Beim lesen der Beiträge zum Thema Alkohol (Krankheit)Deutschlands Volkskrankheit Nummer 1
ist mir Viel Schwachsinn aufgefallen,Nun die Frage: was hat Sucht in der Partnersuche zu suchen?
Für trockene Alkoholkranke ist es jedes Mal ein Spießrutenlaufen den guten
zu erklären, warum man kein edles Essen möchte .Alkohol ist in der Gastronomie ein wichtiges Würzmittel . Ein Stück Schwarzwälder Kirsch oder auch nur ein Mon Cherie , Abstinenz ade . Essen genauso.

Auf die Antworten bin ich gespannt.
guten morgen,

ich gebe dir recht, daß einiges an schwachsinn hier geschrieben wurde.allerdings kann man das gut filtern und dahin denken, wo es hin gehört in den papierkorb.

zu dem anderen...

aus meiner mittlerweile 17-jährigen trockenheit kann ich nur positives berichten im hinblick auf reaktionen. also nix ist mit spiessrutenlaufen. ich halte es auch so, daß ich recht schnell den hintergrund meiner alkohol-ablehnung erkläre - also keine lügengeschichen drumherum - und dann trennt sich sehr wohl die spreu vom weizen.

wer regelmäßig abends sein bier oder seinen wein trinken möchte, der paßt halt nicht zu mir. ich geehe nicht hin, und versuche denjenigen umzubiegen...nein, das ist nicht mein part. aber eine partnerschaft kommt dann eben nicht in frage. und ich glaube, damit können beide dann auch recht gut umgehen.

ich habe allerdings auch die feststellung gemacht, daß man recht seltsam reagierte. auf nachfrage kam schon mal die aussage, daß man sein eigenes alkoholverhalten durchaus mal zu überdenken hätte. du weisst doch, einen spiegel vorhalten mag nicht jeder gern.
quadratmeter hat geschrieben: Beim lesen der Beiträge zum Thema Alkohol (Krankheit)Deutschlands Volkskrankheit Nummer 1
ist mir Viel Schwachsinn aufgefallen,Nun die Frage: was hat Sucht in der Partnersuche zu suchen?
Für trockene Alkoholkranke ist es jedes Mal ein Spießrutenlaufen den guten
zu erklären, warum man kein edles Essen möchte .Alkohol ist in der Gastronomie ein wichtiges Würzmittel . Ein Stück Schwarzwälder Kirsch oder auch nur ein Mon Cherie , Abstinenz ade . Essen genauso.

Auf die Antworten bin ich gespannt.

du glaubst ja gar nicht wie viele Partnerschaften durch den Alkohol zerbrochen sind. Und wenn ich als Alkoholkranker Mensch, der trocken leben will und auch zu seiner  Krankheit steht, dann ist es durchaus kein Spießroutenlaufen. In einer guten Partnerschaft braucht es keine Erklärungen. In der heutigen Zeit wird das Nicht-Trinken in der Gesellschaft immer mehr akzeptiert als noch vor mehreren Jahren. Diese Erfahrung habe ich gemacht. Und zur Gastronomie kann ich dir nur sagen, es gibt sehr viele Gerichte auch ohne Alkohol und wenn man auf der Speisekarte etwas entdeckt wo Alkohol drin ist, kann man durchaus dem Kellner sagen aber bitte dieses Gericht ohne Alkohol und keiner fragt mehr warum !!!  Und "edles Essen gibt es auch ohne Alkohol !!! Ich kann aus meiner Sicht nur sagen es lebt sich sehr gut ohne Alkohol und die Lebensqualität ist in keinster Weise eingeschränkt. Nur Mut !!!!! Und es gibt auch noch andere sehr leckere Pralinen ohne Alk.
quadratmeter hat geschrieben: Beim lesen der Beiträge zum Thema Alkohol (Krankheit)Deutschlands Volkskrankheit Nummer 1
ist mir Viel Schwachsinn aufgefallen,Nun die Frage: was hat Sucht in der Partnersuche zu suchen?
Für trockene Alkoholkranke ist es jedes Mal ein Spießrutenlaufen den guten
zu erklären, warum man kein edles Essen möchte .Alkohol ist in der Gastronomie ein wichtiges Würzmittel . Ein Stück Schwarzwälder Kirsch oder auch nur ein Mon Cherie , Abstinenz ade . Essen genauso.

Auf die Antworten bin ich gespannt.



.... nun ja,
ein Spießrutenlauf ist es nur dann, wenn ich meinem Gegenüber nicht sage, was Sache ist.

Und dieses Thema gehört unbedingt zur Partnersuche dazu.
Es zu verschweigen wäre das Schändlichste, was ich meinem künftigen Partner antun könnte.

Jeder sollte selber entscheiden können, ob er sich mit einem Alkoholkranken einlassen möchte.

Ich lernte einen netten Mann kennen. Mir fiel gar nicht auf, dass er nie Alkohol trank. Wie denn auch, ich trank ja auch keinen. Und dann wurde ich schwanger. Alles toll, alles Bestens.
Was ich nicht wusste war, dass er ein sogenannter trockener Alkoholiker war.
Als dann unser Sohn zur Welt kam, der langersehnte Stammhalter, feierte er mit Freunden und Bekannten die Geburt. Leider trank er dabei auch Alkohol.

Und er wurde, bis zu meinem Auszug aus der gemeinsamen Wohnung nicht mehr nüchtern.
Unser Sohn war 2Jahre alt, als ich das sprichwörtliche Handtuch geworfen habe.

Wenn ich damals schon etwas mehr über Alkoholkrankheit gewusst hätte. Hätte ich mir diesen 2jährigen Leidensweg ersparen können.
Denn egal was ich auch an Hilfestellung geleistet hatte, ich lief damit ins Leere.

Mittlerweile weiß ich, dass ein Alkoholkranker sich nur selber helfen kann.

Mein Auszug war dennoch ein heilsamer Schock für ihn.
Er blieb dann gut 10 Jahre trocken.

Und dann fing er plötzlich wieder zu trinken an. Auf meine Frage warum, meinte er: seine jetzige Partnerin möge ihn auch betrunken. Erfuhr danach, dass auch sie Alkoholikerin war.

Mich berührte das nicht wirklich.
Aber was er damit seinem Sohn angetan hatte, war und ist unbeschreiblich.
Obwohl er vorher auch nicht der fürsorgliche und verlässliche Vater war, brach er den Kontakt zu seinem Sohn gänzlich ab.

Wo er sich aufhielt und ob er einer Arbeit nachging, erfuhr ich gezwungenermaßen über die Jugendwohlfahrt.

Ende Mai 2012 rief er seinen Sohn an und beschwerte sich bei ihm, weil er ihm nicht zum Geburtstag gratuliert hätte. Er wäre eh jetzt 4W in der Stadt gewesen und hätte ihn an seinem Arbeitsplatz gesehen.

Unser Sohn war wie vor den Kopf geschlagen, und wieder einmal bitter enttäuscht von seinem Vater. Denn er hatte seit zig Jahren nichts von ihm gehört, geschweige denn eine Telefonnummer.
Die hat er nach wie vor nicht, den sein Vater hat ihn mit unterdrückter Nummer angerufen.

Und JA JA JA JA !!!!
es sollte meines Erachtens VERPFLICHTEND sein, es seinem Partner sagen zu müssen,
wenn ein Suchtproblem besteht.
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Und dieses Thema gehört unbedingt zur Partnersuche dazu.
Es zu verschweigen wäre das Schändlichste, was ich meinem künftigen Partner antun könnte.



genauso ist es !
froggybln hat geschrieben: Und dieses Thema gehört unbedingt zur Partnersuche dazu.
Es zu verschweigen wäre das Schändlichste, was ich meinem künftigen Partner antun könnte.



genauso ist es !



... danke.
Moderatorin
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Frosch, eigentlich jede Art von Sucht sollte der Partner erfahren!
Spielsucht etc. kann ne Familie ebenso auseinander und in den Ruin treiben :!: :?
Ein Gespräch über die eigene Situation gehört für den trockenen Alkoholiker dazu, und zwar ganz an den Anfang der Kennenlernphase.

Ich habe dieses "Outing" nicht nur einmal gemacht, und dabei niemals negative Antworten bekommen, im Gegenteil. Die potentielle Partnerin hat Klarheit über ihren potentiellen Partner, und kann sich entscheiden, ob sie das Risiko tragen will.

Ich rede von langjährigen "trockenen" Alkoholikern. Ein "Nasser" wird wohl in den seltensten Fällen für entsprechende Klarheit sorgen.

Im übrigen belastet meine "Alkoholallergie" unsere Beziehung in keinster Weise. Meine Lebensgefährtin weiß, dass sie mich höchstwahrscheinlich nie betrunken oder auch nur angetrunken sehen wird.

Es ist für uns selbstverständlich, dass wir genau hinsehen, was wir zu essen bestellen oder kaufen. Ob das nun im Restaurant ist oder im Supermarkt.
Eunike

auch hier : genauso
Ja Froggy, wir wissen es, aber die Einsicht kommt...
bei vielen, wenn überhaupt, meist zu spät!
Ich stehe auf dem Standpunkt, wenn ich ein gesteigertes
Interesse an meinem Gegenüber habe, mich vielleicht sogar
schon etwas verliebt habe, muss ich "tabula rasa" machen.
Dann gehört alles auf den Tisch, angefangen vom eigenen
Leben mit all seinen erlebten Facetten, "Macken", Krankheiten
usw, usw.
Über ein Vertiefen dieser neuen Bekanntschaft entscheidet
dann das Gegenüber. So baut sich Vertrauen auf.
Ich habe es öfters erlebt das mein Gegenüber den Beginn
einer Beziehung abgelehnt hat, aus unterschiedlichen Gründen,
auch aus Unkenntnis,aber wir sind immer als
gute Bekannte verblieben.

quadratmeter hat geschrieben: Beim lesen der Beiträge zum Thema Alkohol (Krankheit)Deutschlands Volkskrankheit Nummer 1
ist mir Viel Schwachsinn aufgefallen,Nun die Frage: was hat Sucht in der Partnersuche zu suchen?
Für trockene Alkoholkranke ist es jedes Mal ein Spießrutenlaufen den guten
zu erklären, warum man kein edles Essen möchte .Alkohol ist in der Gastronomie ein wichtiges Würzmittel . Ein Stück Schwarzwälder Kirsch oder auch nur ein Mon Cherie , Abstinenz ade . Essen genauso.

Auf die Antworten bin ich gespannt.

Hallo quadratmeter
ich habe mir eben mal die Beiträge durchgelesen, die andere User zu deinem Beitrag geschrieben habe. Zu dir möchte ich nur sagen, das diese Beiträge durchaus keinen Schwachsinn darstellen. Richtig ist, das die Alkoholkrankheit leider zur Volkskrankheit Nr... 1 zählt. Aber es ist durchaus kein Spießrutenlauf sich als trockener Alkoholiker zu outen. Jede Alkoholiker entscheidet für sich alleine, WANN er seinem Gegenüber sagen möchte, ich trinke nicht. In den meisten Fällen reicht diese Aussage. ICH entscheide wem ich von meiner Sucht erzähle oder auch nicht. Ich halte es auch für sehr wichtig, in einer sich anbahnenden Beziehung die Karten klar auf den Tisch zu packen. Entweder mein Partner akzeptiert, das ich nicht trinke. Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, das ich in meinen Trockenen Jahren immer Menschen  getroffen habe, die mich voll und ganz akzeptiert und auch unterstützend waren. Es gibt durchaus sehr gute Küchen, die auf das Würzmittel Alkohol verzichten und das Essen schmeckte SUPER !!! Zum Schluss noch ein Wort es lohnt sich ein Leben ohne Alkohol und genießen kann ich dabei auch noch 
lg
Lebensfroh 
Ich trinke seit über 5 Jahren kein Alkohol mehr !

Warum habe ich Alkohol getrunken ?

Die Gründe waren das alleine sein, eine längere Zeit der Arbeitslosigkeit, Verlust des
sozialen Umfeldes.

Dadurch wurde ich damals depressiv und " versank " immermehr zu Hause im Alkohol !

Mal konnten es 2-3 Flaschen  Pils - mal bis zu 10 Flaschen Pils am Tag sein - die mein
Körper, letztendlich von mir verlangte.

Nach 3 Entgiftungen und einer Therapie  kann ich heute sagen, daß ich es hoffentlich
jetzt endgültig, durch meinen Willen nicht mehr zu trinken, geschafft habe mit dem " Saufen "
aufzuhören.

Soetwas kann nur funktionieren, wenn der Wille da ist - man will ja noch weiterleben -
und freue am Leben haben - so denke ich !

Daher kann eine Partnerschaft nur klappen - wenn der Partner , meiner Meinung nach,
von Anhang mich als " ehemaligen " Alkoholiker ( " Trockenen " ) voll und ganz akzeptiert.

Ich spreche, daß Thema " Alkohol " beim Kennenlernen ´- von  Anfang an !

Ich kann und möchte darüber sprechen - und bestimmt andere davor warnen -
übermäßig und unkontrolliert regelmäßig zu trinken !!!

juwigu     
juwigu hat geschrieben: Ich trinke seit über 5 Jahren kein Alkohol mehr !

Warum habe ich Alkohol getrunken ?

Die Gründe waren das alleine sein, eine längere Zeit der Arbeitslosigkeit, Verlust des
sozialen Umfeldes.

Dadurch wurde ich damals depressiv und " versank " immermehr zu Hause im Alkohol !

Mal konnten es 2-3 Flaschen  Pils - mal bis zu 10 Flaschen Pils am Tag sein - die mein
Körper, letztendlich von mir verlangte.

Nach 3 Entgiftungen und einer Therapie  kann ich heute sagen, daß ich es hoffentlich
jetzt endgültig, durch meinen Willen nicht mehr zu trinken, geschafft habe mit dem " Saufen "
aufzuhören.

Soetwas kann nur funktionieren, wenn der Wille da ist - man will ja noch weiterleben -
und freue am Leben haben - so denke ich !

Daher kann eine Partnerschaft nur klappen - wenn der Partner , meiner Meinung nach,
von Anhang mich als " ehemaligen " Alkoholiker ( " Trockenen " ) voll und ganz akzeptiert.

Ich spreche, daß Thema " Alkohol " beim Kennenlernen ´- von  Anfang an !

Ich kann und möchte darüber sprechen - und bestimmt andere davor warnen -
übermäßig und unkontrolliert regelmäßig zu trinken !!!

juwigu     

Hallo juwigu
deinem Beitrag kann ich nur voll und ganz zustimmen. Ich handhabe das auch wenn ich jemanden kennenlerne. Entweder es wird akzeptiert oder nicht. Ich habe mir nach meiner Therapie ein ganz neues soziales Umfeld aufgebaut und damit kann ich sehr gut leben. Meine Selbsthilfegruppe fängt mich immer wieder auf, wenn ich mal nicht weiter weis. Die Gruppen sind ein sehr wichtiger Bestandteil eines trockenen Alkoholikers. Ich kenne viele Betroffene, die haben nach einiger Zeit aufgehört in Gruppen zu gehen und sind dann auch leider wieder rückfällig geworden. Fazit, eine Gruppe ist für uns betroffene sehr wichtig. In dem Sinne
lg
Lebensfroh 
@ juwigu.

Gratuliere.
Das Leben ist zu schön, um es in Alkohol zu ertränken.
Es gibt keinen Grund für uns, wieder zu "saufen". Keinen.

Bleib tapfer und gute 24 Stunden,

Gerd