Hallo zusammen,
werde dieses Jahr 60 ........ schon lange würde ich gerne aussteigen und auswandern.... immer findet man irgendwelche Gründe es nicht zu tun.... nun gehe ich bald vorzeitig in Rente da ich körperlich ausgelaugt bin, doch mit der Rente kann ich nicht leben und nicht sterben....nun suche ich nach einer Möglichkeit ....einem Ort ... .... möglichst im Süden zu leben ohne finanzielle Sorgen.... suche nach einem Gedankenaustausch mit Menschen denen es ähnlich geht, oder die diesen Schritt schon getan haben und Ihre Erfahrungen gerne mitteilen möchten, mir evtl. Tips geben können......
war jetzt die letzten beiden Winter mit dem Wohnmobil in Spanien und fühle mich dort sehr wohl....
könnte mir aber vorstellen hier eine kleine Finca oder ähnliches zu kaufen, gerne natürlich auch mit Gleichgesinnten....ein Projekt zu verwirklichen.....Leben unter Spaniens Sonne ohne finanzielle Ängste und Sorgen....vielleicht mit Freunden gemeinsam alt werden.....
Hallo Eric
Ich denke wie Dir geht es vielen. Natürlich wäre Sonne und Wärme im Alter toll, aber ob Spanien da eine Lösung wäre ?
(Finanziell gesehen).
Eine Finca klingt auch super, nur kaufen ... Stelle ich mir schwierig vor.
Die Grundidee, evtl. auch nur meine, sich mit mehreren Leuten zusammen zu tun, sich viele Kosten zu teilen, aber das dennoch jeder seinen eigenen Bereich hat, finde ich Klasse.
Allerdings stelle ich mir die Umsetzung / Realität nicht einfach vor.
LG, Ledissa
Also auswandern hört sich nach Abenteuer an. Und in meisten Fällen ist das auch, aber mit 60+ könnte es in ein unüberwindbares Desaster enden.
Einiges gilt da sehr gut zu planen!

Wenn ich auswandern möchte, würde ich ein Land außerhalb der EU wählen, denn nur wegen Sonne und Strand würde ich ganz sicher keine so große Hürde auf mich nehmen.  Schließlich soll das meine neue Heimat für den Rest des Lebens werden und da spielen andere Prioritäten eine Rolle : wie z.b. Die medizinische Versorgung. Im Alter wird das zunehmend wichtiger.
Die Frage ist auch, ob der Versicherungsträger meine Rente in voller Umfang ins Ausland transferiert. 


Mit vielen Leuten sich zusammen zu tun klappt es schon in Deutschland oft nicht. Höchstens beim Fußball... Aber nicht jede/r kann mit jeden. Und das muss man vorher schon klären.

Allerdings stellt sich mir die Frage, wie kauft man eine Finka, wenn keine Mittel vorhanden sind?
Oder welche Bank will das finanzieren ?

Die Sprache kann eine nicht zu unterschätzende  Barriere bedeuten.
Hallo,
vielen Dank erstmal für die netten Beiträge.

also....:-) erst einmal bin ich nicht mittellos...:-) ich habe hier ein Haus und werde dieses Verkaufen um das Haus im Süden gleich zu bezahlen...... Medizinische Versorgung ist in Spanien vergleichbar mit Deutschland und wenns dick kommt bin ich mit dem Flieger in 3 Std. in Deutschland.....Sicher ist Spanien vom Lebensunterhalt nicht günstiger als Deutschland, aber bei meinen Wohnmobilreisen hab ich festgestellt das man mit sehr wenig, sehr gut zurechtkommt.
Spanisch kann ich auch ein bischen, von daher wird der Einstieg auch nicht ganz so schwer.

Mit mehreren so ein Projekt angehen, das wäre sehr schön und ganz wichtig das jeder seinen eigenen Bereich hat wo er sich zurückziehen kann.... und die Chemie muss Stimmen ist auch klar.....oft braucht es aber dafür Zeit :-)...... und wenn man sich dann nicht wirklich versteht, ist der Ärger vorprogrammiert..... brauche ich jetzt mit 60 plus nicht mehr...... hatte ich bis dato genug.... :roll:

Im übrigen würde ich mich auch gerne noch beschäftigen.....ich hab viele Wohnmobilfahrer getroffen die den ganzen (na ja fast) Tag in Ihrem Liegestuhl vor dem Wohnmobil gelegen haben..... das ist nicht meins...Ich bin Handwerker und würde mich freuen etwas zu finden wo ich den ganzen Tag..."basteln" kann..... allerdings nur für mich und ohne Zeitdruck.....
Moin, dein Plan hört sich nicht schlecht an, nur wird es sicherlich nicht klappen es so umzusetzen. Weil ja weil es viele gibt , die so ähnlich ticken wie Du und auch ich, nur wenn es am umsetzen geht... dann kommt das große uhhh und ahhh , habe es schon probiert und es hat letztendlich nicht geklappt, aber wünsche dir viel Erfolg dabei. :wink:
Hallo Eric
Du schreibst, dass es ein lang gehegter Wunsch sei auszusteigen und / oder auszuwandern. Die notwendigsten Mittel sind da (Haus) und ein Basiseinkommen (Rente) ist vorhanden.
Mit deinen handwerklichen Fähigkeiten kannst du dich ja jederzeit und überall nützlich machen.
Es sagt ja niemand, dass es keine Hürden oder Probleme geben wird, aber das hast du ja hier auch.
Wenn du körperlich und gesundheitlich auch noch einigermassen beieinander und fit bist, bist du ja gut gerüstet soweit. Gitarre hast du ja auch schon :wink: (vorzüglichstes Kommunikationsmittel)
Land und Leute hast du ja auch schon etwas kennengelernt und wenn es dir so gut gefällt und gut tut, stellt sich doch auch die berechtigte Frage: Was hält dich denn eigentlich zurück?
Du hast ja auch die Option das alles langsam anzugehen und einfach die nächsten ein, zwei Winter dort zu Überwintern und die Möglichkeit die Fühler auszustrecken, Kontakte knüpfen, Fincas besichtigen etc.
Übrigens gibt es das ja alles schon dort, wo Gemeinschaften Fincas bewirtschaften und ähnliches. Aber das kannst du ja 'googeln'.
Was hast du zu verlieren? Was hast Du zu gewinnen? Sicher ist, das wir alle mal abtreten müssen. Und das ist der Zeitpunkt wo die meisten Menschen nicht das bereuen was sie getan haben in Ihrem Leben, sondern das was sie nicht getan haben...
Viel Spass und Erfolg
Adimus
vielen Dank Spreemicha......

Du schreibst du hättest es schon probiert und wärst gescheitert, was bringt aus Deiner Sicht das Projekt zum Scheitern....

vielen Dank Adimus....

Du hast in vielen Dingen recht....... ich war und bin noch selbstständig das war der Hauptgrund der das Aussteigen früher so schwierig gemacht hat.... jetzt führt mein grosser Sohn die Firma und die Hürde besteht nicht mehr, aber ich muss wirklich hinterfragen was mich noch hindert.... :roll: Vielleicht ist es auch wirklich eine Alternative nur im Süden zu überwintern..... und vielleicht mit dem Wohnmobil alle Ecken auch mal Portugal abzuklappern, vielleicht ergibt sich dann die eine oder andere Gelegenheit mit Menschen ins Gespräch zu kommen....
und vielen Dank für Eure Antworten.... :D
Man lebt nur einmal. Was hast Du schon zu verlieren?

Aber anstatt sich festzufahren, mit einem Haus wie man es in DE schon hatte, würde ich mich an deiner Stelle erst einmal umschauen.

Es gibt so viele schöne Ecken auf der Welt und Du bist mit deinem Wohnmobil bestens ausgestattet, die Schönheiten dieser Welt unabhängig zu erkunden.
Die Menschen der heutigen Zeit haben wenigstens noch die Möglichkeiten dazu, noch gibt es sie. Wer weiß aber wie lange noch.... :oops:

Deine Ausgelaugtheit aus deiner Selbständigkeit wird wie von alleine verschwinden, wenn Du erst einmal auf Tour bist.
Es ist gut das Du abgeben kannst und dein Sohn die Verantwortung übergeben hast.
Denn in puncto Arbeit sind wir alle ersetzbar. :!:

Kannst ja hier gelegentlich ein Reisebericht einstellen, damit wir den Traum durch dich miterleben können. :wink:
Moin, wir waren auch kurz davor ein Haus in Spanien zu kaufen. 1985 war dort alles noch preiswerter. Als es dann um den Vertrag ging merkte ich, dass es doch nur viel ''Heiße Luft'' von einigen war. Ein Problem war auch zu dieser Zeit, die genauen Eigentumsverhältnisse und auch das Recht als Deutscher dort eine Immobilie zu erwerben sehr schwammig formuliert war. Ich habe für mich beschlossen, lieber darauf zu verzichten .Du hast doch ein Wohnmobil , das reicht doch völlig aus finde ich . Bist flexibel damit und wenn mal ein Platz gefunden ist wo Du für den Rest des Lebens verweilen möchtest , dann ziehe dein Ding durch aber nur wenn du alles alleine stemmen kannst. Auf andere würde ich mich nicht verlassen , es sei denn Ihr kennt Euch schon lange Jahre und seit gemeinsam durch '' Dick und Dünn '' gegangen. :wink:
Ein langjähriger Freund von mir ( auch jetzt kurz vor der Rente) , den ich Australien kennenlernte und wir dann gemeinsam trampten, hat sich auch letzten Sommer seinen Lebenstraum mit einer kleinen Segelyacht verwirklicht.

Damit will er erst mal sämtliche niederländische Binnengewässer absegeln um zu lernen, das Schiffchen zu händeln.

Denn die Theorie ist die eine Sache, woraus man wirklich lernt ist die Praxis.
Vor allem, das TUN. :wink:

Ich war früher mit einem Ehepaar befreundet, die ähnliches wie Du Spreemicha erlebten.
Tolle Gegend in Portugal gefunden, wollten sich niederlassen und zahlten für ein Grundstück viel Geld, auch noch in barcash :roll: .
Als sich, nachdem das Grundgerüst des Hauses stand, herausstellte das sich das Grundstück im Nationalpark befand. :shock:
Ziemlich dumm gelaufen....
@eric, ich habe irgendwie das Gefühl, dass der Auswanderungsgedanke bei Dir ein Traum bleiben wird.

Wer wirklich vom Auswandern träumt, sammelt beizeiten alle nur denkbaren Informationen darüber, wie so ein Projekt verwirklicht werden kann! Von Dir lese ich den Satz: "immer findet man irgendwelche Gründe, es nicht zu tun."

Wenn Du Spanien ins Auge gefaßt hast, hast Du schon mit einem Spanischkurs angefangen oder sprichst Du die Sprache bereits?

Wenn Du Deinen Wunsch gern mit Gleichgesinnten verwirklichen möchtest, hast Du die schon gefunden? Wenn nicht, dann suche sie jetzt oder spiele Dein Auswandern in Gedanken allein durch!!

Du wirst erst 60, aber Du sollest langsam 'in die Pötte kommen', sonst wird das nix!

Wenn dem aber so ist bzw. wird, denk daran, dass auch Träume, die nicht in Erfüllung gehen, eine schöne Erinnerung in sich bergen :!:
@eric: ich persönlich kann hier nur raten: halte deine Wurzeln, bis du dir sicher bist. Mach dich vorher mit Land und Leuten, mit Sprache und Verwaltung vertraut. Baue Kontakte zu erfahrenen Leuten auf. Fahre dann für mindestens 3 Monate zu deinem ausgewählten Ort und verstehe das Leben dort. Dann mache den nächsten Schritt und plane deine Übersiedlung. Viel Glück und viel Erfolg 
Hallo Amade6, du sprichst mir aus dem Herzen. Ich verstehe die Auswanderer nicht,die Hals über Kopf das Land verlassen,vielleicht noch mit Kindern und nicht einmal die Sprache des neuen Landes sprechen. Viele Deutsche glauben,daß sich die Welt nach Ihnen richten muss. :? Gründliche Vorbereitung ist ,glaube ich, unumgänglich! LG Kruemel2017
Hallo Eric,
du bist nicht allein mit den Gedanken - ich schaue bereits seit 2 Jahren, wie und wo ich mit meiner kleinen Rente noch ein einigermaßen gutes Leben führen kann. War da in Foren unterwegs, mal Bulgarien in Betracht gezogen, weil als billig zum Leben von einigen deutschen Kleinrentnern favorisiert wurde. Habe inzwischen davon Abstand genommen, denn die Sprache werde ich nicht mehr lernen können, und die Armut und Korruption in dem Land, doch nichts für mich. Italien ist eigentlich mein Traumland.... aber Gran Canaria gefiel mir auch, italienisch und spanisch lassen sich leichter lernen ...:P Und warm muß es sein, und mit Meerblick :D
Du kannst ja mit WoMo wirklich die schönsten Ecken besuchen... die Rente wird ins EU-Ausland auch überwiesen.
Frage bleibt dann mal der Pflegeplatz.... aber daran mag ja keiner denken :roll:
Hallo Amade 6 ja vielen Dank, es geht wohl in die Richtung erstmal mit dem Wohnmobil Spanien länger zu bereisen und auch Portugal..... und dann mal schauen... es drängt mich nichts...

vielen Dank Kruemel 2017..... ich muss nichts überstürzen und nicht flüchten... es gibt einfach Dinge in Deutschland die mir nicht mehr gefallen.... vielleicht ist der Wechsel zwischen Spanien und Deutschland gar nicht so schlecht.... im Alter merke ich immer mehr wie mir das wetter hier zu schaffen macht...und dem möchte ich entfliehen...

Vielen dank Tabatea, ja Ungarn hatte ich auch mal angedacht aber ganz schnell wieder gestrichen, wegen der Sprache und der Kriminalität und Armut in Ungarn. Italien wäre eigentlich auch mein Favorit, aber die Winter sind auch im Süden Italiens nicht annähernd so mild und warm wie in Spanien....
und ich kann schon etwas spanisch hatte kurse in der Volkshochschule belegt und lässt sich auch im hohen Alter noch gut lernen..... :wink:
Kriminlalität in Spanien ist nicht höher als andswo, ausser Barcelona da muss man wirklich aufpassen und Südfrankreich gehe ich nur auf bewache Stellplätze....
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