Guten Tag,Anonymusa,danke Dir für Deine Zeilen,die ich mit Intresse gelesen habe,manches ,was Du geschrieben hast,habe ich nicht gewußt,wenn wir beim Wandern oder im Chor ein lied ein Volkslie gesungen haben,dann habe ich mich eigentlich noch nie manipuliert gefühlt,eher fühlte ich Lebensfreude,denk mal an"hoch auf den gelben Wagen",das singe ich manchmal noch für mich und dann bringt es mir Schwung,aber auch "der Brunnen vor dem Tore,gehört zu unserer Mentalität,oder die Lorelei,oder Heideröschen,und,und und und,nur das "Mariechen",habe ich bisher immer mehr zu den "Küchenliedern und Moritaten" gezählt,obwohl meine Mutter es auch schmachtend gesungen hat undich auch mit ganz viel Inbrunst :lol: Ich finde es toll,daß Du noch Klavierspielen lernen willst,ich möchte auch...."man müßte Klvierspielen können,wer Klavier spielt hat Glück,bei den Herrn,vielleicht" etwas abgewandelt,aber natürlich ein Schlager der 20/30 Jahre,die liebe ich übbrigens auch.Aber am Ende will das gar keiner wissen und es ist hier OT :roll: Liebe Grüße Burgell
Burgell hat geschrieben: ...ich möchte auch...."man müßte Klvierspielen können,wer Klavier spielt hat Glück,bei den Herrn,vielleicht" etwas abgewandelt,aber natürlich ein Schlager der 20/30 Jahre,die liebe ich übbrigens auch.Aber am Ende will das gar keiner wissen und es ist hier OT :roll:


Ach was, Burgeli! Das wollenwir hier doch hoffentlich nicht soeng sehen???? Ja,die Lieder der ZwnazigerundDreißiger,die hat meine Mama immer rauf und runter gesungen. Undsie meinte mal,als der Max Raabe vom "Palastorchester" anfing, sich Anfang der Neunziger Jahre (?) bekannt zu machen, dass der das "genauuuuuu soooooooo!" drauf habe, in Ton und Verhalten,wie die das damals geträllert haben.

Schoene Grueße von
Anonymusa
Grüß Euch,
hier ist zwar die Abteilung "Deutsches Volksliedgut" ... aber als Österreicher fühl ich mich nicht so weit weg ;-)

Ja, es stimmt, die Jugend singt nicht mehr, zumindest nicht die alten Lieder
Ja, es stimmt, die Jugend spielt nicht mehr auf traditionellen Instrumenten ...

Na und?

Viel Bedenklicher finde ich, dass ich kaum mehr Leutchen UNSERES ALTERS (wir sind ja hier wohl bei 50++ ???) finde, die singen und musizieren - sondern nur solche, die darüber jammern, dass die Jugend es nicht mehr tut!

Also, die Stimmbänder eingesungen, die Instrumente wieder mal ausgepackt und - los gehts!

Ich verbringe seit meiner Jugend hier bei mir in Österreich meine freien Tage in den Bergen. Früher wurde gesungen und musiziert - Gitarre, Ziehharmonika, Zither war schnell wo zur Hand auf den Almen, seltener waren Flöten oder Mundharmonika (so wie meine) zu finden, aber immer wieder kam ich mit musikmachenden Menschen zusammen. Heute sagt mir jeder, dass er früher oft ...... aha, und wo ist die Stimme hin? Wo das Instrument?

Meine Mundharmonika ist heute noch mit dabei - und erst vor wenigen Wochen in Kärnten habe ich zu spielen begonnen - und schwupp, holte einer die Gitarre aus der Hüttenküche, und schwupp, sang ein toller Bariton, daß das Tal zu klingen begann - und die Leutchen verlangten von der Hüttenwirtin, den Radio abzudrehn - er störe!

Es liegt nur an uns, einfach Drauflos zu musizieren - egal, ob's dann die Jugend nachmacht oder nicht. UNSERE Freude daran wäre aber sicher ansteckend - und wenn nicht, wird die Jugend ihre eigenen Freuden entwickeln - ;-) und irgendwann selber vielleicht mit einer neuen Jugend verzweifeln ... aber SINGEN wird immer jemand !!!

Liebe Grüße aus dem verregneten Österreich
Norbert

P.S. Anfang September fahr ich wieder auf diese Hütte in Kärnten, die Wirtin hat uns eingeladen zum Hüttenabschluss .... wir sollen wieder .... ;-)
Cerambyx hat recht!Mann muss nur den Mut aufbringen und anfangen.Haben wir doh auch immer im Bergsteiger-Verein gesungen,auch die Kinder.Später verlor sich das bei dem Nachwuchs je größer sie wurden.Das Schamgefühl setzte ein.Als meine jüngste Tochter ihren Sohn Leon bekam wurden alles CD`s gekauft,sie belächelte mich als ich ihm vorsang.Aber der Kleine reagiert sehr auf Musik und Gesang.Pötzlich singt meine Tochter auch wieder und fragt mich nach den Texten.Unser Leon ist ausgeglichen und fröhlich. An der Arbeit wird viel bei uns gesungen und junge Menschen die bei uns Praktikum machen staunen wenn unsere alten Leutchen aus ihrer Döserei erwachen und laut mit singen(ältester Bewohner ist 103 Jahre).Schauten sie uns am Anfang etwas komisch an, fangen sie ein paar Tage später auch an mit zu singen.Läßt uns das nicht ein wenig hoffen,das nicht alles verloren ist. Viele Grüße Loewin57 :wink: :wink:
:( Irgendwie kommt das hier nicht so richtig in Fahrt - dabei ist es ein wirklich interessantes Thema - hm, naja, zumindest für den den's interessiert!
Wie wär's wenn wir z.B. versuchten hier Textlinks auszutauschen und Noten dazu, wobei die rechtliche Situation bezüglich Noten vielleicht noch abzuklären wäre. meines Wissens ist ja das Copyright-Recht ziemlich kompliziert ... Wißt ihr da was drüber? ... bevor wir "ans Eingemachte " gehen ? Oder ist überhaupt die Idee nicht so doll?
Ich denke daran, dass jeder mal einen nicht allgemein verfügbaren, vielleicht auch nur lokal bekannten Liedtext versucht hier zu plazieren zum nachspielen, zum nachsingen mit Noten.
Denkt dann mal in die Zukunft wo ev. bei einem Treffen das dann gemeinsam durchgespielt / gesungen werden könnte? Wär doch interessant, oder?
Wenn wir nix probieren, wird auch nix passieren ... :-(

Liebe Grüße
Norbert
Anonymusa hat geschrieben: ... und ich finde schenkelklopfende "Volks"musik auch zum Hinausrennen...
Schoene Grueße von
Anonymusa


Auch wenn die zitierte Wortmeldung schon älter ist, möchte ich die Hoffnung zum Ausdruck bringen daß hiermit doch nicht das "Schuhplatteln" gemeint ist?

Das Schuhplatteln ist in seiner Urform meist ein Werbetanz und/oder eine Möglichkeit sich als Mann zur Schau zu stellen. (Heute sind ja die Möglichkeiten wesentlich größer ;-) egal ob dicke Brieftasche oder knallrotes Auto. )
Leider wurde dieser Männertanz durch den vom Publikum verlangten Showcharakter so sehr verunstaltet, daß vom ursächlichen fast nichts mehr übrigblieb. Hilfsmaterial, verrückte Kleidung und Turnfiguren machen den Tanz nicht besser, nur moderner - wobei ich gegen solche Entwicklung nichts habe. Es bedeutet eben eine Fortentwicklung entsprechend der modernen Zeit. Bedauerlich ist aber der Verfall der alten Figuren, der alten Schläge, der alten Sprünge, die den Reiz - und die Auffälligkeiten - dieser Tanzart ausmach(t)en.

Liebe Grüße aus Österreich
Norbert
hoi zämmä
ich finde volkslieder sind ein gedanken gut das sollte erhalten bleiben ,aber leider gehtd ein wenig verlohren.gruss risotto
Ich habe heute zum ersten mal in dieses Forum geschaut.

Du hast den Text von "droben stehet die Kapelle" gesucht.

Wenn Du diesen noch nicht bekommen hast, dann könnte ich Dir helfen und mit dem Mariechen sicher auch..
Wenn Du möchtest, kannst Du mir auch per Mail schreiben.

Vetter60oB@AOL.com
Ehemaliges Mitglied hat geschrieben: Tralala- Texten ,künstlichem Dauergelächele samt tief ausgeschnittenen Dirndln.


Dagegen hat kaum einer was!
Ehemaliges Mitglied hat Folgendes geschrieben:

"Tralala- Texten ,künstlichem Dauergelächele samt tief ausgeschnittenen Dirndln."

Das möchte ich so nicht stehen lassen, Volkslieder sind Volksgut und haben ihre Geschichte. Man denke an die Bänkelsänger, die Geschichten ihrer Zeit und der entsprechenden Umgebung in Liedform gefasst haben, auch hier ist ein Ursprung der Volkslieder zu sehen. Auch die heutige Jugend kennt noch viele Volkslieder, in Gruppen haben sie ihren Stellenwert. Ich bin kein Volksmusikfanatiker, aber an die Zeit meiner Jugendgruppe und dem fröhlichen Gesang erinnere ich mich gerne. Auch die Texte, zumindest die Meisten, kann ich heute noch. Und, ich möchte diese nicht missen.
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