Kann Krankheit ausgrenzen?
In unserer ach so perfekten Gesellschaft, die sich tolerant gibt, es aber nicht ist, werden Menschen mit bestimmten Krankheiten ausgegrenzt, sagt mein Nachbar.
Und ich denke, er hat garnicht so unrecht. Ich persönlich beobachte das zum Beispiel bei Hautkrankheiten, oder bei Menschen die stark schwitzen und daher immer irgendwie nach Schweiß riechen, oder bei Menschen die Windeln tragen müssen usw.
Man sagt ja auch: den kann ich nicht riechen.
Habt Ihr das auch schonmal so festgestellt?
Umsowichtiger sich eigene Gedanken zu machen, ob man den Menschen der von der Gruppe gemieden wird, ebenfalls nun meidet , oder nicht.
Sich Gedanken zu machen, warum er von der Gesellschaft gemieden wird und wie man selbst dazusteht.

Liebe Grüße
Dragonfly
Na ja, die Ausgrenzung beginnt auch bei Handicaps, die einen helfen, die anderen nützen ihr Machtposition aus. Erschreckend ist es , wie viele Menschen in der eigenen, betone eigenen Bevölkerung schon ausgegrenzt werden !
Natürlich bei den Einwanderern traut sich nicht sich zu wehren, im Gegenteil man ist verpflichtet Beleidigungen hinzunehmen :mrgreen: Schließlich ist man ein braver Bürger, der hörig alles schluckt, weil er sonst in die Nazi Ecke geprügelt wird, obwohl er sich nur gegen verbale oder körperliche Angriffe wehrt. Schließlich handeln diese Früchtchen in gutem Glauben und wenn, dann war es ein Übersetzungsfehler. Nun, das ist nicht die Mehrheit von Einwanderern, aber es gibt sie.
Wie viele Menschen innerhalb des eigenen Landes sich schon ausgrenzen, ist verheerend. Krebs hatte damals ein Stigma, aber diese Menschen wurden aus Angst gemieden.
Manchmal kann man auf Kosten des Schwächerern triumphierend sein Selbstwertgefühl aufpeppeln und wenn ich mir Comedy anschaue, die keine ist, sondern medial unterhalb der Gürtellinie gepöbelt wird....................
Selbst Kinder werden schon wegen Markenklamotten ausgegrenzt, Menschen auf offener Strasse überfallen, besonders Ältere, wir haben unsere ethischen Grundsätze opfern lassen :mrgreen:
Naja, vielleicht wissen diese " Früchtchen " nicht das das Klauen ist was sie da tun, und das das strafbar ist ? Manche kommen ja mit der Meinung hierher, alles gehöre allen :lol:
schabbalabba hat geschrieben: Kann Krankheit ausgrenzen?
In unserer Gesellschaft werden Menschen mit bestimmten Krankheiten ausgegrenzt
bei Hautkrankheiten, oder bei Menschen die stark schwitzen
oder Menschen die Windeln tragen müssen usw.
Man sagt ja auch: den kann ich nicht riechen



jemanden nicht riechen können und ausgrenzen sind wohl zwei ganz verschiedene Sachen
und schlecht zu riechen ist für mich auch keine Krankheit,
sondern nur eine Begleiterscheinung bei manchen Krankheiten

meine Erfahrung ist, dass Kranke sehr wohl ausgegrenzt werden,
sogar vom Partner und bis dahin guten Freunden und Bekannten
meine Krankheit riecht man nicht und man sieht sie auch nicht auf einen flüchtigen Blick
nur wer sich Zeit für mich nimmt, wird es bemerken und dann "beichte" ich auch lieber gleich
ich wundere mich auch nicht mehr, wenn man sich nett grüßend verabschiedet....
man sieht sich..................meistens nie wieder
Ist es wirklich immer " ausgrenzen", wenn ich mit Jemandem keinen Kontakt möchte?

Ich glaube nicht.  

Vielleicht interpretiert der kranke Mensch mangelnde Zuwendung seiner privaten Umwelt allzu leicht mit einer Abneigung gegen seine Krankheit, und zieht nicht in Betracht, dass er selbst eine ängstliche Abwehrhaltung einnimmt.
Oder einfach ein unangenehmer Zeitgenosse ist...

Oder man selbst gerade keinen Mangel an Bekannten hat und lieber die bewährten Kontakte pflegt.  
Marge, natürlich wird keiner von uns sich bewusst mit Menschen und Kontakten umgeben, die uns schaden. Ich glaube fast alle von uns haben mehr oder weniger gute Kontakte zu Ausländern und es kriselt ja erst jetzt in der Asylpolitik, weil eben auch Trittbrettfahrer ihre Chance nutzen und in der Heimat ist man froh, wenn sie gehen.Viele Landwirte sind froh, wenn sie polnische oder Osteuropäische Arbeitskräfte haben, aber nicht jeder ZUwachs bringt positive Überraschungen mit. Es kann doch nicht sein, dass wegen Terrorwarnungen eine ganze Bevölkerung in Angst und Schrecken gesetzt wird :twisted: Aber darum geht es in diesem Thrad überhaupt nicht, sondern darum, dass sich in die Gesellschaft ein Trend eingeschlichen hat, wo Menschen mit Behinderungen, Handicaps oder weil sie alt und nicht mehr als nützlich betrachtet werden, entweder in Heime abgeschoben werden oder anderweitig ausgegrenzt.
Das fängt doch meist schon auf nicht allen Schulhöfen an, wo die stärkere Gang das Sagen hat. Die Deutschen untereinander grenzen mitunter schon einander aus.
Uschi von der Leyen schlug da mal ein Wohnprojekt für alt und jung vor, wo Menschen aufeinander zugehen, einander helfen und die Scheu vor den Gebrechen anderer verlieren. Wir sind doch keine marktwirtschaftlichen Objekte, wir sind Menschen, die nicht ausgegrenzt werden wollen.
@Caspardavid, ich zitiere Dich jetzt mal:

Marge, natürlich wird keiner von uns sich bewusst mit Menschen und Kontakten umgeben, die uns schaden. Ich glaube fast alle von uns haben mehr oder weniger gute Kontakte zu Ausländern und es kriselt ja erst jetzt in der Asylpolitik, weil eben auch Trittbrettfahrer ihre Chance nutzen und in der Heimat ist man froh, wenn sie gehen.Viele Landwirte sind froh, wenn sie polnische oder Osteuropäische Arbeitskräfte haben, aber nicht jeder ZUwachs bringt positive Überraschungen mit. Es kann doch nicht sein, dass wegen Terrorwarnungen eine ganze Bevölkerung in Angst und Schrecken gesetzt wird :twisted: Aber darum geht es in diesem Thrad überhaupt nicht, sondern darum, dass sich in die Gesellschaft ein Trend eingeschlichen hat, wo Menschen mit Behinderungen, Handicaps oder weil sie alt und nicht mehr als nützlich betrachtet werden, entweder in Heime abgeschoben werden oder anderweitig ausgegrenzt.
Das fängt doch meist schon auf nicht allen Schulhöfen an, wo die stärkere Gang das Sagen hat. Die Deutschen untereinander grenzen mitunter schon einander aus.
Uschi von der Leyen schlug da mal ein Wohnprojekt für alt und jung vor, wo Menschen aufeinander zugehen, einander helfen und die Scheu vor den Gebrechen anderer verlieren. Wir sind doch keine marktwirtschaftlichen Objekte, wir sind Menschen, die nicht ausgegrenzt werden wollen.


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Jetzt frage ich mich aber, ob Du wirklich weißt, was Du da schreibst. Du warst es doch, die dieses Flüchtlings- und Einwandererhorrorszenario ins Spiel gebracht hat und nun sagst Du, darum ginge es nicht?

Ich suche immer noch nach den Worten, aus denen dann jemand entnommen hat, daß diese Einwanderer klauen. Ich kann sie nicht finden, aber ich habe den dunklen Verdacht, daß sich hier ein paar (hoffentlich wenige) User verfolgt und massiv benachteiligt fühlen.

Es wäre schön, wenn Du Dir bei Deinen Kommentaren wirklich etwas Zeit ließest und Deine eigenen Worte noch einmal nachliest. Hier hetzt Dich Keiner und Viele warten wirklich geduldig auf jeden sorgfältig geschrieben Kommentar.
Moment, ich habe nicht geschrieben, dass alle Ausländer klauen, Natürlich bin ich erbost, wenn wenige Ausländer ältere Damen fast unter die Straßenbahn schubsen, das sind Ausnahmen, die sich aber auch benehmen sollten, doch sie haben einen Freibrief, weil sie Ausländer sind.
Wir wollen friedlich miteinander leben, dann muss es aber auch für alle gelten und nicht das Recht abgeleitet werden, ob Deutsche untereinander oder Ausländer einer Minderheit andere bedrohen dürfen.
Jeder von uns hat ausländische Freunde und niemand will, dass denen dank der Trittbrettfahrer etwas passiert, dass sie geschädigt werden. Alle Deutschen sind Ausländerfeindlich, nur weil sie KInflikte ansprechen ?
Die Mehrzahl der Ausländer sind friedlich und die Mehrzahl unserer Bevölkerung kommt auch gut mit ihnen im Zusammenleben aus. Schwarze Schafe gibt es überall, aber es sollten nicht pauschal Freikarten wegen .. erteilt werden.
Mit den Behinderten in unserem eigenen Land ist man weniger zimperlich im Umgang. Auch mit Menschen die gesundheitliche Nachteile haben. Wo ist denn da das Augenmerk auch diese Personen als Teil der Gersellschaft zu integrieren und sie zu schützen?
Die Eingangsfrage lautete: "Kann Krankheit ausgrenzen?"
Unser Caspar macht nun wieder einen Thread daraus, in dem Ausländer alte Damen unter die Straßenbahn schubsen. Natürlich nicht alle. Man ist ja nicht ausländerfeindlich.

Darum von mir der Hinweis: Ausländer sein ist keine Krankheit!
Wohl aber kann man sich die Frage stellen, ob es nicht ziemlich krank ist, hier wieder in gewohnter Manier diese Vermischung vorzunehmen.
Um auf das Eingagsthema zurück zu kommen:
werden Menschen aufgrund ihrer Krankheit ausgegrenzt? Und ich meine ja. Vor ein paar Wochen machte ich eine Bootsfahrt und mit fiel eine Frau mittleren Alters auf, die an ihrem Tisch allein saß, und an anderen Tischen war kaum Platz zu bekommen. Ich ging rüber und wir kamen ins Gespräch, und im Laufe dessen erzählte sie mir, das sie eigentlich mit einer Busgruppe da sei, sich aber niemand an ihren Tisch setzen wolle weil sie eine nichtansteckende Hautkrankheit habe. Jetzt erst schaute ich sie richtig an , ja, sie hatte da eine ganz schlimme Psoriasis, an den Händen, im Gesicht, auf dem Kopf, soweit ich das sehen konnte, und außerdem noch neurodermitis. Diese Krankheiten werden vererbt, sind nicht ansteckend, ich habe sie auch, aber nicht in diesem Ausmaß.
Und das hat mich schon nachdenklich gemacht. Auf der einen Seite wollen viele Toleranz über, so sehr das einem fast schlecht werden kann davon, und auf der anderen Seite werden Menschen wegen eines körperlichen Mangels ausgegrenzt, da ist die Toleranz aufeinmal futsch. Wie passt das zusammen?

Natürlich gibt es auch Ausgrenzungen aus anderen Gründen.
Erstens war ich Zeuge, wie eine ältere Frau von der Bordsteinkante durch Ausländer geschubst wurde und nur weil man sie aufgefabgen hat, nicht unter die kommende Straßenbahn fiel. :mrgreen:
Es gab einmal ein paar Ureinwohner, die nannten sich Indianer, die wurden von den Eroberern ausgegrenzt und in Reservate gesteckt. :mrgreen:
Es ist immer wieder bemerkenswert, wie eine Meinungsklientel von Trollen versucht, wichtige Textpassagen zu überlesen, wie das wir alle auch ausländische Freunde unterschiedlicher Nationen haben und keiner möchte, das auch diesen Leid geschieht, durch Trittbrettfahrer, eine MInderheit die für Konflikte sorgt. Ist der Vorfall keine Ausgrenzung, wenn Gäste gegenüber der einheimischen Gastgeber mit hohem MIgrationsanteil unverschämt werden ? MInderheit, Einzelfälle, da spricht man wohl kaum von Mehrheit! MIr scheint eher, dass unsere Trolle lieber die eigene Bevölkerung ausgrenzen wollen, missachten, um ein eigenes Wunschdenken durchzuzwingen, was so in ein dunkles Kapitel der Geschichte erinnert!
Ausgrenzung geschieht in der gesamten Gesellschaft und auch schon unter Ausländern selbst !
Ich hätte das Thema nicht ausgeweitet, doch bei den unsachlichen Angriffen und Argumentationen, muss dass auch mal gesagt werden!
Eigentlich hätte ich mich lieber auf das Thema innerhalb unserer eigenen Bevölkerung konzentriert!
Menschen, die auf Grund ihres Status als Menschen zweiter Klasse behandelt werden, Menschen die durch Behinderungen oder Handicaps, kaum von einem großen Teil der Gesellschaft angenommen werden. :mrgreen: Menschen, denen es egal ist für ihre Gier andere zu überfallen, auch unter in Kaufnahme, dass die OPfer in das Gras beißen. Ist das Ausgrenzung der Menschen untereinander genug?
ich weiß gar nicht, ob das so bewusste Ausgrenzung ist. Jeder sucht sich doch das Umfeld, was ihm liegt (meist die sowieso schon Bekannten, die einen bestätigen, mit denen man tratschen kann etc.)
Ausgegrenzt von was oder wem? 
 
Der Begriff "Ausgrenzung" ist schon inflationär und wird bei jeder Gelegenheit gebraucht. Demnach bin ich eigentlich mein Leben lang "ausgegrenzt" worden, weil ich nirgendwo richtig dazugehört habe. Dies ist aber beidseitig und es gibt nun mal viele, die nicht auf andere zugehen. Dieses aktive aufeinander  Zugehen wäre aber nötig, um nicht auszugrenzen. Vielleicht will der "Ausgegrenzte" gar nicht, dass man auf ihn zugeht - das verunsichert. Man will sich ja auch nicht anbiedern.

Was das mit Ausländern zu tun hat, weiß ich nicht. Vielleicht gibt es bei vielen da mehr familiären Zusammenhalt als bei den Deutschen, die oft gern ihre Ruhe haben.  
Caspardavid hat geschrieben: ...
Eigentlich hätte ich mich lieber auf das Thema innerhalb unserer eigenen Bevölkerung konzentriert!
...


Dann mach das doch einfach, es zwingt dich ja niemand, über "Ausländer" zu schreiben und diese dadurch auszugrenzen.

Aber du hast ja schon recht, auch bei uns nerven so manche Ausländer ... und das sind in diesem Fall häufig ein Teil der nicht integrierungswilligen Deutschen :wink:
Ich finde:

Alle, die sich nicht an bestehende GESETZE halten wollen, das heißt, ganz bewußt hier gegen, immer wieder verstoßen-VORSATZ-bedeutet, diese Mitmenschen grenzen sich überall auf der WELT,

schluss letztendlich, selber aus ! :shock:

Ob weiß ob schwarz ob grün ob gelb-EGAL, diese müssen wir dann versuchen zu RE-SOZIALISIEREN! :roll:

Oft gelingt diese LEIDER nicht, nicht über und nicht überall, auch nicht in der BRD :!: :shock:
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