"Sucht kommt von Suchen."
So oder so liegt in den Worten viel Wahrheit.
Aber suchen Alkoholiker wirklich die Beschäftigung mit anderen Menschen?

Ist es nicht vielmehr so, daß sie mit sich selbst nicht im Reinen sind, bzw. nicht klar kommen und deshalb gern die Schuld an ihrer Sucht auf andere abwälzen?

Bei vielen muß man auf den Tiefpunkt warten, bis sie selbst erkennen, daß sie abhängig sind. Wort wie: "Ich war doch eine Woche trocken. Du siehst, ich kann jederzeit aufhören zu Trinken, wenn ich will." sind die große Lüge der Alkoholiker, die ihre Abhängigkeit nicht wahr haben wollen.

Ob diese Menschen wirklich durch den Fall in den Tiefpunkt erkennen, daß sie ohne Therapie und Hilfe durch andere, verloren sind? Sie sind und bleiben ihr Leben lang abhängig und da können die AAs Hilfestellung geben, Präventionsarbeit leisten usw.

Um aber trocken zu werden, muß der Alkoholiker zunächst seine Sucht erkennen und dann muß er therapeutische Hilfe in Anspruch nehmen, sonst wird er nicht lange trocken bleiben.

...übrigens weiter oben steht, daß auch in Krh. Alkohol zu bekommen ist. Dazu gebe ich zu überlegen: Was ist denn, wen der Alkoholiker als Teil seiner Therapie ganz normal einkaufen etc. geht? Gibt es sonst nirgends Alkohol?

Aus Erfahrung weß ich, daß ein Alkoholiker dort, wo er keinen Alkohol kaufen konnte, Haarwasser und Eau de Cologne getrunken hat. Er war durchaus kein arbeitsloser Alk., sondern ein hoch qualifizierter Ingenieur, dem man die Sucht nicht zugetraut hätte. War, weil er längst andern Folgen seiner Sucht gestorben ist. Dieser Mensch zählte auch zu denjenigen, die niemals Hilfe durch andere zugelassen hätte.

Alkoholabhängigkeit ist eine ernst zu nehmende Erkrankung in unserer Gesellschaft, die niemals geheilt werden kann.
Dessen sollten wir uns alle immer bewußt sein!
:( Stimmt Florencia01 ich gebe Dir recht ein Suechtiger sucht am Flaschenboden eine Antwort und diese kann keine Antwort sein, denn dort ist Leere ein Abgrund dem ihm eröffnet wird und ihn noch weiter in die Tiefe zieht, nicht nur ihn sondern wenn er Familie hat gleich mit, ein Teufelskreis beginnt sich zu schliessen!
In vielen Lebensmittelgeschaeften sehe ich Verkaufsflaechen an Alkohol jeder Art quasi ein Schlaraffenland fuer Suechtige ideal, besser geht es nicht, manche Lebensmittel sind teurer als alkoholische Getraenke und in diesem sehe ich das Problem, die Lobby der Getraenkemarkt speziell Alkohol ist sehr stark und diese werden ihr Monopol auch nicht aufgeben, ich denke man könnte durch die Politik etwas ändern, das heisst aber nicht das es keine alkoholkranke Menschen mehr gebe, mit Sicherheit nicht. Aber man könnte der Sucht entgegenkommen! Ich sehe Alkoholverbot an öffentlichen Plätzen, in öffentlichen Verkehrsmitteln, unsere Deutsche Bundesbahn, in Discountern muesste per Ausweis das Alter ab 18 Jahren noch besser kontrolliert werden,usw.
Ich bin auch dafür wenn ein Suechtiger rueckfaellig wuerde,bekäme er wenn überhaupt von mir keine Entziehungskur mehr finanziert, die Krankenkassenbeitraege koennten wir uns sparen