Leute, wie alles im Leben lässt sich auch gegen diese gewissen Altersprobleme antrainieren!

Ich leite seit mehr als 30 Jahren eine Gruppe, in der diese Probleme thematisiert werden , und es ist kaum zu glauben, wie sehr sich Vieles erheblich verbessern lässt.
Yoga ist ein tolles Werkzeug. Man lernt dabei, sich selbst zu spüren und zu fokussieren - das, was man tut, mit allen Sinnen zu tun, in das, was man tut, zu versinken.

Man sollte nicht vergessen, wie viele Fähigkeiten, die früher selbstverständlich waren, einfach nicht mehr benutzt werden.
Man balanciert nicht mehr, man sitzt nicht mehr auf dem Boden, ja, man streckt sich nicht einmal mehr nach dem Aufwachen, man benutzt beim Gehen nicht mehr alle Muskeln, die einen harmonischen Gang bewirken.

Wenn man langsam beginnt, sich diese Fähigkeien wieder zu eigen zu machen, braucht es ein wenig Geduld.
Der Abbau war auch langsam und schleichend - 20 Jahre Abbau...
Da kann man sich eigentlich ein Jahr für den Wiederaufbau gönnen, und ich schöre euch, der Rest des Lebens wird um Einiges leichter.
Für mich sind die Übungen mit dem Theraband selbstverständlich geworden.
Sie sind einfach überall durchzuführen und verhindern den Muskelabbau.
Ein sehr motivierender Beitrah Barbera, um doch noch mit Yoga zu beginnen. Meine Tochter praktiziert  es seit ein paar Jahren und ist sehr zufrieden damit, zumal es ja einen ganzheitlichen .... hat.

 Bei den Pünktchen wollte ich Ansatz schreiben.  Aber es gibt ein besseres Wort dafür.
Ich habe unzählige Ausbildungen hinter mir und picke mir von überall das Beste heraus!
Ich bin keine Anhängerin der reinen Lehren - überall steckt sehr Nützliches drin, und sehr oft überschneiden sich die therapeutischen Ansätze.

Das Theraband ist tolles Ding - ich würde raten,mal eine Stunde bei einer Therapeutin zu buchen und sich die Übungen auch aufzuschreiben - man vergisst so Vieles....

Oft sind die ganz einfachen Dinge die besten. Viel Gehen, dazwischen auch mal sehr flott, Rucksack tragen - das stärkt die Bauchmuskulatur! - beim Bücken in die Hocke gehen und nicht den Po rausstrecken, und immer schön locker in den Knien bleiben, haha!
Kann den vorherigen Beiträgen nur zustimmen !

Seit 20 Jahren praktiziere ich 1x die Woche Hatha Yoga und
kann es nur empfehlen .
Der Baum im Yoga glückt mal mehr mal weniger und denke
es ist meistens die Tagesform oder Konzentrationsschwäche.
Da wir alle in einer Altersgruppe sind und unsere
Lehrerin Physiotherapeutin ,wird auf alle Zipperlein eingegangen.
Zuhause ist der Sonnengruss die tgl.Morgengymnastik.
Das Theraband ist auch eine Alternative,habe in meiner Kur
damit Erfahrungen gesammelt.
Habe im Türrahmen eine Haken ,wo ich es für Übungen
einhängen kann.
Wassergymnastik ist dazu auch ein schöner Ausgleich,
wir haben sogar eine 88jähr.in der Gruppe,die total fit ist
und uns ein Vorbild ist.
Mehrere Jahre Yoga hat mir auch eine innere Ruhe gegeben, um die Zeit meiner Scheidung gut durchzustehen.
Gleichgewichtsübungen als Sturzprophylaxe mache ich in unserem Seniorenheim mit Neunzigjährigen, mit Anhalten an der Sessellehne, wie schon beschrieben.
Ich betreibe keine Yoga und stehe ich gerne auf beiden Beinen. :)
Deine Beine bleiben dir auch bei Joga erhalten :D :D
@newhope
ja, die bleiben mir aber mit beiden Beinen stehe ich besser. :wink:
sag ich doch :D :D :D
Ach, was bin ich froh, dass nicht alle, die nicht Yoga betreiben, hier schreiben, dass sie nicht Yoga betreiben!
@barbera
hast du was dagegen? :roll:
Ich hab noch nie was gegen Yoga gehabt.
:lol:

Besser ist es auf etwas unebenen Strecken zu gehen, da ihr dann die kurzen Fussmuskeln nutzen müsst, da genau die trainiert werden müssen.

Barbara und alle anderen, kennst Du den Anblick, wenn alte Menschen hintereinander her gehen?
Es, sieht aus wie bei einer Entenfamilie, alle wackeln nach rechts nächster Fuß vor, alle wackeln nach links. :D
Das ist der nicht geschmeidige Gang. Keine Hüftbewegung mehr drin, zu wenig Körperspannung..
Haha!
Ein tolles Training ist es auch, barfuß im Sand zu gehen. Leider wohnt nicht jeder Mensch am Sandstrand und die Kinder plärren immer schrecklich, wenn Oma oder Opa in der Sandkiste herumstapfen.

Das Gangbild lässt sich ganz erheblich verbessern durch die "Spiraldynamik" - die ist auch die beste Methode gegen Fußprobleme. Damit kriegt man sogar einen Spreizfuß oder einen Senkfuß ziemlich in den Griff.
Stretching ist auch wichtig.
Der typische Altersgang kommt meist von verkürzten Muskeln in den Hüften und un das Sprunggelenk herum.

Na, dann los - ab an die Sandstrände an der Adria - oder nach Hawaii !