im Parlament und in der Regierung, die Versäumnisse bewußt zu liesen, als Info bitte lesen den Bericht zur Risikoanalyse im Bevölkerungsschutz 2012 vom 03.01.2013, heraus gegeben vom RKI, Drucksache 17/12051 Seite 55.
Erste Schritte an die Börse


Wichtig:

Du solltest nur das Geld anlegen, welches du mittelfristig nicht benötigst.

Je nach Größe der Familie sollten immer ausreichend liquide Geldmittel - also schnell zur Verfügung stehende Geldmittel – vorhanden sein.



Ich empfehle Neulingen und Börsenanfängern einen Sparplan in Fonds.
Fondssparpläne gibt es ab 25 Euro pro Auftrag … und schon wird die Vielfalt groß, welche konkreten Möglichkeiten der Anbieter hat.

Sinn macht ein Sparplan ab 25 Euro pro Monat.

Das sind 300 Euro im Jahr und 1500 Euro in fünf Jahren plus möglicher Wertsteigung. Nach fünf bis sieben Jahren sollte mit großer Wahrscheinlichkeit eine Wertsteigerung vorhanden sein. Das beruht auf statistischen Erfahrungen – aber garantieren kann es keiner.

Bei sehr kleinen Kindern macht auch ein Sparplan ab 25 Euro pro Quartal Sinn.


Fonds ist nicht gleich Fonds

Das Fondsspektrum ist unvorstellbar groß und ständig kommen neue Fonds.

Ich möchte hier nur auf Aktienfonds eingehen, dass sind Fonds die in ihrem Bestand Aktien halten.
Es gibt Fonds die praktisch nur Aktien enthalten und es gibt Fonds, wo der Aktienanteil einen bestimmten Prozentwert hat (von viel bis wenig).

Es gibt sogenannte Länderfonds. Das Fonds die überwiegend nur Aktien aus einem bestimmten Land haben, Deutschland, Schweiz, USA, Japan, Brasilien …

Weltweite Fonds haben Aktien aus vielen Ländern. Dort liegt der Anteil von Aktien aus den USA häufig um 50%.

Es gibt Fonds mit Aktien aus bestimmten Regionen: Euro-Zone, Osteuropa, Gesamt-Europa, Asien, Asien ohne (ex) Japan

Es gibt Branchen- oder Themenfonds mit Aktien z.B. aus den Bereichen Technologie oder Medien oder Konsum oder Pharma oder Umwelt/Nachhaltigkeit … . Die Palette ist sehr groß.


Der Ausgabeaufschlag (AA) und die Verwaltungsgebühren bei Fonds

Die meisten Fondsanbieter verlangen einen Ausgabeaufschlag (AA) auf ihre Fonds. Dieser liegt zwischen 1% und fast 6%. Das ist Geld verlangen die Anbieter zusätzlich und es wird vom Anlagebetrag abgezogen. Praktiziert wird das durch unterschiedliche Ausgabekurse (Kurse für den Kauf) und Rücknahmekurse (Kurse für den Verkauf).

Tipp: Ich kaufe allgemein nur Fonds ohne Ausgabeaufschlag! Diese Fonds muss man suchen. Sie werden selten angeboten. Nicht jede Fondsgesellschaft bietet Fonds ohne Ausgabeaufschlag an!

Aus dem laufenden Fondsvermögen entnimmt die Fondsgesellschaft Verwaltungsgebühren, die bei 2% bis 2,5% pro Jahr liegen. Das bekommt man nicht mit. Man sollte aber etwas darauf achten, da die Entnahme von Fondsvermögen zum Zweck der Verwaltung des Fonds zu einer geringeren Wertsteigerung des Fonds führt.


Der geeignete Broker – die geeignete Kapitalanlagegesellschaft

Wenn man jetzt alles Wissen zusammen bringt, kann man sich auf die Suche nach dem geeigneten Broker und / oder nach der geeignete Kapitalanlagegesellschaft machen. Die Unterschiede im Angebot und in den Kosten sind deutlich. Im Internet findet man eigentlich alle nötigen Informationen auf der konkreten Seite des Anbieters, um vergleichen zu können. Auch hier gilt: gründliches Informieren erspart späteres Umändern.
Meine Empfehlung wäre für den Anfang einen geeigneten Broker oder eine geeignete Kapitalanlagegesellschaft auszuwählen. Später, nach dem Sammeln erster Erfahrungen, kann man beide Bereiche nutzen.


Der erste Fonds

Den / die ersten Fonds auszuwählen hängt davon ab, wie viel Geld angelegt werden soll.

Bis 100 Euro monatliche Sparrate macht es aus meiner Sicht nur Sinn, maximal zwei unterschiedliche Fonds zu besparen. Für mich wären ein Fonds in deutsche Aktien (Deutschlandfonds) und ein Fonds in weltweite Aktien klare Favoriten.

Möchte man ab 25 Euro bis etwa 100 Euro monatlich nur in eine Fonds sparen, ist es egal, welchen Bereich man von den beiden auswählt. Beide haben ihre unterschiedlichen Vorteile und Nachteile. Möchte man mit dem ersten Fonds zunächst nur Erfahrungen sammeln, dann würde ich einen Deutschland-Fonds vorziehen. Damit erkennt man schnell, wie aktuelle Wirtschaftsnachrichten die Kurse bewegen.
Ich finde es schwierig einen Fond zu finden ohne Ausgabeaufschlag. Was aber wichtig wäre aus welchen Werten dieser sich zusammen setzt und wie er prozentual gewichtet ist (Klumpenrisiko)

Broker? Man sollte zu einen auf die Gebühren achten, zum anderen welche Handelsplätze - national/international bedient werden. Manche Broker rechnen, egal jetzt ob Fond oder Aktie, in EUR ab obwohl die Basis zB. in USD gehandelt wird. Es gibt Broker wenn man US-Aktien handeln will erst ein Umtausch EUR in USD, verlangen natürlich für den Umtausch der Devisen Provision.

Ungeachtet der Währung habe ich die Erfahrung gemacht, derjenige der internationale Aktien handeln möchte, ist der Kauf/Verkauf an der jeweiligen Heimatbörse günstiger. Zum einen der Spread ist geringer, zum anderen ist der Handelsumsatz groß genug um zu kaufen, aber noch viel wichtiger zu verkaufen. Was nützt mir gegebenfalls der schönste Gewinn bei einem Verkauf, wenn keiner da ist um zu kaufen. Dieser Fall ist mir in Deutschland so passiert.

Ohne Frage, Nestle wäre eine Value-Aktie. Sie hat sich während des Crashs hervorragend gehalten, aber es gibt z.Zt. 2 Nachteile die es zu berücksichtigen gilt.
1. von der Bewertung ist sie teuer, der Kaufpreis ist damit nicht gemeint
2. die dt. Börse-AG hat beschlossen, dass Nestle in Deutschland nicht mehr gehandelt wird, sondern nur noch in der Schweiz (Zürich)

Nestle ist ein typisches Bsp. was ich oben erwähnt habe. Solange man in der BRD Nestle in EUR kaufen konnte, ist der Basiswert trotzdem in Schweizer Franken, dies muß berücksichtigt werden. Die Dividenden von schweizer Aktien unterliegen der Abgeltungssteuer in der Schweiz mit 35%. In der BRD werden bei der Steuererklärung der 10% zuviel gezahlten Steuer angerechnet vom Fiskus.
Wenn man jetzt egal über welchen Broker/Bank Nestle Aktien kaufen möchte, dann erfolgt dies ausschließlich in Zürich. Die Gebühren stehen in keinem Verhältnis für einen Privatanleger.
Vor dieser Änderung habe ich ein paar Nestle Aktien gekauft, ein Verkauf lohnt sich für mich nicht mehr solange die dt. Börse AG ihre Änderung bei behält.

Man sollte sich in aller Ruhe überlegen, so mache ich es, welche Firmen profitieren, sind system relevant. Bsp. Lebensmittelindustrie (essen und trinken müssen wir alle), Energieversorger (Strom), Telekommunikation (Telefonieren/Internet), Gesundheit (Zähne putzen, Räume reinigen, Krankenhäuser), Wasser (ohne können wir nicht leben) dazu gehört auch Abwasser, Müllentsorger (wer will schon in Müll ersticken), Online-Händler (wer die Wohnung nicht mehr verlassen kann dem bleibt wohl nichts anderes übrig als sein Bedarf dort zu decken). Man könnte das noch fort führen, aber anhand der Bsp. findet man unzählige interessante Firmen, die sowohl man als Aktien wie auch ein Fond kaufen kann.
@ Frugalist

Danke und richtig!

Ich habe je ein Depot bei Deka und sbroker. (Das ist ein Hinweis und keine Werbung, damit meine Aussagen nachvollziehbar sind!)

Bei Deka gibt es 25 Aktienfonds ohne Ausgabeaufschlag (AA). Zählt man Mischfonds und Rentenfonds dazu, kommt man vielleicht auf 60 Fonds ohne AA! Das reicht mir völlig!
Insgesamt besprare ich maximal 20 Fonds ohne AA bei Deka! Nur etwa acht Fonds stehen im direkten Fokus des Handelns!
Ich tausche meine Fondsanteile ziemlich oft, so dass die mittlere Haltedauer etwa bei vier!!! Monaten liegt. Zugegeben im Moment ist eine extreme Phase. Wegen dieser kurzen Haltedauer kaufe ich keine Fonds mit AA! (Ich werfe nicht 3 bis 5% an AA der Fondsgesellschaft wegen vier oder fünf Monaten in den Rachen!) Das ist meine Strategie, mit der ich erfolgreich bin.

AA-freie Fonds gibt es auch beim sbroker, bei comdirect und annderen Brokern. Man muss aber wirklich danach suchen. Sie sind selten. Meiner Meinung nach gibt es genüg Fonds ohne AA, die ein Anfänger oder Fortgeschrittener besparen kann. Ich habe zur Zeit auch einen Fonds mit AA im Sparplan, weil dessen Wertentwicklung selbst nach etwa einem Jahr trotz AA besser ist als eine anderer Fonds ohne AA in diesem Bereich.

Richtig: Bei den Gebühren ging es um solche, die meist durch den Kauf und Verkauf an Aktien entstehen. Diese sind bei den verschiedenen Brokern unterschiedlich. Man sollte sich nicht von Lockangeboten für ein Jahr blenden lassen. Mein Tipp: Gebühren vergleichen, als wäre man fünf Jahre dabei!

Sehr wichtig ist der Hinweis zu Fremdwährungen wie Schweizer Franken, US-Dollar ... . Das sollte aber am Anfang keine Rolle spielen.

Lasst uns mal in den nächsten Tagen eine Aufstellung machen, welche Aktien diese Krise am unbeschadetsten überstehen könnten. Das wären solche Aktien, die man also jetzt schon kaufen könnte, egal was der Kurs in den nächsten Wochen macht.
Ein Forum über Börse habe ich immer so verstanden, dass man aus Fehler oder Erfahrungen von Anderen lernen kann. Niemand von uns liegt in allen Pkt. richtig. Jeder hat andere Vorkenntnisse, das macht schließlich auch die Vielzahl der Beiträge aus. Man sollte auch nicht, wenn Aktien/Fonds vorgestellt werden, das immer eins zu eins übernehmen, ein jeder hat so seine Vorlieben. Aber als Info-Plattform hat man Anregungen.

Um das an einem Bsp. besser zu demonstrieren was ich damit ausdrücken möchte ist eine Aktie die jeder von uns kennt und der bei weitem größere Teil der Weltbevölkerung schon mal "genossen" hat. Gundulabella mag diese Aktie nicht besonders, ich hingegen schon. Man sieht schon jeder hat andere Ansichten. Das ist auch okay.Um wen geht es? McDonald. Für mich ein "Evergreen", für Andere Burger sind ungesund. Börse muß nicht immer ernst sein. Es gibt den Spruch, hinter dem auch etwas anderes zum Vorschein kommt, "McDonald hat den Burger nur erfunden um Mieterträge zu erzielen".
Erstens gibt es diese Firma schon sehr lange. In der heutigen Form sind die meisten Filialen an Franchisenehmer vermietet. Sie erhalten das Produkt und Marketing von McDonald, bezahlen Lizenzgebühren, Material usw. Im Gegenzug verkaufen sie alles was in diesen Filialen angeboten wird. Die Filialen, also Gebäude und Grundstücke sind nach wie vor im Eigentum von McDonald. dh. mit anderen Worten, McDonald ist einer der größten Immobilienbesitzer in der Welt.
Es ist unstrittig, dass ausschließlich Burger als Hauptnahrung nicht gesundheitsfördernd ist. Die Leute werden dick z.T. vom Essen oder Bewegungsmangel. Wenn man jetzt den Gedanken fort "spinnt" kommt man unweigerlich zB. auf Diabetis oder Fitness. Für die letzten beiden gibt es selbstverständlich ebenso Aktien.

Anhand diese kleinen Bsp. kann man durchaus erkennen, mit einem bißchen nachdenken, kommt man auf unzählige Werte, die für den einen oder anderen interessant sein könnten. Letztendlich was die mögliche Spekulation bei Investments angeht, eine Aktie kann noch so sicher sein, sobald ein Ereignis auftritt das den Ruf in irgendeiner Weise schädigt, geht es auch mal runter.

Das beste Bsp. schreibt dieser Tage Coronavirus. Wer hätte von uns gedacht, dass wir in Europa/Deutschland eine Pandemie erleben werden. Die letzte war die spanische Grippe vor 100 Jahren. Die Menschheit lebt immer noch. Wie an der Börse es ein Crash gibt. irgendwann wird einmal wieder die Sonne scheinen und wer Mut, Ausdauer über die gesamte Zeit hatte, wird möglicherweise eines Tages dafür belohnt.
Ich hatte am 26.03.2020, 22:54 in einem anderen Forum folgendes geschrieben:

von CornusMas » 26.03.2020, 22:54

Der DowJones hat mit 6,3% im Plus geschlossen.

Es könnte morgen im Dax spannend werden. In dieser Quelle (Link 1)

https://www.comdirect.de/inf/indizes/detail/chart.html?REQUESTED_REDIRECT=INDEX&ISIN=DE0008469008&fromDate=26.03.2020&timeSpan=3M&toDate=26.03.2020&

sieht man den Chart des Dax. Der Dax hat eine kleine noch leicht unvollende inverse Schulter-Kopf-Schulter-Formation (SKS) ausgebildet. Um die Formation zu beenden, müsste der Dax per Schlusskurs über 10.438 Punkte steigen. Das muss er morgen noch nicht erreichen, aber in den nächsten Tagen.
In der nächsten Quelle (Link 2)

https://www.sbroker.de/analysen/technische-analyse/technische-analyse-detail.html?articleId=8238630

sind man den aktuellen Chart in der Chartanalyse vom 25.03. für den 26.03.2020 von Rocco Gräfe. Der Dax ist schon zweimal an etwa 10.030 Punkten gescheitert. -> Problem 1
Zwischen 10.006 und 10.389 Punkten ist ein Gap (ein offener Bereich). Das Gap ist nicht das Problem. Das Problem 2 liegt in der Angabe von Rocco Gräfe, dass es im Dax-Bereich von 10.280 Punkten viele enttäuschte Käufer geben soll. Das bedeutet Verkäufer und da liegt ein bedeutender Widerstand zusätzlich zu Problem 1. Der Bereich von 10.007 bis 10.439 Punkten ist also ein bedeutender Widerstand, der erst einmal geknackt werden muss.

Es ist also im Moment eine entscheidende Frage, ob in den nächsten (drei?) Tagen dieser Widerstandsbereich geknackt wird oder ob der Dax daran nach unten zurück prallt. Morgen gibt ist Tagesschluss und Wochenschluss. Diesen Widerstand morgen zu überwinden, wäre psychologisch sehr wichtig. Nächste Woche könnte der Dax diese Aufgabe auch noch lösen. Aber: Wir haben Monatsschlusskurs 31.03. Dienstag und Wochenschlusskurs. Bis zum nächsten Wochenschlusskurs kann es viele schlechte Nachrichten geben.

Ein Gap wird normaler Weise zweimal "bearbeitet" / ausgehandelt. Einmal von unten nach oben und von oben nach unten. Die Reihenfolge ist egal. Wenn der Dax jetzt das Gap überwindet, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass er wieder unter diesen Bereich fällt und erneut von unten nach oben handelt. Wann? Wir werden es sehen oder der Dax entwickelt wieder sein "Eigenleben", dass er sich nicht an "Regeln" hält, die eine größere Wahrscheinlichkeit haben, wie so oft in diesem Jahr..


Wie man am 27.03.2020 sehen konnte ist der Dax an der Hürde 10.000 Punkte nun zum dritten Mal gescheitert. Schon mit Handelbeginn ging es nach unten und der Dax schloss bei 9.632 Punkten. Auch die Amerikaner haben Freitag Abend deutlich im Minus geschlossen. Es sieht danach aus, dass die Kurserholung zunächst beendet ist.
Die nächsten Unterstützungszonen, nach Rocco Gräfe, liegen bei 9.435/9.350 Punkten und 9.165 Punkten. Am Montag sieht man mehr.
Ich werde immer wieder gefragt, warum ich diese Analysen machen?

Die Antwort ist ganz einfach:

Im Moment kann man Kursgewinne von 5% pro Tag oder 10% pro Woche machen. Zum Vergleich: Das sind die durchschnittlichen Gewinne in einem oder in zwei Jahren!!!
Mutige Trader werden jetzt belohnt. Dafür sollte man aber erkennen, wie der Dax tickt, das heißt, wie seine mögliche Kursentwicklung wäre, die also mit einer größeren Wahrscheinlichkeit zu erwarten ist. Den Blick in die Glaskugel hat eben keiner!
Aber: Eine große Chance birgt auch ein großes Risiko + anfallende Gebühren!
Der Dax unternimmt heute einen vierten Versuch, um den Bereich von 10.000 Punkten zu erobern. Er sollte im Tagesverlauf mindestens 10.117 Punkte erreichen. Nur das wäre ein positives Zeichen, dass es kurzfristig, gemeint sind einige Tage bis wenige Wochen, nach oben gehen könnte.

Kurzfristige Trader nehmen solche Gewinne, wie heute, von zur Zeit etwa 2 % gern mit.

Gier ist der größte Fehler an den Börsen.
Dazu etwas mehr demnächst.
Der Dax ist erneut am Bereich 10.000 bis 10.300 Punkte gescheitert. Dieses mehrmalige Scheitern zeigt, dass dort mittelfristig sehr viele Verkäufer vorhanden sind, die versucht haben, ihre dort gekauften Aktien verlustarm zu verkaufen. Damit geht die Achterbahnfahrt des Dax wieder nach unten.

Interessierte kurzzeitig orientierte Trader fragen sich jetzt - das geht mir auch so - wo ist das nächste Tief, bei dem es sich lohnt einzusteigen. Dazu gibt die Chartanalyse gute Auskünfte. Ich lese gern Beiträge von Rocco Gräfe, der täglich seine Prognosen veröffentlicht.

Ich halte es für ziemlich wichtig, die möglichen Einstiegs- und Ausstiegskurse, also Kauf- und Verkaufskurse, zu kennen. Wenn man in deren Nähe seine Käufe und Verkäufe unternimmt, dann hat man mit einer über 50% großen Wahrscheinlichkeit Erfolgschancen. Auch die Profis rechnen nur mit 60% Erfolg. Das bedeutet, dass von 100 Handelsaufträgen 60 mit Gewinn und 40 mit Verlust abgeschlossen wurden. Unter dem Strich bleibt ein Gewinn.

Bitte grundsätzliche Fehler am Anfang vermeiden

Einer der größten Fehler ist, seinen Geldbetrag für die Kapitalanlage an der Börse in einem Stück, also in einem Vorgang, anzulegen. Das ist fast wie Lotto spielen oder sehr lange auf einen Gewinn an der Börse warten zu müssen.

Ich empfehle daher, den Betrag zur Geldanlage in mehrere Teile (drei bis fünf oder mehr) zu teilen und beim Unterschreiten eines bestimmten Kurse zu investieren. Man kann auf diesem aktuellen Dax-Niveau einen ersten Fondsanteil kaufen. Ich rechne zwar damit, dass es im Jahresverlauf noch tiefere Kurse gibt, aber, das kann so kommen - das muss nicht so kommen. Auch die Frage, wann und wo der Tiefpunkt sein wird, können das Prognosen nur ganz grob abschätzen, was aber der berühmte Blick in die Glaskugel zum jetzigen Zeitpunkt wäre. Ganz entscheidend für die Aktienkurse weltweit wird sein, wie sich die negativen Auswirkungen auf die Wirtschaft so gering wie möglich gestalten lassen und wie sich das Virus bekämpfen lässt.
Eine solche Talfahrt an den Börsen bietet immer wieder große Chancen, sich nach interssanten Perlen unter den Aktien-Unternehmen umzusehen.

So sehe ich Aktien überwiegend im Dax, die unter der Situation nicht so stark leiden könnten, wie der allgemeine Markt: Versorger, Telekoms, Nestle, Krankenhäuser -> Fresenius, Rhön-Klinkium; Pharmatitel ... , die alle beim kürzlichen Verkauf viel zu stark verkauft wurden, die also zum jetzigen Zeitpunkt als relativ preiswert gelten.
Wenn man also eine solche Ideen / einen solchen Grundgedanken hat, dann kann man sich Informationen beschaffen oder manchmal flattern die Meldungen "ins Haus." So habe ich heute diesen Beitrag gefunden:

Dividenden-Boom ade - Unternehmen kürzen Ausschüttungen

Quelle: https://www.comdirect.de/inf/news/detai ... c7f&RANGE=


Wer sich von der Überschrift nicht abschrecken lässt und dann doch den gesamte Artikel liest, der findet diese Bemerkung: Die Versichererungsunternehmen Allianz und Münchner Rück wollen ihre Dividendenzahlung erhöhen. Das ist eine gute Nachricht, so dass man sich diese Aktien oder eine Aktie auf den Kaufzettel notieren könnte.
Wer ebenfalls von einer positiveren Entwicklung der europäischen Versicherungsunternehmen im Vergleich zum Gesamtmarkt überzeugt ist, der aber das Risiko einer Einzelanlage in eine Aktie scheut (was sehr richtig sein kann), dem empfehle ich ETF070 - ComStage STOXX Europe 600 Insurance UCITS ETF - oder einen vergleichbaren ETF. Der Anteil deutscher Unternehmen liegt bei 25,6% und größter Einzeltitel ist die Allianz.

Auch in einen Sparplan in ETF070 (oder vergleichbar) zu sparen, halte ich für ziemlich empfehlenswert.
Welche Firmen überstehen die Krise? Wohl solche, die die Grundbedürfnisse der Menschen decken. Gehört das Rauchen und Trinken auch dazu? Und was ist mit den Firmen im Waffenbereich? Eine Liste von Firmen anzulegen, über die man diskutieren kann, scheint mir sinnvoll und würde mich anschließen.
Hallo @ Jasido

Herzlich Willkommen hier bei 50plus-treff. Es freut mich sehr, dass du deinen ersten Beitrag in diesem Forum schreibst.

Generell lese ich das so in den allgemeinen Veröffentlichungen, dass man zunächst günstige Unternehmen auflistet. Dann kann man Auschlusskriterien wertfrei fest legen, wo jeder Lesende sich seine persönliche Liste erstellen kann.
Ich persönlich wäre auch dafür, bestimmte Unternehmen aus den Bereichen Rauchen, Trinken, Waffenbereich, Kernenergie, Kinderarbeit, umweltschädliche Produktion usw. zu kennzeichnen. Das wäre dann Gegenstand der Diskussion, wo jeder gern seinen Beitrag leisten darf.
Zwei Beispiele:
Ich würde amazon und Nestle negativ bewerten.
Bei amazon sind es die Löhne, bei Nestle sind es die Marktmacht und Preisdruck sowie das rücksichtslose Geschäftsgebaren in Entwicklungsländern.

Zur Bewertung der Nachhaltigkeit von Unternehmen gibt es die unterschiedlichen Kriterien ESG und SRI.
Das aus unserer Sicht zu bewerten ist ziemlich schwierig aber mit Aufwand machbar.
Danke CornusMas für Ihre freundliche Begrüßung!

Als ich mich seinerzeit bei der Auswahl von Unternehmern mit der Nachhaltigkeit beschäftigt habe, wurde mir schnell klar, dass der Aufwand für eine Bewertung sehr groß und das Ergebnis letztlich nicht recht zufriedenstellend ist und wandte mich der Fundamentalanalyse und co. zu, die für einen Laien umfangreich genug sind.
Wie würden Sie also vorschlagen vorzugehen? Vielleicht mit einer Liste mit interessanten Themen?
@ Jasido

Ich würde mich freuen, wenn du in der Anrede das DU benutzt. Ich überlasse dir gern die Entscheidung.
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