tasco hat geschrieben: Ich habe alle meine Positionen am Montag glatt gestellt und stehe nun entspannt an der Seitenlinie. :wink:


Was bedeutet "glatt gestellt"?
Soviel wie soweit sich nichts ändert,gibts von mir keinen Ein. od. Verkauf?
sehe ich ähnlich....
wenn sich - aktuell - an den politischen Unsicherheiten nichts ändert, muss man erstmal die Finger still halten......

vielleicht verkaufe ich noch die eine oder andere Minus-Position zwischen den Jahren, um Steuer zurückzubekommen .....

"gefühlt" würde ich sagen, dass dieser - aktuelle - größere Rücksetzer im Frühjahr (teilweise) wieder aufgefüllt werden wird.....
wieviel und bei welchen Aktien - das wird sich zeigen, denn niemand von uns kann in die Zukunft blicken....
Die Idee der Vermögenspreisdisinflation ist ziemlich einfach: Nach vielen Jahren einer sehr expansiven Geldpolitik, die - im Gegensatz zu früheren Zyklen - nicht auf die Senkung der kurzfristigen Zinssätze beschränkt war, sondern auf direkte Interventionen in vielen Rentenmärkten und über verschiedene Laufzeiten hinweg ausgeweitet wurde, wird der Stimulus jetzt zurückgeführt. Anleger, die aus ihren bevorzugten Anlageklassen in riskantere getrieben wurden, kehren zurück. Dass die geldpolitische Unterstützung tatsächlich weniger wird, zeigt sich nicht nur bei kurzfristigen Zinsänderungen in den vergangenen sechs bis zwölf Monaten, sondern insbesondere auch bei den Bilanzen der G4-Zentralbanken (siehe Grafik 2). Der Bilanzabbau der Fed wird durch eine weitere Expansion bei anderen Zentralbanken nicht mehr gedeckt. Die globale Bilanz dürfte 2019 weiter abnehmen.
Grafik 2: Zentralbankbilanzen dürften 2019 schrumpfen
https://www.onstage-magazin.de/2019/aus ... tent=21266
@froschzauber,
meinen Respekt, das ich richtig gut. Powel (FED) wurde aber mit seinen Äußerungen zur letzten Zinserhöhung in USA - von wegen "Autopilot" zur Bilanz Verringerung - schwer angegangen und ruderte zurück. Wenn er allerdings so weitermacht, dann ist die Wahrscheinlichkeit mit "Aktiensteigen" 2019 gering. Im Januar mag es ja noch gehen, der Pessimismus hat im Moment Extremwerte durchschritten.

Aber, man kann auch beim "Ausatmen" der Börse das Gleiche verdienen.

Felix
Der Chef der US-amerikanischen Notenbank Fed will sich für 2019 nicht auf eine bestimmte Anzahl von Zinserhöhungen festlegen. Powell will flexibel reagieren.

https://www.finanzen.net/nachricht/zins ... en-7011387

https://www.federalreserve.gov/newseven ... 80824a.htm

https://www.federalreserve.gov/newseven ... 81128a.htm

https://www.reuters.com/article/us-usa-fed-powell-idUSKCN1P42E3?br=ro&


Die Weltwirtschaft dürfte 2019 weiter zulegen, scheint Ihren Wachstumshöhepunkt jedoch überschritten zu haben. Für Unterstützung sorgen fiskalische Maßnahmen, während politische Unsicherheitsfaktoren die Aussichten belasten. Eine bedeutende Rolle kommt 2019 den Notenbanken zu.
https://www.deutsche-bank.de/pk/lp/jahr ... ungen.html
Ja, selbst seine Vorgängerin Yellen hat ihn in Singapur wegen seinen Äußerungen der sturen - Autopilot - Verknappung kritisiert. Trump natürlich auch, doch den nehmen wir einmal nicht so ernst. Wer viel reden, der hat ja nach dem Zufallsprinzip auch einmal Recht.

Darum geht es:

Ergebnis über die Beratung des Handelsstreits mit China.

Was macht die FED und damit der USD.


Felix
solange sich die aktuellen politischen und wirtschaflichen Unsicherheiten nicht auflösen - sind die Anleger vorsichtig....was ja auch richtig ist.....

dennoch habe ich die Hoffnung, dass sich in den nächsten Monaten die eine oder andere politisch/wirtschaftliche Unsicherheit bereinigt....und dann "schaunmermal"......

die letzten Tage hatte ich das Gefühl, dass die Leute zwar gerne wieder einkaufen würden - trauen sich aber noch nicht so richtig....

d.h. - es wurde zwar eingekauft - gleichzeitig wurden aber Gewinne mitgenommen...
@Gundulabella,
das ist völlig normal. Eine solide Aufwärtsbewegung klettert an der Mauer der Angst empor.
Gruß
Felix
Was ist wichtig zu wissen. Die Börse bewegt sich nicht nach den genauen fundamentalen Kenntnissen. Dann wären ja alle Wirtschaftsprofessoren und Mathematiker (Technik der Börse) Milliardäre. Sie hat ihre eigenen Gesetze. Und, Voraussagen sind immer geschätzte Wahrscheinlichkeiten, sehr individuell. Wer sagt, er weiß es, der macht sich sehr verdächtig.
deshalb sage ich immer wieder:
niemand :!: kann in die Zukunft blicken - auch die Analysten nicht !

deshalb halte ich jeden Tag meine Lauscher gespitzt und guck was läuft....
kann man mehr machen ?
@Gundulabella,
das ist sehr wichtig, auf was spitze ich die Ohren? Lese ich zu breit, dann bekomme ich eine Nulllinie und weiß nichts.
Das ist die wichtigste Erfahrung: das Lernen der entscheidenden Nachrichten.
Das ist der Makel an Börsenbriefen, wenn sie es wirklich wüssten, dann müssten sie nichts verkaufen, an der Börse liegen Milliarden parat. Wer die Lottozahlen vorher weiß, der verkauft sie nicht.
Und noch etwas: Der größte Vorteil eines Privatanlegers? Er muss nicht immer am Markt engagiert sein. Er wartet auf Gelegenheit mit Timing. Er kaufte vor ein paar Tagen. Diese Empfehlung, des nicht immer engagiert zu seins, stand schon vor einigen Monaten hier. An Gewinnmitnahmen ist noch keiner gestorben. Und, auch einmal am ausatmen der Börse denken. Jetzt wird aber mit großer Wahrscheinlichkeit eingeatmet. die schwachen Hände haben in Panik ihr Engagement glattgestellt. Die Ohren spitzen auf FED und der Ausgang der Handelsgespräche mit China. Italien und Brexit sind m.E. zweitrangig.
Felix
so ist es.....
der Privatanleger hat den Vorteil, dass er tun und lassen kann was er will....
d.h. auch mal einen Rücksetzer aussitzen, wenn man von einer Firma überzeugt ist.....
während der Großinvestor oder Fonds-Manager manchmal verkaufen muss....
aus Depot- oder Termingründen....

und ja - das Lesen zwischen den Zeilen ist wichtig.....
nicht nur Börsennachrichten lesen - sondern das was politisch und wirtschaftlich in der Welt geschieht, denn die Börse reagiert darauf....sie fungiert als Barometer - zeigt auf, was auf der Welt geschieht......
manchmal erst im Nachhinein - manchmal vorweggenommen....
Zum Training: Darum geht es heute - neben Brexit-Abstimmung:
Verbraucherpreise aus Spanien und Frankreich Rede von EZB-Präsident Mario Draghi US-Erzeugerpreise per Berichtsmonat Dezember (wichtig) New York State Empire Index (wichtig) Einige Vertreter der amerikanischen Notenbank Fed äußern sich zur Geldpolitik, darunter Kashkari, George und Kaplan.
Felix
Aktien kauft man am besten, wenn sie gut und billig sind. Im Zweifel Gondola Fragen :-) Oder einen seriösen Spezialisten ...
sich selber schlau machen und probieren geht über studieren.....
denn dann muss derjenige, der gefragt wurde, nicht als Schuldiger herhalten.... .....:wink:

ps:
wann sind Aktien gut und billig ?
DAS fragen sich alle Anleger, wenn sie einkaufen wollen...... :wink:
Ja MM und der seriöse Spezialist rät dann, bei allergrösstem Zweifel einfach mal die Finger davon zu lassen.