@ Tarantel

Ich habe ein Beispiel gebracht, um zu zeigen, dass eine Ursachenforschung Betroffene überfordern kann. In den Dörfern gibt es immer irgendwo einen Platz, wo sich Kinder oder Jugendliche treffen und Dummheiten machen.
Seinerzeit haben wir Kindertabak geraucht. Das war kein Rauschmittel sondern eine trockene Pflanze. Wer nicht gehustet hat, war gross. Solche Spiele gibt es auch mit Alkohol. Kinder entwenden ihn bei den Eltern. Je höher prozentig, desto besser. Dann wird in einer Gruppe die Flasche rumgeboten. Vielen schadet das nicht weiter und einige werden später sagen müssen, dass das der Anfang ihrer Alkoholsucht war. Da gibt es keinen triftigen Grund, als jugendliche Neugierde und Übermut.

Frogybln hat es dann auch nochmal geschrieben. Es ist ein Irrtum zu meinen, dass es triftige Gründe zum Trinken gibt. Die hätte jeder von uns. Einige trinken und einige nicht. Wer aber nach Gründen sucht, wird immer fündig, hat aber das Problem in keiner Art und Weise gelöst, weil die Lösung heisst: Das erste Glas stehen lassen.

Genauso ist es bei den Angehörigen. Was nützt es zu wissen, dass einer aus diesem oder jenem Grund zu rasch oder falsch hilft. Es nützt nur, sein Verhalten zu ändern und seine Einstellung. Aber dann ist man nicht mehr so pflegeleicht odrrr?
Lioness, du rennst bei mir offene Scheunen Tore ein.

Ich wollte lediglich sagen: Mutter raucht wie ein Schlot, aber die Kinder waren klüger und ließen es lieber. Nur das wollte ich anbringen.

Ansonsten kann ich mich noch sehr gut an manche Geschichten erinnern, wo es darum ging, wenn ein Alkoholiker einen Grund zum trinken findet, er hat immer einen Grund parat!
Hatte mal kurzfristig einen Freund, der meinte, wenn er Wodka trinkt, riecht das niemand.
Das mag vielleicht so sein, aber mich hat es immer gewundert, warum er Mittags immer so K.O. war! ?
Bei einer WE Beziehung möchte man doch etwas unternehmen. War nichts zu machen, er musste erst mal 2 Std. schlafen...bis ich dahinter kam, dass er sein Stoff unten in die Waschküche deponierte...
Alles in allem war das eine sehr traurige Geschichte. Und wenn man auch noch verliebt ist, dauert es lange, bis man zu Besinnung kommt. Ich habe mir auch noch eingebildet, ich werde ihn retten! Schließlich habe ich eh 30 weitere auf der Station.
Irgend wann hat es klick gemacht und ich bin beim strömenden Regen heulend (man kann wenigstens nicht sehen wenn es regnet) regelrecht weggelaufen. Und bin heute froh, dieses Kapitel ohne nennenswerten Schaden überstanden zu haben.
Mich beschäftigt schon seit gestern Abend die Frage, was wohl passieren würde, wenn z.B. ein Schützenfest, Stadtfest, oder aktuell ein Weihnachtsmarkt völlig alkoholfrei stattfinden würde?
Frank

Ich weiß es ist ein Späßchen von dir -lach, aber sind wir ein Völkchen welches nur per Gesetz reglementiert werden kann ? Na logo, her mit der preußischen Ordnung, alles verbieten was gesundheitlichen Schaden verursachen kann! Wir selbst sind ja unmündig, können nicht selbstbestimmen, wir müssen an der Leine geführt werden, zu unserem Wohle.!
Wenn es soweit ist, wird es Zeit diesen Staat zu verlassen.
Jeder ist doch für sich selbst verantwortlich, auch für seine Gesundheit.

Hallo froggybln,

dit haste falsch verstanden. Ich meine das nicht unter Reglementierung, sondern das z.B. ein Veranstalter das so möchte. Ob die Veranstaltung wohl nur wenige Besucher hat? Von wegen weil das 'Gläschen' doch irgendwie einfach dazu gehört?
Jo Frank, wenn so ein Veranstalter schnell Pleite gehen möchte, dann man los.- lach.
Noch niemals wurde die Menschheit von einer Sucht befreit,
nur weil man sie verbietet.
Genau, Verbote nutzen nix, nur Aufklärung ist ein Hilfsmittel.
FrankGT hat geschrieben: Mich beschäftigt schon seit gestern Abend die Frage, was wohl passieren würde, wenn z.B. ein Schützenfest, Stadtfest, oder aktuell ein Weihnachtsmarkt völlig alkoholfrei stattfinden würde?


Ich würde sofort extra hinfahren!

Es gibt für mich nichts Schöneres, als lustig ohne Alkohol zu feiern! :D
Bei mir ist alkoholfreies Weizen und alkoholfreier Rosé-Sekt im Hause, aber nicht, weil ich ein Alkoholproblem der bekannten Art habe, sondern ein ganz Spezielles:

Ich schlafe ganz schnell -wenn es sein muß, noch im Sitzen- ein! 8)
FrankGT hat geschrieben: Mich beschäftigt schon seit gestern Abend die Frage, was wohl passieren würde, wenn z.B. ein Schützenfest, Stadtfest, oder aktuell ein Weihnachtsmarkt völlig alkoholfrei stattfinden würde?



Ich weiß zwar nicht, ob in den Skandinavischen Ländern all die ganzen Bierbank Festivitäten so wie hier zu Lande vorhanden sind, aber ich habe gehört, dass viele  Deutsche  ihre Alk. Ration gleich mitbringen, wenn sie dort Urlaub machen. Vielleicht sollte Mann sich von der Gedankengut , dass Bier flüssiges Nahrungsmittel ist trennen und die Alkoholpreise erheblich erhöhen. Jedenfalls auch hier gilt, wer heilt, hat recht. Und jede noch so kleine gute Lösung wäre zu begrüßen!
Touris schleppen das Zeugs mit in die genannten Länder, weil es in denen wegen derer Luxussteuer sauteuer ist. Flasche Sekt z.B. ab 60 Euro aufwärts.

Über den Preis kann man sicher manch einen erreichen. So wie hier bei uns. Nach den mehrmals stattgefundenen Erhöhungen der Tabaksteuer sind tatsächlich viele zum Nichtraucher geworden.

Doch wird das auch bei Alkohol funktionieren? Vorstellbar wäre das schon, wenn plötzlich 'ne Kiste Bier 40 oder 50 Euro kostet. Und Billigfusel anstatt 5 dann 25 Euro.
FrankGT hat geschrieben: Touris schleppen das Zeugs mit in die genannten Länder, weil es in denen wegen derer Luxussteuer sauteuer ist. Flasche Sekt z.B. ab 60 Euro aufwärts.

Über den Preis kann man sicher manch einen erreichen. So wie hier bei uns. Nach den mehrmals stattgefundenen Erhöhungen der Tabaksteuer sind tatsächlich viele zum Nichtraucher geworden.

Doch wird das auch bei Alkohol funktionieren? Vorstellbar wäre das schon, wenn plötzlich 'ne Kiste Bier 40 oder 50 Euro kostet. Und Billigfusel anstatt 5 dann 25 Euro.



 
Wenn diese Mehreinnahmen für Prävention eingesetzt würden, dann fände ich
die Idee der Verteuerung ok.

 Aber mit Sicherheit würden diese Mehreinnahmen irgendwo versickern. 
@ Beatrixe:

Das ist bekannt Deutschlandtypisch. Unsere Kfz-Steuer landet auch nicht im Straßenbau. Sonst würden wir auf edelsten Autobahnen fahren und vor allem gäbe es keine maroden Brücken.

Vielmehr scheint mir die Lobby des Alkohols viel zu hoch sein, als das sich irgendein politisches Wesen auf Staats- oder EU-Ebene darüber die Finger verbrennt. Gestern Abend viel mir beim sinnieren über das Thema ein Spiegel-Bericht von vor sehr vielen Jahren ein, in dem festgestellt wurde, dass ca. 20% aller Politiker alkoholkrank sind. Das ist wie gesagt viele Jahre und heute dürfte sich die Prozentzahl im einiges erhöht haben.
FrankGT hat geschrieben: @ Beatrixe:

Das ist bekannt Deutschlandtypisch. Unsere Kfz-Steuer landet auch nicht im Straßenbau. Sonst würden wir auf edelsten Autobahnen fahren und vor allem gäbe es keine maroden Brücken.

Vielmehr scheint mir die Lobby des Alkohols viel zu hoch sein, als das sich irgendein politisches Wesen auf Staats- oder EU-Ebene darüber die Finger verbrennt. Gestern Abend viel mir beim sinnieren über das Thema ein Spiegel-Bericht von vor sehr vielen Jahren ein, in dem festgestellt wurde, dass ca. 20% aller Politiker alkoholkrank sind. Das ist wie gesagt viele Jahre und heute dürfte sich die Prozentzahl im einiges erhöht haben.

..und weshalb, so aus deiner Sicht sollte diese Sucht in den Kreisen der Politik geringer sein ?
in den westlichen Demokratien - werden sie vom Volk gewählt..
daher ist jede "Regierung" (also alle Politiker) ein Spiegel des Volkes..
heißt es nicht - jede Gesellschaft (Volk) hat die Politiker, die es verdient..
lg
@ Ettorio

Wie kommst du auf deine Schlussfolgerung? - Ist nicht genau das Gegenteil gemeint?