hallo Musi,
na, dann hoffe ich sehr, dass bei den Kindern mehr von deiner Hingabe als von deinem "Zwang" ankam, was du offensichtlich pädagogisch ganz gut geschafft hast, sonst hätten sie nicht mitgemacht.
Einfach nur so absingen ist aber auch öde.
Da es eine ganze Pallette von hörenswerten Variationen gibt ...die Jackson hast du bereits erwähnt.... halte ich das in ein Spiel, ein Stück eingebundene Lernen der ursprünglichen Melodien bei Kindern durchaus für angebracht.
Das macht ihnen meistens auch Spaß.
Die "Stille Nacht" hat bei mir die feierliche Melancholie verloren. Nachdem ich u.a. diese Melodie an einem Hl. Abend in Neuseeland von einer Blaskapelle kurzärmlig und in kurzen Hosen bei ca. 25° C spielen hörte muß ich nun immer schmunzeln. Das hat auf mich Europäerin ziemlich kitschig gewirkt.
Aber so ist das. Die Melodien wandern, mischen sich, verändern sich.

meryll
als auslands Deutsche erlernen wir die Lieder bei:
http--ingeb.org-Volksong.html
darf ich bitte fragen was das sind?
Ich kenne nur Kuechen lieder so wie "Marichen sass weinend am Berge"
Hier haben wir sehr viele Gesangsvereine, mich lassen sie nicht singen, nur organisieren, (brumme nur) und in den Deutschen Schulen lernen die Kinder diese alten Lieder
http--ingeb.org-Volksong.html
das ist wo wir die Texte und so manche Melodie bekommen.
Wuerde mich freuen so manche webseite zu bekommen wo wir noch mehr Lieder herunterladen koennen
Ich denke Volkslieder sind die Lieder ,die früher in den Schulen gesungen wurden,die auch in den alten deutschen liederbüchern abgedruckt sind.Ich sinde schon seit fast 30 Jahren bei den Landfrauen,wir haben Lieder die von Ur-Grosseltern usw.gesungen wurden.Teilweise Spinnstubenlieder die zu früheren Zeiten in der Spinnstube gesungen wurden.
Meist haben wir da keine Noten dazu,da die Melodien "vererbt"wurden.
Falls jemand den Text eines bestimmten Liedes gerne hätte,mal anfragen,vielleicht kann ich damit dienen,die Melodie könnte ich bei Anruf per Telefon wiedergeben.Habe ich schon mehrmals so praktiziert.
Und nun auf ein frohes musiziueren.
Eure A. Barbara
@Bazika55

Schön, dass sich mal jemand zu diesem Thema äussert.
Was Papooh geschrieben hat, kommt vielleicht ein wenig missverständlich rüber. Aber sie schreibt aus Kanada und ist wirklich an mehr Information zu den Volksliedern interessiert.

Einen schönen Sonntag Dir!
Ich habe euere Kommentare im Forum gelesen.Als aktiver Sänger und Mitglied eines gemischten , aller altersklassen, Chores haben wir ständig Probleme junge Leute zum Singen zu bewegen.
Die Chorgliederung des Vereins sind für Kinder von 6-13 Jahre (Kinderchor)13-22 Jahre(Jugendchor) und den Erwaschenenchor.
Als vor 2 Jahren uns das Land Rheinland-Pfalz anbot ,bei einem Projekt ber betreuende Ganztagschulen als Gesangsverein in den Schulen mitzuwirken waren wir alle von dieser Idee begeistert.
Wir haben sogar die Singstunde unserer kleinsten (Kinderchor) mit den betreuungsangebot der Schule gekoppelt,da unsere Chorleiterin auch Musiklehrerin in der Schule war.
Heute 2 Jahre nach diesen Versuch haben wir aus vielerlei Gründen dieses Angebot eingestellt und bieten statt dessen den interressierten kindern den kostenlosen Singstunde in unseren Vereineigenen Kinderchor an.
Hallo Nobody und willkommen hier im Forum.

Die Gründe für eure Aufgabe würden mich interessieren. Magst du mal mehr darüber schreiben?

Gruß
Musi
Ich habe lange nachgedacht über dieses Thema,da es mir am Herzen liegt und ich keinen Mist schreiben will.
Ich liebe Volkslieder,aber keine Volksmusik,die alten Volkslieder,die meine Mutter schon als Kind mit mir sang,später war ich auch im Schulchor und im Kirchenchor,leider singe ich heute nur noch am Lenkrades meines Autos,oder wenn ich irgentwo alleine bin,denn schön singe ich sicher nicht mehr,aber immerhin macht es auch heute noch gute Laune und macht locker.
Ich bedaure es sehr,das Kinder diese Volkslieder nicht mehr lernen,ich finde da geht uns ein Stück Kulturgut verloren,wenn wir vor dem Unterricht sangen,so machte das locker und ersetzte vielleicht so manche Therapie.
Meine Mutter sagte"..wo man singt,da laß Dich ruhig nieder,böse Menschen haben keine Lieder" Ich denke wer ein gutes Gehör für Musik hat ,ist auch aufmersamer anderen Menschen gegenüber.
Hallo Burgeli
ich kann Dir hier mit großem Badauern nur zustimmen.
Wenn die Kinder sicgen,dann meist irgendwelchen englischen Käs,den man nicht versteht.
L.G.
Barbara
gelöscht..........weil doppelt gepostet

:wink:
Rangi, du machst mir gerade Magenschmerzen mit deinem Beitrag.

Wuuuuuuuuuuuuu

M.
Ich denke,jede Generation hat so ihre Sub-Kultur,lieber Rangi,das hatten wir doch auch,nur daß wir eben davor gelernt haben,daß es auch Anderes gibt und das Heimat etwas ist,womit ich mich identifizieren kann,Sprache,Volkslieder u.s.w.Ich bin weder Nationalist noch Ausländerfeind,aber warum muß ich mich meiner Sprache schämen und heute alles Englisch sprechen,oder verstehen.Ist meine Muttersprache,die Sprache ,der Dichter und Denker,heute nichts mehr wert?Aber wenn meine Sprache verliere,dann verliere ich meine Identität.Andere Länder haben das längst begriffen und pflegen ihre Volkskunst.
Für mich ist singen verbindend und macht Menschen die mal nicht so gut drauf sind ,wie man das so sagt, fröhlicher. Kommt natürlich drauf an was gesungen wird. Für mich ist es egal ob ich am Brunnen vor dem Tore oder Let it be singe oder Schlager wie Marmor, Stein und Eisen bricht.
Gemeinsames singen macht einfach Spaß und deshalb singe ich auch in einer Gruppe, wo auch behinderte Menschen singen und sich keiner als Profi fühlt, jeder bringt was ein.
In unserer Gruppe ist es schön zu sehen, wenn einer mit schlechter Laune kommt und singend oder summend geht.
:idea: Spaß am singen und nicht zu perfekt zu sein ist unser Motto.
Robin4855 hat geschrieben: Ich habe immer gerne gesungen, und konnte und kann die Lieder der Mundorgel und noch ein paar mehr, auswendig.

Bei uns Zuhause war das gemeinsame Singen (auch mit Gästen) immer etwas was mit viel Lebensfreude verbunden war und ist.

Irgend jemand spielte immer Klampfe (Gitarre) und später spielte ich selbst Akkordeon und bis heute Mundharmonika.

Ende der 60ziger bis Ende der 70.ziger Jahre war es völlig normal wenn man zum Beispiel im Gebirge auf einer Berghütte übernachtete
(damals noch im Matratzenlager mit 30 anderen) und ohne Alkohol wie heute, dass nach dem Essen gesungen wurde.
Ob das in der Hütte oder vor der Hütte war, war egal.
Es war schön und verband uns Menschen die die Berge liebten.

Wenn 50 Menschen, die sich 2 oder 3 Stunden kannten, zusammen sangen und dabei Freude hatten, war einfach Gänsehaut angesagt.

Wir waren freundlich und nett miteinander und wenn jemand etwas zu erzählen hatte, hörte man zu.
Wenn man sich dann die nächsten Tage wieder traf, war es schon wie ein Wiedersehen mit alten Freunden.

Meine Großmutter sagte immer, dass Singen die Herzen der Menschen füreinander öffne, und sie hatte recht.


Robin ich verstehe nicht, weshalb du im zweiten Beitrag schreibst das du es bereust ,das mitgeteilt zu haben. Nur weil, meines erachtens, manchmal eine Supervision notwendig wäre. :lol: :lol:
Hallo Stadt-Land,
ich kann Deinem Beitrag nur beipflichten.Egal was man Singt,Singen verbindet.
Sangesfreudige Grüße
A.Barbara
:D :D