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Ihr Lieben, vielen Dank für eure netten Worte, ja ich werde das tun- wenn sie es annehmen,
es ist so schlimm, meine Schwester ist gerade dabei zu genesen, sie hatte einen Hirntumor
und ich habe sie bei Chemo und Bestrahlungen jetzt 1/2 Jahr begleitet und jetzt kommt das
nächste Problem in der Familie, die grösste Katastophe ist das sie einen gastronomischen
Familienbetrieb haben , wie soll das gehen, ich bin ratlos und irgendwie am Boden zerstört,
weil es auch mein Elternhaus ist, meine Mutter (82) auch noch involviert ist im Betrieb -
eine Alkoholikerin kann doch nicht in der Gastro arbeiten, es geht auch um die Zukunft der
ganzen Firma und Familie, es ist unglaublich was da alles zusammenkomme.
Ich musste mir das jetzt mal von der Seele schreiben und habe schon alles etwas nachgelesen
und Du liebe Hundefreundin Flesermutzel danke für die Adresse, ich werde mich informieren.
Melissa Danke !
Gelika62,

der medikamentengestützte Entzug ist das Eine. Daran anschließen muß sich eine stationäre Entwöhnungstherapie mit Milieuwechsel in einer geeigneten Einrichtung.Dort wird der Patient indviduell von Fachkräften betreut.
Ob Selbsthilfegruppen - insbesondere die AA - Vergleichbares leisten können, wage ich doch stark zu bezweifeln.
ja das denke ich auch, danke für die Info hammehai,
die nächsten Tage weiss ich sicher mehr , aber ich glaube Du liegst da schon richtig !
Der körperliche Entzug ist nur die Spitze vom Eisberg.
Daran muß sich eine Therapie in einer Fachklinik anschließen, das sehe ich genau so.
Es ist ein langer und schwerer Weg.
Die Gruppe, die ich erwähnt habe, soll den Angehörigen helfen,
nicht dem Alkoholiker selbst in diesem Stadium.

Es sind viele Probleme, die da auf Euch zu kommen. Sicher wird auch nicht gleich alles
nach Plan laufen. Kalkuliert Rückschläge ein. Auch dabei kann Euch die Gruppe helfen.
Plant immer nur einen Schritt nach dem anderen.

Gruß von der Hundefreundin
stimmt, es ist ein langer und steiniger Weg. Aber Gruppe ist wichtig:
flesermutzel hat geschrieben: Der körperliche Entzug ist nur die Spitze vom Eisberg.
Daran muß sich eine Therapie in einer Fachklinik anschließen, das sehe ich genau so.
Es ist ein langer und schwerer Weg.
Die Gruppe, die ich erwähnt habe, soll den Angehörigen helfen,
nicht dem Alkoholiker selbst in diesem Stadium.

Es sind viele Probleme, die da auf Euch zu kommen. Sicher wird auch nicht gleich alles
nach Plan laufen. Kalkuliert Rückschläge ein. Auch dabei kann Euch die Gruppe helfen.
Plant immer nur einen Schritt nach dem anderen.

Gruß von der Hundefreundin



@ ja sie kommt jetzt in Therapie - ist raus aus dem KH vom reinen Entgiften.
Was ich für einen Skandal empfand - die Entgiftung wurde in einem normalen KH gemacht,
auf der Station gab es einen Kühlschrank in dem ganz offen Bier und Wein zu kaufen war,
1. mal in einem KH muss das sein ? 2. auf einer Station wo sich Patienten zum Entzug befinden
ist das ja eher kontraproduktiv , also darüber waren wir sehr erstaunt und auch verärgert !!!
ich finde das unsensibel.
Stimmt. Auf einer Entgiftungsstation hat das nichts zu suchen.
Meines Erachtens hat Alkohol in einem Krankenhaus generell nichts zu suchen. Jeder bekommt doch irgendwelche Medikamente und das kann in Verbindung mit Alkohol nicht gewollt sein, oder? 

 
Ach, ich kenne ein Krankenhaus, in dem zu einem trockenen Alkoholiker nach einer Nierengeschichte gesagt haben, er solle ein Weißbier trinken, das würde gut durchspülen. 
Ein Salut in diese Runde !
Ich freue mich, dass dieses Thema hier angesprochen wird.
Und würde mich gern beteiligen.
Ich habe die besten Erfahrungen mir AA und Al Anon gemacht.
Mit einem lieben Gruß an alle hier Anwesenden,
die Columbine.
Ich glaube im Namen aller Interessenten dich begrüßen zu dürfen und wir erwarten deine
konstruktiven Beiträge/ Erfahrungen.
Danke für das Willkommen.
Wir gaben unser höheren Macht , uns selbst und anderen Menschen gegenüber unsere Fehler zu..



Schon so lange nicht mehr gehört, diesen Satz....
Danke
Steffel1956 hat geschrieben: Alkohol ist ein gutes Lösungsmittel, aber löst keine Probleme.
Sowie
Sucht kommtnicht von Drogen, sondern von betäubten Träumen, verdrängten Sehnsüchten, erfrorenen Gefühlen und verschluckten Tränen.
Zieht Euch bitte diese Sätze rein.
Euer Steffel1956
trocken seit 28.04.2004


Wahrheit, Klarheit, und Tiefgang liegen in deinen Worten.
Alles gute :-)
ich bin auch der Meinung:Sucht kommt von suchen.
Welche SEHNSUCHT hat der Suchende?
Die meisten Menschen beschäftigen sich mit anderen Menschen deren Problem,dabei vergessen sie sish selbst leider.