Hallo.

Ja wie fang ich an.

Bundesweit wird diskutiert den Wesenstest entweder abzuschaffen oder diesen auf den Halter zu erweitern. Und das so, dass jeder Hundebesitzer eine "Eignungsprüfung" machen sollte.

Nun, wie sieht die derzeitige Situation wirklich aus ?

Und wie ist Eure Meinung dazu ?

Ich ganz persönlich sage, jeder Hundehalter sollte mindestens eine Überprüfung machen um dem neuen Partner Hund egal welcher Rasse auch gerecht zu werden.

Einen Gruss und gute Tage
Aufrecht hat geschrieben: Ich ganz persönlich sage, jeder Hundehalter sollte mindestens eine Überprüfung machen um dem neuen Partner Hund egal welcher Rasse auch gerecht zu werden.

... auf dass es manchen Hunden besser gehe als manchen Kindern. (Ironie)
Also, ich hab mit allen Hunden, die ich bisher hatte, eine Hundeschule besucht und die Begleithund-Prüfung abgelegt.
Ein Trainer sagte mir mal:" Das A....loch ist immer am anderen Ende der Leine".
In vielen Fällen hat er sicherlich recht.
Was viele Hundebesitzer vergessen" Der Hund ist und bleibt ein Tier und kein Kindersatz" und Tiere sind nicht immer berechenbar in ihrem Verhalten.
Die Eignungsprüfung für den Hundehalter gibts bei uns bereits. Kurse sind Pflicht.
@ sparks


Bei allem Respekt.

Erzogene Hunde beissen keine Kinder mehr, somit würde es diesen besser gehen.

Und wer sich ein Hund anschafft, muss wissen was er da macht..

Die Erfahrung Hundeschule ist wichtg, auch die Meinung von anderen. Nur mancher Hundebesitzer meint, das Kritik etwas ist um die Person zu beleidigen. Naja, nicht jeder verträgt Kritik wenn es um seinen Hund (Besitztum) geht..

Auch ich habe die Erfahrung gemacht, das Ende der Leine ist der Unsicherheitsfaktor .....
Geht es jetzt um einen Wesenstest von Kampfhundehaltern????

ich halte Schmuse- Terrier ( Bedlingtons) und bei der Zuchtzulassung wird auch das Wesen der Hunde beurteilt..

Also die meinigen sind freundlich zu jedem..zu sich, zu mir, zu anderen Hunden, zu Babys, Kindern, Erwachsenen..sie erschrecken sich auch nicht..Trambahn, Rettungswagen, Gewitter, Feuerwerk können sie ab.

was sie nicht so leiden können ist, wenn Füchse, Marder, Igel, Eichhörnchen, Ratten..quer durch ´Ihren´Garten laufen, da wird schon mal gebellt..mehr aber auch nicht.
In Ballungsräumen, wo viele Menschen mit vielen Hunden leben, sind fast alle vertäglich, und gerade die grösseren und ´schwierigeren´ Hunde sind viel besser erzogen als die kleinen..

Vorsicht ist eher in ländlichen Regionen geboten, wo der Hofhund ein richtiger Wachhund ist.
Hallo Aufrecht,

da könnte ein Missverständnis entstanden sein. :-)

Ich meinte es so:
Eignungsprüfung für Hundehalter --> gut für die Hunde.
Eignungsprüfung für Eltern --> gut für die Kinder.

Nur: eine Eignungsprüfung für Eltern oder Personen, welche planen, sich Kinder "anzuschaffen" gibt es nicht.
Daraus folgte:
"... auf dass es manchen Hunden besser gehe als manchen Kindern. (Ironie)"


Inzwischen gibt es ja das Fach "Psychologie" in den Schulen.
Hundehalter in die Pflicht zu nehmen ist der richtige Weg, denn was den Hund zu einem Untier macht hängt immer am oberen Ende der Leine, die Hunde können nichts dafür.
Nun..............


ich bin froh, einen "Anlagehund" zuführen.

Der Grund ist ganz einfach, sie wurde begutachtet und ich ebenfalls. Die Maulkorbbefreiung und anderen Dinge die dann erfolgen müssen wie Leinenzwang in manchen Situationen sind im Grunde für jeden Hundehalter gültig. Auch die Haftpflichtversicherung ist bei Anlagehunden Standard.

Aber wie gesagt, es gibt Hundehalter die nehmen ihren zum "Schutz" auf den Arm oder lassen den Liebling einfach auf angeleinte Hunde "los". Der Ruf "der tut nix" usw. ärgert mich wahnsinnig.
Meine Hündin tut auch nix, aber nur wenn ich die Lage kontrollieren kann und die Spielregeln einhalt die notwendig sind.
wir hatten immer tiere, auch hunde, bin mit tieren und hunden aufgewachsen ......

grösse von deutscher dogge bis zu dem kleinen baci (der nun bei meinem gesch, mann ist).

es waren vom wesen her immer sehr freundliche hunde, allerdings teilweise dann von der grösse her sehr imposant.

bis auf .....samson ......
samson, eine mischung aus hovawart/kuvacz, kam auch als welpe, eine störrischer kerl, aber total süss.
und dieser hund war immer mit vorsicht zu geniessen, lieb zu uns, aber da hätte ich nie unsere tochter auf dem boden gelassen, als sie klein war,
er war viel draussen auf unserem eingezäunten riesen grundstück im wald, auch in der wohnung, aber mehr ein hund für draussen, er legte sich auch allerliebstens draussen in den schnee, und wenn es schneite, liess er sich einschneien. wenn er länger drinnen war, wollte er wieder raus.
dazu kam dann susi, ein kleinerer, mischung auf bobtail und neufundländer, wieder total lieb, und die beiden verstanden sich gut.
aber samson blieb ein dominanter, irgendwie sturköpfiger hund.

als er dann älter wurde, hat sich diese anlage verstärkt, und ich bin nicht mehr mit ihm gegangen, weil mir das zu gefährlich wurde.

auf meinen exmann hörte er, aber mich hat er wohl nur ausgelacht .......
ich habe dann eine zeitlang eine art halsband fürihn gehabt, wenn er zu sehr zog, dass der kopf etwas auf seite ging, aber das war auch nicht ideal.

die wesensarten ....einmal hovawart = hofhütehund, und
Kuvacz= bärenkämpferhund

war einfach eine explosive mischung ....
und ein total kraftvoller hund.
einmal uns verteidigend, aber auch dann andere mit versuchen, anzugreifen.

aber .....als er dann wegen hd fast nicht mehr laufen konnte, und wir ihn haben einschläfern lassen, ist er in meinen armen gestorben, wie alle meine tiere.

aber, es geht hier um eignungsprüfung, und ich bin schon dafür, dass bei gewissen hunden auf für die halter prüfungen gemacht werden sollten ......habe mit dem kleinen baci auch so einiges erlebt mit hundehaltern, die dann ihre grossen frei und fast unbeaufsichtigt herumlaufen liessen, und noch sauer wurden, wenn ich was sagte.
Hundehalter sollten noch viel besser geschult werden,damit sie fähig werden Hunde richtig zu führen,dann müssten nicht so viele Hunde resozialisiert oder eingeschläfert werden.meiner Meinung nach ist immer der Hundehalter für das Verhalten des Hundes verantwortlich.
Wir hatten 14 Jahre lang eine Dogge-Dobermann Hündin und vom Wesen her sehr lieb,aber wir haben immer wieder die Hundeschule besucht, weil man lernt nie aus .Ein so grosser Hund  ist im Ernstfall nicht leicht zu  halten. Wenn er sich auch auf Fehlverhalten anderer Hunde richtig verhalten soll,damit es auch unter den Hunden nicht zu Ernsthaften Raufereien kommt ist es sehr Wichtig dass der Hundehalter richtig reagiert.