der astrologe reinhold ebertin hat sich in seiner „kosmobiologie“ sehr mit der zuordnung der mischungen von planeten positionen in halbsummen (wo ein planet in der halbdistanz zwischen zwei anderen bzw in einem spannungswinkel dazu steht) zu allen möglichen krankheiten beschäftigt, womit er die häuser- und zeichenproblematik umgangen hat.

hier bildet eine große anzahl von halbsummen so etwas wie einen genetischen, vererbten zeitcode, wo man angeblich auch familiäre krankheitsdispositionen erkennen kann. wenn zb sonne in der halbsumme von mars und pluto steht, ist das so ähnlich, wie wenn mars in der halbsumme von sonne und pluto oder wenn pluto in der halbsumme von sonne und mars steht. alle drei konstellationen stehen für gewalttätigkeit und cholerisches temperament, was man entweder selber hat, oder dem man in der begnung mit anderen ausgeliefert ist.

in meiner persönlichen recht aufwändigen statistischen erforschung von ähnlichkeiten in familienhoroskopen bin ich allerdings auf ein krasses gegenbeispiel gestoßen, wo jemand überhaupt nichts mit seinen eltern zu tun hat, so als ob er adoptiert worden sei, obwohl seine biologische abstammung von ihnen feststand.

so ähnlich wird es wohl auch mit krankheitsdispositionen sein, die man aufgrund von „auslösungen“ durch direktionen, transiten oder septare ermittelt, und wo man letztlich immer irgend was passendes findet, sofern man es finden will.

eine falsche astronomische grundlage ändert daran natürlich auch nichts. und wer den esoterischen grundsatz ins feld führt, dass gleiches immer gleiches anzieht, wird sich nicht darüber wundern, dass der arzt auch immer die zu ihm passenden patienten empfängt.

hier ist eine gute anamnese letztlich immer wertvoller als eine rein spekulative astrologische vergewisserung, ob man als arzt denn auch wirklich auf dem richtigen dampfer mit seiner prognose ist.

weltanschaulich gesehen ist die astrologie auf jeden fall sehr aufschlussreich und kann auch wertvolle hinweise geben, um vorhandenes wissen gut zu strukturieren. ob sie aber als einziges medizinisches diagnosemittel taugt, halte ich für sehr zweifelhaft.
Danke. Das sehe ich auch wie du.
Wenn ich am 3. Dezember um 2:30 Uhr 1958 in Tanger geboren bin und meine Sonne gemäß tropischem Tierkreis auf 10°25 im Schützen hatte, stand gemäß dem siderischen Tierkreis meine Sonne demnach auf ca. 17° im Skorpion? Aber meine genaue Geburtszeit ist nicht bekannt, auch nicht der Tag, es könnte auch gem. meinem Vater der 1. oder 2. Dezember gewesen sein oder die Uhrzeit könnte auch 1 Uhr gewesen sein...Im Standesamt wurde ich von meinen Eltern (Saarländer, die in Tanger über 8 Jahre lebten) nicht angemeldet.

Die andere Frage, dich mich beschäftigt, wenn es in Sachen Miasma allein mal um das erste Anschauen des Radix` geht (wobei es jetzt nicht mehr die oben genannten Daten sind, sondern allgemein gefragt), ob ich es wie im Folgenden richtig verstehe oder schlussfolgere:
Können solche Konstellationen vorkommen:
Ein nach dem tropischen Tierkreis arbeitender Astrologe, der auch Astromediziner ist, liest also u. U. ein Miasma in einem Radix (nach dem tropischen Tierkreis-System) ab, während ein nach dem siderischen Tierkreis arbeitender Astrologe jenes Miasma nicht abliest, weil diese Verschiebung von 23 Grad vorhanden ist und somit die abzulesenden Bedingungen für das Vorhandensein eines Miasmas eben nicht mehr gegeben sind. Halt wegen der Verschiebung in das nächste bzw. vorige Zeichen? Und wegen weiterer Verschiebungen.
die inder ließen den tierkreis mit der herbst-tagundnachtgleiche bei spica in der jungfrau beginnen. seitdem ist der herbstpunkt (der dem frühlingspunkt gegenüberliegt) um 23 grad rückwärts gewandert. diese differenz (ayanamsha genannt) verlegt für die inder sämtliche planetenpositionen um 23 grad rückwärts.

wenn jetzt allerdings nach europäischer sicht das zeitalter des wassermanns begonnen hat, was dadurch gekennzeichnet ist, dass der frühlingspunkt von 0 grad widder zurück auf 0 grad fisch (bzw 29 grad wassermann) gewandert ist, muss sich in der zeit von 30x72 jahren der ganze (römische) tierkreis um 30 grad verschoben haben (und nicht 23 grad).

da aber die tierkreissymmetrie durch den frühlingspunkt auf null grad widder auch nicht gewährleistet ist, sondern erst auf null grad stier, ist anzunehmen, dass die sternbilder vor insgesamt 60x72 jahren festgelegt wurden, als das stierzeitalter endete. damals begann das jahr mit dem sternbild wassermann (bzw adler als fixes luftzeichen), was vom männlichen saturn des morgens beherrscht wurde, und endete mit dem sternbild steinbock (oder ziegenfisch), welches vom weiblichen saturn des abends beherrscht wurde.

10 grad schütze (nach römischer lesart) ist also babylonisch gesehen 10 grad steinbock und siderisch (aktuell auf die sternbilder bezogen) 10 grad skorpion, und indisch 17 grad skorpion.

wenn eine disposition für miasmen an den positionen der planeten in den häusern abgelesen wird, spielt der jeweilige tag nicht so eine große rolle wie die uhrzeit, dh die gleiche uhrzeit zeigt am folgetag eine verschiebung des häusersystems durchschnittlich gerade mal um 4 grad.

außerdem ist die art der häuserberechnung auch noch sehr unterschiedlich – je nach berechnungssystem. die täglich bewegung der schnellen planeten ist höchstens 2 grad, und der der langsamen planeten nur ein paar bogenminuten, spielt also auch keine besondere rolle – bis auf eine ausnahme: die mondposition.

die kleinkrämerei, mit der da um bogenminuten gefeilscht wird, begründet auch keine unterschiedlichen lebensläufen von zwillingsgeburten (vor allem nicht von eineiigen), bei denen im einen fall eine anlage zum ausdruck gelangt, und im anderen falle nicht. hier gibt es auch keine unterschiedliche häusereinteilung, die diesen unterschied anzeigt.
Danke für diese super und großteils für mich neuen Informationen.

Gemäß dieser Seite (und dem folgenden Link) und wenn ich das darin gezeigte Prinzip auf meine Daten übertrage, kommt etwas anderes heraus, als was du aufzeigst. Nämlich gem. siderischem Tierkreis entspricht der 3. Dez. 17 Grad Skorpion und somit dem 10. Nov.
Und diese auch von dir erwähnten 23 Grad Unterschied treffen auf den siderischen Tierkreis zu und nicht nur, wie du schriebst, auf den indischen. Es sei denn diese hier genannte Seite schreibt es falsch. Siehe fett formatierten Teile.
Zitat aus dieser Seite
http://www.astrologie-zentrum.net/index ... ch?start=1
Zitatanfang "Siderischer und Tropischer Tierkreis - Teil 2
Seite 2 von 3
Heute besteht zwischen den Zeichenanfängen beider Tierkreise ein Unterschied von fast 23 Grad (23°). Der Frühlingspunkt befindet sich also zur Zeit im ersten Abschnitt des Zeichens Fische, bei 7° bis 8°. Den Abstand des Frühlingspunktes zum siderischen Widderanfang nennt man Ayanamsha.

Das bedeutet, dass z.B. jemand, der am 1. April geboren ist, seine Sonne auf ca. 11° Widder hat, wenn man den tropischen Tierkreis meint. Er hat sie aber auf ca. 19° Fische, wenn man den siderischen Tierkreis zugrundelegt." Zitatende

Könntest du es lediglich verwechselt haben mit einem anderen Tierkreis? Denn auch im indischen sind es, wie du richtig schreibst, ca. 23 Grad.

Nachtrag: Nee, habe gerade nach geschaut, auf mehreren Internetseiten steht, dass es im Siderischen Tierkreis 23 Grad sind.

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Ansonsten wieder interessante Gedanken von dir, die noch sehr neu für mich sind. Innerhalb der nächsten Tagen hoffe ich, nach und nach die Punkte besser verstehen zu können.

Meine Frage glaube ich jedoch nicht von dir verstanden, weil ich sie evtl. anders formulierte, als ich sie meinte.
Der Unterschied zwischen 3. Dez. und ca. 10 Grad gem. trop. Tierkreis und dem 10. November, was ja gemäß dem siderischen Tierkreis und gem. oben einleitender Zeilen bei ca. 17 Grad Skorpion heraus käme und nicht wie du schriebst, bei 10 Grad Skorpion, beträgt ja in dem Fall nicht nur ein paar Stunden und könnte schon m. E. in Sachen Miasmen verschieden gedeutet werden.
Wieso?
Weil die Miasmen in Beziehung gesetzt werden zu den Planeten in den Quadranten.
Hier steht etwas dazu (Doch ich habe dazu keine Meinung und Null Kenntnisse, fand es selbst erst vorgestern).
http://www.narayana-verlag.de/Systemisc ... lak/b12701

Demnach besteht beim Ablesen im Radix bei zwei Astrologen, wo der eine nach dem trop. und der andere nach dem sider. Tierkreis beurteilt, mitunter doch (so meine Frage) ein Unterschied, der den Zeitraum von fast einem Monat beschreibt? Da können m. E. durchaus die Quadranten unterschiedliche Miasmen-Disposition kennzeichnen oder halt überhaupt keine, obwohl der z. B. trop. Astrologe eine Tendenz zu sehen glaubt. Dies halt nur deshalb (so meine Frage), weil aus seiner Sicht ein (beliebiges) Geburtsdatum vom 1. April der Qualität von 11 Grad Widder entspricht und bei dem siderisch beurteilenden dasselbe Geburtsdatum 19 Grad in Fische. (Gem. dieser ganz oben genannten Seite, nämlich 23 Grad Verschiebung.)
Demnach handelt es sich nicht, wie du mir schriebst, um lediglich einen kleinen Unterschied oder ein paar Stunden.
Zitat von filofaxi
"wenn eine disposition für miasmen an den positionen der planeten in den häusern abgelesen wird, spielt der jeweilige tag nicht so eine große rolle wie die uhrzeit, dh die gleiche uhrzeit zeigt am folgetag eine verschiebung des häusersystems durchschnittlich gerade mal um 4 grad.
außerdem ist die art der häuserberechnung auch noch sehr unterschiedlich – je nach berechnungssystem. die täglich bewegung der schnellen planeten ist höchstens 2 grad, und der der langsamen planeten nur ein paar bogenminuten, spielt also auch keine besondere rolle – bis auf eine ausnahme: die mondposition."

Doch ich bitte dich darum, mich zu korrigieren, wenn ich etwas falsch verstanden haben sollte und es dir nicht zu viele Umstände macht.
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Jedenfalls habe ich es hierin nicht falsch verstanden, es besteht hier zwischen deiner Aussage auf den siderischen Tierkreis bezogen, vonwegen 10 Grad Skorpion, ein deutlicher Unterschied zu der ganz oben genannten Seite, nach welcher der Unterschied mit 23 Grad angegeben ist und mein Geburtsdatum somit nicht bei 10 Grad Skorpion, sondern bei 17 Grad Skoripion liegt.
Nun weiß ich jedoch als Laie nicht, wer sich irrt. Entweder du oder der Autor/die Autorin dieser genannten Seite. Hier im Zitat siehst du, dass du auf 10 Grad Skorpion gekommen warst.
Zitat von filofaxi
"10 grad schütze (nach römischer lesart) ist also babylonisch gesehen 10 grad steinbock und siderisch (aktuell auf die sternbilder bezogen) 10 grad skorpion, und indisch 17 grad skorpion."
17° Skorpion stimmte übrigens nicht ganz, richtig sind, denke ich 17°25
Die Beschreibungen der Häuser auf 17°25 sind nämlich so was von treffend, dass ich echt froh bin, nicht mehr innerhalb des tropischen Tierkreises suchen und suchen und suchen zu brauchen, bis es passt. Jetzt passt es sowas von genau :D
1.)@filofaxi: Egal ob man adoptiert ist oder nicht, zu den Eltern (sozialer Art, weil durch sie sozialisiert und/oder biologischer Art) besteht immer eine schicksalhafte Beziehung, die auch aller meistens in der Synastrie nachweisbar ist. Ich selbst bin adoptiert (kenne momentan also nur meine sozialen Eltern) und um nur eine beispielhafte Konstellation zu nennen, der Mond (Mutter/Kind) meiner Adoptivmutter steht exakt an meinem Aszendent! Von einer Freundin, die ebenfalls!!! adoptiert wurde, kann ich berichten, dass hier der Fall umgekehrt liegt, ihre eigene Mondposition ist identisch mit dem Aszendent ihrer Adoptivmutter! Es gibt jedoch selbstverständlich weitere entsprechende Synastrieaspekte, die ich hier nicht alle nennen möchte.
2.)Ich selbst habe Zwillinge, 2 Jungs (26 J.), die zweieiig sind. Doch es gilt auch für eineiige: ihre unterschiedlichen Lebensläufe, sowie Wesensarten lassen sich am besten mit Hilfe der Combin-Methode verfolgen. Dabei gilt: dem Älteren entspricht der AC und die Sonne, dem Jüngeren der DC und der Mond, sowie die jeweiligen Zeichenherrscher derselben. Ich kann aus eigener Erfahrung bestätigen, dass dieses zutrifft! Diese Methode hat vor allem Marie Luise Mathis, eine bekannte österreichische Astrologin, bezüglich Mehrlingsgeburten ausgearbeitet und dargestellt. Außerdem möchte ich den Erkenntnissen von Frau Mathis noch hinzufügen, dass die Tatsache der unterschiedlichen Lebensläufe auch damit zusammenhängt, dass das Radix meiner Ansicht nach eben nicht das “Ich“ zeigt, sondern die ganz eigene Färbung der Seele. Das freie “Ich“ entscheidet jedoch letztlich welche Seelenanteile es wann zum Ausdruck bringt und das kann eben auch bei Mehrlingsgeburten sehr anders und differenziert sein!
3.)@pluliz : Sowohl der tropische als auch der siderische Tierkreis (TK) haben ihre Berechtigung! Hier ein Lesetipp zu diesem Thema: “Am Puls des Universums“ - Untertitel: Wie kann es sein, dass Astrologie funktioniert . In diesem eBook, das man unter : http://www.astronova.net downloaden kann (von oben gesehen an zweiter Stelle), wird unter Kapitelpunkt 8.1 sehr differenziert auf die Problematik des siderischen und tropischen und astronomischen TK eingegangen! Auf dieser Seite http://www.astronova.net kann man sich auch vor dem download das Inhaltsverzeichnis, sowie das Einführungskapitel durchlesen.   
Was du schilderst, klingt interessant und für mich voll nach dem Gesetz der Anziehung und des Ausgleichs mit der allem und jedem Molekül und jedem Atom implizierten Intention der All-Korrektur.
Nach dem Ur-Chaos strebt alles, einfach alles, wieder nach Ordnung, also folglich nach Korrektur in jeder Nanosekunde. Hier sind wir Menschen mitten drin ebenso auf dem Weg, jeder individuell, doch gleichzeitig als kollektiv Teilnehmender. Doch das aller Größte und Geheimnisvollste und Wunderbarste dabei ist die Kraft und das Gefühl der Energie Liebe.

Wenn Menschen sich finden und für länger, für immer oder für eine Zeit beisammen bleiben und/oder einen gemeinsamen Weg bestreiten in einem Leben, so haben sie jeweils mindestens ein gemeinsames sie noch immer beschäftigendes Thema. Ähnlich wie in einer Schulstunde ein Thema begonnen und beendet wird. Geschieht mittendrin eine Unterbrechung, egal welcher Art, so verlangt es danach, das Thema zu beenden, will und kann auch heißen, abzuschließen, zu vertiefen, zu kombinieren mit anderen Themen usw.
Jeder Mensch ist davon betroffen, innerhalb eines einzigen Lebens kein (mit dem übrigen All kommunizierendes) Thema in Vollendung zu begreifen, zu beenden, abzuschließen usw. Es verlangt einfach danach, immer weiter zu lernen, d.h. immer wieder den Lauf auf der Erde fort zu setzen. Und selbstverständlich ziehen sich jene Wesen immer wieder an, durch Raum und Zeit, die bereits früher miteinander zu tun hatten und noch nicht fertig sind innerhalb eines gemeinsam berührten Themas.
Es geht immer darum, die Dinge voran zu treiben, korrigierend, optimierend, verstehend, begreifend, auflösend. Wie wenn man ein bestimmtes Wort auf der Zunge hat und im Moment nicht drauf kommt. Jeder kennt dieses bl. Gefühl. Man will es finden, unbedingt.
Und angenommen ein Mensch geht von dieser Welt mit einem in ihm ähnlich diesem Gefühl befindenden Thema, so strebt alles in ihm danach, sobald die Konstellationen des Alls es erlauben, dort weiter zu machen, wo er aufhören musste, als er von dieser Welt ging. Zum so und so vielten Male womöglich.
Doch ich glaube nicht daran, wie es viele tun, dass die Seelen der Menschen, bzw. der Verstorbenen, da oben irgendwo mit vollem Bewusstsein warten, bis sie wieder in einen Körper passen und dann in ein neugeborenes Kind rein schlüpfen.
Ich glaube auch nicht, dass nach dem Tod eines Menschen die Seele entweicht. Sondern ich meine, dass es unser Mikrobiom ist mit seinen die Wissenschaft erst vor Kurzem ins Staunen versetzenden ca. 200 Billionen Kleinstgäste, die auch als Speichermedien bezeichnet werden können.
Es handelt sich hierbei um den Menschen ähnlich einem Planeten bewohnenden guten Bakterien, die aufgrund ihres ewigen Lebens (Bakterien sterben in dem Sinne tatsächlich nicht und manche leben seit über 3 Milliarden Jahre auf diesem Planeten) über eine unendliche Speicherkapazität verfügen.
Die Wissenschaft denkt ernsthaft daran, Bakterien ähnlich zu verwenden wie Speicherkarten und Chips.
Hinzu kommt die m. E. phänomenal anmutende Erkenntnis, dass diese Bakterien in und auf uns es sind, die unsere Gedanken, Stimmungen, Vorlieben und Abneigungen mit verursachen oder teils sogar erzeugen oder bestimmen.

Evtl., so eine derzeit von mir ausgearbeitete Theorie, kommunizieren sie mit der DNS. Jeder der verschiedenen Bakterienstämme in uns Menschen hat übrigens eine eigene DNS. Und am Unterarm sind es andere Bakterien als an den Wangen, am Rücken wieder andere als an den Waden usw. Sie leben auf verschiedenen Habitaten. Der Mensch ist für sie ähnlich wie unsere Erde für uns ist: sehr sehr groß.
Was passiert nach dem Tod eines Menschen mit all jenen in und auf ihm lebenden Bakterienstämmen, mit Kleinstwesen, die ihr Leben lang (also während sie jenen Menschen bewohnten und versorgten oder ihm in Heerscharen dienten) ihre Arbeit in einem harmonischen Kollektiv verrichteten und womöglich alles alles was mit dem Menschen zu tun hatte, speicherten?
Wenn diese über 200 Billionen Bakterien (auf eine Körperzelle kommen 10 gute oder freundliche Bakterien) nach dem Tod oder auch nach dem Zerfall jenes Menschen sich in alle Winde zerstreuen, sich in die Kreisläufe dieser Erde begeben, ins Erdreich, ins Wasser, in die Luft usw. so nehmen sie doch nicht nur alle gespeicherten Informationen mit auf ihrem Weg durch Raum und Zeit, sie geben all jene Informationen auch noch während ihrer Vervielfältigung weiter.
Aus diesen 200 Billionen Bakterien werden wieder so und so viel mal mehr von denselben. Einige sterben durch Vernichtung wie Feuer oder Desinfektionsmittel usw., doch all jene, die durch Vervielfältigung entstehen, sind jeweils dasselbe, nicht das gleiche, sogar dasselbe Wesen wie vor 3 Milliarden Jahre. Das stammt nicht von mir, so beschreiben es die Wissenschaftler. Es ist ähnlich wie beim Clonen. Weil Bakterien Einzeller sind und sich bei der Vermehrung, nicht teilen, sondern jeweils vervielfältigen. Der Unterschied zwischen vor 3 Milliarden Jahren und heute besteht für sie lediglich in der enorm zugenommenen Informationsfülle. Sie lernten und lernten und lernten. Sie korrigierten und optimierten auf kreative Weise alles Mögliche.

Meine Vermutung ist nun derzeit (weil ich mich nicht festlege, sondern weiterhin empirisch forsche und mich evtl. wieder korrigiere oder korrigieren lasse), die:
Jedes Molekül (kleiner will ich jetzt nicht ansetzen) folgt und reagiert auf die kosmischen Konstellationen. Wenn die Zeit für jenen einst verstorbenen Menschen, der dieser 200 Billionen Bakterien ihr Habitat bildete, wieder gekommen ist, d. h. wenn der Kosmos jene Konstellation aufweist, die ideal ist für das Weiterführen jenes Lebens dieses Menschen, dann spüren dies sämtliche auf der Erde überall zerstreuten Bakterien und -stämme, welche einst jenen Menschen besiedelt hatte, ihm gedient, ihn versorgt und ihn beschützt hatten, denn die Bakterien, von denen ich hier spreche, sind die Lebensnotwendigen. Von den bösen gibt es laut Wissenschaft nur ca. 2. %. Welche wiederum von den übrigen im Normalfall stets daran gehindert werden, Schaden anzurichten.
Im Optimalfall.
Ich vermute, dass von jedem Menschen, der je gelebt hat, ob wenige oder viele Male bisher, dessen Bakterienstämme ebenfalls wie oben beschrieben, überall auf der Erde zu Genüge vertreten sind. Um, sobald die Konstellation des Kosmos günstig und ideal ist für das Fortsetzen eines jeweiligen vorigen Lebens, an Ort und Stelle zu sein, um diesen kleinen Menschen nach und nach zu besiedeln.
Wie die Vögel ihren Kurs kennen und die Schildkröten ihren Weg zurück, so wissen instinktiv weise alle Bakterien, was sie wann und wo jeweils zu tun haben, wohin sie es zieht, um fortzusetzen, was unterbrochen wurde.
Und wenn, wie oben von mir bereits ausgeführt, Bakterien für unsere individuellen Stimmungen oder Gedankendisposition mit verantwortlich sind, so hat dies doch – Gefühle, Stimmungen, Vorlieben und Abneigungen – in weiterem oder näherem Sinne etwas mit Seele zu tun. Oder nicht?
@filofaxi -
Bin wieder ein Stück weiter gekommen und verstehe wahrscheinlich erst jetzt, warum du meinen 3. Dez. gem. trop. Tierkreis auf 10 Grad Skorpion geschrieben hast nach dem siderischen Tierkreis.
Marie Delclos lehrt z. B., wie ich gestern erfuhr, dass die Verschiebung bereits 29 Grad sei und nicht wie die meisten Anderen lehren, zwischen 23 und 24 Grad.
Ich werde dann das, was du in den vorigen Beiträgen zum Besten gegeben hast, wieder neu lesen und versuchen neu zu verstehen und dem, was ich bis jetzt gelernt habe oder meine, es richtig verstanden zu haben, neu zuordnen.

@Anouk3
Kleine ( :D ) Korrektur bezüglich meines vorletzten Beitrags: Anstelle 200 Billionen könnte die eher richtige Zahl auch nur 100 Billionen sein gem. verschiedener Internetartikel. Mal lese ich von 100, mal von 200 Billionen...
Hier zwei Links
http://www.trendish.de/ubiome-neues-cit ... bioms.html
http://www.tagesspiegel.de/wissen/plane ... 48712.html
Hallo Anouk3
dass beide Tierkreise ihre Berechtigung haben, las ich auch des Öfteren. Ich beschäftige mich erst seit ein paar Wochen mit dem Thema Astrologie.
Doch überlege ich dahin gehend, dass wie im vorigen Beitrag von mir, auf uns Menschen während der Reinkarnationen bezogen geschildert, auch alle Himmelskörper ihren Weg individuell beschreiten, ähnlich wie jeder Mensch von uns danach strebt, vorwärts zu kommen und sich sich dabei als Mensch zu veredeln, so trifft dies womöglich auf jedes einzelne den Kosmos bewohnendes Molekül zu, oder auch auf alle Quanten, wenn man so will. Die Intuition dient dann als so etwas wie der Dirigentenstab für die Orchesterleute. Und jeder Planet und jeder Himmelskörper besteht nunmal aus unendlich vielen solcher Kleinstteilchen. Alles lebt, alles lernt, alles strebt und tut dies gern. Alles folgt dem universellen Ruf der All-Liebe. Dies jedoch sehr sehr oft auf Umwegen und kompensierenden Pfaden, unter Freud und Leid, und alles gleichzeitig innerhalb jenes noch bestehenden und herrschenden Irrtums, dessen Tücke darin besteht, dass man sich eines Irrtums, der im Kollektiv gepflegt wird, nicht bewusst sein kann, denn das Wesen eines Irrtums besteht ja gerade und genau darin.

Wenn nun vor 4.000 Jahren ein im Widder geborener Mensch die typischen Eigenschaften aufwies, so kann ich mir vorstellen, dass ein in Zyklen von 72 Jahren immer wieder neu kommender Widdertypus (gem. trop. Tierkreis) Eigenschaften zwar von Widder hat, doch es sich um im Zuge der kosmischen Wanderung jeweils um weiterführend veredelnde Eigenschaften des Widder handelt.
Sie veredeln sich in einer - vertiefend durch jeweilig intuitiv Rückschau haltenden Weise und einer Intention der All-Versöhnung unterordnend.
Wie innerhalb eines Wirbels oder einer Verwirbelung das Außen der Mitte folgt, dem Kern, zurück zum Ausgangspunkt.
Bei jedem neuen Ankommen oder Eintreten eines Widders in den nächsten Kreislauf, also wenn ein Mensch oder sogar bloß ein Molekül mit Widderpriorität wieder und wieder eine neue Runde beschreitet, so geschieht dies jeweils auf eine Weise, wo ein Mehr an Weisheit und Veredelung mit im Boot ist.
Wie ein 100jähriger weiser und groß gewachsener Mann sich zunächst gerne und intensiv mit 90Jährigen unterhält, dann auch Gefallen und Interesse findet, sich mit den Jungspunten, den 70Jährigen vermehrt abzugeben, hiernach in einer weiter gereiften Phase, es sogar mit den 50Jährigen richtig interessant findet, sich auszutauschen, und dann mit den 20Jährigen und sogar mit dem 4Jährigen (mit Einstein-Konstellation, mit Uranus im 3. Haus) im Sandkasten plötzlich in ein Gespräch kommt, von dem er nie angenommen hätte, dass es ihm so viel bringen kann. Doch auch umgekehrt: Jeder derer, die jünger sind als er profitierte ungemein von der Weisheit dieses Mannes, der sich sinngemäß gebeugt hat in Richtung Jugend und dahin, wo das Neue nachkommt.

So etwas alles empfinde ich, wenn ich über den Sinn der Anwendung des siderischen Tierkreises nachsinne. Er korrespondiert m.E. wesentlich echter mit den Entwicklungen von Entwicklungen, als wie dies die Berechnung nach dem trop. Tierkreis hinbekommt.
Ich werde gem. dem trop. Tierkreis kaum so genau beschrieben wie das bei dem siderischen der Fall ist. Bei mir ist dies auch leicht zu unterscheiden, da ich schon mit Hochbegabungen zur Welt kam und wesentlich mehr kann oder beherrsche als die meisten Anderen und einen so anderen Charakter habe, während ich z. B. Total an das Gute in Jedem glaube oder nicht eifersüchtig werden kann.

Und wenn der siderische dies alles erkennt und der trop. nicht so genau, dann liegt es doch auf der Hand, welcher von beiden der bessere Durchleuchter ist, finde ich mal.

„Mehr als die meisten Anderen...“, das ist lediglich Fakt und keine Angeberei. Mit 4 Jahren spielte ich nach Gehör oder aus der Erinnerung heraus jede Melodie sofort richtig auf dem Klavier, übertrug die Töne aus meinem logischen Verständnis heraus auf die Tasten und verband verschiedene Melodien sogar miteinander und fand jeweils zu einem harmonischen Ausklingen mit erfundenen Tönen. Mit 5 Jahren bekam ich Knetmasse in die Hand und ohne mich anzustrengen oder zu überlegen kam sofort ein anatomisch richtiger Pferdekopf heraus. Danach ein Taucher, auch anatomisch richtig und weitere Figuren.
Mit 11 Jahren überlegte ich kurz, wie eine Hose geschnitten werden muss, um wie angegossen zu passen und ich schnitt sie zu ohne Schnittmusterhilfe und nähte sie zusammen, ja, und zog sie auch an. Später entwarf und nähte ich auch für Freunde. Ich schrieb schon sehr früh Gedichte mit Sinn und Pointe und das alles ohne zu überlegen, es kam einfach sofort heraus. Alles kommt wie aus einem großen Speicher an die Oberfläche, präsentiert sich mir und ich lasse es heraus.
Einen Schrank oder eine Einbauküche plane ich, und berechne die Maße, ohne es gelernt zu haben, lasse es schneiden und baue es selbst zusammen. Wie ich male, auch ohne je eine Schule besucht zu haben, ist z. B. Auf meiner Homepage zu sehen. Ich kenne keine Eifersucht und kein Streben nach Macht oder Geld. Wo ich hitzig werde und mit der Faust auf den Tisch schlagen kann, sind Ungerechtigkeiten oder wenn jemand gemobbt wird.
Dann bin ich sehr gut im Analysieren und Zusammenbringen der größeren Zusammenhänge.
Doch dies nicht immer, nicht jeweils dann, wenn ich „ein bisschen Neptun“ bin.
Kochen und Backen, auch darin bin ich sehr gut. Die meiste Zeit sitze ich am PC, bin also daheim, gehe kaum vor die Tür. Doch wenn irgendwo ein Fest ist in der Stadt, da muss ich hin und genieße es voll. Ich kann sehr gut mit Kindern.
Theaterstücke schreibe ich in einem Rutsch durch. Musikstücke würde ich ebenso in einem Rutsch nach den Harmoniegesetzen hinbekommen. Das will ich mal angehen.
Und all diese Dinge, die bestimmt nicht in der Gesamtheit typisch sind, die beschreibt der siderische Tierkreis genau und auf den Punkt. Da fühle ich mich erkannt. Nicht so beim tropischen.

Originale von Menschen, sie zu vergleichen und anhand der Tierkreise zu beschreiben, die sind es, die der Wissenschaft einen Stups geben könnten und sogar sie überzeugen.
Was bei mir heraus kommt, das lässt sich nie und nimmer, wie sie so gerne behaupten, auf alle anderen Menschen übertragen. Und das, was bei ihnen geschrieben steht, nicht auf mich.

Bestimmt geht es viele weitere Menschen, die wie ich sehr viele Begabungen haben oder wenige in ausgeprägter und offensichtlicher Weise, ähnlich, dass sie sehr wohl feststellen, dass die Astrologie, und hierin m.E. der siderische Tierkreis, sehr wohl bestens in der Lage dazu ist, unverkennbar einen Charakter anhand des Geburtsdatums richtig zu beschreiben.

Doch ich denke, die führende Wissenschaft möchte keine Beweise finden und keine Indizien erkennen.
Oder der Kosmos möchte es nicht. Jetzt noch nicht.
der kosmos ist keine willensbegabte person, sondern funktioniert nach naturgesetzlichkeiten, die das leben darin bestimmen. veränderungen geschehen daher durch gesetzmäßige fügung und nicht durch willentliche bestimmung, auch wenn man es gerne hätte, wenn man eine person, die alles bestimmt, durch opfergaben dazu nötigen könnte, einem sonderrechte anderen gegenüber einzuräumen.

daher sind auch die planeten nichts weiter als die zeiger einer großen kosmischen uhr, an denen man zyklen ablesen kann, um sich in der zeit zu orientieren. daher entstand mit der berechnung der erdumdrehung und der panetenbahnen die erste uhr und der erste kalender, mit dem zeitmessung möglich war, mit hilfe derer man seine gegenwart, zukunft, aber auch die vergangenheit willentlich strukturieren konnte, um sich optimal den lebensumständen anzupassen.

ein horoskop ist eine „stundenschau“ (horo = stunde, skop = schau), mit der anhand der sonnenposition im horoskopschema jeder beliebige tageszeitpunkt grafisch dargestellt und von jedermann wiedererkannt werden konnte. es stellt also so etwas dar, wie geometrisch geronnene zeit, weil man an der position der sonne in dem jeweiligen häuserabschnitt ihrer scheinbaren erdumlaufbahn auch ablesen kann, woher sie gerade kommt und wohin sie dann gegangen ist, weil jeder zeitpunkt ja nur von sehr kurzer dauer ist, auch wenn er den startpunkt einer sache und damit die umstände kennzeichnet, unter der sie begonnen hat, und die möglicherweise prägend für sie sind.

wenn ich also zb um halb 5 losfahre und eine stunde zum ziel brauche, bedeutet das, dass ich wohl voraussichtlich um 17 uhr in die rushhour komme. wenn ich natürlich keine ahnung davon habe, dass es sowas wie rushhour überhaupt gibt, und auch nicht weiß, wann sie üblicherweise eintritt, sagt mir der zeitpunkt alleine garnichts.

also kann jemand, der keine ahnung vom leben und seinen krisen hat, auch nichts darüber sagen, wenn er lediglich den geburtszeitpunkt kennt. das einzige, was man aufgrund der kenntnis von planetenumlaufzeiten sagen kann, ist, dass jemand, der seinen saturn an der gleichen stelle bei der geburt hatte, wo er jetzt wieder steht, ca 29 oder 58 oder 87 jahre alt sein muss.

da uranus ungefähr 84 jahre für einen umlauf braucht, ist er am besten geeignet, um das menschliche alter darzustellen, was man bei einer opposition des laufenden uranus zu seinem ort bei der geburt mit 42 berechnen kann, aber auch den ganzen lebenskreis, den der mensch von geburt an bis zu seinem tode durchläuft.

angeblich konnte man uranus auch schon in antiken zeiten mit bloßen augen sehen, sodass er als der griechische gott „chronos„ bekannt war und erst später mit dem römischen „männlichen saturn des morgens“, der ja auch über den wassermann herrscht, gleichgesetzt wurde, um ihn besser vom „weiblichen saturn des abends“ unterscheiden zu können, der ja über den steinbock herrscht.

soviel zu der zeitmessung, die an sich noch nichts über die herrschenden umstände aussagt, welche eine person oder eine unternehmung in ihrer entwicklung beeinflussen, indem sie sie „prägen“.

das bedeutet auch, dass es erstmal messtechnisch egal ist, in welchem zeichen saturn gerade steht – hauptsache man hat ein einheitliches messsystem, wo man die positionen der planeten lokalisieren und zueinander in bezug setzen kann (wie zb die aufgangs- und untergangszeiten am jeweiligen horizont, was bei der sonne zb auf die jeweilige tageszeit schließen lässt). je nach jahreszeit und ort ist der zeitpunkt von sonnenauf- und untergang nämlich durchaus verschieden.

die zuordnung bestimmter organaktivitäten zu den verschiedenen tageszeiten (die durch die sonnenstände in den häusern veranschaulicht werden), hat leider keine übereinstimmung mit der chinesischen organuhr ergeben, sodass der „prägende einfluss der sonne zur zeit der geburt auf die organtätigkeit“ wissenschaftlich nicht nachweisbar ist und damit auch keine krankheitsdisposition anzeigt.

dass bei einer großen zahl von indikatoren natürlich immer irgend ein parameter zutrifft für das, was man vermutet (hofft oder befürchtet), ist klar. solche übereinstimmungen können aber nur als gedankenanstoß für fachliche überlegungen dienen, und niemals ein prognoseinstrument für zukünftige ereignisse sein, die kein mensch mit 100prozentiger sicherheit voraussehen kann, weil sie ja noch nicht eingetroffen sind - selbst wenn ereignisse natürlich oft ihren schatten vorausschicken.

also kann man bestenfalls sagen: "WENN du keine vorräte für den winter anlegst (der ja mit großer sicherheit eintreten wird), DANN bestünde die möglichkeit, dass du verhungern wirst!" aber nicht: "in diesem winter wirst du verhungern!", weil ja nicht feststeht, ob er den winter wirklich erlebt, und auch nicht, ob ihm nicht jemand anderer statt dessen über den winter hilft. ein eichhörnchen, was sich mit den umständen auskennt, die einem harten winter vorausgehen, wird sich dann auch danach richten, und nicht etwa nach den sternen.
So erkläre ich es meistens: Die Himmelskörper haben lediglich wie bei einer Uhr Ablesecharakter für das periodisch wiederkehrende Kräftefeld z. B. das der Erde mit den typischen regelmäßig wiederkehrenden Gegebenheiten.

So wie wenn jemand morgens in der Küche den Tisch abräumt, auf die Wanduhr schaut und sieht, dass es 8 Uhr ist, das Fenster offen stehen hat und weiß, dass jeden Moment der Schulgong ertönen wird von der sich in der Nähe befindenden Schule. Und weiß, dass 10 Minuten später das Bäckerauto durch dir Straße fährt; in 20 Minuten der Nachbar auf dem Weg zur Arbeit singend durchs Treppenhaus eilt usw.

Das Prinzip dieses Beispiels übertrage ich auf die Vorstellungen vieler die Astrologie abwertender Wissenschaftler, die quasi unterstellen, alle Astrologen würden davon ausgehen, die Himmelskörper hätten direkten Einfluss auf den Menschen. Solche Astrologen gibt es, doch auch jene Anderen, die den Ablesecharakter meinen, so wie auch du und übrigens auch ich.

So eine Vorstellung eines Wissenschaftlers, der die Astrologie, weil von ihm falsch verstanden, abwertet, ist vergleichbar damit, dass er ALLEN Astrologen unterstellt, sie würden quasi behaupten, die beiden Zeiger der Wanduhr würden eine mystische Kraft aussenden, die den Gong in der Schule ertönen lässt.
"Oder der Kosmos möchte es nicht. Jetzt noch nicht" sollte soviel heißen wie: "Die Zeit ist dafür noch nicht reif." "Sie sind noch nicht so weit." "Es soll noch nicht sein."
Oder wie wäre es damit?
"Der Kosmos selbst "gibt" die Konstellation "vor", dass die führende Lehre der Wissenschaft das Prinzip der Astrologie noch nicht verstehen wollen kann."

Du hast gemeint, ich habe es wörtlich gemeint, die Sache mit dem "möchten"?
Nein natürlich nicht.


Es sei denn (schmunzel) Gott oder Jesus oder Christus oder welche Weseneinheit auch immer, selbst wäre das All. :mrgreen:
Das All selbst sei der Körper, wir seien um ein Vielfaches kleiner als Atome im Verhältnis zu jenem Allkörper, ein Teil jenes All-Körpers oder jenes All-Gehrins. Oder wir befinden uns unter dem Zehennagel dieses All-Körpers, und dort innerhalb eines Atoms innerhalb eines Moleküls innerhalb eines Virus` innerhalb einer Bakterie.
Wenn das so sei, dann natürlich kann der Kosmos ohne Frage etwas möchten und einem Ziel folgen wollen.

Aber das habe ich mit dem letzten Satz meines vorigen Beitrags nicht aussagen wollen, war eher als Redensart gemeint. Genau wie ich mit "ich war an diesem Tag ein bisschen Neptun" das nicht wörtlich meine. Und wie mit "Die Sonne geht auf" jeder etwas anderes meint..., nämlich NICHT wörtlich.
....So eine Vorstellung eines Wissenschaftlers, der die Astrologie, weil von ihm falsch verstanden, abwertet, ist vergleichbar damit, dass er ALLEN Astrologen unterstellt, sie würden quasi behaupten, die beiden Zeiger der Wanduhr würden eine mystische Kraft aussenden, die den Gong in der Schule ertönen lässt......

die technik, zeitrhythmen als sich bildende geometrische winkelbeziehungen zwischen planeten zu definieren, hat für uneingeweihte natürlich schon etwas mystisches, und ich bezweifle, dass das astrologen, die mal einen kurs mitgemacht haben, wirklich alle auch genauso verstehen.

die sogenannte esoterische astrologie geht zurück auf das antike weltbild, bei dem die ganze welt wie ein kuchen mit seinen verschiedenen tortenböden in 7 kräfte oder tortenstücke eingeteilt wird, wobei sie jeden bereich nach diesen 7 gesichtspunkten beschreiben.

sie entsprechen den planetenprinzipien saturn, jupiter, mars, venus, merkur, sonne und mond, wobei es sich eigentlich nur um 6 prinzipien in ihrer jeweils männlichen und weiblichen ausprägung handelt, in die auch der tierkreis eingeteilt wird, wobei sonne und mond das männliche und weibliche licht symbolisieren.

das joviale (gute, gönnerhafte, gesetz- oder sinngebende schöpfer-) prinzip nannten die griechen zeus, die juden zion, die römer deus und die germanen goth (gut, oder gott). das personifizierte prinzip dessen, der die idee davon erschuf, was als real (und auch als richtig) gelten soll, wurde „schöpfergott“ (jupiter im schützen) genannt, während die nichtstoffliche illusion seinem weiblichen anteil (jupiter im fisch) zugesprochen wird.

diese kräfte wirken natürlich auch in jedem einzelnen menschen, der nach seinem willen und seiner entscheidung seine materielle, soziale und geistige welt so erschafft (schöpft), wie er sie haben will.

genauso funktionieren auch die anderen 5 prinzipien, die in ihren weiblichen und männlichen anteilen zusammen zwölf ergeben.


...."Oder der Kosmos möchte es nicht. Jetzt noch nicht" sollte soviel heißen wie: "Die Zeit ist dafür noch nicht reif." "Sie sind noch nicht so weit." "Es soll noch nicht sein." ...

"Oder der Kosmos möchte es nicht. Jetzt noch nicht" sollte soviel heißen wie: "Die Zeit ist dafür noch nicht reif." "Sie sind noch nicht so weit." "Es soll noch nicht sein."....


diejenigen personen, die sich scheinheilig hinter einem fremden willen verstecken, den sie angeblich nur ausführen, tun das, um jeden widerstand zu vermeiden, indem sie ihre gegner neptunisch (jupiter im fisch) verwirren mit dem argument, bestimmte dinge seien nicht erkennbar und dürfen es (ihrer meinung nach) auch nicht sein, damit sie ihre pläne dann in aller heimlichkeit verwirklichen können, denn sie selber wissen meist ganz genau, was sie wollen, und wann die zeit (für sie) reif ist.

grundsätzlich gibt es nämlich viel mehr dinge zwischen himmel (geist) und erde (materie), die man mit worten erklären kann, als wie sich mystiker das vorstellen, denen entweder die worte fehlen, oder aber die sich die worte sparen wollen, um die welt weiterhin mit ihren glaubenssätzen zu verdummdeibeln, wie es die kirchen der welt schon immer gemacht haben, damit die menschheit in unwissenheit verbleibt, um besser manipulierbar zu sein.
"das joviale (gute, gönnerhafte, gesetz- oder sinngebende schöpfer-) prinzip nannten die griechen zeus, die juden zion, die römer deus und die germanen goth (gut, oder gott). das personifizierte prinzip dessen, der die idee davon erschuf, was als real (und auch als richtig) gelten soll, wurde „schöpfergott“ (jupiter im schützen) genannt, während die nichtstoffliche illusion seinem weiblichen anteil (jupiter im fisch) zugesprochen wird.

diese kräfte wirken natürlich auch in jedem einzelnen menschen, der nach seinem willen und seiner entscheidung seine materielle, soziale und geistige welt so erschafft (schöpft), wie er sie haben will.

genauso funktionieren auch die anderen 5 prinzipien, die in ihren weiblichen und männlichen anteilen zusammen zwölf ergeben."


Danke dir für diese Erklärung; war in dieser kurzen Zusammenfassung ganz gut und eigentlich eher neu für mich. Wenn mir auch Einzelnes bekannt vorkommt, es hier oder da so gelesen zu haben.
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Ist es nicht so, dass eine Reinkarnation dazu dient, in jedem weiteren Leben sich weiter zu entwickeln?

Oder man könnte sagen, reifer zu sein oder werden, als vorher. Oder: Bis sie diesen Zustand erreicht haben, "sind sie noch nicht so weit".

Wissenschaftler - u. U. auch im Kollektiv betrachtet -, die heute (in diesem ihren Leben oder in dieser unserer Zeitqualität) "noch nicht so weit sind", das System Astrologie zu verstehen oder verstehen zu wollen, was auch im Radix ablesbar sein kann, sind es doch mitunter und möglicherweise in einem ihrer nächsten Leben, oder etwa nicht?
Unter "ihrem nächsten Leben" kann ich mir ebensogut und alternativ auch ihre Nachkommen aus ihrer Linie kommend vorstellen.
Ich kann es auch so formulieren, dass ich ein Linien-Endvertreter meiner Vorfahren bin. Und dass meine Enkel jeweils ebenfalls Linien-Endvertreter sind usw. usf.
Jeder Linien-Endvertreter ist quasi das Produkt der Vorfahren, deren DNS in ihm in gereifter Form vorhanden ist und wirkt.
Die Vorigen waren "noch nicht so weit" im Hinblick auf ihre gespeicherten Erfahrungen und Schlussfolgerungen und ihre Lebenseinstellung.
Die ihnen Nachfolgenden sind oder wären dann weiter als sie.

Ob es sich hierbei um Reinkarnation handelt oder um eine Fortsetzung der in Menschen wirkenden und lernenden DNS, kann ich nicht wissen und lege mich hierin auch nicht fest, in etwa, dass ich sagen würde: "Ich glaube daran oder daran...

Woran ich glaube ist, dass jeder mit der Fähigkeit zur Anwendung seiner Eigenverantwortung ausgestattet oder beschenkt ist.
Jeweils, wenn etwas schief gelaufen ist, gilt es zuerst für mich, zu fragen, was habe ich hierzu oder dazu beigetragen und mit welcher Einstellung. Sollte ich meine Einstellung hierzu oder hierzu neu überdenken?

Können deiner Ansicht nach Menschen mit Jupiter in Fische so etwas, das ich oben drüber beschreibe, nicht? Oder können sie es noch nicht oder können sie es nicht mehr in ihrem Leben?
Findet hier eine Art Determination in den Köpfen statt, die sie selbst, auf welche Weise auch immer, gewählt haben? Und genau für diese Wahl keine Eigenverantwortung mehr übernehmen?
der buddhistische begriff der wiedergeburt ist ein anderer als der begriff der „re-inkarnation (wiederfleischwerdung der menschlichen seele in der materie oder wiederauferstehung im geiste, dh im gedächtnis der überlebenden, wo der tote weiterlebt).

das buddhistische rad des karma zeigt – ähnlich wie der europäische tierkreis – 6 bereiche, in denen jede art von leben stattfindet. er ist eingeteilt in einen überirdischen (geistigen) und einen unterirdischen (materiellen) bereich, und in der mitte liegt der 7. bereich, wo die entscheidungen getroffen werden, um entweder in den einen oder anderen bereich zu gelangen.

vorlage ist dabei der sonnenlauf, welcher zb morgens mit dem aufgang am asc beginnt, und dann zum zenit hochsteigt, um danach abzusteigen und abends im totenreich zu versinken. nach erreichen des tiefstpunktes beginnt wieder der aufstieg im uhrzeigersinn, bis die sonne am asc wiedergeboren wird.

der schlaf in der nacht ist damit wie der kleine bruder des todes, und der gesamte kreislauf mit seinen 12 stationen ein sinnbild dafür, was jedes ding oder jede unternehmung von anbeginn ihrer planung (zb im wassermannhaus nach überwindung des tiefstpunktes) über die vergegenständlichung bis hin zur vollendung im löwehaus am zenit erlebt, wonach dann der niedergang erfolgt im skorpionhaus unterhalb des horizontes bis hin zur vollständigen vernichtung im steinbockhaus kurz vor dem ic.

dementsprechend werden wir alle jeden tag neu wiedergeboren und haben immer wieder eine neue chance, alles besser zu machen als vorher, obwohl man natürlich nie zweimal exakt den selben tag erlebt. das veranschaulichen die unterschiedlich langen umläufe der planeten um die sonne gegen den uhrzeigersinn.

sinnvoll wäre es, für die jeweilige angelegenheit den richtigen planeten zu beobachten oder etwa eine mischung zwischen den rhythmen zweier planeten, die einen mittelwert ergeben, (wie zb den 20jahre-rhythmus der jupiter-saturn konjunktion), und dann den lauf des planeten durch die jeweiligen 30grad abschnitte des ganzen tierkreis zu bewerten.

frage hierbei ist, ob es zweckmäßiger ist, den kreis mit dem widder oder stier am ascendenten bzw am frühlingspunkt beginnen zu lassen, oder aber den ic um mitternacht zu nehmen, der der wintersonnenwende entspricht, beginnend mit dem steinbock bzw dem wassermann (traditionell beherrscht vom saturn des morgens).

die römische variante, die bei uns vorherrscht, negiert dieses zeichenherrschersystem, sodass die idee bei der tierkreisaufteilung völlig ins hintertreffen gerät, auch wenn einiges dafür spricht, dass der tag mit der impulskraft des widders beginnt und mit der selbstauflösung im fisch endet.

da es eher ein weltanschauliches problem ist als ein astronomisch-kalendarisches oder ein physikalisches, wobei es um kosmische wirkkräfte auf unseren planeten geht, spielen da die naturwisschaftlich messbaren faktoren nur eine untergeordnete rolle, wenn man zuerst einmal versucht, ordnung im kopf herzustellen.

der naturwissenschaftliche beweis einer coinzidenz zwischen sogenannten transitierenden planeten, die eine winkelverbindung zu den radixplanetenpositionen im geburtshoroskop bilden, ist bislang immer gescheitert. auch wenn man bei krankheitsverläufen die antike astrologie völlig außer kraft setzt und vor allem die neuen langsamen planeten bewertet, kommt man trotz großer toleranzräumen nicht zu medizinisch wirklich brauchbaren resultaten.

letztendlich spielt auch die annahme oder verweigerung der umstände, die sich durch fügung ergeben, eine rolle, sodass des menschen wille in der lage ist, sich in einem bestimmten grade davon frei zu machen und sein schicksal selber zu bestimmen. die verantwortung anderen gegenüber liegt dabei ebenfalls in seinem eigenen ermessen, und darin, ob man ihn zur verantwortung zieht oder nicht.
Lieber Filofaxi, wieder sage ich wow! und ganz ganz herzlichen Dank für diese interessanten Ausführungen. Und ich dachte, ich wüsste schon relativ viel darüber, was die Menschen auf diesem Planeten an Spirituellem und an Beobachtungen zusammen getragen haben.
Danke.

Dass der ´naturwissenschaftliche Beweis einer Koinzidenz zwischen sogenannten transitierenden Planeten, die eine winkelverbindung zu den radixplanetenpositionen im Geburtshoroskop bilden, bislang immer gescheitert ist`, liegt das nicht gerade daran, WEIL ´man bei Krankheitsverläufen die antike astrologie völlig außer kraft setzt und vor allem die neuen langsamen planeten bewertet`?

So verzeihe mir bitte diese vllt. dumme Frage von mir: Wieso verwendest du in diesem deinem Abschnitt die Worte "auch wenn man..."
Sollte es hier nicht eher heißen: "Denn WEIL MAN..." ? Dann würde ich deine oder diese spezielle Aussage von dir, glaube ich, verstehen, doch in der Form wie folgt, eher nicht. Gut, ich kann auch vllt. gerade auf dem Schlauch stehen...

schau hier, was ich meine (du schriebst):
>>der naturwissenschaftliche beweis einer coinzidenz zwischen sogenannten transitierenden planeten, die eine winkelverbindung zu den radixplanetenpositionen im geburtshoroskop bilden, ist bislang immer gescheitert. auch wenn man bei krankheitsverläufen die antike astrologie völlig außer kraft setzt und vor allem die neuen langsamen planeten bewertet, kommt man trotz großer toleranzräumen nicht zu medizinisch wirklich brauchbaren resultaten.<<

Würde die Lösung nicht annähernd darin bestehen können, dass man nicht den tropischen, sondern den siderischen Tierkreis bei der Bewertung zugrunde legt? Und hier sowohl die "antike Astrologie" als auch "die langsamen Planeten" miteinbezieht? Oder den chaldäischen Tierkreis, zu dem ich aber noch zu wenig weiß, um einen sinnvollen Vorschlag zu machen.
Oder wurde sowohl dieser als auch jener Tierkreis zugrunde gelegt?