Die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt. Sie stammt aus der ersten Hälfte des 14. Jh. und ist eine bedeutende gotische Kirche.Seit ihrer Erbauung brannte sie achtmal aus. Einige wichtige gotische Elemente sind trotz der Brände erhalten geblieben. Die wiederholten Umbauten der Kirche wurden hier in verschiedenen Baustilen bis zum Stil der Spätrenaissance durchgeführt. Bei der letzten Rekonstruktion wurde die Fassade mit Hilfe einer mittelalterlichen Technik erneuert. Die größte Beschädigung erlitt die Kirche bei dem Brand 1779, als die Decken der Kirchenschiffe aus Kreuzgewölbe einstürzten. Sie wurden später durch Barockgewölbe ersetzt. Die ursprünglichen Rücksprünge der Fenster wurden erhalten.
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Das Innere der Kirche. Auch hier sind verschiedene Stilrichtungen enthalten.
Da das Hauptportal geöffnet war, konnte man den Kirchenraum betreten, aber nur bis zu einem eisernen Schutzgitter. Aufnahmen waren nur durch das Gitter möglich.
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Minoritenkloster mit Kreuzerhöhungskirche. Die Kirche entstand an Stelle einer ursprünglich gotischen Kirche. Bei der vor kurzem stattgefundenen Rekonstruktion wurden bedeutende archäologische Funde entdeckt, die an die erste Besiedlung der Stadt erinnern. Die Kirche verfügt über ideale akustische Eigenschaften, deshalb werden hier viele Konzerte veranstaltet. Zu der Kirche gehört auch die Galerie „Zu den Minoriten“ und das Museum des Minoritenordens. Den Kern der Ausstellung bildet eine Auswahl aus dem Inventar der Kreuzerhöhungskirche. Hier wird auch die Persönlichkeit des Märtyrers Johannes Sarkander vorgestellt, der hier kurze Zeit als Priester in der Stadt gewirkt hat.
In Unicov endete auch unser schöner Tagesausflug und wir kehrten nach Olomouc zurück.
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Wieder zurück in Olomouc, Mährisches Theater. Es befindet sich am Horni namestie an der Ecke Divadelni (Theaterstraße) in der Nähe des Arionbrunnens. Das Haus mit eigenem Orchester ist Aufführungsort für Balette, Opern, Operetten, Musicals, Dramen sowie Märchen. Opern werden in Übersetzungen, als auch in der Originalsprache aufgeführt. Tanzabende, Komödien und Musicals. Ergänzen das Programm. Auf Bestellung führt das Theater auch geschlossene Theateraufführungen, Bälle und Konzerte aus, organisiert Events, Buffets mit Programm und kann eventuell seine repräsentativen Räume auch für Konferenzen, Matinées und Symposien zu Verfügung stellen.
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Cechy pod Kosirem. Dieser Ort stand auch noch auf meinem Plan wegen eines schönen Kutschenmuseums. Also nahmen wir es in Angriff und fuhren zu dem 25 km südwestlich von Olomouc gelegenem Ort und erlebten eine große Überraschung. Als wir an dem Museum ankamen, war dort eine große Baustelle. Das Dach war abgedeckt und es lagerte viel Holz, hauptsächlich Balken neben der Ausstellungshalle. Man war dabei die Ausstellungshalle zu vergrößern und aufzustocken. Mein Führer der mich ein Jahr zuvor als Einzelführung, weil das Museum schon geschlossen war, durch die schöne Ausstellung begleitete erspähte mich und nahm sich unserer an.
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Der Gang durch das Kutschenmuseum. Die Kutschen waren fachmännisch restauriert und standen da wie neu.
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Der Gang durch das Kutschenmuseum Fortsetzung. Im Sommer werden auch Kutschfahrten im nahe gelegenem Schloßgarten gemacht.
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Auch diese Kutschen welche die Verstorbenen zu ihrer letzten Ruhestätte brachten waren zu sehen. Sie waren sehr reich verziert und mit Schmuck versehen.
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Das Feuerwehrmuseum. Es war gegenüber dem Kutschenmuseum und geöffnet. Also war unsere Fahrt nach Cechy p. Kosirem doch nicht umsonst.
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Die Rückfahrt nach Olomouc erfolgte über das etwa 15 km nördlich gelegene Mesty (Minderstädtchen) Namiest na Hane. Erste Erwähnung war in einem Güterverzeichnis 1141 des Olmützer Bischofs Heinrich Sdik. Ein Teil des damaligen Dorfes war im Besitz des Olmützer Domkapitels, der größere Teil gehörte jedoch dem mährischen Kleinadel. König Johann von Böhmen erhob 1319 den Ort zum Städtchen, dem er gleichzeitig auch Wochenmarkt gewährte und später auch das Privileg eines Jahrmarkts erteilte. 1726 gelangte die Herrschaft an Graf Aloys Thomas Raimond von Harrach. Dessen Nachfolger Graf Ferdinand Bonaventura von Harrach erbaute auf einer Anhöhe das obere Schloss das von einem kreisförmigen Park umgeben ist, durch den von 4 Seiten Lindenalleen zu dem viereckigen Innenhof führen.
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Die weitere Geschichte des kleinen Städtchens. Ein 1371 erwähntes Kastell war das Verwaltungszentrum der kleinen Grundherrschaft. Von 1423 bis 1482 ist zudem eine Burg erwähnt die vermutlich die bischöflichen Besitzungen schützen sollte, später aber aufgegeben wurde. 1536 bis 1594 war Namiest im Besitz der Herren von Würben. Während dieser Herrschaft wurde das Kastell zu einem Renaissance- Schloß umgebaut, das später als unteres Schloss deklariert wurde. Es wurde nach der Zerstörung im Dreißigjährigen Krieg erneuert und im 18. Jh. barockisiert. Soweit zur Namensgebung unteres und oberes Schloß.
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Die Jesuitenkirche Maria Schnee (Kostel Panny Marie Sněžné) .
Sie ist eine bedeutende Barockkirche und Pfarrkirche der römisch katholischen Hochschulgemeinde der Erzdiözese Olomouc. Sie wurde in den Jahren 1712 bis 1719 von den Jesuiten an Stelle einer ehemaligen Minoriten-Klosterkirche errichtet und konnte aber schon 1716 geweiht werden. Die bauliche Fertigstellung war 1722 mit dem Anbau der Treppenanlage beendet.
Sie befindet sich im Norden der Altstadt mit der Front zur Straße Denisova. Die Klostergebäude jedoch befinden sich am namestie Republiky Das Patrozinium bezieht sich auf den Gedenktag Maria Schnee am 5. August, der an ein Schneewunder bei der Einweihung der Kirche Santa Maria Maggiore in Rom erinnert.
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Der Vorgängerbau. Es ist eine aus dem Jahr 1266 stammende gotische Kirche, wurde in dem Jahr 1567 an die in die Stadt geholten Jesuiten übergeben, die die Olmützer Universität gründeten. Dadurch wurde die Kirche 1573 Universitätskirche bis sie dem Neubau weichen mußte. Seit 1785 war die neue Kirche k und k Garnisonskirche, zeitweise sogar Lagerhaus. Militärkirche war sie bis 1950. In der Zeit des Kommunismus gehörte sie der Stadt Olomouc. Ab 1990 ist sie wieder für die Gläubigen geöffnet.
Dass Kirchengebäude wurde 1916 bis 1918 von einigen Künstlern restauriert. In den 1970er Jahren wurde die Orgel restauriert.
Zutritt zur Sakristei bekam ich von dem netten Herrn der abends um 18 Uhr die Kirche verschloss. Als alle Besucher die Kirche verlassen hatten, schloss er ab und führte mich in die Sakristei.
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Die Dreifaltigkeitssäule. Das 32 Meter hohe barocke UNESCO Denkmal befindet sich auf dem oberen Platz. Es wurde in den Jahren 1716 – 1774 als Dank für das Erlöschen der Pest errichtet. Die Ehrensäule der Heiligen Dreifaltigkeit ist die größte Gruppierung von Barockstatuen im Rahmen einer Skulptur in Mitteleuropa. In dem Unterteil befindet sich eine im Sommer zugängliche Kapelle. Die Bildhauerische Verzierungen bilden 18 Statuen der Heiligen, 12 Lichtträgerfiguren und 6 Reliefe mit Aposteln. Die Statuengruppe Mariä Himmelfahrt ist im mittleren Teil des Schafts platziert. Am Gipfel strahlt die Statuengruppe der Allerheiligsten Dreifaltigkeit. Die Säule wurde nach ihrer Fertigstellung für die Einwohner eine Stolzquelle, denn alle die sich an ihrem Bau beteiligten waren Olmützer Einwohner. An der Säulenweihe im Jahre 1754 nahm die Kaiserin Maria Theresia mit ihrem Ehemann Franz Josef I. von Lothringen teil.
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Ortswechsel, Von Olomouc ging es nun über das 22 km südöstlich gelegene Prerov weiter über das 22 km südlich von Prerov gelegene Kromeriz
Der Zwischenstopp in Prerov.
Die Stadt an der Becva mit etwa einem Duzend Stadtteilen und ca. 47.000 Einwohnern sollte man nicht achtlos übergehen. Die Besiedlung geht bis weit in die Urzeit zurück. Prerov wurde urkundlich erstmals 1141 erwähnt. Zur Königlichen Stadt wurde sie 1256 vom Böhmischen König Premysl Otakar II. erhoben. Später wurde die Stadt lange Zeit Sitz der Pernsteiner und anschließend der Zerotiner. Prerov ist auch zu Recht die Stadt von Blahoslav und Comenius, den bedeutsamsten Persönlichkeiten der Böhmisch- Mährischen Brüdergemeinschaft. Die Stadtdenkmalzone. in der sich viele Bürgerhäuser aus dem 15. und 16. Jahrhundert befinden lockt viele Besucher an. In der Vergangenheit war die Stadt ein wichtiger Knotenpunkt und das Herz Mährens.
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