Auch hierin gebe ich Dir recht, Kundgeba.
Und genau darum bemühe ich mich immer wieder.
Anscheinend fällt es trotzdem manchem schwer, dieses Bemühen wahrzunehmen.
Ich erhalte so manche Nachricht in meinem Postfach, in der mir geschrieben wird, man traut sich gar nicht mehr öffentlich zu schreiben, weil man sich dem ausufernden Verbalkrieg nicht auszusetzen wagt.

Sonnenkind, das ist doch genau die Argumentation, die gemeint ist.
Erstens bin ich nicht "überall" vertreten.
Nicht mehr, als viele andere hier.
Zweitens, wer zwingt Dich dazu, dort, wo ich vertreten bin, negative Kommentare zu hinterlassen ?
Unter Ausklinken versteh ich etwas anderes.
@Christina,
"Die Geister, die ich rief, die werde ich nicht mehr los." (Goethe)
Du provozierst gerne , das weißt du auch und es macht dir Spaß.
Provokationen rufen Widerspruch hervor.
Was hast du denn erwartet?
Provokation ist so etwas wie ein kleines "Spielchen" für dich.
Und die anderen "spielen" mit, haben aber durchaus ihre eigenen Vorstellungen
vom match.
Damit musst du nun leben!
Christina111 hat geschrieben: Sonnenkind, das ist doch genau die Argumentation, die gemeint ist.
Erstens bin ich nicht "überall" vertreten.
Nicht mehr, als viele andere hier.
Zweitens, wer zwingt Dich dazu, dort, wo ich vertreten bin, negative Kommentare zu hinterlassen ?
Unter Ausklinken versteh ich etwas anderes.

Das sind die typischen Todschlagargumente
Christina111 hat geschrieben: Was sind "Totschlagargumente"? - Teilzitate

Laut wikipedia sind es "inhaltlich nahezu leere Argumente, also Scheinargumente, bloße Behauptungen oder Vorurteile, von denen der Sprecher annimmt, dass die Mehrheit der Diskussionsteilnehmer mit ihm in der Bewertung übereinstimmt, oder keinen Widerspruch wagt, da dies in der öffentlichen Meinung auf Ablehnung stößt."

DAS ist für mich ein Totschlagargument =>

Christina, 9:10:
Guten Morgen.
Ich lese und staune.
Hier läßt sich nun in der Praxis erleben, was mein Eingangstext beschreibt.



Dann gibt es noch die "Schweigespirale".
Hierbei hängt die Bereitschaft vieler Menschen, sich öffentlich zu ihrer Meinung zu bekennen, von der Einschätzung des Meinungsklimas ab.
Widerspricht die eigene Meinung der als vorherrschenden betrachteten Meinung, so gibt es Hemmungen sie zu äußern (auch wiki).

Vielleicht ist es für die Schweigenden einfach nur so, dass sie eine Sinnlosigkeit in der Beteiligung an solchen Diskussionen sehen ... hmh?


Dabei ist es viel spannender, sich mit echten Fragen und Überlegungen in eine Diskussion einzubringen.
Finde ich.


Das funktioniert jedoch nur, wenn es auf Basis von gegenseitigem Respekt stattfindet. Respekt ist m. E. nicht vorhanden, wenn man Andere stets abwatscht oder pauschale Bewertungen und Unterstellungen äußert. Nach meinem Empfinden suggerieren Deine Aussagen oft, dass Du die Einzige zu sein scheinst, die immer versteht, um was es geht. Das ist für mich schon ziemlich auffällig. Manchmal denke ich, dass da zwei Maßstäbe angelegt werden: dass Du von anderen forderst, was Du selbst nicht einbringst. Und in diesem Moment ist es ziemlich schwierig, "nur" sachlich mit dem angebotenen Thema umzugehen. Da muss ich dann doch schon mal über Deine Aussagen und Deine Person nachdenken und mich äußern dürfen.

Und natürlich drängt sich eine Frage auf: warum stellt sie dieses Thema ein? Meine Vermutung: weil sie der Meinung ist, dass Andere in all den Foren hier Totschlagargumente und Killerphrasen einsetzen. So pauschal hast Du das Thema hier angeboten - dann ist es nicht verwunderlich, wenn sich nun einige wehren. Ich bin sicher nicht der Meinung, dass hier auf der Plattform alles in Butter ist. Mich stört schon einiges. Aber schau vielleicht einfach mal auf Deine Art und Weise, Beiträge und Themen hier anzubieten. Da schwingt unterschwellig ziemlich viel mit.
Christina,

ich finde teilweise Deine Themen sehr interessant und würde mich öfter mal gerne einklinken.

Aber weißt Du, was mich mittlerweile davon abhält?

Vielleicht merkst Du es selbst nicht mal, aber Du bist der Überzeugung, als Einzige im Besitz DER Wahrheit zu sein.

Du schreibst davon, dass andere nicht informiert sind, aufgeklärt werden müssen, dem Mainstream huldigen usw. usw.

Wir sind hier alle erwachsene Menschen mit eigenen Erfahrungen. Da brauchts niemand, der einem ständig suggeriert, wie blöd man doch ist.

Darüber hinaus kannst Du gegenteilige Meinungen nicht einfach stehen lassen. Meine Mutter hätte gesagt: "Die muss immer das letzte Wort haben". Das ist keine gute Eigenschaft.

Du solltest nicht immer auf andere zeigen, sondern Dich mit Deiner Form der Kommunikation auseinandersetzen. Vielleicht klappts dann auch mit dem Nachbarn :wink:

AK
Auch wenn man total konträre Ansichten hat, kann man fair darüber diskutieren.
Was haben wir uns gezofft bei den Organspenden (gell Christina),
keiner will seinen Standpunkt aufgeben.
Manchmal habe ich mich auf die Finger gesetzt, weil ich den Eindruck hatte,
mit sachlichen Argumenten nicht anzukommen. Wir werden die gegenseitige Meinung nicht ändern, aber vielleicht Denkanstöße geben.
Das kann auch durchaus positiv sein.
Hurrz!

PS
Daß AK das oft so empfindet, kann ich gut nachvollziehen!
Vielleicht ist das ja auch ein Denkanstoß?

Dagegen teile ich Sputniks Meinung nicht.
Christina111 hat geschrieben: Sonnenkind, das ist doch genau die Argumentation, die gemeint ist.
Erstens bin ich nicht "überall" vertreten.
Nicht mehr, als viele andere hier.
Zweitens, wer zwingt Dich dazu, dort, wo ich vertreten bin, negative Kommentare zu hinterlassen ?
Unter Ausklinken versteh ich etwas anderes.


Christina sehr gerne für dich noch mal in aller Ruhe.....

Meine Ankündigung mich auszuklinken bezog sich auf die Situation, dass ich in einer Diskussion mit einem Totschlagargument konfrontiert werde und hat nichts damit zu tun, wann und wie ich mich hier an der einen oder anderen Stelle dazu berufen fühle, meinen Senf zu irgend etwas abzugeben.

Dann habe ich nicht geschrieben, dass du überall präsent bist, sondern fast überall.

Es gibt ausreichend Verläufe in denen du dich ausgetobt hast, in denen ich staunend und mit Beherrschung auf meinen Fingern gesessen habe. Aber eben nicht immer...

Was zwingt dich dazu, hier permanent unendlich vieles zu bewerten und anzuprangern? Vielleicht beantwortet das deine Frage, warum mir hier beim Lesen deiner Öl-ins-Freuer-Gießerei und Dauerempörung eben auch manchmal der Hut hoch geht.
[quote="Christina111"]Sonnenkind :
"Wenn ich ein Totschlagargument für mich eindeutig identifizieren kann, zucke ich mit den Schultern und klinke mich aus der Diskussion aus."

Das erlebe ich leider nicht so, Sonnenkind.
Warum ist es dann so, dass Du immer wieder dort, wo ich schreibe, Dich einklinkst?

Und das nicht um sachlich zu argumentieren,
Oder habe ich nur den Eindruck, dass es Dir Spaß macht, mal eben eine Breitseite zu verpassen ?

Jetzt muss ich aber schon schmunzeln :wink:
Denn mit dieser Frage gibst Du indirekt zu, dass Du selbst Totschlagargumente hier einstellst - ein Eigentor?

Übrigens halte ich die Kommentare und Antworten von Sonnenkind für sehr reflektiert und differenziert. Ihr zu unterstellen, dass sie nur Breitseiten verteilen will, läßt mich an einer differenzierten Wahrnehmung Deinerseits zweifeln.
1. Spiegel-Gesetz
Alles was mich am anderen stört, ärgert, aufregt oder in Wut geraten lässt und ich anders haben will, habe ich selbst in mir. Alles, was ich am anderen kritisiere oder sogar bekämpfe und verändern will, kritisiere, bekämpfe oder unterdrücke ich in Wahrheit in mir und hätte es gerne anders.

Zitat aus "Grenzwandler".

Darüber lässt sich nachdenken - da ist viel Wahres dran.
Christina, du hast mich gefragt, was ich mit meinem gestrigen Kommentar ausdrücken wollte ... ich war der Meinung, ich hätte es einigermassen klar rübergebracht, scheint aber nicht so zu sein.

Inzwischen sind ja so einige Kommentare dazugekommen (von sputnik, AK, Sonnenkind, kundgeba, usw.) die meine Meinung wunderbar widerspiegeln und deshalb auch als Erklärungen dienen können. Ich verzichte deshalb auf eine Wiederholung ...
Teilzitat von Christina:


"Ebenso erlebe ich es, dass zum Beispiel Shekina und Melissa und Inge mit Eifer damit beschäftigt sind, durch hämische Kurzkommentare auf sich aufmerksam zu machen.
Überall dort, wo sie meinen, sich austoben zu müssen.
In meinen Augen ein Armutszeugnis.
Und alles andere, als förderlich für gelingende Kommunikation."



Hör auf, ÜBER mich zu schreiben und mich zu bewerten. Das hast du kürzlich mit Hey, Diadem und Migranda gemacht. Was für mich gelingende Kommunikation ist, das entscheide ich selbst. Und habe entschieden, daß sie mit dir nicht möglich ist :!: :!: :!:
Melissa, ich habe mit keinem von ihnen Differenzen.
Das weißt Du auch.
im Gegenteil.
Warum versuchst Du, diesen Eindruck zu erwecken ?
Schau doch noch mal hin.
Hay habe ich verteidigt, weil er - auch von Dir - verspottet wurde.
Mit Diadem komme ich gut aus.
Vielleicht, weil ich ihn ganz gut verstehen kann in seiner Art, seinen Unmut zu zeigen. Er muss oft genug Feindseligkeiten einstecken,
und wehrt sich auf seine Weise.
Und mit Migranda habe ich, meines Wissens auch keinerlei Probleme.
Ebenso mit ganz vielen anderen nicht.

Erreichen von Verständnis und Akzeptanz

Auch wenn Sie und Ihr Partner sich in bestimmten Fragen weiterhin nicht einig sind, hilft Ihnen das gegenseitige Verständnis der Perspektiven, Lösungen zu finden, die beide Seiten zufrieden stellen. Manchmal müssen Sie sich einfach darauf einigen, dass Sie verschiedene Meinungen haben. In vielen Fällen wird es Ihnen jedoch helfen, zu sehen, dass Sie nicht wirklich gegeneinander kämpfen, sondern dass Sie Probleme aus verschiedenen Perspektiven angehen oder aufgrund tieferer Bedürfnisse, die nicht erfüllt werden.

Das ist eine Kopie - ein Teil aus dem Redaktionsblog vom:
04.07.2019, 10:50
Worüber Paare streiten - Teil 2: Meinungsverschiedenheiten lösen

https://www.50plus-treff.de/magazin/par ... -1837.html


Ich denke auch das passt hier zu diesem Thema dazu
Gerade habe ich etwas sehr schönes erleben dürfen.
Eine Person, mit der ich immer wieder mal etwas uneins war, hat mich angeschrieben.
Wir hatten einmal eine unterschiedliche Sicht, bezüglich dessen, was ich in einem meiner Blogs geschildert hatte.
Ich konnte es ihr jedoch näher erklären und die dazugehörigen Umstände erläutern.
Daraufhin erhielt ich eine Mail, in der mir mitgeteilt wurde, dass das Missverständnis ausgeräumt sei.
Es war eine sehr freundliche Mail, die mit "herzlichst " schloß.
Ich freue mich, wie leicht es manchmal ist, Unstimmigkeiten zu beseitigen.
Man muss nur aufeinander ehrlichen Herzens zugehen.
@Christina,
wir sind hier alle lebenserfahrene Menschen und wir wissen , wie es ist,
offenen Herzens aufeinander zuzugehen.
Und wir wissen auch, dass das besser ist als Scheinheiligkeit.
Und wir können auch sehr wohl das eine von dem anderen unterscheiden.
Wir brauchen eigentlich keine Ratschläge mehr!